Gebrauchte mit 200.000 km: Verschleiß, Reichweite ...

Re: Gebrauchte mit 200.000 km: Verschleiß, Reichweite ...

CreytaX
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Ja es steht und fällt alles mit dem Händler!
Das habe ich sowohl beim Auto wie auch Motorrad schon mehrfach erlebt.

Leider ist dies mein erster Mitsu, deshalb muss ich mich auf mein Bauchgefühl verlassen
und hoffe bei meinem Händler eine gute Wahl getroffen zu haben. :| :)
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Re: Gebrauchte mit 200.000 km: Verschleiß, Reichweite ...

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Carsten77 hat geschrieben:Warum hast du den Wagen dann überhaupt mitgenommen? Im Kaufvertrag sollte doch drin stehen, was bestellt und vereinbart wurde. Wenn nicht das geliefert wird, was im Vertrag steht, bleibt der Wagen halt stehen. Und wenn man ihn trotzdem mitnimmt, muss der Händler halt nachbessern.
Es war ein kauf aus der Ferne und der Händler weigerte sich, die genaue Spezifikation mir zukommen zu lassen. Ich solle mir die Intro-Ausstattung von der Mitsu-Site herunter laden (die es dort aber gar nicht gab, Intro war ein limitiertes Sondermodell damals). Ich bin nicht so pingelig und relativ vertrauensseelig, außer Grenzen werden überschritten wie jetzt. Jeder hat halt so seinen eigenen Charakter... Die Frontkamera war nur in der Anzeige bei mobile.de erwähnt und da wird ja immer darauf hin gewiesen, dass Fehler auftreten können. Screenshot hatte ich keinen, der Händler löschte die Anzeige schnell. Aber letztlich ist die Frontkamera (falls das überhaupt mit MMCS vereinbar gewesen wäre, welches ich mir nachrüsten habe lassen)halt eine Spielerei, die nicht wirklich wichtig war. Das mit dem Kabel, was mir als Mitsubishi-Zubehör angedreht wurde, regte mich deutlich mehr auf.
Toyota Prius 2 - 540.000 km (ab 03/19 mit neuem gebrauchten Verbrenner) - Mitsubishi Outlander PHEV 260.000 km (ab 05/19 mit neuer Batterie) - ab Baujahr 2019 bleiben die neuen Verbrenner auf der Halde, genug ist genug

Re: Gebrauchte mit 200.000 km: Verschleiß, Reichweite ...

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PHEV hat geschrieben:Von diesem Augenblick an habe ich Mitsubishi Werkstätte gemieden und fuhr damit auch nich unbedingt schlecht.
Das geht bei Taxen halt wegen der Anschlussgarantie schlecht, die Mitusbishi-Inspektionen voraussetzt. Ich hoffe, dass ich mit Moeller & Goede besser fahren werde. Die anderen Hamburger Outlander-Taxler, die dort schon ne Weile sind, sind zufrieden. Falls es dort aber auch wieder größeren Trouble geben würde, dann lass ich den Outlander von meiner Toyota Werkstatt betreuen, wo ich mit dem Prius bin. Da gab es in 10 Jahren nur einmal ein Problem. Zwar ein großes, aber ich unterstelle keine Absicht. Die wollten die Fahrbatterie wechseln weil der Motor nicht mehr aus ging und durchgehend lief. Dank des Prius-Forums und einem erfahrenen Taxi-Mechar aus Wien fand ich heraus, dass es nur die Drosselklappe war, die hinter dem Luftfilter sitzt und das Luft-Benzin-Gemisch steuert. Diese war nicht mehr beweglich. Musste nur etwas gereinigt werden. Batterietausch dann hinfällig....
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Re: Gebrauchte mit 200.000 km: Verschleiß, Reichweite ...

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CreytaX hat geschrieben:Leider ist dies mein erster Mitsu, deshalb muss ich mich auf mein Bauchgefühl verlassen
und hoffe bei meinem Händler eine gute Wahl getroffen zu haben. :| :)
Ich habe da einen Tipp, wie man das Gefühl verbessern oder überprüfen kann:

Fragt einfach alle mal bei einer Inspektion nach, ob euch die Batteriekapazität mitgeteilt werden kann.
Wenn ihr dann das einfach so und ohne Kosten gesagt bekommt, dann gebt der Werkstatt ein gutes Trinkgeld und bleibt da die nächsten 10 Jahre!

