Gebrauchte mit 200.000 km: Verschleiß, Reichweite ...

Re: Gebrauchte mit 200.000 km: Verschleiß, Reichweite ...

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Update

Autorisierung der Mobile Car Garantie ist inzwischen auf die neue Werkstatt umgeschrieben. An die alte habe ich 278.46 € überwiesen (2,5 Arbeitsstunden) statt 1.113,84 € (8 Arbeitsstunden). Das finde ich schon ganz schön kulant für einen SoH-Wert, der mir schriftlich gar nicht mitgeteilt wurde und mündlich falsch. Schriftlich hatte ich mit Widerwillen die Messergebnisse, die wiederum mit dem mündlich mitgeteilten SoH-Wert nicht zusammen passten. MMC habe ich gebeten, auch etwas Kulanz walten zu lassen und der Werkstatt so wie ich auch etwas zu überweisen, denn die Dreistigkeiten, die sich die Werkstatt geleistet hat, kamen teils durch Anweisung von MMC.
Nun werden wir sehen, ob die alte Werkstatt auf den Differenzbetrag klagt und wie lange die Batterie benötigt, bis sie von Mitsubishi geliefert wird....
Toyota Prius 2 - 540.000 km (ab 03/19 mit neuem gebrauchten Verbrenner) - Mitsubishi Outlander PHEV 260.000 km (ab 05/19 mit neuer Batterie) - ab Baujahr 2019 bleiben die neuen Verbrenner auf der Halde, genug ist genug
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Re: Gebrauchte mit 200.000 km: Verschleiß, Reichweite ...

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Update zum Liefertermin der Batterie:

Neue Werkstatt (Moeller & Goede) sagt: Nix Genaues weiß man nicht... Kann 3 Wochen, 3 Monate oder länger sein...
Der sehr engagierte Werkstattmeister hat direkt mit gedacht und bei der Mobile Car Garantie nach gefragt, wie lange die Autorisierung für die 4.000 € gilt. Es sind 6 Monate. Versicherung hat aber direkt einen Vermerk gemacht und Verlängerung der Frist in Aussicht gestellt, falls nötig. Bei dem ganzen Theater mit MMC und dem Autopark am Offakamp muss ich wirklich etwas Werbung für diese (Anschlussgarantie)Versicherung machen. Ohne die wäre ich glaube ich nur mit Anwalt weiter gekommen. Selten, dass eine Versicherung sich quasi den Schadensfall selber "erkämpft".

Was ich aber eigentlich sagen wollte: Wenn es wirklich ein paar Monate dauert bis die Batterie da ist, stört es mich nicht. Allerdings würde ich den Sommer über schon gerne wieder 50 km Reichweite haben, denn gerade im Sommer hat man halt auch was von der Reichweite und es macht Spaß. Aber was man sich schon klar machen muss: Wenn die Batterie wirklich mal einen Kurzschluss hätte, dann kann es gerade bei gewerblichen Fahrzeugen schon zu einem Zwangsurlaub führen. Entweder man verreist auf die Südhalbkugel oder mietet sich ein Ersatztaxi. Kann allerdings sein, dass die Priorisierung dann eine Andere wäre, falls das Auto wirklich nicht mehr fährt.

Die Batterien haben nach Auskunft des Werkstattmeisters eine neue Teilenummer. Scheinen andere zu sein als vorher. Wer weiß, vielleicht bekomme ich ja die Neue, die für das 19er Modelljahr gedacht ist. Oder es ist die alte Kapazität aber mit neuen Zellen. Ist vielleicht auch ein Grund für die Verzögerung. Auf jeden Fall kriegt man so ein Ding nicht so einfach wie einen Verbrennungsmotor....
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Re: Gebrauchte mit 200.000 km: Verschleiß, Reichweite ...

