ID.3 von der eigenen PV-anlage laden

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Re: ID.3 von der eigenen PV-anlage laden

hu.ms
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Die einzelnen hier genannten Anwendungen müssen ja mit der PV-Steuerung und dem Ladegerät zum Datenaustausch verbunden sein.
Es muss also die Verbindung (lan, bluetooth, mobilfunk) zwischen den 3 Komponenten bestehen UND die jeweilige software muss auch "miteinander können".
Da es da viele verschiedene Kombinationen gibt, kommt es immer auf den konkreten Einzelfall an.
Es wäre deshalb sinnvoll, wenn die genutzten Geräte, Verbindungen und software genannt werden um das im Verhältnis zur eigenen Ausgangslage jeweils einordnen zu können.
M3 SR+ stroniert.
ID.3 1st. reserviert - aber am 22.07.20 Pro Life + WP bestellt -
EZ 03.11.20, sw 0792 ab 08.04.21.
PV 9,6 kw + E3DC akku-speicher 10 kwh = 78 % autark incl. BEV-laden tagsüber.
go-e 1,3 bis 11kw
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Re: ID.3 von der eigenen PV-anlage laden

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Die Komponenten sollten im Heimnetz untereinander bekannt sein und über einen (einfach gesagt) Vermittler miteinander „sprechen“.
Der Go-e Charger ist im Heimnetz z.B. über dessen MQTT Schnittstelle steuerbar.
Prinzipiell benötigt man nur noch die Leistungs-und Verbrauchswerte der PV Anlage in diesem Vermittler, um die dynamische Ladung zu realisieren.
Ein Vermittler kann z.B. Node Red sein. Wessen sich OpenWB oder andere hier genannte Systeme bediene, weiß ich nicht, aber prinzipiell sollte es ähnlich sein.
Mit dem E-Golf 300 seit 11/2017 unterwegs...Go-e Ladebox - PV 9,975 kWp.

Re: ID.3 von der eigenen PV-anlage laden

FarNorth-NF
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hu.ms hat geschrieben: Die einzelnen hier genannten Anwendungen müssen ja mit der PV-Steuerung und dem Ladegerät zum Datenaustausch verbunden sein.
Es muss also die Verbindung (lan, bluetooth, mobilfunk) zwischen den 3 Komponenten bestehen UND die jeweilige software muss auch "miteinander können".
Da es da viele verschiedene Kombinationen gibt, kommt es immer auf den konkreten Einzelfall an.
Es wäre deshalb sinnvoll, wenn die genutzten Geräte, Verbindungen und software genannt werden um das im Verhältnis zur eigenen Ausgangslage jeweils einordnen zu können.
Moin,
die Zappi Wallbox braucht nur die Kabelverbindung von den Strommessklemmen (CT Klemmen, die mitgeliefert werden), die an den jeweiligen Phasen/Adern angeschlossen werden um den PV Überschuss zu messen. Geht aber auch drahtlos per Funk mithilfe des HARVI, falls keine zusätzlichen Kabel verlegt werden können.
Falls man den Ladevorgang/Zappi Wallbox per Internet steuern möchte, benötigt man zusätzlich den HUB und die App von myenergi (Android oder Apple)
Ist also verhältnismäßig unkompliziert zu installieren, da sie mit allen Wechselrichtern funktioniert.

Gruß aus dem hohen Norden,
FarNorth-NF
ID3 1St Line1 Makena Türkis, Software Stand 792
6,4kwp LG PV-Anlage (je3,2kwp in Ost- und Westausrichtung) mit 6,4kw Speicher.
Wallbox ZAPPI 22kw (reduziert auf 11kw)mit HUB und HARVI für PV-Überschussladen in Betrieb.🙂👍

Re: ID.3 von der eigenen PV-anlage laden

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Da man ja nicht direkt am Netzanschluss messen kann ( verblombter Bereich des Netzbetreibers im Zählerschrank) müsste die Wallbox sowohl den aktuellen Verbrauch im Gebäude als auch die aktuelle Einspeiseleistung der PV-Anlage mittels Zählern und ihrem Ausgang oder Stromsensoren messen, jeweils dreiphasig.Man braucht also 6 einzelne Stromsensoren oder zwei Zähler dafür.Ist das so oder mache ich dabei jetzt einen Denkfehler ?Falls der Verbrauchszähler des Netzbetreibers allerdings einen dafür brauchbaren und auch offiziell benutzbaren Ausgang hätte könnte man davon etwas einsparen.
Schön an dieser Methode ist dass Wechselrichter / Speicher und ihre Firmware dabei völlig egal sind.Die Wallbox benötigt keine Anbindung an diese,da ist und bleibt man also maximal flexibel dabei.
Ist das nicht gut ?
Ja ! Das ist nicht gut !

Re: ID.3 von der eigenen PV-anlage laden

UliZE40
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Also EVCC stellt genau diese Verbindungen zu allen bekannten und eben steuerbaren Geräten (Wallbox-Controller, Wechselrichter, Speicher, Zähler (auch SMA SHM u. ä.) und den diversen Fahrzeugen her. In erster Linie via Netzwerk (LAN oder WiFi) mittels Modbus-TCP, HTTP, MQTT usw. und mittels kleinen und günstigen Schnittstellenadaptern auch zu seriellen Modbus-Geräten.
In Einzelfällen wird auch direkt und ohne Umwege mit Bluetooth-Geräten z.B. bei NRGkick kommuniziert. Letzterer ist allerdings nicht sonderlich performant in der Kommunikation... ;)

Ein manueller Nachbau via Hausautomationssystemen, NodeRed usw. ist nicht erforderlich! Genau deshalb und dafür gibt es EVCC ja!
Selbstverständlich ist aber eine Anbindung derartiger Systeme möglich.

