Deutsche Zusammenfassung von Andy Australia zum Thema Batteriedegration

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Re: Deutsche Zusammenfassung von Andy Australia zum Thema Batteriedegration

maiks
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MBj1703 hat geschrieben: Nochmal ein paar Werte die zeigen, so schlecht kann das Batteriemanagement nicht sein:

Haute nach knapp 50km elektrisch mit 7km Rest abgestellt und geladen.
Rein gingen genau 9,8kWh
Naja dan scheint deiner sehr viel besser als meiner zu sein, da ich bei Vollladen 38KM angezeigt bekomme und mit Glück nur 40KM schaffe, trotz viel segeln und Rekuperation :( Habe offt alle 5 Blätter voll. Die Reichweite nimmt auch gefühlt ab. :(
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Re: Deutsche Zusammenfassung von Andy Australia zum Thema Batteriedegration

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  • johjoh66
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Hat jemand Andi's Episode 239 gesehen? Mein Eindruck: erstmalig rudert Andi ein Stück weit zurück und gesteht Mitsubishi zu, dass die BMU-Software mit Rücksicht auf die Batterielebensdauer die nutzbare Kapazität relativ zügig herunterjustiert und dass dies "by design" so entwickelt wurde.

Rein spekulativ habe ich diese Hypothese vor einiger Zeit hier auch schon in den Raum gestellt: die Absicht dahinter könne sein, dass man einen Weg sucht, zum einen eine 8-jährige Garantie anzubieten und zum anderen zu gewährleisten, dass die Fahrzeuge auch nach Ablauf der Garantie nach 10, 12 oder gar 15 Jahren immer noch mit der Original-Batterie funktionieren und nicht vorzeitig zum wirtschaftlichen Totalschaden werden. Kein Kunde wird erwarten, dass die Fahrbatterie nach 10 Jahren noch die gleiche Reichweite zu leisten vermag, die meisten werden aber wohl erwarten, dass zumindest nach 1-2 Jahren die beworbenen Eigenschaften noch gegeben sind. Hier liegt vielleicht ein unvereinbarer Widerspruch, der sich als Wermutstropfen ergibt, wenn aus einer relativ kleinen Fahrbatterie ein 2-Tonnen Fahrzeug halbwegs performant angetrieben werden soll.
LG, Dieter
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Allradantrieb ermöglicht es, dort stecken zu bleiben, wo der Abschleppwagen nicht hinkommt! :lol:

Re: Deutsche Zusammenfassung von Andy Australia zum Thema Batteriedegration

miresc
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Andys Episode 239 ist ja schon einige Wochen alt. Die aktuellste ist 245 - und da vermutet er, dass Mitsubishi inzwischen Leute "bezahlt", dass sie ihn herabwürdigen und das Akku-BMU-Problem kleinreden oder ganz leugnen.
In 239 nennt Andy Mitsubishis technische und argumentative Strategie zugespitzt "PHEV-Gate".
M. E. hat er überzeugend den Nachweis geführt, dass beim Outlander PHEV die beworbenen und zugesicherten Eigenschaften hinsichtlich Reichweite, Verbrauch und Schadstoffausstoß nur für sehr kurze Zeit gegeben sind, nicht einmal sicher für die zwei Jahre der gesetzlichen Gewährleistung - weil der an sich gute Akku von der BMU zunehmend "ausgebremst" wird. Dies vor allem, wenn der Wagen überwiegend im EV-Betrieb gefahren, der Akku also häufig extern geladen wird.
Jemand hatte sich hier angeboten, das zuständige Kraftfahrtbundesamt auf das erkannte Problem aufmerksam zu machen, damit es ggf. - wie bei anderen Herstellern auch - Nachuntersuchungen durchführt und Nachbesserung anordnet. Nichts mehr davon gehört. Insoweit also gilt: "Im Westen nichts Neues". Leider!

