VW stellt den VW ID 3 (Neo) vor

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Re: VW stellt den VW ID 3 (Neo) vor

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Langsam aber stetig hat geschrieben: Die kommenden e-Citigo, e-Mii und e-Up könnten ein bisschen so sein, wie Du es willst, zumindest in der Basisausstattung. ...
Also Radio, Klimaanlage und Sitzheizung zähle ich weder zur Elektronik, noch zu den Extras - das ist heute Basisaustattung. Beim E-Auto ebenso ein "normaler" Tempomat und eine Wärmepumpenheizung. Ebenso mehrphasige AC-Ladung und CCS-Ladeanschluss.
Worauf kann ich locker verzichten (wenn es nicht teils schon von den Lobbyisten als Pflicht verordnet würde):

- Reifendruckanzeige /warner
- Totwinkel-Assistent
- Spurhalteassistent
- Verkehrszeichenerkennung
- el. öffnende Kofferraumklappe
- automatische Einparkfunktion
- Regensensor
...

Was ist n.M.n. sinnvoll, aber kein "Muss"
- Parksensoren
- Rückfahrkamera
- adaptiver Tempomat
- Notbremsassistent
- Lenkradheizung
- odentliches Navi, was Ladehalte, statt Tankstellen anzeigt (möglichst selbst erweiterbar)
...
Hotzenblitz fahren macht Spaß!
Stromos aber auch!
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Re: VW stellt den VW ID 3 (Neo) vor

hu.ms
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Die aussage, dass der ID.3 als zweitwagen zu groß oder zu teuer ist bezweifle ich.
Wenn ich so sehe was die "damen" hier in der EFH-nachbarschaft so an 308CC- oder mini-cabrio fahren.

Der einfache ID.3 wird nach förderung ab 26.000 € zu haben sein. Und bei ladung vom dach (PV)
werden durch die energiekosten von rd. 2 € / 100 km im vergleich zu den verbrennern ganz locker 10.000 € wieder hereingeholt. Da sind dann auch noch 5.000 € sonderausstattung oder der größere akku mit drin.


Mein bruder hat seit 14 monaten einen e-golf300. Er wurde als zweitwagen angeschafft. Erstwagen sollte ein touran bleiben.

Der vorgesehene "erstwagen" touran wurde die 14 monate nur noch 1.800 km bewegt, davon waren 1.400 km eine urlaubsfahrt.
Beide führerscheininhaber wollen nur noch elektrisch fahren. Leise, schwebegefühl, beschleunigung.
Den verbrenner läuft nur noch, wenn sich termine unaufschiebbar überschneiden oder mehr als 220 km an einem tag zu fahren sind.

Ich kann jeden nur empfehlen, sich für einen tag ein BEV auszuleihen - aber vorsicht: könnte süchtig machen.
M3 SR+ stroniert.
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Re: VW stellt den VW ID 3 (Neo) vor

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hu.ms hat geschrieben: Die aussage, dass der ID.3 als zweitwagen zu groß oder zu teuer ist bezweifle ich.
Es ging ja um die mittlere Version (von der VW denkt, dass sie am meisten gekauft wird). Und die hat einen unnötig großen Akku für einen Zweitwagen (eigentlich ist der kleine Akku auch noch zu groß für einen Zweitwagen, wenn man zuhause laden kann). Und für einen Erstwagen, der auf Langstrecken benützt wird, hat die große Batterie, sowohl von der Reichweite als auch der Ladeleistung, deutliche Vorteile.

Ich könnte mir also vorstellen, dass die mittlere Variante vielleicht sogar am wenigsten gekauft wird.

Re: VW stellt den VW ID 3 (Neo) vor

hu.ms
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Das kann ich nicht beurteilen. Kommt für mich ganz darauf an, welche leute mit welchem fahrprofil kaufen werden.
Der 78 kwh akku kommt frühestens ab 11/20.

Ich fahre ca. 5 x im jahr mehr als 300 km am tag - dann aber AB 130 kmh (= ca. 20 kwh/100 km) und brauche überhaupt nur dann eine externe lademöglichkeit.
Ansonsten kommt nächstes jahr PV-strom vom dach für rd. 2 € / 100 km. (= nicht erzielte einspeise-vergütung).
Macht in 10 jahren ziemlich genau 10.000 € betriebskostenersparnis gegenüber meinem jetzigen benziner.

Ich habe zwar eine first edition reserviert, frage mich aber, warum ich "pflichtausstattung" bezahlen soll, die ich nicht brauche.
Tendiere inzwischen dazu 3 monate länger zu warten und mit einen 58 kwh individuell zusammenzustellen, da meine ausstattungsansprüche gering sind.
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Re: VW stellt den VW ID 3 (Neo) vor

Spiekie
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Ich weiss nicht warum hier immer und immer wieder das laden zuhause als Argument gebracht wird, der ID.3 soll ein Massenprodukt werden und damit auch auf die Nicht-Eigenheim-Besitzer zielen. Für die ist ein grösserer Akku schon ein Argument.
Ich sehe somit den mittleren Akku schon als Minimum.
In meinen Augen ist die E-Mobilität nicht mehr etwas nur für höherer Einkommensklassen. Ja, es ist teurer als Verbrenner, aber wenn ich als Otto-Normal-Mensch dazu bewegt werden soll umzusteigen ist eben nicht nur der Preis entscheidend sondern eben auch die Reichweite. Klar mag sich das mit der Zeit ( über die nächsten 10 Jahre ) relativieren, aber zu Beginn der Eroberung des Massenmarktes bleibt das ein wichtiges Argument.
Wer Fehler in meinen Kommentaren findet, darf diese gerne behalten. Ich habe genug davon.

