Ist der ID.3 schlechter als sein Ruf?

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Re: Ist der ID.3 schlechter als sein Ruf?

ArtemN
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@gekfsns na dann korrigiere doch deine saudumme Fehlentscheidung, Verkauf das Auto. Du hast ihn doch schon seit einigen Monaten. Die 6 Monate sind bald rum und dann los gehts, dann musst du nicht mehr rumjammern. Und dein positives Leben kommt dann wieder. Viel Verlust in den 6 Monaten wirst du bestimmt nicht machen. Du hast das Auto ja mit 16% Mehrwertsteuer bekommen. Verlierst im schlimmsten Fall 1000 Euro. Wenn nicht jemand vom Export das Auto dir für Listenpreis minus Förderung abkauft. Dann hast du sogar plus gemacht.
Ich bin dagegen sehr zufrieden und bereue gar nichts das Auto quasi blind gekauft zu haben.
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Re: Ist der ID.3 schlechter als sein Ruf?

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ist eventuell vielleicht ein wenig hart angegangen, oder ?
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Re: Ist der ID.3 schlechter als sein Ruf?

MartinG
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Also ich finde das recht mutig - die meisten Käufer teurer Autos reden sich das Fahrzeug schön, egal was kommen mag. Und natürlich ist ein teurer Autokauf nicht spaßig, wenn man nachher draufkommt, dass das Auto nicht die gewünschte Freude auslöst oder das gewünschte Einsatzprofil erfüllt.

Da hilft nur, mit den wahrgenommenen Problemen zu leben lernen - oder eben "Cut your losses", wenn's finanziell möglich ist.

Aber um beim Thread-Thema zu bleiben: Ich glaube, dass der ID.3 genau den richtigen Ruf hat, nämlich dass die Hardware gut ist, aber die Software zusammengefrickelt und unfertig ausfiel und zu langsam verbessert wird, spinnige App inklusive. Das jedenfalls nehme ich im Freundes- und Bekanntenkreis bei den Eigentümern wahr und kann es von hunderten eigenen Kilometern mit dem ID.3 bestätigen.

"Den" ID.3 gibt es aber meiner Ansicht nach gar nicht (mehr), dafür gibt es mittlerweile zu viele Varianten. Mit der dieser Vielfalt hat sich VW anscheinend auch keinen Gefallen getan, weil jedes Auto auf irgendeine Art anders ist, aber das hängt vielleicht auch mit den unterschiedlichen Nutzungsprofilen zusammen...
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Re: Ist der ID.3 schlechter als sein Ruf?

gruenhorn
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MartinG hat geschrieben: Aber um beim Thread-Thema zu bleiben: Ich glaube, dass der ID.3 genau den richtigen Ruf hat, nämlich dass die Hardware gut ist, aber die Software zusammengefrickelt und unfertig ausfiel und zu langsam verbessert wird, spinnige App inklusive. Das jedenfalls nehme ich im Freundes- und Bekanntenkreis bei den Eigentümern wahr und kann es von hunderten eigenen Kilometern mit dem ID.3 bestätigen.
Der Begriff "unfertig" ist angemessen und von VW selbst sinngemäß durch die ZV kommuniziert. Zusammengefrickelt ist sie beim besten Willen nicht. Die Problemlösungen und auch schon Optimierungen kommen jetzt sehr rasch (was sind schon bei Softwareenwicklung ein paar Monate). Das ist ein Hinweis darauf, dass die Software gut strukturiert und dokumentiert ist. Genau das Gegenteil von Gefrickel.
Das ganze Projekt scheint sich sehr gut zu entwickeln zudem die kritischen Teile (Fahrbetrieb, Bremsen, Beleuchtung usw) absolut einwandfrei laufen. Das war bei den Bremsen beim M3 mal ganz anders.

Bei einigen Wettbewerbern weißt nicht mal der Service, wie man Updates installiert. Schaut mal bei Opel und Peugeot rein.
Mein Beitrag zur Energiewende: Wasserführender Holzofen + Selbstwerber, E-bike, PV-Anlage ohne Speicher aber Eigenverbrauch und hoffentlich bald ein BEV mit Anhängerkupplung)

Re: Ist der ID.3 schlechter als sein Ruf?

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MartinG hat geschrieben: Also ich finde das recht mutig - die meisten Käufer teurer Autos reden sich das Fahrzeug schön, egal
Das ist wohl wahr dieses Verhalten beobachtet man ja bei Teslafans schon seit Jahren.
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Re: Ist der ID.3 schlechter als sein Ruf?

obigen
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Grundsätzlich gebe ich euch da recht. Man (ich) will mir ja nicht eingestehen, dass ich eine schlechte Entscheidung getroffen habe, die auch nicht so schnell oder nur mit finanziellen Einbußen zu korrigieren ist.

Dennoch glaube ich, es muss differenzierter betrachtet werden.
Mir war und ist bewusst, dass die Software in meinem Auto (SW 0564, erster ausgelieferter Stand) noch nicht den vollen Funktionsumfang hat und auch nicht fehlerfrei bei Komfortfunktionen ist. Ich hatte erst einmal einen Fehler, der nicht in diese Kategorie fällt, nämlich einmal leuchtete die Airbag Lampe.

