Deutsche Zusammenfassung von Andy Australia zum Thema Batteriedegration

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Re: Deutsche Zusammenfassung von Andy Australia zum Thema Batteriedegration

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Lustig oder besser, interessant, finde ich den Hinweis im Video - sinngemäß - das Auto büßt an elektrischer Reichweite ein, was der Fahrer durch sein immer besser werdendes Fahrkönnen für Reichweitenmaximierung wieder wettmacht.
Da erkenne ich mich auch zu 100% wieder.
...vom Lexus RX400h über einen Prius 3 zum - am 28.11.18 erhaltenen - Outlander PHEV MJ 2019
MM verbesserungswürdig: E-Reichweite
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Re: Deutsche Zusammenfassung von Andy Australia zum Thema Batteriedegration

PHEV Driver
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Ich fahre einen 2019er Outlander seit Februar 2019. Mein KM-Stand ist zur Zeit 4900 km und mein mit der Watchdog App gemessener SOH ist bei nur noch 93%. Die erste gemessene Kapazität nach 383km betrug 44.2 AH, also auch nicht die erforderlichen 46 AH. Sollte die Degradation sich so fortsetzen werde ich zur 1. Inspektion Anfang 2020 bei ca. 20000km die 70% Grenze erreicht oder unterschritten haben und den Garantiefall geltend machen. Zur weiteren Dokumentation der abnehmenden Lademenge ziehe ich auch den im Fz. verbauten Ladekostenrechner heran, mit dem ich jeden Ladevorgang mittels Kurzzeithistorie und den dann angezeigten Ladekosten der letzten Ladung fotografisch dokumentiere. Bei einem vorgegebenen KWh Preis von 25 Cent konnte ich zu Beginn immer für ca. 2.60-2.70Euro laden, also etwas mehr als ca. 10KWh. Die letzte Ladung zeigte nur Ladekosten von 2.38 Euro an. Also auch bei den Ladekosten ist ein absinken der geladenen KWh nachzuvollziehen. Sollte Mitsubishi nicht in absehbarer Zeit eine Softwarelösung für dieses Problem bereitstellen können, werden schwere Zeiten für MMD anbrechen, leider, denn das Fahrzeugkonzept ist für meine belange perfekt.

Re: Deutsche Zusammenfassung von Andy Australia zum Thema Batteriedegration

Hybrid_Frank
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Ich mache mir da eher weniger Gedanken. Ist doch schon erstmal gut zu wissen, dass das Problem nicht der Accu selbst ist. Zur Not muss eben einmal im Jahr reset gemacht werden. Aber denke eher, da kommt so still und heimlich ein Update was bei der Wartung mit eingespielt wird. Vorab wird sich Mitsubishi da zu keiner Stellungnahme bewegen lassen.

Re: Deutsche Zusammenfassung von Andy Australia zum Thema Batteriedegration

stgt_hb
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Hybrid_Frank hat geschrieben: Ich mache mir da eher weniger Gedanken. Ist doch schon erstmal gut zu wissen, dass das Problem nicht der Accu selbst ist.
Sehe ich auch so.
Aber denke eher, da kommt so still und heimlich ein Update was bei der Wartung mit eingespielt wird. Vorab wird sich Mitsubishi da zu keiner Stellungnahme bewegen lassen.
1. Das ist zu hoffen.
2. Denke ich auch.

Re: Deutsche Zusammenfassung von Andy Australia zum Thema Batteriedegration

che412
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Hallo,
vielleicht können wir hier über change.org den Druck erhöhen:

http://chng.it/74B5pr448H

Gruss
Che

Re: Deutsche Zusammenfassung von Andy Australia zum Thema Batteriedegration

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Also so ganz kann ich die Story von Andy noch nicht glauben.
Er widerspricht sich auch mal im Video.

Meine Beobachtungen so weit: ich lade seit Anbeginn immer 11kWh, wenn der Wagen ganz leer ist. Meine EV Reichweite ist auch immer noch die gleiche. Kann das ganz gut an meiner Arbeitsstrecke fest machen. Klar die EV Rate schwankt je nach Wetter, aber immer sehr gut nachvollziehbar.
Bin auch schon 62km rein elektrisch gefahren (es war warm, keine Heizung).

Habe jetzt heute mal wieder der Dog benutzt und musste wieder feststellen, dass die Werte zwischen Auto und Dog abweichen.