Re: VW stellt den VW ID 3 (Neo) vor

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Langsam aber stetig hat geschrieben: Und für einen Erstwagen, der auf Langstrecken benützt wird, hat die große Batterie, sowohl von der Reichweite als auch der Ladeleistung, deutliche Vorteile
Für den Erstwagen, der nur 10% seiner Gesamtstreckenleistung außerhalb der Batteriereichweite unterwegs ist, wären das einige tausend Euro Mehrpreis für 1 - 2 Stunden gesparte Ladezeit - pro Jahr(!)
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Re: VW stellt den VW ID 3 (Neo) vor

Ecano
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Sehe ich auch so. Mir würde für den Erstwagen der mittlere Akku reichen. Der kleine Akku ist mit 200km Reichweite für einen Erstwagen etwas knapp. Der mittlere Akku mit knapp 300km reicht für die wenigen Fahrten aus, wo ich denn mal zwischenladen müsste.
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e-up! "UNITED", bestellt am 27.8.2020, erhalten am ??

Re: VW stellt den VW ID 3 (Neo) vor

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spark-ed hat geschrieben: Für den Erstwagen, der nur 10% seiner Gesamtstreckenleistung außerhalb der Batteriereichweite unterwegs ist, wären das einige tausend Euro Mehrpreis für 1 - 2 Stunden gesparte Ladezeit - pro Jahr(!)
Gut angelegtes Geld, da man sonst in den 2 Stunden möglicherweise eine bessere Hälfte im/am Auto hat, die die Idee eines Elektroautos für die Langstrecke sowieso nicht so toll fand. :twisted:

Ich denke aber, dass der Unterschied bei uns schon mehr als 2 Stunden im Jahr sind. Auf den regelmäßigen (etwa zehn Mal pro Jahr) mittellangen Fahrten mit 400 bis 450 km (Wochenendbesuche bei Verwandten) spart man sich einen Stopp, da man mit dem großen Akku nur einmal anhalten muss während man bei mittleren höchstwahrscheinlich zweimal halten muss, da man am Stopp wahrscheinlich nur bis 50 oder 60% lädt, bevor die Ladeleistung zu niedrig wird (und ja auch eine Reserve haben muss). Ich schätze hier 30 Minuten gespart pro Richtung (basierend auf dem Vergleich zwischen M3 SR+ und LR, was ähnlich sein sollte), das sind schon 10 Stunden pro Jahr. Dazu dann noch die Ersparnisse bei längeren Urlaubsfahrten. Wenn ich das jetzt auf 8 Jahre ansetze, und für meine Frau und mich jeweils €50 pro Stunde rechne, sind das €8.000 allein für die regelmäßigen Fahrten. Beim ID.3 mit dem großen Akku und beim Model 3 LR würden wir aber nicht mehr wirklich öfter oder länger anhalten als mit dem Verbrenner.

Man denkt, dass der Vorteil der größeren Batterie nur 77/58, also 33% größere Kapazität und Reichweite ist. Der Vorteil ist aber größer. Erstens möchte man vielleicht mit 40 km Restreichweite an der Ladesäule planen, falls die Säule nicht verfügbar ist. Das sind 8 kWh Reserve. Also ist das Verhältnis der Akkugrößen schon einmal 69/50, also 38% mehr Reichweite für die große Batterie. Dazu kommt dann die höhere Ladeleistung (Annahme: gleiche C-Rate). Bei der mittleren Batterie lädt man vielleicht nur bis 60% so schnell in (kW) wie man bei der großen Batterie bis 75% lädt (dann sollte man jeweils abstecken, weil es sonst zu langsam wird, und die Gesamtreisezeit sich verlängert). Das vergrößert den Unterschied bei der Etappenlänge weiter. Und die schnellere Ladeleistung bedeutet auch generell geringere Ladezeiten.

Re: VW stellt den VW ID 3 (Neo) vor

prinzValium
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Wie hier einfach alle vergessen, dass der größere Akku auch mehr Leistung und mehr Leistung auf Dauer mit sich bringt.

Re: VW stellt den VW ID 3 (Neo) vor

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Sorry, ich vergesse immer mal wieder, wie der Rest der Welt tickt. So lieb könnte ich meine >400km entfernt wohnende Verwandschaft gar nicht haben, dass ich da alle 5Wochen hinfahren wollte. ;)

"Haben" ist natürlich immer besser wie "brauchen". Dagegen lässt sich schwer argumentieren.
Das ist wohl auch der Grund warum sich Cayennes etc. als Zweitauto für die Stadt verkaufen lassen.

Der Riesenakku bringt einem das gewohnte Freiheitsgefühl zurück wie der alte 1000km Reichweite Diesel.
Braucht man praktisch nie, aber wenn ... !
So what. Solange uns keiner dafür auf die Finger klopft und wir es uns "leisten" können.
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