Bidirektionales Laden ID3

Re: Bidirektionales Laden ID3

hu.ms
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umali hat geschrieben: Neue Akkus sollten jedenfalls mit nicht zu großer kWh-Zahl (max. 40kWh) in BEV landen, um möglichst vielen Fahrzeugen E-Mobilität für den nahen und mittleren Radiusbereich zu ermöglichen. Zusätzliche kWh für "Netzpufferung" vorzuhalten, halte für gar keine gute Idee - zumindest heute mit den Leistungsdichten der LiIonen-Generation. Es ist einfach sinnfrei, >250kg Akku durch die Botanik zu kutschieren zumal der Herstellabdruck, insbesondere des Akkus, deutlich schlechter als beim Verbrenner ist.
Für die nächtliche stromversorgung des hauses sind für 2 nächte max 15 kwh nötig und diese wiegen keine 100 kg.
Ist also eigentlich das gleiche als wenn eine weitere person mitfährt.
Diese 15 kwh sind aber doppelt nutztbar: wenn man z.b. einmal im monat die damit verbundenen km-reichweite benötigt
und jede nacht zur stromversorung des hauses.
Der co2-mehraufwand bei der produktion eines MEB-BEV gegenüber einem verbrenner ist nach spätestens 40.000 km aufgeholt, da diese lt. VW zukünftig co2-reduziert und ab 2025 co2-neutral produziert werden.
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Re: Bidirektionales Laden ID3

umali
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Also beim aktuellen i3 ca. 42kWh liegt das Akkugewicht bei 274kg.
Quelle:
viewtopic.php?t=36915#p889797
Macht für +15kWh ca.98kg -> Deine 100kg ok .
Aber dafür kann man schon ein ganzes Stadtauto wie den e.go ausrüsten und Städte emissionsfreier gestalten.

Was soll das werden? Akkuwettrüsten statt sinnvollem Wandel der Mobilität?
Hier gibt es diesbezüglich einen interessanten thread.
viewtopic.php?f=71&t=33055&hilit=Akku+w ... en#p777644

Kernaussage:
Selbst mit schweren und teuren 80...100kWh-Akkus würde man nicht annähernd die aktuelle Reichweite eines normalen Verbrenners schaffen, die aber in seltenen Fällen (Urlaub) von vielen Nutzern benötigt wird, wenn sie sich nicht mit Komforteinschränkungen (Ladezeit) abgeben möchten. Hierfür sind kleine Range Extender sinnvoll, aber keine kWh-Überkapazitäten.
Jetzt noch Zusatz-kWh für die Hausversorgung einbunkern, ist ziemlich über das Ziel hinausgeschossen.

Es ist auch nicht nur der Akku, der bei V2G/V2H eher verschleißt. Jegliche Leistungselektronik des EV wird mehr beansprucht. Welcher Hersteller wird das ohne Absicherung einführen?
Das Mindeste ist die vollständige Überwachung jeglicher zusätzlicher Nutzung, welche in irgendeiner Form bezahlt werden muss. Und hier grüßt Alexa&Co, denn die OEM lauern schon auf die Rolle des "Energiemanagers auf 4 Rädern".

Na dann mal viel Spaß, wenn die OEM Vollzugriff haben.

btw
Die EVU werden auch noch ein gehöriges Wort mitreden wollen, wenn ihr Netz genutzt wird. Da streiten sich dann schon 2 Externe um die Nutzerdaten ;).

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Re: Bidirektionales Laden ID3

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ohne Garantieübernahme oder Kostenbeteiligung bei Akkuneuerwerb würde ich an diesem Feature V2G nicht teilnehmen.

Selbst bei einem Mietakku blieben genug andere Bauteile die schlapp machen könnten...wobei bei DC-Kopplung hält es sich in Grenzen...Relais und Wallbox
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Re: Bidirektionales Laden ID3

hu.ms
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umali hat geschrieben:
Was soll das werden?
Größeren akku neben der reichweitenvergrößerung (ich muss einmal im monat 370 km am tag fahren - mit nur 2,2 kw-laden am zielort) sinnvolle zweitnutzung auch für das haus.

Aber ich habe es schon verstanden: du musst einfach recht haben und kannst andere meinungen nicht akzeptieren.

Ich sehe den sinn und zweck von foren anders:
Jedem ist was anderes wichtig. Und das ist auch gut so.
Jeder soll schreiben was ihm wichtig ist und warum.
Bekehrungsversuche und unbedingte rechthaberei sind aber sinnlos.
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Re: Bidirektionales Laden ID3

umali
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Ich denke, dass Dir eher Detailkenntnisse bezüglich der anstehenden Probleme im Hinblick auf Bidirektionalität fehlen. Ein paar habe ich versucht zu erläutern, aber Du MUSST sie nicht verstehen. Hier ist alles freiwillig ;).
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ps
Wenn Du auf praktisches bidirektionales Laden warten möchtest, solltest Du noch ein paar Jahre einplanen.

