Was ist besser am ID.3 im Vergleich zum Model 3?

Re: Was ist besser am ID.3 im Vergleich zum Model 3?

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Soweit ich das verstehe hält sich der Spurhalteassistent tatsächlich "nur" im Bereich zwischen den beiden Linien. Er unterstützt dich nicht von der Spur abzukommen.
Das richtige "in der Mitte der Spur fahren" liefert dann der Travel Assist, als zusätzliches Assistenten-Feature.

Ist also zweischrittig, so dass jeder den Spurhalteassistent haben kann, auch in der Basisausstattung, und die Leute mit Interesse an den Assistenten sich den echten Travel Assist dazu nehmen können.
„Evil is Evil. Lesser, greater, middling… Makes no difference. The degree is arbitary. The definition’s blurred. If I’m to choose between one evil and another… I’d rather not choose at all.“
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Re: Was ist besser am ID.3 im Vergleich zum Model 3?

gohz
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Eine zuverlässige Verkehrszeichenerkennung ist für mich bei einem neuen Auto auch ein absolutes Muss. Die funktioniert bei meinem BMW dermaßen zuverlässig, dass ich darauf nicht mehr verzichten will. Inkl. nach Ortseingängen und zeitabhängigen Angaben. Das ist bei unbekannten Strecken sehr hilfreich.

Re: Was ist besser am ID.3 im Vergleich zum Model 3?

Helfried
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jennss hat geschrieben: Vielleicht kann ein Tesla-Autopilot im Prinzip sogar mehr als durchschnittliche Flugzeuge.
Ganz sicher sogar. Autopiloten in Flugzeugen haben und brauchen beispielsweise keinerlei optische Objekterkennung.

Re: Was ist besser am ID.3 im Vergleich zum Model 3?

ChristianW
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Also so einen schlechten Spurhalteassistenten sollte es im e-Golf nicht geben. Im Golf VII ist der Spurverlassensassistent und der Adaptive Spurhalteassistent eigentlich immer ein einziges System gewesen. Erst beim e-Up z.B. und auch im Golf VIII oder ID.3 wurde der getrennt in 2 Funktionen. Der ID.3 z.B. hat in der Basis immer den Spurverlassensassistent (lenkt nur wenn man an die Grenze der Spur kommt) und der Adaptive Spurhalteassistent ist hier jetzt Bestandteil des Travel Assist.

Im Golf VII dagegen kann man den Spurverlassensassistent (gennannt Spurhalteassistent) und zusätzlich den Adaptiven Spurhalteassistent aktivieren und deaktivieren. Und zwar sollte das im Car-Menü unter Fahrassistenten gehen. Ich nehme an dort ist bei dir zwar der Spurhalteassistent jedoch nicht der Adaptive Spurhalteassistent aktiviert, zumindest laut deiner Beschreibung.

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Re: Was ist besser am ID.3 im Vergleich zum Model 3?

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Ich konnte den ID3 vorgestern fahren, nur ca. 20 Min aber macht echt Spaß.
Was mir deutlich besser gefällt, finde der Travel Assist ist echt gut. Alle Verkehrszeichen werden erkannt und er passt automatisch die Geschwindigkeiten an. Eleganter als bei Tesla auch der Spurchwechsel, einfach blinken und manuell wechseln danach springt er automatisch wieder rein (bei Tesla muss man beim normalen AP wieder neu aktivieren). Deutlich leiser im Innenraum, Kofferraumklappe, Sitzkomfort hinten und das ID Light sowie das HUD sind schon coole Feautures. Und da der e-Golf mit das beste Matrix LED Licht hat wird das sicher auch besser werden als bei M3.

Tesla gefällt mir auch wegen Performance und Design, aber im Alltag ist mir der ID3 lieber. Auch die höhere Sitzposition.
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Re: Was ist besser am ID.3 im Vergleich zum Model 3?

Naheris
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Der große Unterschied zwischen Autopilot im Flugzeug und im Auto: der Autopilot im Flugzeug ist dazu gemacht, dass die Piloten sich ohne ihn dauernd zu überwachen auf andere Aufgaben konzentrieren können. Das ist sein Hauptzweck. Klar fliegt der auch in Berge, wenn die plötzlich vor dem Flugzeug aus dem Boden wachsen sollten. Aber korrekt eingesetzt sollte kein Berg im Weg sein, wenn man den Autopilot einsetzt. Das ist genauso, wie man den Tesla Autopilot nur auf Autobahnen einsetzen sollte, zumindest stand das bis vor nicht allzu langer Zeit noch so im Handbuch.

Bei Tesla muss aber sogar bei aktiviertem Autopilot diesen Überwachen und jederzeit übernehmen können. Der Autopilot im Flugzeug macht aber - richtig eingeschaltet - zuverlässig die ganze Zeit das, was er soll.

Zudem sind Piloten auf den Autopilot ausgebildet worden. Autofahrer kriegen einfach das System so mit und Videos von Elon Musk, wie er behauptet man könne ja auch Hands-Free fahren.

Das sind zwei extrem gravierende Unterschiede, und auch weshalb Teslas Autopilot meiner Meinung nach falsch benannt wurde.
_________________

Ich hatte einen 2018er e-Golf. Das Spurführungs-System war etwas anders als das im Passat GTE (und angeblich die e-Golf Mk-I) davor, in vielen Fällen etwas besser, in einigen weniger gut (die Kamera war etwas günstiger). Ich hatte aber nie Probleme damit und es fuhr gut. Man konnte ihm sogar antrainieren, wo in einer Spur man fahren will. Auf der Autobahn für ich z.B. in der rechten Spur eher rechts, auf der linkesten Spur eher links und sonst mittig. Das merkte er sich ganz gut, konnte aber auch umtrainiert werden. Das konnte auch der Passat, war aber zäher es zu lernen, verlernte es aber auch nicht so schnell.

