Aktuelle Preise und Preisschätzungen zum VW ID.3 (Neo)

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Re: Aktuelle Preise und Preisschätzungen zum VW Neo

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ich hoffe nur sie haben die alterung der neuen zellen im griff und nicht nur den günstigen preis :!: dann sollen sie eben bei 29k€ starten aber haltbare akkus
Ich habe heute bei meinem zuständigen Ordnungsamt,den Bauantrag für eine fossile Tankstelle abgegeben,er wurde prompt abgelehnt,also wurde es wieder eine Solartankstelle Ausbaustufe19,5kWp BYD-Box7.7 https://www.aktion-eigenstrom.net
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Re: Aktuelle Preise und Preisschätzungen zum VW Neo

hu.ms
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Der preisunterschied zwischen 62er und 83er liegt m.e. bei mindestens 6.000 €. Wir werden sehen.

Das anforderungsprofil bezüglich der akku-große ist bei jedem anders.
Der eine braucht wegen vieler AB-fahrten mit 22 kwh/100km den größten akku,
ich stelle mir den gegenwert für die 21 kwh lieber in form von akkus in den keller und befülle sie tagsüber mit sonnenstrom, den ich nachts im haus verbrauche bzw. den rest nachts in den 62er neo-akku weiterleite. :D
Diese variante dürfte interessanter sein als den großen akku im fahrzeug zu haben, das ja tagsüber - wenn der strom vom dach kommt - oft nicht zum laden in der garage steht.
Das ist natürlich auch ein rechenspiel, das wegen der individuellen variablen bei jedem anders aussieht.
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ID.3 1st. reserviert aber stattdessen Live + WP bestellt.
PV 9,6 kw + E3DC akku-speicher 10 kwh = 78 % autark incl. BEV-laden tagsüber.
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Re: Aktuelle Preise und Preisschätzungen zum VW Neo

ubit
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hu.ms hat geschrieben:Der preisunterschied zwischen 62er und 83er liegt m.e. bei mindestens 6.000 €. Wir werden sehen.
Sowas in der Richtung ist wohl zu erwarten. Wucher ist es trotzdem. Die Akkuzellen sollten im Einkauf weniger als 200€ pro kWh kosten. Eher Richtung 150 €/kWh - zumindest mittelfristig. Die Montage kann man fast vernachlässigen - ob man nun 62 oder 83 kWh in die Kiste packt macht nur wenig Unterschied. Normalerweise dürfte die (Hersteller-)Marge bei VW(-Verbrennern) um die 5-6 % liegen. 4500 € Aufpreis für den größeren Akku wären also "normal" (bzw. je nach Einkaufspreis schon reichlich). Alles was deutlich höher liegt ist Abzocke bzw. Gewinnmaximierung.

Natürlich wird man bei den großen Akkus auch mehr Motorleistung freischalten (und vielleicht noch das Eine oder andere Gimmick in der Elektronik) und damit ein Argument für den höheren Preis liefern (das VW dann nichts kostet...). Und die Kunden werden das Spiel mitmachen. Schon weil es auch in den nächsten Jahren immer noch an Alternativen mangeln wird.

So lange die Hersteller nicht gezwungen werden E-Fahrzeuge zu verkaufen (Flottengrenzwerte, Strafzahlungen bei Überschreitung) werden sie versuchen möglichst viel an den Dingern zu verdienen. Insbesondere in den nächsten Jahren wo die Anzahl an vergleichbaren Fahrzeugen von Mitbewerbern noch überschaubar ist.

Das ist ja auch völlig legitim - aus wirtschaftlicher Sicht. Man wird versuchen die Investitionen (Entwicklung, Fertigungsumstellung, Personalabbau etc.) möglichst schnell wieder zu kompensieren - und das mit möglichst geringen Stückzahlen weil man keine Konkurrenz für das eigene Verbrennergeschäft schaffen möchte. Der E-Mobiltät hilft das erstmal nicht weiter. Auch wenn die Autos noch so toll sein sollten.

