Rechnet sich ein Outlander PHEV für uns?

Re: Rechnet sich ein Outlander PHEV für uns?

pelziger37
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gogogo hat geschrieben:
Meinen VW Passat Diesel Kombi will ich ja trotz Euro6 der Umwelt zuliebe ja nun loswerden :?
Den fahre ich vorsichtig mit 5 bis 5,5L Diesel auf der AB und mit Hänger 6-7L, aber mit VW fing das ganze Diesel Geschummel-Desaster ja an und ein VW kommt mir daher nicht mehr ins Haus. Mit den ID. Dingern können die das nicht mehr gutmachen, finde ich.
Du kannst ja auch Strömungstechnisch nicht einen Gepard mit einem Elefanten vergleichen
Gewicht ?? Luftwiederstand ??
man kann die Naturgesetze nur sehr sehr schwer austricksen
das sollte jedem ,man überlegt ja vorher, klar sein ,wenn man eine solche
Schrankwand kauft ..
sonst sollte man zu den freundlich verkehrstreuen E Fahrradfahrern wechseln ... ( Achtung Ironie )
die bekommen jetzt ja ganze Autospuren .. ( ich hoffe ,die nächste Wahl wird es richten .. )
Wahres Wissen beruht auf Erfahrung, alles andere ist nur Information.

(Albert Einstein)


denkt an euren CO2 Fußabdruck
lasst das Flugzeug alleine fliegen
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Re: Rechnet sich ein Outlander PHEV für uns?

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gogogo hat geschrieben:
Den Allrad kann man ja bei keinem abschalten?
Der Outlander hat keinen mechanisch gekoppelten Allradantrieb. Dieser wird lediglich durch die beiden Elektromotoren bereitgestellt.
Du fährst über 65 Km/H auch sehr oft mit reinem Frontantrieb, wenn der Verbrenner läuft und auf die Vorderachse eingekuppelt wird.
Mitsubishi Outlander PHEV Plus FAP 2019
Meine Batterie Degradation in Zahlen
https://docs.google.com/spreadsheets/d/ ... p=drivesdk

Re: Rechnet sich ein Outlander PHEV für uns?

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Was gern vergessen wird, ein direkter Benziner-Diesel Vergleich über den Literverbrauch ist nicht richtig. Super Benzin erzeugt 8,4 kWh/l und Diesel 9,8 kWh/l. Diesel hat somit eine knapp 17 % höhere Energiedichte. Außerdem ist Diesel subventioniert und müsste eigentlich auch teurer sein als Benzin.

Den Outlander kann man trotz seiner 2 Tonnen Lebendgewicht und leerer Batterie mit unter 7 Litern bewegen. Das spricht für ein sehr effizientes Energiemanagement.
Mitsubishi Outlander PHEV Plus FAP 2019
Meine Batterie Degradation in Zahlen
https://docs.google.com/spreadsheets/d/ ... p=drivesdk

Re: Rechnet sich ein Outlander PHEV für uns?

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Toddy70 hat geschrieben: Literverbrauch ist nicht richtig. Super Benzin erzeugt 8,4 kWh/l und Diesel 9,8 kWh/l. Diesel hat somit eine knapp 17 % höhere Energiedichte. Außerdem ist Diesel subventioniert und müsste eigentlich auch teurer sein als N.
Das habe ich andere Werte geh mal etwa von 11.kwh/l aus. Dk ist soweit ich weiss das Beiprodukt beim Cracken, so wie Teer, Dk, JetA1, Petrolium, VK, LPG.
Ist da nicht nur die Steuer niedriger, oder meintest Du diese.
pelziger37 hat geschrieben: [quote=gogogo post_id=1191213 time=1581117767

sonst sollte man zu den freundlich verkehrstreuen E Fahrradfahrern wechseln ... ( Achtung Ironie )
die bekommen jetzt ja ganze Autospuren .. ( ich hoffe ,die nächste Wahl wird es richten .. )
Da bin ich, auch als Radmuffel, anders gepolt.
Das E-Bike ist aus meiner Sicht 100...% .
Ich habe zwar keines der Radius -+ Motivation ist riesig.
Die Gefahr allerdings auch. Deshalb müssen Radwege oder Highways geschaffen werden.
Leider werden hier dafür ganze Alleen abgeholzt was eine Sauerei ist.

Re: Rechnet sich ein Outlander PHEV für uns?

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gogogo hat geschrieben: ..., aber mit VW fing das ganze Diesel Geschummel-Desaster ja an und ein VW kommt mir daher nicht mehr ins Haus. Mit den ID. Dingern können die das nicht mehr gutmachen, finde ich.
Kannst du sehen wie du willst, aber ein Mitsubishi sollte dann auch nicht mehr ins Haus kommen, oder?