Bild

Bin mir nicht sicher, ob die BMU mit den "einfachen" OBD Werte wie der Dog arbeitet, oder anderen. Ich vermute fast andere Werte.
Ich vermute aber auch, dass Mitsubishi mit dem MUT auch nur die OBD Werte liest.
Eigentlich braucht man ein Testgerät, welches direkt mit der BMU spricht. Ob dass das MUT und der Händler kann, glaube ich nicht.

Auch wird im Dog und auch bei Andys "Entdeckung" immer von Ah gesprochen (der Dog errechnet den SOH anhand von Ah). Das ist aber eigentlich unrelevant, wichtig sind die kWh.

Natürlich mag ich einen SW Fehler seitens Mitsubishi nicht ausschließen, aber wenn dem so wäre und Mitsubishi hier eine Welle von Garantieaustäuschen von Akkus auf sich zu kommen sieht, werden die sicher etwas an der SW machen, da das sonst finanziell nicht gerade klug wäre.

Alles nur meine Bescheidene Meinung ;)
Gruß
Markus :geek:
Mitsubishi Outlander PHEV Top 2019

You don’t need to baby the battery

https://ts.la/markus34522

Re: Deutsche Zusammenfassung von Andy Australia zum Thema Batteriedegration

miresc
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Aussagekräftige und belastbare Vergleichswerte kann ich meinerseits noch nicht beisteuern, weil ich
- erstens dem Problem erst seit März 2019 Aufmerksamkeit schenke und erst seit Anfang April Ladewerte (ohne OBD2-Dongle und Watchdog) brutto und netto messe und aufschreibe - und monatlich einmal in die dankenswerterweise hier im Forum angelegte Tabelle eintragen werde: https://docs.google.com/spreadsheets/d/ ... edit#gid=0
- zweitens als Wenigfahrer (2500 km in fünf Wintermonaten, weit überwiegend elektrisch mit externer Aufladung) noch nicht in so hohem Maße betroffen bin.

Für mich steht inzwischen allerdings zweifelsfrei fest, dass das von Andy dokumentierte Problem (d. i. stetig fortschreitende Absenkung der nutzbaren Akku-Kapazität aufgrund der Software-Vorgaben einer schlecht und fehlerhaft programmierten BMU) tatsächlich existiert, wobei der Akku an sich "völlig gesund" zu sein scheint und also nur in dem bei allen LiIon-Akkus aller (Batterie- und Auto-)Hersteller üblichen Maße im Laufe der Jahre an Kapazität verliert.

Dieser Sachverhalt stellt m. E. allerdings einen schwerwiegenden Mangel am Fahrzeug dar (durchaus vergleichbar mit dem Diesel-Skandal im VW-Konzern, wo die Probleme ja ebenfalls "nur" durch eine - bei VW allerdings vorsätzlich und in betrügerischer Absicht eingesetzte - fehlerhafte Software verursacht sind).

Ich habe hier mehrfach gelesen, man müsse sich aufgrund der Garantie-Bedingungen von Mitsubishi wohl solange gedulden, bis der SOH auf (unter) 70% abgesunken sei, ggf. also mehrere Jahre, und könne bzw. wolle erst dann beim Händler vorstellig werden. Dem muss ich ganz entschieden widersprechen.

Die Garantiebedingungen benennen einen Endpunkt der zugesicherten Akku-Kapazität (mindestens 70% nach 160.000 km oder 8 Jahren). Es ist aber eine technische Binsenweisheit, dass der Abfall der Kapazität weder einmalig schlagartig noch in größeren Stufen erfolgt, sondern ziemlich kontinuierlich linear. Jeder Gutachter würde also bestätigen, dass der Akku defekt ist und nicht die zugesicherte Garantie-Kapazität aufrechterhalten kann, wenn er bereits zu Anfang seiner Lebensdauer deutlich überdurchschnittlich (also mehr als 4-5 Prozent pro Jahr) an Kapazität verlieren würde.

In den ersten beiden Jahren ab Erstzulassung besteht sowieso die gesetzliche Gewährleistungspflicht für ein mängel-freies Auto, wobei der Händler diese Mängelfreiheit gewährleisten bzw. durch Nachbesserungen herstellen muss.