Der Trick war aber immer die adaptive Spurführung wie im Bild gezeigt einzuschalten. Die war grundsätzlich erst einmal aus und wurde bei jedem Reset in der Werkstatt auch wieder abgewählt. Ohne das war es eine bessere Spurverlassenwarnung. Ich glaube mich auch zu erinnern, dass man ein bestimmtes Paket kaufen musste, damit die Funktion zur Verfügung stand - sogar wenn ACC und Spurhaltung verbaut waren - bin mir aber nicht mehr sicher.

Ich bin dieses Wochenende etwas 150 km mit dem e-Golf Mk-I/190 gefahren (meiner war Mk-II/300). Das System war auch nicht wirklich groß anders und hat auch auf gut ausgebauten Landstraßen sehr gut funktioniert.

Was alle meine VWs und der Audi nicht mögen ist, die Hände vom Lenkrad zu nehmen. Sobald sie das merken fangen die Systeme an ein wenig zu schlenkern an Stellen, wo sie mit Hand am Lenkrad sauber die Spur hielten. Ich denke, dass ist ein gewolltes Nagging-Feature um den Fahrer dazu zu bringen die Hand am Lenkrad zu lassen. Beim e-Tron passiert das nämlich auch, aber erst ein paar Sekunden nachdem er nach der Hand am Lenkrad fragt. Der e-Tron kann die Hand zudem besser erkennen, weil er ein kapazitives Lenkrad hat. Mein e-Golf nörgelte auch mal, wenn ich die Hand am Lenkrad hatte, aber keinen Grund das Spurführungssystem zu überstimmen.

Noch ein Trick, der bei mir am e-Golf gut funktioniert hat: auf der Autobahn habe ich immer ganz leicht gegen die Linie gelenkt, an der ich entlang fahren wollte. Dann kam das Nörgeln nicht und das Auto fuhr konsequent näher an der Spur ohne zu warnen oder diese zu überfahren.
Zuletzt geändert von Naheris am Do 6. Aug 2020, 23:09, insgesamt 1-mal geändert.
Heute: e-Tron 55 / Gestern: Leaf ZE1+, I-Pace, Kona, eGolf Mk-2, Model S AP1, Passat GTE Mk-1 / Morgen: ?
Antike: V60, V60, XC60, LS, A6 / Geschenke: A2, Lupo 3L, Golf Mk-2.

Re: Was ist besser am ID.3 im Vergleich zum Model 3?

Nozuka
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tescroft hat geschrieben:
Nozuka hat geschrieben: Reicht ja schon wenn man in Google "Autopilot" eingibt. Dann kommt als erstes:
"Als Autopilot wird eine automatische, üblicherweise programmierbare Steuerungsanlage bezeichnet, welche Fortbewegungsmittel auf Wunsch automatisch lenkt, ohne dass Menschen, während der Autopilot aktiv ist, in die Steuerung eingreifen müssen."
Danke für das Zitat. Das ist genau das, was die Systeme in Flugzeugen und in Teslas machen.
Nein ist es nicht. Offenbar hast du den Autopilot auch falsch verstanden...

Re: Was ist besser am ID.3 im Vergleich zum Model 3?

Viddek
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ChristianW hat geschrieben: Also so einen schlechten Spurhalteassistenten sollte es im e-Golf nicht geben. Im Golf VII ist der Spurverlassensassistent und der Adaptive Spurhalteassistent eigentlich immer ein einziges System gewesen. Erst beim e-Up z.B. und auch im Golf VIII oder ID.3 wurde der getrennt in 2 Funktionen. Der ID.3 z.B. hat in der Basis immer den Spurverlassensassistent (lenkt nur wenn man an die Grenze der Spur kommt) und der Adaptive Spurhalteassistent ist hier jetzt Bestandteil des Travel Assist.

Im Golf VII dagegen kann man den Spurverlassensassistent (gennannt Spurhalteassistent) und zusätzlich den Adaptiven Spurhalteassistent aktivieren und deaktivieren. Und zwar sollte das im Car-Menü unter Fahrassistenten gehen. Ich nehme an dort ist bei dir zwar der Spurhalteassistent jedoch nicht der Adaptive Spurhalteassistent aktiviert, zumindest laut deiner Beschreibung.

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Tatsache, das war aus welchen Gründen auch immer deaktiviert. Danke, werde berichten.
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Re: Was ist besser am ID.3 im Vergleich zum Model 3?

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Nozuka hat geschrieben:
tescroft hat geschrieben:
Nozuka hat geschrieben: Reicht ja schon wenn man in Google "Autopilot" eingibt. Dann kommt als erstes:
"Als Autopilot wird eine automatische, üblicherweise programmierbare Steuerungsanlage bezeichnet, welche Fortbewegungsmittel auf Wunsch automatisch lenkt, ohne dass Menschen, während der Autopilot aktiv ist, in die Steuerung eingreifen müssen."
Danke für das Zitat. Das ist genau das, was die Systeme in Flugzeugen und in Teslas machen.
Nein ist es nicht. Offenbar hast du den Autopilot auch falsch verstanden...
Man muss nicht eingreifen. Nur wenn man nicht sterben will halt :-P
4 Jahre Erdgas, B200c
dann bis 06/20 BMW i3
Seit 06/20 Audi e-Tron55

Re: Was ist besser am ID.3 im Vergleich zum Model 3?

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Adrian hat geschrieben: Ich konnte den ID3 vorgestern fahren,
Privat?

Hier bei der Manufaktur, wo der ja auch mal gedengelt werden soll, ist noch nix mit Probe fahren
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