Re: Rechnet sich ein Outlander PHEV für uns?

blackcrow
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Bach hat geschrieben: Sind wir doch mal ehrlich. Rein von den Kosten rechnet sich der PHEV gegenüber eines Diesel nicht, aber wegen des einzigartigen Fahrgefühls möchte ich ihn nicht mehr missen. Umweltaspekte lassen wir mal unberücksichtigt.
Ehrlich? Das ist definitiv falsch! Ich weiß mittlerweile wirklich nicht mehr, wie man zu solchen Pauschalisierungen kommt.
Zur Erklärung (und täglich grüßt das Murmeltier, wurde schon zigmal geschrieben): DAS HÄNGT VOM FAHRPROFIL AB!
Alltag kurze Strecken (Bsp ich fahre 7km einfache Strecke zur Arbeit) und trotzdem mehrmals im Jahr längere Strecken in den Urlaub oder zur weitverstreuten Familie? PHEV richtig und rechnet sich! Pendlerstrecke von 100km täglich? Diesel rechnet sich! Kann das gut beurteilen, da ich vor dem PHEV einen Diesel hatte!
Zum Benzinverbrauch auf Langstrecke: war voriges Jahr in Norwegen, ca 4000km, vollgepackt und Dachbox, ca. 8L Durchschnittsverbrauch (ohne nachladen und charge benutzt). Im Stadtverkehr kann ich zum Benzinverbrauch nix sagen, da ich zu Hause über PV lade.
VG Christoph
Mitsubishi Outlander 2019 Intro Plus

Re: Rechnet sich ein Outlander PHEV für uns?

gogogo
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Hab die Kaufabsicht nun doch verworfen, denn auch 8L auf der AB sind mir noch zu viel. Mit Hänger wird das vermutlich noch deutlich mehr. Mein aktueller Diesel nimmt 5L und Benzin wird immer teurer.
Wenn ich mehr Kurzstecken hätte wäre ich dabei geblieben.

Es ist schon recht schwer momentan ein passendes Auto zu kaufen. Für die Umweltaktivisten ist der Diesel böse und ein SUV auch.
Ein bezahlbares E-Auto mit ausreichender Reichweite gibt es als Kombi momentan nicht, auch nicht mit AHK.

Danke für die Unterstützung hier und weiterhin viel Freude mit euren Mitsus
MAZDA MX-30 E mit Wankel REX Kaufabsicht, bis dahin wird es vllt. erst mal ein schicker PHEV Kombi

Re: Rechnet sich ein Outlander PHEV für uns?

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Auch gut, und die Frage ist ja, was umweltfreundlicher ist, z.B.ein 6 Zyl 3.0 Touarg TDI den es schon gibt aufzufahren, oder einen neuen PHEV zu bauen und anzuliefern.
Die dicken DK-SUV sollen ja ganz günstig sein also wirtschaftlich interessant

Re: Rechnet sich ein Outlander PHEV für uns?

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gogogo hat geschrieben: (..)Es ist schon recht schwer momentan ein passendes Auto zu kaufen. Für die Umweltaktivisten ist der Diesel böse und ein SUV auch.
Ein bezahlbares E-Auto mit ausreichender Reichweite gibt es als Kombi momentan nicht, auch nicht mit AHK(...)
Sich nach der Umwelt zu richten ist ja in Ordnung, aber von irgendwelchen Aktivisten würde ich mir nicht vorschreiben lassen was ich fahre!
Wenn z.Zt. "nur" ein Wagen wie der Outlander verfügbar ist - was lohnt es sich dann auf irgendwelche Luftschlösser zu warten?
Kaum macht man's richtig, geht's!

Re: Rechnet sich ein Outlander PHEV für uns?

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@gogogo

Genau wie Du, habe ich einen Passat Kombi Diesel gefahren, exakt mit dem selben Verbrauchsfenster. Seit 9 Monaten fahre ich einen Outlander Basis MJ2019 und meine Erfahrungen sind gemischt. Grob gesagt bewege ich den Outlander auf Kurzstrecke wesentlich günstiger als den Passat, besonders im Stadtverkehr. Auf meiner täglichen Arbeitstrecke, 40km, liegen Outlander und Passat gleich auf. Übrigens auch im Winter, mit Heizung und laufenden Motor. Auch auf Strecken bis ca. 100km tun sich die beiden nicht viel. Auf der Langstrecke liege ich meist um 7-8l/100km.

Allgemein gesehen bekomme ich ein Auto mit Automatik, Allradantrieb, günstigem Einstiegspreis für die Technik und der Möglichkeit, elektrisch zu fahren bei einer geringen Steuer um 50Euro im Jahr. Die Sitzposition ist besser und die verbaute Motortechnik ist simpler. Partikelausstoß kennt der Wagen eher nicht.
Anders herum muss ich einmal im Jahr zur Inspektion, Nebenkosten wie z.B. Reifen sind teuer und ich tanke Benzin statt Diesel.

Für jemanden der von einem Passat Kombi zu einem SUV wechselt gebe ich zu bedenken, das auch der SUV mit Dieselantrieb die Verbräuche des Passat niemals erreicht. Für Dieselfahrzeuge in der Größe eines Outlanders würde ich mindestens 6,5L/100km rechnen, auf Kurzstrecke wesentlich mehr.

Wie immer entscheidet das Fahrprofil.

Grüße,
4504
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