Deutsche Zusammenfassung von Andy Australia zum Thema Batteriedegration

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Re: Deutsche Zusammenfassung von Andy Australia zum Thema Batteriedegration

GP2311
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Ich fahre gut 20.000 km im Jahr und lade den Outlander jeden Tag mit dem Ziegel komplett voll. Wenn ich mir den Kapazitätsverlust von einigen 2019ern anschaue kann ich mich dann ja in 2-3 Jahren über eine neue Batterie freuen. Aus Umweltsicht einfach nur zum an den Kopf fassen.
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Re: Deutsche Zusammenfassung von Andy Australia zum Thema Batteriedegration

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Wenn die Hersteller das alle so handhaben werden, würde ich mal durch die Kristallkugel als Wahrsager fungieren und behaupte das hier ein neuer Berufszweig entstehen könnte......SOC-Tuning......für alle Hybride, Phev und E-Fahrzeuge..😜🙏
Das Tuning für altersschwache Akkus😝😝😝
Die Frischzellenkur bringt ihre alte Reichweite wieder zurück...🙋🙌🙋

Also alle die Ahnung davon haben........hier winkt ein lukratives Geschäft.....!!!

Ironie aus!!!!!

Re: Deutsche Zusammenfassung von Andy Australia zum Thema Batteriedegration

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...ganz ehrlich, ich denke das sich bei genügend Masse auch ein After-Market etablieren wird.
Akku und BMS "Tausch/Upgrade/Tuning"....

....und ebenso, wie beim Verbrenner freie Werkstattwahl (Die es ja heute rechtlich wohl schon gibt, aber keine Fremdkompetenz am Markt).

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Outlander PHEV Plus/Intro MY19, seit 10/18
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Re: Deutsche Zusammenfassung von Andy Australia zum Thema Batteriedegration

miresc
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Ich habe jetzt die knapp zweiseitige MMD-Stellungnahme gelesen. Sie ergeht sich im Wesentlichen in Allgemeinpätzen (wie: Li-Ion-"Abbau"-Phänomen sei ein natürlicher Vorgang auch bei Smartphone, Laptop ...), und behauptet, beim PHEV sei alles in bester Ordnung und es gebe keinerlei Handlungsbedarf.
Es gebe "hinsichtlich der Antriebsbatterie des Outlander Plug-in-Hybrid keinerlei Verschlechterungen". (Wie denn auch, müsste der 2019-er doch eine Verbesserung um 15% bieten: 46 statt 40 Ah, 13,8 statt 12 KWh!)

Widersprüchlich erscheinen mir (sinngemäß zitiert) folgende Aussagen:
1. Eine Messung des Batterie-SOH ist ausschließlich durch eine externe Kapazitätsmessung beim Laden des stehenden Fahrzeugs möglich.
2. Durch regelmäßiges, normales Laden reicht der vom BMU berechnete Schätzwert nahe an den tatsächlichen Wert heran.

Nachdem fast alle hier doch ganz überwiegend regelmäßig "normal" per Wechselstrom langsam laden, also selten per CHAdeMO schnell mit Gleichstrom, lässt Satz 2 m. E. nur folgende Deutung zu:
Laut MMD sinken SOH und SOC tatsächlich so schnell und stark ab, wie es die BMU meldet und Watchdog anzeigt.

M. E. wäre das dann aber ggf. ein Fall für das Kraftfahrt-Bundesamt (das auch die Überprüfung/Zulassung der VW-Diesel-Software-Updates verwaltet). Denn bereits bei einen SOH deutlich unter 90% wäre der Outlander PHEV nicht mehr in der Lage, die PHEV-Fördervoraussetzungen (EV-WLTP-Reichweite über 40 km, CO2-Ausstoß dabei unter 50 mg/km) zu erfüllen.

Wie schon oben gesagt: Am Zuge wären jetzt PHEV-Vielfahrer (und Durchschnittsfahrer?), denen ggf. das Problem "auf den Nägeln brennt".

