ID.3 First Edition

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Re: ID.3 First Edition

Nozuka
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Es ist momentan wohl einfach die günstigste Lösung. Daher verwendet auch Tesla noch eine 12V Batterie.
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Re: ID.3 First Edition

ubit
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Nozuka hat geschrieben: Es ist momentan wohl einfach die günstigste Lösung.
Ja - günstig... für die Hersteller... Weil sie nichts entwickeln müssen und im Regal liegende Teile nutzen können... Innovation geht anders...

Ciao, Udo
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Re: ID.3 First Edition

TMi3
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Bevor das HV-System eines BEV in Betrieb genommen werden kann, muss geprüft werden ob die Betriebssicherheit gewährleistet ist. Aufgrund eines Unfalls wird das HV-System ausser Betrieb genommen. Die Energie für das Warn-Blinklicht oder für den automatischen Notruf soll woher kommen? So eine Backup-Energieversorgung ist sinnvoll und gesetzlich vorgeschrieben.

Re: ID.3 First Edition

Nozuka
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Ich greife nochmal das Thema Motor Leistung auf.

VW schreibt:
Mit dem ersten Mitglied der Volkswagen ID. Familie kommt ab 2020 auch das erste Elektroauto auf MEB-Basis zum Preis eines vergleichbar ausgestatteten Golf Diesel auf den Markt. Die Reichweite beträgt bis zu 550 Kilometern (WLTP). Der Elektromotor entwickelt eine Leistung von 125 kW / 170 PS. Ende 2019 beginnt die Produktion des kompakten ID.3 in Zwickau.
https://www.volkswagen-newsroom.com/de/ ... s-meb-4979


Muss natürlich nicht genau dieses Modell gemeint sein. Aber sonst hätten sie auch gleich den stärksten Motor nennen können.

Re: ID.3 First Edition

markus63
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ubit hat geschrieben:
Nozuka hat geschrieben: Es ist momentan wohl einfach die günstigste Lösung.
Ja - günstig... für die Hersteller... Weil sie nichts entwickeln müssen und im Regal liegende Teile nutzen können... Innovation geht anders...

Ciao, Udo
Das Argument, dass ein vom der Hochvoltbatterie unabhängiges Netz Sinn macht kann ich durchaus nachvollziehen, dass man 12V verwendet ist auch verständlich, denn auch bei einer neuen Plattform können nicht gleich alle Komponenten neu entwickelt werden.
Was mir aber nicht einleuchtet ist warum weiterhin veraltete schwere Blei Akkus mit hoher Selbstentladung eingesetzt werden.
Als Starter Batterie die mehr als 100A für den Anlasser liefern musste war das vielleicht sinnvoll, aber im Elektrofahrzeug sind die Anforderungen doch ganz andere?

Re: ID.3 First Edition

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Boah, und warum hast Du nicht Ingenieurskunst studiert?
e-Golf und Kia e-niro
PV-Anlage 18kWp, Speicher 13,5kWh netto, von der Notwendigkeit der Energie- und Mobilitätswende überzeugt

Re: ID.3 First Edition

ChristianW
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*edit* Hatte nicht gesehen, dass es dafür schon eine Seite Antworten gibt. Der Tenor scheint gleich zu sein.

Das ist keine "deutsche Ingenieurskunst" sondern in jedem Fahrzeug so. Der Tesla hat eine 12 V Batterie so wie jeder Japaner. Wenn du den Teil in den Fahrakku verlagerst umgehst du den Sinn eines redundanten Systems. Bei einem Unfall wird der Fahrakku still gelegt, teilweise werden sogar Kontakte abgesprengt. Wie soll da noch eine Warnblinkanlage oder ähnliches funktionieren?
Bevor du über etwas herziehst solltest du dich wenigstens etwas informieren. In einem von dir konzipierten Fahrzeug möchte ich jedenfalls nicht unterwegs sein. Zugelassen wird es glücklicherweise auch nicht.

Re: ID.3 First Edition

TMi3
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markus63 hat geschrieben: Das Argument, dass ein vom der Hochvoltbatterie unabhängiges Netz Sinn macht kann ich durchaus nachvollziehen, dass man 12V verwendet ist auch verständlich, denn auch bei einer neuen Plattform können nicht gleich alle Komponenten neu entwickelt werden.
Was mir aber nicht einleuchtet ist warum weiterhin veraltete schwere Blei Akkus mit hoher Selbstentladung eingesetzt werden.
Als Starter Batterie die mehr als 100A für den Anlasser liefern musste war das vielleicht sinnvoll, aber im Elektrofahrzeug sind die Anforderungen doch ganz andere?
Also beim i3 wird ein 20Ah AGM Akku verwendet. Welche Energiequelle würdest Du denn vorschlagen? Natürlich muss die auch bei -30°C noch zuverlässig das HV-System hochfahren oder einige Stunden das Warn-Blinklicht betreiben können.

Re: ID.3 First Edition

ubit
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ChristianW hat geschrieben: Das ist keine "deutsche Ingenieurskunst" sondern in jedem Fahrzeug so. Der Tesla hat eine 12 V Batterie so wie jeder Japaner. Wenn du den Teil in den Fahrakku verlagerst umgehst du den Sinn eines redundanten Systems. Bei einem Unfall wird der Fahrakku still gelegt, teilweise werden sogar Kontakte abgesprengt. Wie soll da noch eine Warnblinkanlage oder ähnliches funktionieren?
Und was genau spricht dagegen NICHT den gesamten Fahrakku stillzulegen sondern einfach ein paar Zellen mit einer kleinen zusätzlichen Verkabelung anzuzapfen?

Diesen Anschluss könnte man einfach zusätzlich am Akku anbringen. Direkt verbunden mit dem Rest des Fahrzeugs ist dann nur die Masseleitung. Im Normalbetrieb wird diese Anschluss dann abgeschaltet und die 12V kommen über den DC/DC-Wandler aus dem kompletten Fahrakku. Nur wenn dieser sich abkoppelt oder die HV-Elektronik abgeschaltet ist braucht man diese Anzapfung. Damit belastet man diese Zellen wenig - das sollte das Lademanagement beim balancieren der Zellen locker wieder ausgleichen können. Und wenn bei einem Unfall tatsächlich Kontakte abgesprengt werden ist es eh egal ob man diese Zellen mit 20 Stunden Warnblinker komplett entlädt.

Ciao, Udo
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Re: ID.3 First Edition

Heavendenied
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Dir ist schon klar, dass wir hier:
1. Komplett vom Thema abkommen
2. Dein Vorschlag dazu führen würde, dass die Zellen die nur im Stillstand als 12V Quelle dienen dauerhaft entladen werden und somit zu einem Unterschied der Zellspannungen führen, der irgendwie im Betrieb wieder ausgeglichen werden muss. Dass über das BMS zu machen bedeutet enorme Verlustleistung!
Gruß,
Jürgen
(Citroen C-Zero, Hyundai Ioniq 2017, e-Niro 2020 64kWh)
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