Allein das jetzige AC-Laden (meist bis 22kW) gibt vom Standard und der Kommunikationsleitung (CP-Signal) gar keine Bidirektionalität her. Da musst man schon mit CCS kommen, wo allerdings dann der Lader in der WB sitzt. Glaubst Du, dass dies günstig und für die Masse realisierbar sein wird?

Und ob ein EV ganz ohne integrierten AC-Lader so sinnvoll ist? Jede schnöde (und damit günstige) AC-WB wäre dann bisschen sinnlos, oder?
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Re: Bidirektionales Laden ID3

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umali hat geschrieben: Ich denke, dass Dir eher Detailkenntnisse bezüglich der anstehenden Probleme im Hinblick auf Bidirektionalität fehlen. Ein paar habe ich versucht zu erläutern, aber Du MUSST sie nicht verstehen. Hier ist alles freiwillig ;).
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Na das sollte man doch mal so an dich wieder zurückgeben mit den unausgegorenen Halbwahrheiten die du hier ständig zu V2H/V2G postest. Und ja ich stimme hu.ms zu, es geht hier nur um Rechthaberei, jedenfalls kommt das so bei vielen Personen, auch bei mir, rüber.

Re: Bidirektionales Laden ID3

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Wenn ich Richtig gehört habe, kann der Chinamann mit ein wenig Tunning auch auf Typ2 donieren...BYD?
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umali
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@bm3
Hast Du auch etwas zum Thema beizutragen oder betreiben nun schon die admins bashing?
Bis dato fehlen mir jegliche Fakten von hu.ms bzw. Dir. Es wäre hilfreich, wenn Du Dich auf die Technikebene begeben könntest.
Was ist z.B. mit bidirektionalem Stromfluss an AC-Anschlüssen? Hast Du dort ggf. weitergehende Kenntnisse?
VG U x I

ps
Kürzlich wurde "bidirektional" schon einmal diskutiert:
viewtopic.php?f=105&t=38993
Dort geht es allerdings auch nur um Gleichstromanbindung. Ich verstehe nicht, wieso das günstig werden soll. Ich denke, dass da eher der Wunsch Vater des Gedankens ist. Ohne tieferen Einblick ist das für viele dann "die Zukunft".

Auf jeden Fall muss ich ecopowerprofi Recht geben - im Detail betrachtet, ist das (V2G) ziemlicher Quatsch - zumindest die nächsten Jahre. Wenn's einfach wäre, würde das auch Sono bringen, aber das läuft dort wohl eher auf einen simplen Sinus-WR hinaus.
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Re: Bidirektionales Laden ID3

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Es wäre hilfreich, wenn Du Dich auf die Technikebene begeben könntest.
Das sagt gerade der Richtige :mrgreen:, aber Späßle beiseite:

Zumindest bei der Degradation des Akkus durch bidrektionales Laden scheint mir in dem referenzierten Fred etwas sehr pessimistisch gerechnet worden zu sein:
Die Hersteller kalkulieren für den Akku ca. 100.000 bis 150.000 km. Bei einem 60 kWh Akku geht man daher von max. 400 Vollzyklen für die ganze Lebensdauer aus. Bei einem Jahresstromverbrauch von ca. 6000 kWh incl. Auto kommt man auf 50 Vollzyklen für den Hausverbrauch. Da ca. 30 Vollzyklen für das Fahren benötigt werden kommt man auf ca. 80 Vollzyklen pro Jahr. Bei kalkulierten 400 Vollzyklen ist der Akku nach ca. 5 Jahre hin. Ein neuer Akku kostet z.Zt. je nach Hersteller zwischen 5000 und 15000 €. Für den Preis ist die Wirtschaflichkeit des V2H hin. Da kannst Du besser den Strom im Netz kaufen.
Da sind mehrere Parameter nach "unten" getunt worden, aber grundsätzlich muss man natürlich schon die Kosten dem Nutzen gegenüberstellen. Wenn die Rückspeisung entsprechend hoch vergütet wird, kann es trotzdem ein Modell sein.

Gruß

Ebi
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Re: Bidirektionales Laden ID3

umali
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GTE_Ebi hat geschrieben: ....
Da sind mehrere Parameter nach "unten" getunt worden, aber grundsätzlich muss man natürlich schon die Kosten dem Nutzen gegenüberstellen. Wenn die Rückspeisung entsprechend hoch vergütet wird, kann es trotzdem ein Modell sein.
Gruß
Ebi
Da ist leider nur "wenn" und "kann" in Deinen Ausführungen zu lesen. Jegliche facts - nicht mal zum nutzbaren Ladestandard - fehlen. Was will damit ein am bidirektionalen Laden/Entladen Interessierter anfangen? Das sind doch nur bruchstückhafte Floskeln.

Wenn Du Dir mal die Mühe machen würdest, den verlinkten Februar-thread zu lesen, wäre Dir einiges klarer.

Nun denn - lassen wir uns überraschen, ob uns VW mit einer Erlaubnis zu Mehrfachnutzung des ID.3-Akkus beschenkt. Es ist ja noch alles Neuland, da dürfen diejenigen, die nicht im Detail stecken, auch träumen :thumb: .

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Bei der "Technikebene" kannst Du gern per PN auf mich zukommen. Das geht hier zu weit.
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