Re: Deutsche Zusammenfassung von Andy Australia zum Thema Batteriedegration

CreytaX
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Beim normalen Laden wird aufs Kapitel 3 vom Handbuch verwiesen. Für alle die sich die Frage gestellt haben.


Bin gespannt wie lange es dauert bis 2019er Modelle unter den Garantiewert fallen.

Re: Deutsche Zusammenfassung von Andy Australia zum Thema Batteriedegration

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CreytaX hat geschrieben:
Bin gespannt wie lange es dauert bis 2019er Modelle unter den Garantiewert fallen.
Ist wahrscheinlich so programmiert, dass der Wert bei 71 % stehen bleibt. Die wären ja blöd, wenn nicht... 😁
Outi 2019 PHEV Basis mit AHK
Vollladungen Durchschnittswerte:
05.19=9,46 06.19=9,89 07.19= 9,52

Re: Deutsche Zusammenfassung von Andy Australia zum Thema Batteriedegration

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Kritisches Denken ist ja zunächst mal positiv, allerdings muss man auch immer mal konträre Hypothesen in Betracht ziehen. Ich möchte hier nichts schön reden, aber bislang sehen wir das ja alle so, dass es schlecht ist, wie konservativ die BMU den SOH berechnet.

Wir behaupten sogar, dass sie ZU konservativ rechnet. Haben wir dafür Belege oder ist es einfach unsere Sichtweise, weil wir gerne möglichst weit elektrisch fahren wollen? Vielleicht ist dieses konservativ ja genau RICHTIG konservativ so wie es ist. Anderenfalls könnte Mitsubishi vielleicht die 8 Jahre Garantie auf die Batterie nicht gewähren. Vielleicht ist es genau so gewünscht, dass die Batterie am Anfang recht schnell auf eine Schonkapazität runtergefahren wird und anschließend auf einen flacheren Kapazitätsverlust einschwenkt. Die Diagramme auf der Watchdog-Seite lassen ja durchaus diese Vermutung zu.

Denn eins muss uns allen klar sein: wenn nach den 8 Jahren die Batterie die Grätsche macht, dann ist jedes Fahrzeug ein wirtschaftlicher Totalschaden. Was für ein Skandal! Vielleicht hat Mitsubishi ja Tests gemacht, die im Zeitraffer einen längeren Fahrzeug-Lebenszyklus simulieren. Schließlich wäre es ja wünschenswert, das nicht jeder Outlander PHEV nach 10 Jahren ein Fall für den Sondermüll ist. Vielleicht ist die BMU so konstruiert, dass die Fahrzeuge auch nach 10, 12 oder 15 Jahren noch funktionieren, wenn auch vielleicht nur mit einer Elektro-Reichweite von 20 bis 25 km, aber sie funktionieren vielleicht noch mit der Original-Fahrbatterie.

Nur mal ein anderer Gedanke vor dem Hintergrund, dass ich mich schwer tue, hier einfach nur eine schwache Ingenieursleistung zu unterstellen.

LG, Dieter
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Outlander PHEV Plus + FAP, Karmin-Rot, EZ 05/19, 22 tkm, Bild

Allradantrieb ermöglicht es, dort stecken zu bleiben, wo der Abschleppwagen nicht hinkommt! :lol:

Re: Deutsche Zusammenfassung von Andy Australia zum Thema Batteriedegration

miresc
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johjoh66 hat geschrieben: Nur mal ein anderer Gedanke vor dem Hintergrund, dass ich mich schwer tue, hier einfach nur eine schwache Ingenieursleistung zu unterstellen.
Respekt, aber auch drei Einwände:
1. Ein ggf. notwendiger Akku-Ersatz nach vielen Jahren wäre auch auf Fahrerkosten kein wirtschaftlicher Totalschaden, vergleichbar mit einem Austauschmotor bei einem Verbrenner.
Laut Autoindustrie sollte ein Li-Ion-Akku höchstens 10 Jahre in einem Fahrzeug verbleiben und dann als externer Speicher mit geringerer Kapazität anderweitig genutzt werden.
2. Laut Andy ist die BMU-Software noch immer Version 1.0 von 2012, die Leistungsfähigkeit von Akkuzellen z.B. hat sich seitdem aber deutlich verbessert. Fehlt hier nicht doch eine Anpassung - die Mitsubishi fürs Nachfolgemodell samt Aufbau eines neuen Software-Entwicklerteam ja schon angekündigt hat?
3. Ich würde es als Täuschung von Behörden und Verbraucher werten, wenn das Fahrzeug bereits nach kurzer Zeit, also innerhalb der zweijährigen gesetzlichen Gewährleistung, die behördlichen Mindestanforderungen für eine Anerkennung als förderfähiges PHEV nicht mehr erfüllen würde, was bei deutlich unter 90% SOC / SOH wohl der Fall wäre.

Re: Deutsche Zusammenfassung von Andy Australia zum Thema Batteriedegration

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  • johjoh66
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miresc hat geschrieben: 1. Ein ggf. notwendiger Akku-Ersatz nach vielen Jahren wäre auch auf Fahrerkosten kein wirtschaftlicher Totalschaden.
Hmm, wird ggf. ein grenzwertiges Rechenexempel. Das sich die Preisentwicklung von Tauschbatterien in unserem Sinne entwickelt, können wir nur erahnen und hoffen. Eine Investition von 5.000€ wird bei einem 10 Jahre alten Auto sicher Vielen die Stirn in Falten legen.
miresc hat geschrieben: 2. Laut Andy ist die BMU-Software noch immer Version 1.0 von 2012, die Leistungsfähigkeit von Akkuzellen z.B. hat sich seitdem deutlich verbessert. Fehlt hier nicht doch eine Anpassung - die Mitsubishi fürs Nachfolgemodell samt Aufbau eines neuen Software-Entwicklerteam ja schon angekündigt hat?
Ich bin selbst in der Software-Enticklung tätig: manchmal vergessen wir einfach die Versionsnummer anzupassen ;). Anderenfalls gebe ich Dir Recht! Aber die Tage hat hier schon mal jemand gepostet, dass in dem ganzen Thema noch (zu) viel Spekulation mitschwingt. Dem würde ich mich anschließen. Das betrifft auch Produktankündigungen, die manchmal so viel wert sind, wie Werbeversprechen. Bin jedenfalls immer noch unsicher, wo hier die Wahrheit zu finden ist.

Gute Nacht, Dieter
LG, Dieter
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Re: Deutsche Zusammenfassung von Andy Australia zum Thema Batteriedegration

miresc
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Wollte euch nur wissen lassen, dass ich jetzt und hiermit aus diesem Thread aussteige. Warum? Eigentlich war alles - mehrfach und wiederholt - gesagt. Aber:
1. Laut offiziellem Statement bietet Mitsubishi Motors Deutschland nicht nur keine Problemlösung an, sondern bestreitet, dass es überhaupt ein Problem gibt.
2. Weil ich das aber keineswegs für zutreffend und richtig halte, werde ich das Ladeverhalten meines Outi PHEV auch weiter beobachten und dokumentieren.
3. Aufgrund meines Alters und meiner eher niedrigen jährlichen Fahrleistungen werde ich als aktiver PHEV-Fahrer - hoffentlich - nie in den Garantie-Grenzbereich von 70% kommen.
4. Der "Ball liegt daher im Feld" derer, die als Vielfahrer unter den Kapazitätsproblemen weit mehr zu leiden haben. Ich wünsche ihnen viel Erfolg bei den vielfältigen Bemühungen, auf technischem - und falls nötig auch juristischem - Wege doch noch weiterzukommen. Gebt nicht auf! Ich drücke die Daumen.
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