Ich rate daher (ohne Gewähr für juristische Fehlerfreiheit) allen PHEV-MJ19-Käufern folgendes Vorgehen an, das ich auch in den nächsten Tagen vollziehen werde:
1. Schreiben wir unseren Händler (am sichersten per Einschreibebrief) an und reklamieren wir - unter Bezugnahme auf eigene Watchdog-Daten oder allgemein auf die entprechenden Informationen aus den Andy-Videos, unserem Forum, der change.org-Petition: https://www.change.org/p/outlander-phev ... e_petition) den schwerwiegenden Mangel einer viel zu schnell nachlassenden nutzbaren Akku-Kapazität. Fordern wir Mängelbeseitigung per Nachbesserung.
2. Senden wir dieses Schreiben (soweit zeitlich noch möglich) innerhalb der ersten sechs Monate ab Erstzulassung. Dann nämlich haben nicht wir die Pflicht des Nachweises, dass ein Fehler vorliegt. Vielmehr muss der Händler beweisen, dass kein Fehler vorliegt (nach 6 Monaten gilt Beweisumkehr). Den Nachweis wird er nach meiner Einschätzung ohne Nachbesserung (Änderung der BMU-Firmware und/oder diverse Pflegemaßnahmen an Akku/BMU) nicht führen können. Wir wären in jedem Fall auf der sicheren Seite.
Zuletzt geändert von miresc am Di 7. Mai 2019, 17:00, insgesamt 5-mal geändert.

Re: Deutsche Zusammenfassung von Andy Australia zum Thema Batteriedegration

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miresc hat geschrieben: 1. Schreiben wir unseren Händler (am sichersten per Einschreibebrief) an und reklamieren wir - unter Bezugnahme auf eigene Watchdog-Daten oder allgemein auf die entprechenden Informationen aus den Andy-Videos, unserem Forum usw.) den schwerwiegenden Mangel einer viel zu schnell nachlassenden nutzbaren Akku-Kapazität. Fordern wir Mängelbeseitigung per Nachbesserung.
2. Senden wir dieses Schreiben (soweit zeitlich noch möglich) innerhalb der ersten sechs Monate ab Erstzulassung. Dann nämlich haben nicht wir die Pflicht des Nachweises, dass ein Fehler vorliegt. Vielmehr muss der Händler beweisen, dass kein Fehler vorliegt (nach 6 Monaten gilt Beweisumkehr). Den Nachweis wird er nach meiner Einschätzung ohne Nachbesserung (Änderung der BMU-Firmware und/oder diverse Pflegemaßnahmen an Akku/BMU) nicht führen können. Wir wären in jedem Fall auf der sicheren Seite.
Danke, das finde ich eine ausgesprochen gute Idee. Meine Ladewerte sind auch innerhalb von 3 Monaten recht bescheiden geworden.
Wenn jemand hier vorprescht, dann wäre es schön wenn er/sie die verwendeten Texte als Formulierungshilfe in diesen Thread einstellt. Dann müssen wir nicht alle das Rad neu erfinden.

VG
Kawa
Outi 2019 PHEV Basis mit AHK
Vollladungen Durchschnittswerte:
05.19=9,46 06.19=9,89 07.19= 9,52

Re: Deutsche Zusammenfassung von Andy Australia zum Thema Batteriedegration

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MBj1703 hat geschrieben: Meine Beobachtungen so weit: ich lade seit Anbeginn immer 11kWh, wenn der Wagen ganz leer ist. Meine EV Reichweite ist auch immer noch die gleiche. Kann das ganz gut an meiner Arbeitsstrecke fest machen. Klar die EV Rate schwankt je nach Wetter, aber immer sehr gut nachvollziehbar.
Bin auch schon 62km rein elektrisch gefahren (es war warm, keine Heizung).
Bei mir ist es definitiv nicht so....ich habe erst spät die Ladekosten eingestellt (2500km) und erinnere mich nur noch an den ersten Wert, der rechnerisch bei 10,5kwh lag. Seitdem habe ich laut DOG 11% SOH eingebüsst und kriege auch nur diese 89% (siehe Google-Tabelle) rein.

Ich werde das im Oktober, bei der Jahresinspektion mitnehmen; bis dahin liegen ja auch mehr Daten vor....die Basis ist bislang etwas dünn/kurz.
Outlander PHEV Plus/Intro MY19, seit 10/18
IONIQ Premium MY19, seit 08/19

Re: Deutsche Zusammenfassung von Andy Australia zum Thema Batteriedegration

Ratzkatz
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Mit Verweise auf den Dog würde ich hier beim Händler und Mitsubishi vorsichtig sein. Es steht eindeutig in der Bedienungsanleitung das das Anschließen und Auslesen via OBD Schnittstelle zum Verlust der Garantie führt!
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