Hjalmarson
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Moinsen, zur Frage der Garantie und 70 % habe ich im Serviceheft nachgesehen. In Abschnitt 2 heisst es hierzu: “für die Traktionsbatterie wird garantiert, dass ihre Kapazität im Zeitraum von 8 Jahren /bis zu einem Kilometerstand von 160000 ab dem Beginn der Garantiezeit bei mindestens 70% bleibt, wobei das frühere Ereignis massgeblich ist“. Gruß Hjalmarson

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Re: Gebrauchte mit 200.000 km: Verschleiß, Reichweite ...

CreytaX
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Joa und dank der vorher durchgeführten Glättung, müsste es wohl 65% oder weniger haben.
Wird ja nur gewechselt wenn nach der Glättung unter 70%.

Re: Gebrauchte mit 200.000 km: Verschleiß, Reichweite ...

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Hjalmarson hat geschrieben: Moinsen, zur Frage der Garantie und 70 % habe ich im Serviceheft nachgesehen. In Abschnitt 2 heisst es hierzu: “für die Traktionsbatterie wird garantiert, dass ihre Kapazität im Zeitraum von 8 Jahren /bis zu einem Kilometerstand von 160000 ab dem Beginn der Garantiezeit bei mindestens 70% bleibt, wobei das frühere Ereignis massgeblich ist“. Gruß Hjalmarson
Das ist immerhin schon mal konkreter als bis 2018. Ich denke, dass so etwas frühestens ab 2018 drin stand. Bei mir fanden aber trotzdem die 70 % Anwendung, auch wenn sie nirgendwo verankert waren - jedenfalls nach langem Hin und Her. Ebenso positiv ist, dass die Taxianschluss-Garantie (2, optional 3 Jahre nach Ablauf der Werksgarantie oder 400.000 km) diesen Wert übernahm. Die Batterie wird aber immer noch geliefert. Es gibt vage Hinweise auf den 04.04.2019 aber die sind nicht bestätigt.
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Re: Gebrauchte mit 200.000 km: Verschleiß, Reichweite ...

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immer noch NICHT geliefert sollte das heißen
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Re: Gebrauchte mit 200.000 km: Verschleiß, Reichweite ...

muinasepp
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@taxipioneer
Vielleicht hast du es irgendwo schon geschrieben, aber ich finde es gerade nicht: Was kostet eigentlich diese Anschlußgarantie und wie lange gilt sie? Und ist die für Jedermann verfügbar oder nur Taxifahrer/Gewerbetreibende?
EV-Historie seit Anno Domini 1974 :o
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Re: Gebrauchte mit 200.000 km: Verschleiß, Reichweite ...

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muinasepp hat geschrieben: @taxipioneer
Vielleicht hast du es irgendwo schon geschrieben, aber ich finde es gerade nicht: Was kostet eigentlich diese Anschlußgarantie und wie lange gilt sie? Und ist die für Jedermann verfügbar oder nur Taxifahrer/Gewerbetreibende?
Hallo, sorry, war die letzten Tage im Kia e-Niro-Forum unterwegs, weil ich davon 2 bestellt hab und KIA ein unglaubliche Verarschung aufzieht... Hatten im Januar den Bestellprozess eröffnet und die Händler konnten blaue Bestellcodes inklusive unverbindlicher Lieferzeit (Kalenderwoche, alles in 2019) anklicken. Im Februar kassierte man das alles ein. Bestellcodes unanklickbar auf rot und Lieferzeit von der Führung mit 12 Monate + X kommuniziert.
Da entwickelte sich dann ein großer Protest der Frühbesteller/innen...

Zu deiner Frage:
Ist nur für Taxen, ldeider und auch von Mitsubishi als besondere Taxi-Service-Leistung bezahlt.
Deshalb glaube ich ja, dass die MMD der Versicherung mehr oder weniger versprochen hat, dass es keine Batterie-Schadensfälle geben wird.
Sonst müsste MMD deutlich mehr als die ca. 1.500 Euronen bezahlen an die Mobile Car Garantie. Diese Zahl wurde mir mal von einem Insider genannt.
In meinem Fall haben sie ja auch versucht, mich zu zermürben, sind aber gescheitert...
Jetzt ist halt die Frage, ob es Teil 2 des Kampfes geben wird. Bis jetzt gibt es nämlich nach wie vor keinerlei Lieferdatum für die Batterie.
Falls die 4.000 €, die die Versicherung zugesagt hat, verfallen (gilt ein halbes Jahr plus ein bisschen Verlängerung) dann geht das direkt zum Anwalt und der muss die 4.000 € einklagen....
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Re: Gebrauchte mit 200.000 km: Verschleiß, Reichweite ...

