ID.3 kann für 19.140 € profitabel verkauft werden

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According to Herbert Diess, the chairman of the board of management of Volkswagen, the ID.3 is 40 % cheaper to build than the e-Golf.

The Volkswagen ID.3 uses the new MEB platform, exclusively made for electric cars, while the Volkswagen e-Golf uses the hybrid MQB platform made to allow multiple powertrains.

“If you focus on an electric platform, all in all it accounts for a 40% reduction against the predecessor electric Golf. Most of it from cells and the battery system. Around 5-10% comes from dedicating an entire plant to electric vehicles”.

This means that if the Volkswagen e-Golf is now profitable when sold for 31.900 euros in Germany, the Volkswagen ID.3 would also be if sold for 19.140 euros…

https://pushevs.com/2019/11/19/volkswag ... eductions/

Da es allerdings heißt "if the Volkswagen e-Golf is now profitable when sold for 31.900 euros" ist fraglich ob der e-Golf bei dem Preis profitabel ist. Andererseits kostet die Golftechnik VW wohl kaum was und die verbauten 35,8 kWh kosten wohl auch nicht die Welt.
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Он вам не Димон - Doku über korrupte Machenschaften des russ. Premier Minister Dimitri Medwedjev (03/2017-ru/en UT)
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Re: ID.3 kann für 19.140 € profitabel verkauft werden

wosch
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Der Verkaufspreis besteht doch nicht nur aus den Produktionskosten.
Wurde hier im Forum auch schon gefühlte 1.000 mal erklärt.
Der id.3 lässt sich 40% billiger bauen, aber es gab auch gigantische Investitionen, in den Werksumbau, die Entwicklung einer komplett neuen Architektur.
Vieles musste bei NULL für den id.3 angefangen werden und es ist nun mal so, dass diese Kosten auf den Verkaufspreis wieder draufgeschlagen werden müssen, damit das Auto, bzw die Plattform, das Geld wieder einspielt.
Beim e-Golf ist ein Großteil dieser Kosten Teil des MQB und werden daher von allen Fahrzeugen auf MQB-Basis wieder eingefahren.
Die 40% günstigeren Produktionskosten bringen daher erst einmal nur sehr wenig, was den Verkaufspreis betrifft.

Re: ID.3 kann für 19.140 € profitabel verkauft werden

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Legn wir mal den Bericht auf die Seite und sehen uns die Zahlen an. Da wird ein Ausverkauf Fahrzeug (eGolf) als Basispreis multipliziert mit den Einsparungen zwischen zwei Bauformen, also MQB und MEB.

Wenn wir nun davon ausgehen, das irgendwann einmal die MEB Plattform genauso viele Einsparungspotentiale über die Plattformen und Marken hinweg bekommen wird, und wenn wie davon ausgehen, dass der id.3 auch irgendwann einmal kurz vor der Ablöse von der nächsten Generation stehen wird, ja dann wird dieser eben unter 20.000€ zu haben sein.
Da aber die MEB im Moment noch nicht so breit wie die MQB eingesetzt ist und das Modell welches den id.3 ablösen soll noch nicht nächstes Jahr kommt, werden wir wohl damit zufrieden sein müssen, einen id.3 kleinster Ausstattung für unter 30.000€ zu bekommen. Auch ganz schön, ein solches Angebot, da dies unter dem Preis des meist verkauften EV Deutschland liegt und um einiges Moderner und wertiger und zumindest gleich groß mit AHK, also alles was der alte Platzhirsch hatte nur besser und billiger... Warum also noch billiger werden?

Das was passieren könnte, ist ein Werben um die Kunden wenn die Flotte durch Benzin SUV & Co die 95gCO2 Ziele nicht erreichen... vielleicht erleben wir dann am Ende 2020 eine Preisschlacht zugunsten aller EVs.... Wenn also die Fahrzeughersteller Elektroautos so wirklich verkaufen wollen. Das wird Geil.
ZOE Live Q210 6/2013 * AHK legal Typisiert 18.07.2017 * 40kWh Batterie 12.03.2019
Aktuell: 100.000 km

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Re: ID.3 kann für 19.140 € profitabel verkauft werden

ArmesSchwein
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wosch hat geschrieben: Vieles musste bei NULL für den id.3 angefangen werden und es ist nun mal so, dass diese Kosten auf den Verkaufspreis wieder draufgeschlagen werden müssen, damit das Auto, bzw die Plattform, das Geld wieder einspielt.
Ne, da wurde nix vorgestreckt - VW fährt jedes Jahr Milliardengewinne ein (17 Mrd. alleine 2018). Die Kosten für die ID Entwicklung sind somit nicht vorfinanziert sondern werden aus der Spardose verwendet! Und dann reicht's immer noch locker um die Strafen wegen der Dieselaffäre zu bezahlen.