Ich benutze noch nicht lange Watchdog und wollte deshalb bei den Inspektionen (mittlerweile immerhin 10) manchmal etwas über die Batterie und deren Gesundheit wissen, also den SoH (State of Health) wie ich von PHEV gelernt habe.
Am Offakamp ignorierte man das einfach und wenn ich etwas penetranter war, guckte man mich fassungslos an, als wüsste man wirklich beim Besten Willen nicht, wie man so etwas auslesen soll. Der Chef sagte einmal sogar wortwörtlich: Das geht nicht!
Das, was ich mit meinem Watchdog kann, können die mit ihrem Laptop innerhalb von Sekunden oder Minuten auch und der Outlander muss nicht 5 oder 6 mal in die Werkstatt und dort auf der Hebebühne die Batterie leer fahren. Das ist vielleicht nötig bei spezifischen Problemen wie Hitze in der Batterie oder unterschiedliche Zellspannungen. Oder wenn die Leistungsabgabe nicht mehr stimmt. Aber einfach nur mal eine Auskunft über die Restkapazität nach 235.000 km, das muss nicht ein halbes Jahr dauern und 1.113,84 € kosten.

Wenn man euch solch eine Auskunft bei der Inspektion verweigert oderherum eiert, dann wechselt den Händler und geht dahin, wo ihr diese Auskunft bekommt!

Ich bin gerade so stolz auf diese Idee und diesen Tipp, dass ich empfehle, ihn auch noch in anderen Threads zu verbreiten.... :idea:
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Re: Gebrauchte mit 200.000 km: Verschleiß, Reichweite ...

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taxipionier hat geschrieben:
hominidae hat geschrieben: Im Zweifel würde ich einen Sachverständigen beauftragen und den SoC-Wert mal "neutral feststellen lassen". Das brauchst Du für einen Rechtsstreit sowieso. Evtl reicht es ja damit zu drohen um die Werte zu bekommen ;-)
Das mit dem Sachverständigen habe ich im Autopark am Offakamp auch mal erwähnt. Die geniale Antwort: der hat ja gar nicht die Mitsubishi - Software.
...und das genau ist eben *nicht* mehr zulässig denke ich...Mitsu muss alles, was in einer normalen Wartung dazugehört auch freiem Werkstätten ermöglichen, also Spezifikationen und Zugang zu Software herausgeben (allerdings nicht notwendigerweise unentgeltlich). Die Überprüfung des Akkus gehört doch bei einem PHEV genauso zur jährlichen Inspektion, wie der Bremsencheck, würde ich mal sagen.
Outlander PHEV Plus/Intro MY19, seit 10/18
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Re: Gebrauchte mit 200.000 km: Verschleiß, Reichweite ...

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PHEV hat geschrieben:Während der Inspektion rief man mich an und sagte man habe festgestellt, dass die Wasserpumpe undicht ist und getauscht werden muss.
das mit dem Tauschen der Wapu beim Zahnriemenwechsel ist aber ein ganz alter Reflex der Werkstätten: ich fahre nun auch schon 7 Jahre und über 110.000 km problemlos mit einer "stark undichten Wasserpumpe". Und genau so war das auch schon bei meinem Opel Astra, den ich zuvor hatte. Es gibt Meinungen, dass ein Großteil der Wasserpumpenwechsel unnötig sind. Gerne werden Bilder gemacht, auf denen man ausgetretenes Kühlmittel (rosa) sieht, um den Kunden zu überzeugen.

Es ist aber wohl so, dass austretendes Kühlmittel an der Wapu-Welle verkrustet und erst so für eine perfekte Abdichtung sorgt. Anders gesagt: würde man nach 2000 km ein Bild machen, sehe dieses vermutlich genauso aus!

LG, Dieter
LG, Dieter
Outlander PHEV Plus + FAP, Karmin-Rot, EZ 05/19, 22 tkm, Bild

Allradantrieb ermöglicht es, dort stecken zu bleiben, wo der Abschleppwagen nicht hinkommt! :lol:

Re: Gebrauchte mit 200.000 km: Verschleiß, Reichweite ...