Wenn noch keine auslesbare Messstelle (wie z. B. ein Smart Meter, SMA Sunny Home Manager o. ä.) am Hausübergabepunkt vorhanden ist kommt dort ein einfacher Modbus-Zähler zum Einsatz (ca. 60 EUR).
Weitere Zähler bzw. Anbindungen wie z. B. in der Wallbox oder von PV-WR sind optional und dienen überwiegend kosmetischen Zwecken (z. B. bessere Ladezeitprognose usw.).

Re: ID.3 von der eigenen PV-anlage laden

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rollergirl hat geschrieben: Mahlzeit,
ich empfehle SMA EV CHARGER 7.4 / 22 um NUR die eigenerzeugten PV Stromtierchen zum laden zu überreden:

https://www.sma.de/produkte/ladeloesung ... 74-22.html

Viel Spass!
Falls man auf SMA fixiert ist und auch nicht so auf die Kosten schauen muss passt das.
Ist das nicht gut ?
Ja ! Das ist nicht gut !

Re: ID.3 von der eigenen PV-anlage laden

Kant-xy
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bm3 hat geschrieben:Da man ja nicht direkt am Netzanschluss messen kann ( verblombter Bereich des Netzbetreibers im Zählerschrank) müsste die Wallbox sowohl den aktuellen Verbrauch im Gebäude als auch die aktuelle Einspeiseleistung der PV-Anlage mittels Zählern und ihrem Ausgang oder Stromsensoren messen, jeweils dreiphasig.Man braucht also 6 einzelne Stromsensoren oder zwei Zähler dafür.Ist das so oder mache ich dabei jetzt einen Denkfehler ?Falls der Verbrauchszähler des Netzbetreibers allerdings einen dafür brauchbaren und auch offiziell benutzbaren Ausgang hätte könnte man davon etwas einsparen.
Schön an dieser Methode ist dass Wechselrichter / Speicher und ihre Firmware dabei völlig egal sind.Die Wallbox benötigt keine Anbindung an diese,da ist und bleibt man also maximal flexibel dabei.
Nur der Installationsbereich mit der Hauptsicherung und dem Zähler ist verblombt. Hinter den Zähler ist meist auch noch eine Sicherung bevor es auf die Verteilung geht. Da kann man ohne Probleme noch die drei Sensoren für einen Strommesser anschließen. Was interessant sein könnte ist das Zusammenspiel der einzelnen Regelkreise, wenn man einen Hausspeicher und eine Wallbox hat.

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Re: ID.3 von der eigenen PV-anlage laden

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Danke , da kommt es jetzt wieder auf die Anbindung der Einspeisung im Zählerschrank an.Insofern die Anbindung ans Netz auch nur über einen Zweirichtungszähler und den Hauptschalter läuft und das ist wohl zumindest bei allen neueren Anlagen mit Eigenstromnutzung auch so der Fall, geht das auch so zu machen.
Ist das nicht gut ?
Ja ! Das ist nicht gut !

Re: ID.3 von der eigenen PV-anlage laden

FarNorth-NF
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bm3 hat geschrieben: Da man ja nicht direkt am Netzanschluss messen kann ( verblombter Bereich des Netzbetreibers im Zählerschrank) müsste die Wallbox sowohl den aktuellen Verbrauch im Gebäude als auch die aktuelle Einspeiseleistung der PV-Anlage mittels Zählern und ihrem Ausgang oder Stromsensoren messen, jeweils dreiphasig.Man braucht also 6 einzelne Stromsensoren oder zwei Zähler dafür.Ist das so oder mache ich dabei jetzt einen Denkfehler ?Falls der Verbrauchszähler des Netzbetreibers allerdings einen dafür brauchbaren und auch offiziell benutzbaren Ausgang hätte könnte man davon etwas einsparen.
Schön an dieser Methode ist dass Wechselrichter / Speicher und ihre Firmware dabei völlig egal sind.Die Wallbox benötigt keine Anbindung an diese,da ist und bleibt man also maximal flexibel dabei.
Moin,
die drei CT Klemmen werden im Sicherungskasten (also den unverplombten Teil) an den jeweiligen Phasen/Adern L1, L2 und L3 um die Adern geklemmt. Du benötigst nur drei CT’s, da sie entweder den Netzbezug oder den PV Überschuss messen, entweder positive oder negative Werte.
Hier gibt es noch weiter Informationen bezüglich der Zappi Wallbox und ein paar Fotos: https://evw-forum.de/index.php?thread/4 ... 93ec185ceb
Falls die Kabel der CT Klemmen (5m lang) zu kurz sind, lassen sie problemlos mit einem Netzwerkkabel (jeweils ein Kabelpaar pro Klemme) verlängern.

Gruß aus dem hohen Norden,
FarNorth-NF
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Re: ID.3 von der eigenen PV-anlage laden

UliZE40
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Die Anbindung von Anlagen mit Speichern funktioniert so nicht, da die Ladesteuerung mit dem Speicher um den Überschuss konkurrieren würde.
Daher bindet EVCC den Speicher direkt mit an und schlägt dessen Ladeleistung der für die Fahrzeugladung verfügbaren Überschussleistung zu. Somit steht die maximale Überschussleistung bei Bedarf zur Ladung des Fahrzeugs zur Verfügung und das Fahrzeug wird auch nicht bei reiner Überschussladung aus dem Speicher geladen.
Der Vorteil dabei ist, dass man dabei nicht unbedingt auf spezielle Zusatzhardware angewiesen ist sondern einfach die ohnehin vorhandenen Messstellen wie z. B. Wechselrichter soweit wie möglich ausgelesen werden.
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