Re: Deutsche Zusammenfassung von Andy Australia zum Thema Batteriedegration

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...das war ich, hier: viewtopic.php?f=109&t=40921&p=1035337#p1035337
Leider kam bisher das Leben dazwischen...hoffe in den Sommerferien finde ich etwas Zeit und Musse.
Spätestens im Oktober, wenn die erste 20km Inspektion dran ist, werde ich mit dem Freundlichen meine Daten & Findings diskutieren und das Ganze mal aufschreiben.
Outlander PHEV Plus/Intro MY19, seit 10/18
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Re: Deutsche Zusammenfassung von Andy Australia zum Thema Batteriedegration

merkbefreit
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was ich nicht verstehe ist folgendes:

- es gibt ein kostenloses Programm dessen Ergebnisse hier die wenigsten anzweifeln
- Ich denke nicht dass der Watchdog gerichtlich verwertbare Daten liefert.
- es gibt Leute hier die kein Problem haben
- ist eigentlich immer so :-)
- es gibt Leute hier die ein Problem haben
- ist eigentlich auch immer so :-)
- es gibt hier Leute die denken dass Sie ein Problem haben weil andere ein Problem haben
- ist eigentlich auch immer so ;-)
- das Fahrzeug ist bereits seit 2014 auf dem Markt
- warum stehen die nicht alle (sind ja schon 5 Jahre alt) in der Werkstatt oder bekommen neue Batterien, wenn das doch ein "Konstruktionsfehler" ist?
- warum prüft keiner mit einer "geeichten" Software die Daten und vergleicht die mit den gesammelten Daten?
- das wäre relativ easy und die Kosten könnten von Mitsubishi eingefordert werden wenn die sich vorher verweigert haben und ein Fehler durch die Messung
(en) nachgewiesen wird.
- warum lässt hier der eine oder andere markige Sprüche raus auf Basis dieser sehr dünnen Beweislage? Das kann ganz schnell nach hinten losgehen wenn
Post vom Anwalt kommt.

- die einzig verlässliche Größe für mich (ohne große Kosten zu produzieren) wäre doch jährlich (oder auch öfter) eine Referenzstrecke zu fahren unter gleichen Bedingungen wie
- Temperatur
- Fahrstrecke
- Fahrcharakteristik
- Fahrzeug
- Gewicht
- Reifen
- ...
- Füllstand der Fahr-Batterie
dann wäre ein direkter Vergleich möglich und würde die Ergebnisse der Software bestätigen oder widerlegen. Am einfachsten wäre z.B. an einer Autobahnraststätte die Batterie voll laden , auf die Autobahn, auf EV stellen, Tempomat rein und fahren bis der Motor anspringt. Dann wären vergleichbare Daten vorhanden und ggf. eine gesunde Basis für weitere Untersuchungen,

Für mich steht erst fest, dass ich 8 Jahre fahren kann und in der Zeit entweder eine Abnahme der gefahrenen Kilometer im Rahmen der Garantie liegt oder daraus ein Garantiefall wird. Weiterhin steht für mich fest, dass ich mir von der vielfachen Meinung eines PHEV-Besitzers der anscheinend Probleme hat nicht den Spass an meinem PHEV verderben lasse :-)

Einer meiner Ausbilder hatte immer den Spruch parat "wer misst misst Mist" und ich glaube der zählt auch heute noch ;-)

Also, habt Spass mit euren PHEV's und lasst euch den nicht durch ein paar Videos verderben :-)

Re: Deutsche Zusammenfassung von Andy Australia zum Thema Batteriedegration

sportster
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merkbefreit hat geschrieben: - das Fahrzeug ist bereits seit 2014 auf dem Markt
- warum stehen die nicht alle (sind ja schon 5 Jahre alt) in der Werkstatt oder bekommen neue Batterien, wenn das doch ein "Konstruktionsfehler" ist?
Ich selbst fahre ein MY2014, bei dem die 5-jährige Garantie auf die Batterie gerade abgelaufen ist. Erst seit MY2016 gab es 8 Jahre Garantie auf die Batterie. Ich bin mit meinem SoH von derzeit 33,2 Ah (Historie siehe im Thread "SoH Batterie") noch relativ gut dran, wenn ich mir hier manche Fahrzeuge des MY2017 ansehe, die auch bereits so weit runter sind.