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Update:
nachdem die Messungen von Juli bis Dezember dauerten und ich dann mit einem Vorlesen der Antwort auf die Serviceanfrage abgespeist werden sollte (Batterie sei bei 70 %, kein Handlungsbedarf, Existenz von Anschlussversicherung nicht bekannt) ging nun alles rasend schnell.
Meine Mails an MMC blieben unbeantwortet, lösten im Hintergrund aber offensichtlich Aktivitäten aus. Eventuell auch sowas wie die Debatten hier. Jedenfalls muss so wie es vorher ein Interesse der Verschleppung gab nun ein Interesse bestanden haben, die Peinlichkeiten zu beenden.
MMC hatte die Mobile Car Garantie gebeten, sich mit mir in Verbindung zu setzen. Ich erzählte, dass ich zwar zumindest auf Papier die Messdaten besitze, MMC diese aber mit 70 % interpretiert und die Werkstatt kuscht und nicht bereit ist, einfach (à la watchdog) den Fahrzeugdatenspeicher auszulesen, wo der SoH-Wert ja gespeichert ist. Offensichtlich hat die Beauftrage der CarGarantie von der Werkstatt dann die Messwerte eingefordert. Ein paar Tage (es war weniger als eine Woche) später, lag die Kostenübernahme vor (seit heute).
Wenn eine der drei Institutionen, mit denen ich konfrontiert war (Werkstatt, MMC, Mobile Car Garantie) eine reine Weste hat und Kundenorientierung an den Tag legte, dann war es die Versicherung.

Der Batterietausch (komplett, keine einzelnen Zellen) kostet nach Authorisierung der Versicherung 8.271,57 €. Der Kostenvoranschlag der Werkstatt ist in identischer Höhe. Wahrscheinlich wäre er ohne Versicherungsvorgabe höher gewesen. Aber was sollen sie auch anderes machen, wenn die Versicherung sagt, es muss zu diesem Preis möglich sein. Die Werkstatt, zu der ich wechseln will, sprach von 12.000 € (hoffentlich ist das kein schlechtes Omen).
Die Versicherung übernimmt 4.760 €. Das sind 4.000 € netto plus die MwSt auf 4.000 € (760 €). Eigentlich werden für die Arbeiten 100 % und für den Batterieblock 80 % übernommen, aber halt nur bis zu einer Höchstgrenze von 4.000 €.
Das mit der Höchstgrenze war mir nicht bewusst, wird aber bestimmt in der Police zu finden sein. Ist schade mit der Höchstgrenze, aber dennoch ist der Batterietausch so deutlich bezahlbarer als ohne die 4.000 €. Netto gerechnet, was ja die Währung für Selbständige ist, kostet der Tausch dann 6.950,90 € wovon 4.000 € übernommen werden. Bleibt also ein Eigenanteil von 2.950,90 €. Genau in dieser Höhe war auch die Grenze, die ich bereit gewesen wäre zu akzeptieren, falls es zu einer Kulanzregelung gekommen wäre.
So wie es jetzt ist, muss ich sagen, ist der Outlander PHEV als Taxi wieder zu empfehlen (auch wenn der Energieverbrauch sowohl elektrisch als auch gemixt doch recht hoch ist, aber halt auch bei entsprechendem Komfort). Würden hingegen die kompletten 7.000 € und ohne Versicherungsvorgaben vielleicht noch deutlich mehr aus der eigenen Tasche fällig, hätte man vom Kauf des Outlander als taxi auf jeden Fall abraten müssen. Bedenkt man, dass man nicht wie bei VW drei Getriebe braucht, einfach alleine schon, weil es kein klassisches Getriebe gibt, und auch der Verbrenner bestimmt deutlich länger hält wegen der Entlastung und die Bremsbelege und und und... dann ist der Outlander trotz der hohen Energiekosten bei schnellerer Fahrt auf jeden Fall wieder dick im Rennen. Ich selbst liege etwa bei 10 € auf 100 km - 6 € für Benzin, 4 € für Strom bei einem 50/50 Mix, den ich im Durchschnitt erreiche (mit neuer Batterie dann hoffentlich bald 60 % mit externem Strom).
Mit Kopfschütteln betrachte ich allerdings nach wie vor das nervenaufreibende Gezerre und Gekämpfe. Hätte ich es einfach so geschluckt, dass die Batterie 70 % hat und kein Garantiefall vorliegt, hätte ich den Outlander wohl bald verkauft und hätte mir keine neue Batterie leisten können. Nur durch viel viel Einsatz und nicht locker lassen kam es nun dazu, wie es ist.
Entweder in der Kommunikation zwischen der Werkstatt und MMC ist wirklich komplett alles schief gelaufen, was überhaupt nur schief laufen kann.... oder man wollte auf Zeit spielen. Normalerweise wäre die von MMC bezahlte Taxen-Anschlussgarantie nämlich am 19.12.2018 ausgelaufen (2 Jahre nachdem ich den Kilometerstand von 100.000 gemeldet hatte und damit die Werksgarantie vorbei war). Dass ich ein zusätzliches Jahr durch selbst bezahlte 229 € mir erkauft hatte (jeweils bis 400.000 km, egal ob 2 oder 3 Jahre) war niemandem bewusst, auch der Versicherung nicht. Diese war zuerst auch davon ausgegangen, dass die Anschlussgarantie schon abgelaufen war.
Ich neige nicht zu Verschörungstheorien. Aber es sieht ganz so aus, als ob man versucht hätte, mich bis zum vermuteten Auslaufen der Versicherung am 19.12.2018 hin zu halten.
Falls es so war, wäre es eine Dreistigkeit, falls es nicht so war ein finsteres Kapitel in puncto Kundenorientierung.
dennoch müssen ganz konkrete Menschen dafür gesorgt haben, dass es eine Wende gab.... Diesen möchte ich herzlich danken!
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Re: Gebrauchte mit 200.000 km: Verschleiß, Reichweite ...