Ciao, Udo
VW e-Up! 2020 teal blue

Re: Aktuelle Preise und Preisschätzungen zum VW Neo

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hu.ms hat geschrieben:ich stelle mir den gegenwert für die 21 kwh lieber in form von akkus in den keller und befülle sie tagsüber mit sonnenstrom, den ich nachts im haus verbrauche bzw. den rest nachts in den 62er neo-akku weiterleite. :D
Diese variante dürfte interessanter sein als den großen akku im fahrzeug zu haben, das ja tagsüber - wenn der strom vom dach kommt - oft nicht zum laden in der garage steht.
Das ist natürlich auch ein rechenspiel, das wegen der individuellen variablen bei jedem anders aussieht.
ja auch eine gute argumentation aber wenn vw wirklich v2g anbietet dann wäre der 83er auch nicht verkehrt, abwarten und tee trinken und vielleicht erübrigt sich der aufpreis in paar jahren durch bessere angebote im 2. markt
ubit hat geschrieben: Sowas in der Richtung ist wohl zu erwarten. Wucher ist es trotzdem. Die Akkuzellen sollten im Einkauf weniger als 200€ pro kWh kosten. Eher Richtung 150 €/kWh - zumindest mittelfristig. Die Montage kann man fast vernachlässigen - ob man nun 62 oder 83 kWh in die Kiste packt macht nur wenig Unterschied. Normalerweise dürfte die (Hersteller-)Marge bei VW(-Verbrennern) um die 5-6 % liegen. 4500 € Aufpreis für den größeren Akku wären also "normal" (bzw. je nach Einkaufspreis schon reichlich). Alles was deutlich höher liegt ist Abzocke bzw. Gewinnmaximierung.
Ciao, Udo
ist ja mein reden keine ahnung wie die hersteller auf diese preise kommen zumindest gehts denen um gewinnmaximierung!..imo..
32 Vorteile von Elektroautos und täglich werden es mehr, bei den aufgerufenen preisen, habe ich kein plan wie die Hersteller kalkulieren
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Re: Aktuelle Preise und Preisschätzungen zum VW Neo

hu.ms
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So läuft doch die gesamte auto-branche.
Das basismodel ist oft nicht einmal kostendeckend. Egal, kauft ja keiner.
Gewinne werden übewiegend mit der eitelkeit der käufer erzielt = mehrausstattung.
Ob Motor, farbe, leder, audio überall sind die aufpreise saftig:
Metallicfarbe kostet 20 € - Aufpreis 400 €
Ein stärkerer motor kostet in der produktion kaum 100 € - Aufpreis 400 € aufwärts.
8 Lautsprecher wurden für den Passat für keine 70 € in Algerien produziert und für 400 € aufpreis verkauft.
Das ist ganz normal. Nur über die "eitelkeit" der käufer wird richtig verdient.
Das hat sich über jahrzehne so entwickelt und wird bei e-autos nicht einfach aufhören.

Also: ein kwh "mehr"-akku kostet in der produktion z.b. 130 €, aber unter 250 € wird er sicher nicht abgegeben.
Gleiches gilt für alle mehrausstattungen.
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Re: Aktuelle Preise und Preisschätzungen zum VW Neo

ubit
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Wird sich halt zeigen wie "intelligent" die Käufer sind. Wenn Hyundai 20 zusätzliche kWh für 4500 € verkauft, VW dafür aber 6000 € haben möchte könnte schon mal der Eine oder Andere ins Grübeln kommen. Im Gegensatz zu vielen anderen Ausstattungsmerkmalen ist die Akkukapazität halt direkt vergleichbar. Keine Ahnung ob es den Herstellern gelingen wird sowas wie eine "Premium-kWh" zu vermarkten.

Ciao, Udo
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Re: Aktuelle Preise und Preisschätzungen zum VW Neo

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ubit hat geschrieben:Wird sich halt zeigen wie "intelligent" die Käufer sind. Wenn Hyundai 20 zusätzliche kWh für 4500 € verkauft, VW dafür aber 6000 € haben möchte könnte schon mal der Eine oder Andere ins Grübeln kommen.
DAs traue ich den Meisten noch zu. Schwieriger wird es auf die netto kapazität zu achten. Beispielsweise hat der neuste i3 von Ende 2018 knapp 38 kWh - weniger als die Zoe ZE40 von Ende 2016.
Und das ein Neo 62 kWh auf der Autobahn bei 130 km/h eventuell eine ähnliche Reichweite wie ein M3 50 kWh hat wird vielen auch nicht sonderlich präsent sein.
1.500 km Gratis SuperCharging bei Bestellung eines Model S, 3, X oder Y
Он вам не Димон - Doku über korrupte Machenschaften des russ. Premier Minister Dimitri Medwedjev (03/2017-ru/en UT)

