Ich bin leider schockiert....

Re: Ich bin leider schockiert....

pmd
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johjoh66 hat geschrieben: ne, definitiv nicht! In dem Zusammenhang: entgegen meinem Wunsch habe ich Skoda Kodiaq und Nissan Xtrail nur als Fronttriebler zur Probefahrt erhalten. So habe ich mit den beiden den Ausflug ins Gelände erst gar nicht in Erwägung gezogen :( .
Kleiner Einwand von mir: zumindest der Kodiaq arbeitet beim Frontantrieb mit einem elektronischen "Sperr-Differential", mit dem kommt man schon ziemlich weit. Mit meinem habe ich es zumindest nicht geschafft irgendwo stecken zu bleiben. Man sollte das nicht unterschätzen, was ein Frontantrieb mit schwerem Verbrenner über der Vorderachse so hinbekommen kann, wenn man mal doch hängen bleibt dann meist mangels Sperrwirkung.

Die Geländegängigkeit wird von der Bodenfreiheit so stark eingeschränkt, dass es nur wenige Szenarien gibt in denen City-SUVs (und das ist der Outlander) wirklich von einem Allrad profitieren. Es ist eher ein Komfort Feature, man braucht weniger Schwung und weniger Gas auf unbefestigtem Untergrund.

(Ich würde sogar behaupten, dass ein Frontgetriebener Dacia Duster besser durchs Gelände kommt, als der Outlander: mehr Bodenfreiheit, weniger Angst vor Reparaturkosten und vor allem keine Angst eine Batterie im Unterboden anzukratzen)
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Re: Ich bin leider schockiert....

miresc
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pmd hat geschrieben: (Ich würde sogar behaupten, dass ein Frontgetriebener Dacia Duster besser durchs Gelände kommt, als der Outlander: mehr Bodenfreiheit, weniger Angst vor Reparaturkosten und vor allem keine Angst eine Batterie im Unterboden anzukratzen)
Warum nicht gleich einen Suzuki Jimny zum Vergleich vorschlagen? :shock:
Es ging hier doch darum zu belegen, dass sich der Outlander PHEV - als "Universalgenie" - auch auf schlüpfrigem Hanggelände sehr achtbar schlägt, nicht ihn als Geländewagen zu empfehlen. Übrigens: Der PHEV hat - laut ADAC Autodatenbank - mit 190mm mehr Bodenfreiheit als der Skoda Kodiaq (187mm), und der Duster ist mit 210mm auch nicht unendlich weit darüber.

Re: Ich bin leider schockiert....

pmd
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Also ein "Universalgenie" wird ein Auto nicht, nur weil es das kann was jeder andere Allrad der Welt auch kann und vermutlich jeder front getriebene Kombi, auch wenn der mal etwas Anlauf braucht. Es wurde der Punkt gemacht, dank Allrad könnte der Outlander Gelände bewältigen, dass die 2WD SUVs nicht können und das ist fragwürdig. Der Allrad bietet Komfort auf unbefestigten und rutschigen Untergründen, das war es aber auch.

Im Gegenteil ist der Outlander mit seinen ewig langen Überhängen und der bodennahen Batterie in mehreren Punkten benachteiligt gegenüber den meisten City-SUV, inbesondere der langen Überhang nach vorne kann schon auf Waldwegen zum Problem werden. Als Jäger würde ich den eher nicht einsetzen.

Der Outlander ist kein Offroad Fahrzeug, soll keiner sein und wenn die 2019er keine elektronischen Sperr-Differentiale haben ist das absolut kein Punkt auf der "kann der Outlander gut" Liste. Ob er nun elektronisch sperren kann oder nicht ist afaik nicht geklärt.

Re: Ich bin leider schockiert....

miresc
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pmd hat geschrieben: Im Gegenteil ist der Outlander mit seinen ewig langen Überhängen und der bodennahen Batterie in mehreren Punkten benachteiligt gegenüber den meisten City-SUV, inbesondere der langen Überhang nach vorne kann schon auf Waldwegen zum Problem werden. Als Jäger würde ich den eher nicht einsetzen.
Das hat hier ja auch keiner vorgeschlagen. Trotzdem sollte man, bevor man polemisiert, sich mal mit Zahlen kundig machen:
Laut ADAC-Autodatenbank hat der Outlander PHEV folgende fürs Gelände wichtige Maße: Bodenfreiheit 190mm, Böschungswinkel vorne 21,0 Grad, Böschungswinkel hinten 22,5 Grad, Rampenwinkel 19 Grad.
Beim angeblich besser für Gelände geeigneten Skoda Kodiaq mit Frontantrieb, der in den Karosseriemaßen dem Outlander sehr nahe kommt, sind es: Bodenfreiheit 187mm, Böschungswinkel vorne 19,1 Grad, hinten 15,6 Grad, Rampenwinkel 19,6 Grad. Die Maße sprechen also eher für einen Gelände-Vorteil des PHEV!
Zuletzt geändert von miresc am Mo 17. Jun 2019, 13:02, insgesamt 1-mal geändert.