Manche Probleme sind weder Komfort- noch Sicherheitsrelevant, wie z.B. die Akkuheizung und deren Auswirkung auf den Kurzstreckenverlauf. Es ist einfach nur ärgerlich, ja, da erwartet ich mehr von VW. Aber hier zeigt sich, dass die neuere Software (SW 0763, auch 2.0 genannt) wohl schon den Kurzstreckenverbrauch verbessert hat.

Also muss man aus meiner Sicht mit einem abschließenden Urteil abwarten, bis das versprochene Update 2.1 in Q1/2021 in der VW-Werkstatt gemacht worden ist.

Bis dahin bin ich mit dem, was mir VW versprochen hat, was ich bekommen habe und wie es funktioniert, zufrieden. Zumal ich nicht sehr viel Kurzstrecke fahre.
ID.3 Pro Performance Business + WP, SW0564

Re: Ist der ID.3 schlechter als sein Ruf?

MartinG
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gruenhorn hat geschrieben:
MartinG hat geschrieben: Aber um beim Thread-Thema zu bleiben: Ich glaube, dass der ID.3 genau den richtigen Ruf hat, nämlich dass die Hardware gut ist, aber die Software zusammengefrickelt und unfertig ausfiel und zu langsam verbessert wird, spinnige App inklusive. Das jedenfalls nehme ich im Freundes- und Bekanntenkreis bei den Eigentümern wahr und kann es von hunderten eigenen Kilometern mit dem ID.3 bestätigen.
Der Begriff "unfertig" ist angemessen und von VW selbst sinngemäß durch die ZV kommuniziert. Zusammengefrickelt ist sie beim besten Willen nicht. Die Problemlösungen und auch schon Optimierungen kommen jetzt sehr rasch (was sind schon bei Softwareenwicklung ein paar Monate). Das ist ein Hinweis darauf, dass die Software gut strukturiert und dokumentiert ist. Genau das Gegenteil von Gefrickel.
Das ganze Projekt scheint sich sehr gut zu entwickeln zudem die kritischen Teile (Fahrbetrieb, Bremsen, Beleuchtung usw) absolut einwandfrei laufen. Das war bei den Bremsen beim M3 mal ganz anders.

Bei einigen Wettbewerbern weißt nicht mal der Service, wie man Updates installiert. Schaut mal bei Opel und Peugeot rein.
Mir persönlich reichen ja schon die regelmäßigen Reboots, die ich im Tesla machen muss...

Aber bei zusammengefrickelt bleibe ich, nämlich aus Sicht des Benutzers: Im UI ist die Benutzeroberfläche sehr inkonsistent und stückelig, mit Widersprüchen zwischen Zentralinstrument und Entertainment-Display, usw. Die Software dahinter ist sicherlich architektonisch elegant, nach den aktuellen Regeln der Kunst modularisiert und bestens dokumentiert, denn da gibt es Standards und Verträge. Aber Software kann man eben nicht sehen (Powell 2006).

Als Benutzer muss man sich doch schon gelegentlich an den Kopf greifen.

Bitte nicht annehmen, dass ich den ID.3 schlechtmachen will - im Gegenteil. Ich finde den Weg von VW mutig und notwendig, aber man muss die Problemfelder auch ansprechen können, um besser zu werden!
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Re: Ist der ID.3 schlechter als sein Ruf?

MartinG
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kub0815 hat geschrieben:
MartinG hat geschrieben: Also ich finde das recht mutig - die meisten Käufer teurer Autos reden sich das Fahrzeug schön, egal
Das ist wohl wahr dieses Verhalten beobachtet man ja bei Teslafans schon seit Jahren.
Ja absolut. Da wird man selbst für kleine Anmerkungen gerne hart kritisiert.

Manchmal muss man auch die Realität sehen:
10 Dinge, die Tesla vom ID.3 lernen könnte
12 Dinge, die Tesla von Renault lernen könnte

Und ein paar Dinge würden mir da noch zusätzlich einfallen... Jedes Auto hat eben Stärken und Schwächen, kein Produkt ist omnipotent...
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Re: Ist der ID.3 schlechter als sein Ruf?

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Martin, es wäre halt ausgewogen, wenn du auch die Dinge aufzählst, die VW und Renault von Tesla lernen können.
Bei so Sachen wie "zum Öffnen der M3 Tür braucht man 2 Hände" oder "2 Klicks zum Öffnen des Handschuhfachs sind ein Nachteil " muss ich schon ein wenig die Stirn runzeln. ;)

Beim Kritisieren stehen die VW Fans den Tesla Fans in nichts nach.
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Re: Ist der ID.3 schlechter als sein Ruf?

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zumal einiges was Tesla verbessern könnte schon lange passiert ist. Wer zum öffnen vom Handschuhfach 2-Klicks brauchts hat entweder die Handschufach-PIN aktiviert (hat der VW das überhaupt?). Da ich (noch) richtig reden kann sage ich einfach nur dem Auto was es machen soll. Und das ganz ohne "Hey Porsche" oder "OK Google". ;)
Leider kenne ich den ID.3 (noch) nicht aber wenn das die Programmierern der E-Golf Software sind dann wird das nie was mit der Software.
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