Re: Aktuelle Preise und Preisschätzungen zum VW Neo

bernd71
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eve hat geschrieben: DAs traue ich den Meisten noch zu. Schwieriger wird es auf die netto kapazität zu achten. Beispielsweise hat der neuste i3 von Ende 2018 knapp 38 kWh - weniger als die Zoe ZE40 von Ende 2016.
Und das ein Neo 62 kWh auf der Autobahn bei 130 km/h eventuell eine ähnliche Reichweite wie ein M3 50 kWh hat wird vielen auch nicht sonderlich präsent sein.
Wenn Model 3 Aufgrund von Kriterien (Bauform, Preis) nicht in Frage kommt ist das ziemlich unwichtig.;)
Die totale Reichweite ist mir bei 50KWh+ Autos relativ egal. Für den Alltag reicht es bei mir locker für die paar längeren Touren ist mir das nicht so wichtig, da gibt es andere Kriterien.Die reale Reichweite hängt von so Vielem ab, z.B. das Wetter, und laden muss ich da wo es eine Möglichkeit dazu gibt. Ob mir da jetzt einen größer Reichweite wirklich helfen ist schwer zu ermitteln.

Wenn E-Autos Massenware werden soll dann werden sich die wenigsten darüber detailliert Gedanken machen (wollen).

Re: Aktuelle Preise und Preisschätzungen zum VW Neo

Lepus87
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hu.ms hat geschrieben:So läuft doch die gesamte auto-branche.
Das basismodel ist oft nicht einmal kostendeckend. Egal, kauft ja keiner.
Gewinne werden übewiegend mit der eitelkeit der käufer erzielt = mehrausstattung.
Ob Motor, farbe, leder, audio überall sind die aufpreise saftig:
Metallicfarbe kostet 20 € - Aufpreis 400 €
Ein stärkerer motor kostet in der produktion kaum 100 € - Aufpreis 400 € aufwärts.
8 Lautsprecher wurden für den Passat für keine 70 € in Algerien produziert und für 400 € aufpreis verkauft.
Das ist ganz normal. Nur über die "eitelkeit" der käufer wird richtig verdient.
Das hat sich über jahrzehne so entwickelt und wird bei e-autos nicht einfach aufhören.

Also: ein kwh "mehr"-akku kostet in der produktion z.b. 130 €, aber unter 250 € wird er sicher nicht abgegeben.
Gleiches gilt für alle mehrausstattungen.
Entschuldigung, aber du musst auch die Validierung bedenken. Nichts funktioniert einfach so, nur weil es größer ist.
Incl. Lagerkosten und dem sonstigen, was noch bei abfällt.
Ausschlaggebend ist nicht nur die Produktion.
Aber natürlich wird das Geld mit der Ausstattung verdient, nur nicht ganz in den Dimensionen, die du hier annimmst, weil du dich nur auf die Herstellung konzentrierst.

Re: Aktuelle Preise und Preisschätzungen zum VW Neo

ubit
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Naja - bei größeren Akkus ist das mit der Validierung ja kein Thema da die Elektronik zur Prüfung des Akkus ja eh schon im Auto steckt (oder im Sinne der Langzeithaltbarkeit zumindest drin stecken sollte). Da ist es dann doch völlig egal ob der Akku nun 100 oder 200 Zellen hat. Der Aufwand für die Prüfung ist identisch. Lagerhaltung ist bei den aktuellen Akkukonzepten auch kein wirkliches Problem da die Akkus alle - egal welche Gesamtkapazität - ja aus identischen Modulen aufgebaut werden. Sie kommen also aus dem selben Regal. Klar: Für die großen Akkus braucht man etwas mehr Lagerkapazität - aber das sollte nun wirklich nicht so teuer sein... Zumal man ja auch gerade in diesem Bereich gegenüber den Verbrennern erheblich bei der Lagerlogistik einspart - einfach weil es viel weniger Teile gibt.

Ciao, Udo
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