In der Praxis heißt das, daß ich auch bei guten Bedingungen (Sommer) maximal 34km weit elektrisch fahren kann. Anfangs waren es über 45km. Im Winter komme ich derzeit gerade noch oder gerade nicht mehr elektrisch zur Arbeit (26km hin und zurück).

Ich mache mir Sorgen, wie der "Drop" weiter geht, denn eigentlich wollte ich das Fahrzeug noch einige Jahre fahren. Vielleicht kann ich mich mit einer ab und zu durchgeführten "Triple Procedure" hinüber retten.

Von Mitsubishi bin ich enttäuscht, denn ich habe beim Kauf mit einer derartigen Abnahme der Reichweite nicht gerechnet. Das nächste Fahrzeug wird wohl ein BEV werden, aber sicher nicht mehr von Mitsubishi.
Outlander PHEV Instyle Bj.2017

Re: Deutsche Zusammenfassung von Andy Australia zum Thema Batteriedegration

miresc
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merkbefreit hat geschrieben: ....
Also, habt Spass mit euren PHEV's und lasst euch den nicht durch ein paar Videos verderben :-)
Den Spaß am Outi PHEV habe ich, obwohl ich Andys Videos sehr ernst nehme.

Das von dir vorgeschlagene Prüfverfahren ist leider völlig unrealistisch, weil aufgrund der vielen Variablen kaum je exakt reproduzierbar und, da auf der Straße und nicht auf dem Prüfstand, immer noch vom Fahrer abhängig.

Objektiv feststellbar und sehr einfach vergleichbar ist hingegen die per Vollladung ladbare und per Fahrbetrieb wieder entladbare Energiemenge.
Es kommt nur darauf an, dass die Basis-Anfangsladung und die Umgebungstemperatur bekannt bzw. jeweils gleich sind. Deshalb sind hierfür Daten vom Watchdog oder einer Ladesäule/Wallbox, die das anzeigen, hilfreich.
Die Energieaufnahme ermittelt man dabei - netto und vergleichbar - aus der Ladekostenanzeige des Fahrzeugs selbst. Wurde hier schon vielmals besprochen bzw. erklärt, aber offenbar von einigen noch immer nicht zur Kenntnis genommen.

Re: Deutsche Zusammenfassung von Andy Australia zum Thema Batteriedegration

miresc
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merkbefreit hat geschrieben: Das Fahrzeug ist bereits seit 2014 auf dem Markt - warum stehen die nicht alle (sind ja schon 5 Jahre alt) in der Werkstatt oder bekommen neue Batterien, wenn das doch ein "Konstruktionsfehler" ist?

- Warum lässt hier der eine oder andere markige Sprüche raus auf Basis dieser sehr dünnen Beweislage? Das kann ganz schnell nach hinten losgehen, wenn Post vom Anwalt kommt.
Allein in Australien wurde laut Andy bereits bei über 50 Fahrzeugen die Batterie auf Garantie getauscht.
Auch habe ich nie davon gehört, dass Andy oder eines seine Team-Mitglieder je eine antwaltliche Unterlassungserklärung o. ä. bekommen hätten, ganz einfach deshalb, weil Mitsubishi Australien seine Ergebnisse längst anerkannt, allerdings Mitsubishi Japan bisher vergeblich um Abhilfe gebeten hat. In Japan erklärt man die Sache bekanntlich als gewollt und "so designed" zur angeblichen Batterieschonung.
Dass man damit möglicherweise deutsches bzw. europäisches Verbraucherrecht missachtet bzw. bricht, hatten die Japaner ja vielleicht gar nicht auf dem Schirm. Es bleibt spannend.

Re: Deutsche Zusammenfassung von Andy Australia zum Thema Batteriedegration

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Ich möchte auch nochmal gerne meinen Senft dazu geben :mrgreen:

Ich bin ja einer von denen, die das "Problem" (noch) nicht so sehen, wie viele andere und NEIN, ich werde NICHT von Mitsubishi bezahlt.
Andy hat diesen Leute ja u.a. bashing vorgeworfen, ich hatte ihm dazu auch auf YT eine Kommentar hinterlassen, auf den er kurz geantwortet hat. Auf meine weiter Antwort ist er wieder mal nicht mehr eingegangen.