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GZ wenn man davon sprechen kann!
Hoffe sehr das dadurch vllt Intern etwas ins rollen gebracht wurde,
damit es in Zukunft weniger Probleme diesbezüglich geben wird.

Sonst verliert man bestimmt einige Kunden vom Imageschaden ganz zu schweigen.

Re: Gebrauchte mit 200.000 km: Verschleiß, Reichweite ...

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CreytaX hat geschrieben:GZ wenn man davon sprechen kann!
Bin schon ein etwas älteres Baujahr... Was ist gleich nochmal GZ? :-?

Ja, das Thema mit der Batterie muss so gehandelt werden, dass es für den Kunden transparent ist. das ist bei E-Autos schließlich das wichtigste Thema und wer da versagt, verliert auf die Dauer...
Ganz vorbei ist der Kampf allerdings noch nicht...
Die Autorisierung der Versicherung, nach der sie 4.700 € dazu geben, läuft auf den Autopark am Offakamp. Aber bis zuletzt (gestern) wurde darauf beharrt, dass die 8 Stunden für die Messung (1.113,84 €) von Mitsubishi vorgegeben seien und alternativlos. Beim Thema DAB wurde nach gleichem Schema vorgegangen. Der Tuner sei kein offizielles Ersatzteil, stünde nicht im Katalog. Es müsse eine Serviceanfrage gemacht werden. Keine Infos über Dauer und Kosten der Prüfung. Sozusagen ein Überraschungsei, wie bei der Batterieprüfung. Am Ende hieß es, der Tuner sei kaputt und ein Neuer koste 1.200 €. Rechnungsbetrag für die Prüfung ohne Reparatur: 278,46 €. Natürlich hätte ich mit der Information übe rden Preis des Ersatzteiles gar keine Prüfung beauftragt....
Jedenfalls werde ich die Batterie nicht dort tauschen lassen. Bezüglich der Messung werde ich schon etwas anbieten zu bezahlen, aber auf keinen Fall 1.113,84 €. Mal sehen, ob es bezüglich dieser Rechnung auch noch zu einem gütlichen Ende kommt.
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Re: Gebrauchte mit 200.000 km: Verschleiß, Reichweite ...

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So viel wie Gratulation. :D

Ok na dann hoffen wir weiter.
Danke für deinen Bericht.
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