Re: Ich bin leider schockiert....

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miresc hat geschrieben: Warum nicht gleich einen Suzuki Jimny zum Vergleich vorschlagen? :shock:
...
der Duster ist mit 210mm auch nicht unendlich weit darüber.
Lada 4X4 :lol: ... und Subaru Outback 200mm Bodenfreiheit

pmd hat geschrieben: Man sollte das nicht unterschätzen, was ein Frontantrieb mit schwerem Verbrenner über der Vorderachse so hinbekommen kann, wenn man mal doch hängen bleibt dann meist mangels Sperrwirkung.
ich habe schweren Diesel auf der Vorderachse bei trockenen Bedingungen getestet: keine Chance. Mag an der fehlenden Sperrmöglichkeit liegen, da gebe ich Dir recht.

pmd hat geschrieben: Also ein "Universalgenie" wird ein Auto nicht, nur weil es das kann was jeder andere Allrad der Welt auch kann und vermutlich jeder front getriebene Kombi, auch wenn der mal etwas Anlauf braucht.
also "jeder front getriebene Kombi", das würde ich definitiv verneinen, würdest Du auch, wenn Du die Situation vor Ort kennen würdest. Definiere "Universalgenie" (der Begriff kam nicht von mir): der Duster fährt nicht elektrisch, fährt nicht leise, fährt nicht komfortabel, bietet keine Assistenzsysteme... tja, der Outlander ist dafür nicht so billig.

pmd hat geschrieben: Als Jäger würde ich den eher nicht einsetzen.
Der Outlander ist kein Offroad Fahrzeug, soll keiner sein...
mein Gott, das waren alles nie meine Aussagen oder Intentionen. Ich habe lediglich meine Erfahrung mitteilen wollen, dass der Outlander sich in besagter Situation besser schlägt als ein Outback und meine Ansprüche, soweit ich das jetzt sagen kann, über den Erwartungen erfüllt.

Und klar bestreitet niemand: für jede Disziplin (Geländegängigkeit, Sportlichkeit, el. Reichweite, Komfort, Laderaum... lässt sich unendlich fortsetzen) findest Du ein spezialisiertes Fahrzeug, welches besser ist als der Outlander.

Das Thema Geländegängigkeit ist für meinen Teil damit durch...

LG, Dieter
LG, Dieter
Outlander PHEV Plus + FAP, Karmin-Rot, EZ 05/19, 22 tkm, Bild

Allradantrieb ermöglicht es, dort stecken zu bleiben, wo der Abschleppwagen nicht hinkommt! :lol:

Re: Ich bin leider schockiert....

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habt euch wieder lieb ..
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und jeder hat natürlich Recht... immer !!
Wahres Wissen beruht auf Erfahrung, alles andere ist nur Information.

(Albert Einstein)


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Re: Ich bin leider schockiert....

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Voriges Wochenende konnte mein Outi mal seine AWD-Fähigkeiten unter Beweis stellen. Situation: Waldweg, durch Regenguss in der Nacht vorher total schlammig, Steigung zwischendurch ca 15%, normale Sommerreifen drauf, Anhänger (für das Holz) hinten dran. Hatte eigentlich meine Bedenken (meine Frau noch mehr, „du willst nicht wirklich mit unserem Auto raus in den Dreck??? 😣), aber okay, losgefahren. Was soll ich sagen, keine Probleme! An der Steigung ESP aus, AWD Lock rein, Verbrenner brauchte ich noch nicht mal!
VG Christoph
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Re: Ich bin leider schockiert....

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OutlanderGT hat geschrieben:
Odanez hat geschrieben: der Outlander wird doch nicht fürs Gelände gekauft - der Allrad hilft höchstens beim Schnee etwas - sonst braucht den doch keiner. Das Auto ist eher für die, die etwas höher sitzen, etwas mehr Platz, und ein bisschen mehr Bodenhaftung bei stärkeren Witterungen im Alltag brauchen.
Ich wollte schon ein funktionierendes Allradfahrzeug, welches wenigstens nicht stecken bleibt, wenn die Vorderräder durchdrehen. Das ist mir auch irgendwie rätselhaft 🤔 der hintere Motor muss doch dann anschieben, wieso passiert da gar nichts?
na da hättest aber einen lada taiga kaufen müssen
Lebenskunst ist die Fähigkeit, auf etwas Notwendiges zu verzichten, um sich etwas Überflüssiges zu leisten.
Intelligenz ist, wenn man unlogische Sachverhalte logisch einordnen kann

Re: Ich bin leider schockiert....

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Sonntag Sintflut auf der Autobahn, kaum was zu sehen und Wasser ohne Ende.
Beim umschalten Allrad mit Sperre oder so, ist eine deutliche Verbesserung in der Spur zu spüren.
Freu mich schon das auf Matsch und Schnee auszuprobieren.

Re: Ich bin leider schockiert....

pelziger37
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na mit Lock solltest du aber besser nicht auf der Bahn fahren ..
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