Re: ID.3 kann für 19.140 € profitabel verkauft werden

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ArmesSchwein hat geschrieben: Die Kosten für die ID Entwicklung sind somit nicht vorfinanziert sondern werden aus der Spardose verwendet!
Was ändert das daran, dass das aufgewendete Geld wieder eingespielt werden muss?
Foren in a Nutshell:
TE: Kennt jemand ein gutes Rezept für Hühnersuppe?
U1: Iss doch einfach Brötchen. Schmecken auch gut.
U2: Die Frage kam schon mehrfach.
U3: Hühner sind nur eine Erfindung der Atomlobby
U4: *gelöscht*
U4: Sorry für den Doppelpost

Re: ID.3 kann für 19.140 € profitabel verkauft werden

wosch
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ArmesSchwein hat geschrieben:
wosch hat geschrieben: Vieles musste bei NULL für den id.3 angefangen werden und es ist nun mal so, dass diese Kosten auf den Verkaufspreis wieder draufgeschlagen werden müssen, damit das Auto, bzw die Plattform, das Geld wieder einspielt.
Ne, da wurde nix vorgestreckt - VW fährt jedes Jahr Milliardengewinne ein (17 Mrd. alleine 2018). Die Kosten für die ID Entwicklung sind somit nicht vorfinanziert sondern werden aus der Spardose verwendet! Und dann reicht's immer noch locker um die Strafen wegen der Dieselaffäre zu bezahlen.
So funktioniert das bilanziell aber nicht. Jedes Produkt muss für sich passen. Querfinanzierungen gibt es zwar immer wieder, aber der MEB und der id.3 müssen sich trotzdem selber finanzieren. Wer anders kalkuliert hat vielleicht, wird nie auf einen grünen Zweig kommen.

Re: ID.3 kann für 19.140 € profitabel verkauft werden

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Den Beweis, dass der eGolf kein Zuschussgeschäft ist, muss mir bitte noch jemand bringen.
Und bitte vergesst nicht bei der Diskussion um Gewinne nicht, dass die Aktionäre auch Ansprüche haben.
Passat Variant GTE seit 08.2017 \\\ ID.3 Tour bestellt

Re: ID.3 kann für 19.140 € profitabel verkauft werden

Naheris
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Ein Zuschussgeschäft bei der Produktion ist er sicherlich nicht bei dem Preis. Ob die gesamten Investitionen wieder rausgekommen sind ist dagegen ungeklärt. Das hängt wohl stark davon ab, wie man die Entwicklungskosten für den Antriebsstrang und somit den Lerneffekt insgesamt verrechnet.
Heute: e-Tron 55 / Gestern: Leaf ZE1+, I-Pace, Kona, eGolf Mk-2, Model S AP1, Passat GTE Mk-1 / Morgen: ?
Antike: V60, V60, XC60, LS, A6 / Geschenke: A2, Lupo 3L, Golf Mk-2.

Re: ID.3 kann für 19.140 € profitabel verkauft werden

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Nun liegen die Zahlen für die First auf den Tisch. ab 39950€ plus 550 € Lieferkosten.

Meine Bewertung....er ist gerade im Leasing deutlich zu hoch angesetzt und das mit 25% staatlichen Prämien.
Durch unnötiges Dumping von egolf oder e-up ist der Eindruck noch verschärft.
24 Monate, 10.000km/a, First linie 1 basis, 6000€ SZ.,Ladeguthaben 600d...Rate=360€ ....als First Mover 3 Raten geschenkt.
etwa 3800€ im Jahr...der Kilometer 38ct

Ich glaube VW fehlt der Druck der Strafzahlungen. Es lohnt nicht den id.3 preislich attraktiv zu machen. Der Hype wird ausbleiben und der „unbeliebte“ Diess ist schneller abgesägt. Das läuft ganz im Intresse der Bremser und Hzwofans.
ExKonsul leaf blau winterpack ca 55000 km Spannung und Spass mit 16,5 kWh Akku ....brusa booster 22 kW in arbeit....akkurex in Plannung by muxsan.com...Made in Dresden arrived...Ahk liegt bereit

Re: ID.3 kann für 19.140 € profitabel verkauft werden

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Bei der Betrachtung muss man aber auch mal die generelle Produktstrategie bei Volkswagen berücksichtigen. Wie alle Hersteller versucht VW, eine Punktlandung bei den Flottenemissionen von 95g/km zu schaffen. Angesichts der anhaltenden Verzögerungen beim ID.3-Launch blieb zunächst wohl keine andere Möglichkeit, als e-Up und e-Golf entsprechend günstiger anzubieten, um die zwischenzeitlich sicher als gefährdet gesehenen CO2-Ziele noch zu erreichen. Dass VW das Geld jetzt wieder, zumindest teilweise, über die Preispolitik beim ID.3 wieder reinzuholen versucht, ist dann natürlich nachvollziehbar, denn mit möglichen Preiserhöhungen kann man die Nachfrage noch genau so steuern, dass man gleichzeitig in 2020 kein E-Auto zu viel verkauft.
Da die Nachfrage nach den elektrischen Drillingen ebenfalls anhaltend hoch ist, haben sich ja auch deren Preise in einigen Märkten nach oben bewegt - das ist leider so, aber ganz einfach den meiner Meinung nach nicht sonderlich zweckmäßigen EU-Regelungen geschuldet.
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