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zu der Frage wie lange gilt sie:
bis 2 Jahre nach Ablauf der Werksgarantie. Der Ablauf muss gemeldet werden. Optional gegen Eigenanteil von ca. 200 € kann auf 3 Jahre nach Ablauf der Werksgarantie verlängert werden, was ich gemacht hatte. Oder bis 400.000 km, je nachdem, was zuerst eintritt.
Ab 200.000 km beginnt ein prozentualer Eigenanteil. Höchstsumme pro Reparatur = 4.000 €.
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Re: Gebrauchte mit 200.000 km: Verschleiß, Reichweite ...

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Hallo zusammen,
in diesem Thread gab es viel Beistand für mich in meiner Auseinadersetzung mit MMD um meine Batterie-Degradation.
Sorry, dass ich etwas verspätet weiter erzähle...

Ich war viel im Kia e-Niro-Forum unterwegs, da ich zwei solche bestellt habe, dort aber noch eine viel gewaltigere Kunden-Verarschung statt findet.
Es wurde im Januar ein Fake-Verkauf von KMD (Kia Motors Deutschland) betrieben. KMD wusste bereits 2018, dass die Produktion gedrosselt wird (von 21.000 auf 10.000 und das deutsche Kontingent damit von 1.500 auf ca. 500 Wagen sinkt. Von den ursprünglichen 1.500 waren 1.000 für die KundInnnen gedacht (der Rest als Vorführer etc). Nach der Drosselung entschied man, die verbliebenen ca. 500 Fahrzeuge ausschließlich als Marketing-Fahrzeuge einzusetzen (Vorführer, Langzeitvermietungen, Presseautos). An KundInnen soll 2019 gar nichts ausgeliefert werden. Trotzdem schaltete man im Januar die ursprünglichen 1.000 Bestellcodes frei. Diese enthielten ein Produktionsdatum und ein Lieferdatum. Grund dafür war, dass das bereits begonnene aufwändige Marketing nicht verpuffen sollte. Damit der Fake-Verkauf nicht auffällt, lieferte man ca. 20-50 vorkonfigurierte Wagen von der Stange (also keine selbst konfigurierten) und behauptete dann im Februar, man sei von der Nachfrage überrascht. Die Lieferzeit betrage nun -auch für die ErstbestellerInnen - 12 Monate + x.
Ihr seht, die Autobranche ist voll von irreführenden und betrügerischen Methoden. Wer ein Auto kauft, kauft einen Feind gleich mit dazu, so ist das leider oftmals.

Übrigens wird das e-Niro-Forum nach nunmehr 5 Monaten Empörung seit einigen Tagen von Leuten dominiert, denen ich das strategisches Interesse unterstelle, das Forum in eine Richtung zu lenken, die KMD genehmer ist. Im Zuge dieser Auseinandersetzung bekam ich von einem Moderator "Maßnahmen" angedroht. Falls ihr mich also nicht mehr erreichen solltet für Fragen, bin ich wohl gesperrt worden. Deshalb war es mir auch ein Bedürfnis, bevor dass eventuell eintritt, mich hier nochmal für die Unterstützung zu bedanken.