1. hat Andy keine Beweis geführt, das ein Problem besteht
2. Mitsubishi sichert nirgends zu, dass die 50km Reichweite gegeben ist. Das ist leider auch so eine grundsätzliche Unsitte von Automobilherstellern. Es wird immer mit allem möglichen geworben und im Kleingedruckten steht es dann anders. Auch werden gerne Formulierungen wie "bis zu", "max. möglich", "unter bestimmten Vorraussetzungen", usw.
3. ein "Prüfverfahren" wäre total einfach und kostengünstig. Einfach auf einen Rollenprüfstand und leer fahren. Das ganze mehrmals. Somit hätte man immer gleiche Bedingungen.
4. Wo sind diese angeblichen 50 Autos in Australien? Ich bin auch in vielen anderen engl. sprachigen Foren unterwegs, ich habe noch keinen gefunden. Auch so gut wie niemand, der ein Akkuproblem hat. Auch nicht in Andys Forum (welches ja nicht seines ist). Dort liest man von ihm so gut wie gar nichts. Was ich rausgefunden habe, sein Wagen ist ein Gebrauchter (Leasingrückläufer?). Wie wurde der davor behandelt?
5. Wenn Mitsubishi meint, es ist so extra designed, dann ist es deren Ding. Wir (bin im SW Bereich tätig), nennen das auch gerne "by design". Unschön ist natürlich, dass das vorher nicht kommuniziert wird. Aber auch das kenne ich.
6. Der SOH und/oder die Reichweite sind von zu vielen Faktoren abhängig, um hier wirklich einen Vergleich zu machen. Ich komme im Moment auf meiner täglichen Strecke auf ca. 60km. Gestern Abend, nur 15 Grad, Regen, Heizung an, waren es dann nur 40km. Das ist bei so einem System (leider) normal.
7. die netto Ladung sagt auch nichts aus, weil im Fahrbetrieb dann ja die Reku mit rein läuft und durch Segeln quasi nichts verbraucht wird. Somit kann ich im Prinzip mehr aus dem Akku holen, als ich reingesteckt habe.

Wie ich schon öfter angemerkt habe, es fehlt jeglicher Beweis!
Nochmal, weder die Ladung, noch die Reichweite sind ein Beweis für ein "Problem".

Just my 2 Cents :mrgreen:
Gruß
Markus :geek:
Mitsubishi Outlander PHEV Top 2019

You don’t need to baby the battery

https://ts.la/markus34522

Re: Deutsche Zusammenfassung von Andy Australia zum Thema Batteriedegration

miresc
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MBj1703 hat geschrieben: 7. Sie netto Ladung sagt auch nichts aus, weil im Fahrbetrieb dann ja die Reku mit rein läuft und durch Segeln quasi nichts verbraucht wird. Somit kann ich im Prinzip mehr aus dem Akku holen, als ich reingesteckt habe.

Wie ich schon öfter angemerkt habe, es fehlt jeglicher Beweis!
Natürlich sagt die Netto-Ladung Entscheidendes aus. Mehr Energie als als dadurch bringe ich nie in den Akku. Rekuperieren kann ich nur, wenn der Akku nicht mehr vollgeladen ist. Dann freilich kann ich neben der extern geladenen Energie natürlich die zusätzlich rekuperierte Ladung bei der Fahrt verbrauchen. Aber das ändert nichts daran, dass sich per Messung der Netto-Ladung die (verbliebene) Leistungsfähigkeit des Akkus objektiv und vergleichbar ermitteln lässt.

Korrekter wäre sicherlich die Formulierung: "Ich will / kann nicht als Beweis anerkennen, was andere aus Überzeugung und auf Messdaten gegründet für einen solchen halten bzw. anführen."
Und damit stellt sich natürlich die Frage nach den Kriterien, die du für einen Beweis forderst bzw. auch die Frage nach dem Gegenbeweis. Warum wird dieser nicht von Mitsubishi vorgelegt - oder eben auch von Dir?
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