Nun also weiter mit der Batterie:
Wie bereits berichtet, zog MMD irgendwann die Reißleine und plötzlich meldete sich die MOBILE CAR GARANTIE, also die Anschlussversicherung für Taxen. MMD hatte die Versicherung wohl darum gebeten und dieser mitgeteilt, dass MMD den Schaden anerkennt.
Aber was für ein Theater das war ein halbes Jahr lang mit immer neuen Messungen, wo das Auto selbst ja die Werte gespeichert hat und man sie nur auslesen muss (z.B. per Whatchdog aber mit Sicherheit auch mit dem MMD-Tester möglich). Am Ende sollte ich ja sogar noch mehr als 1.100 € für die Messungen bezahlen.
Dann gab es aber nochmal eine sehr lange Hängepartie, da MMD die Batterie nicht lieferte. Am Ende kam sie dann doch und am 08.05. / 09.05. wurde sie beim Autohaus Moeller & Goede ausgetauscht. Zu meiner früheren Werkstatt am Offakamp gehe ich natürlich nicht mehr.
Ich bezahlte ca. 3.300 € brutto, die MOBILE CAR GARANTIE übernahm 4.700 € brutto (das ist der Höchstbetrag für eine Reparatur).

Nun freue ich mich, gerade im Sommer, wieder über größere Reichweiten und das mehrmalige Laden am Tag macht wieder mehr Spaß.
Allerdings hat auch die neue Batterie bereits einen Schönheitsfehler. Sie wurde nicht mit 40 Ah ausgeliefert, wie es eigentlich sein müsste, sondern mit 37 Ah.
Meine Ursprungsbatterie hatte 40,7 Ah. Insofern fehlen da knappe 10 %. Das ist vermutlich genau die Spanne, in der man nichts machen wird können. Ein Vermieter darf bis zu 10 % ja auch eine Wohnung vermieten, die kleiner ist als im Vertrag angegeben. Außerdem würde dann wieder ein Mess-Marathon beginnen, da die Watchdog-Werte ja nicht anerkannt werden, obwohl sie vom Auto selbst stammen. Der SoH-Wert war dann beim ersten Start meines Outlanders nach dem Tausch auch nicht 100 % (sondern nur 97,1 %).
Nach drei Wochen ist der Wert nun auch schon auf 94,5 % (35,9 Ah) gefallen. Ich bin seither ca. 4.000 km gefahren.
Ursprünglich hatte ich ja sogar gehofft, dass die alten Batterien gar nicht mehr produziert werden und ich eine Facelift-Batterie mit 46 Ah (so viele sind es doch, oder?) bekomme. Nun sind es also nach drei Wochen nur 36,9 Ah. Gehe ich vom heutigen Wert, also nach drei Wochen, aus, habe ich nur 12,1 Ah hinzu gewonnen. Der Wert vor dem Tausch war: 24,8 Ah (65,3 %).
Das ist schon ein sehr teures Vergnügen. Nach drei Wochen Fahrt kostet mich also quasi eine gewonnene Ah ca. 660 €. Der 14er Outlander fährt netto ja mit 30 Ah (10 bleiben unbenutzt). Das entspricht einer Reichweite von ca. 50 km. Also 1,66 km pro Ah. 12 gewonnene Ah entsprechen also etwa 20 km (19,92).
Dies entspricht auch meinen realen Erfahrungen nach dem Tausch. Ich habe in der Anzeige gelegentlich jetzt wieder mehr als 50 km stehen. Das ist aber nicht das, was man am Ende schafft. Machbar sind unter extrem guten Bedingen 48 km (bisheriger Rekord mit neuer Batterie). Bei der alten Batterie hatte ich oftmals unter günstigen Voraussetzungen auch etwas über 50 km geschafft. Am Ende, also bei 65,3 %, waren es dann noch ca. 27 km.

Soweit meine Erfahrungen mit der neuen Batterie. Hätte ich die vollen 8.000 € brutto alleine bezahlen müssen, hätte ich es nicht gemacht. Ca. 400 € pro gewonnenem Kilometer ist doch ganz schön happig. So aber (mit 3.3 brutto = 2.7 netto) finde ich es erträglich und das Auto erfährt dadurch ja auch eine Wertsteigerung. Falls meine e-Niros irgendwann im Verlaufe des Jahres 2020 mal kommen und falls ich dann überhaupt noch Kunde von Kia sein will, wird mein Outlander dann wohl zum Verkauf stehen.

Euch allzeit gute Fahrt....
Jürgen
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