Relaunch up!/citigo/..?

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Re: Keine belastbaren Gerüchte zum Relaunch u!/citigo/..?

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Und noch was zur preislichen Einordnung der upgedateten e-Up/e-MII/e-CityGo: ein Toyota Yaris geht als Hybrid-5-Türer bei 18.240 € los und ist knapp 5.000 € teurer, als der Einstiegsbenziner. Vor diesem Hintergrund könnte VW den Preis deutlich unter die kolportierten 20.000 € drücken, um die Verkaufszahlen hochzubringen und damit die Strafzahlungen zur senken. Jedes verkaufte BEV hilft dabei und durch die Quersubventionen könnte es am Ende deutlich billiger werden ... Für die 4 Milliarden Euro Strafzahlungen im Jahr könnte VW 4.000 € in 1 Mio e-Up/e-MII/e-CityGo stecken und würde am Ende bei 0 rauskommen ...
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Re: Keine belastbaren Gerüchte zum Relaunch u!/citigo/..?

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Schaumermal hat geschrieben:
StussyCB hat geschrieben: Naja, bei FCA wäre ich mir am Ende auch nicht so sicher, das es "so" kommt.[...]. Die Strafzahlungen für FCA sind ja auf Grund des Portfolios deutlich geringer als bei VW ...
Und warum das letztere? Wenn der up! sich nicht mehr rechnet - wie sollen sich dann die Fiat-Primitivlinge rechnen? Gilt für die eine andere C02-Regel als in D?
Für mich ist das nicht schlüssig.

Oder FCA geht davon aus, dass irgend jemand bei den italienischen Zulassungsbehörden die Hand über sie hält - wie beim Dieselskandal wo ja in Italien 'nix Betrug' war
So ganz habe ich das auch noch nicht durchschaut, aber es geht mit unterschiedlichen Grenzwerten gestaffelt nach Fahrzeugklassen über das Gesamtportfolio. Bei VW ist der Anteil der großen Fahrzeuge deutlich höher als bei FCA und somit am Ende wohl die Gesamtüberschreitung deutlich höher. Dadurch kann Fiat das Ganze mit seinen kleinen Fahrzeugen besser kompensieren und am Ende produzieren sie halt auch deutlich weniger.

Re: Keine belastbaren Gerüchte zum Relaunch u!/citigo/..?

Schaumermal
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StussyCB hat geschrieben: So ganz habe ich das auch noch nicht durchschaut, aber es geht mit unterschiedlichen Grenzwerten gestaffelt nach Fahrzeugklassen über das Gesamtportfolio. Bei VW ist der Anteil der großen Fahrzeuge deutlich höher als bei FCA und somit am Ende wohl die Gesamtüberschreitung deutlich höher. Dadurch kann Fiat das Ganze mit seinen kleinen Fahrzeugen besser kompensieren und am Ende produzieren sie halt auch deutlich weniger.
wir haben doch gerade in diesem Thread von VW gelesen, dass es bei kleinen Fahrzeugen unmöglich ist, mit akzeptablen Kosten/Preisen die Grenzwerte einzuhalten. Daher stellt man die kleinen Verbrenner ein.
Die kriegt man also nicht regelkonform hin geschweigen denn mit denen kann man was kompensieren.
Wer spinnt denn jetzt? VW, FCA ???
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Re: Keine belastbaren Gerüchte zum Relaunch u!/citigo/..?

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Noch Mal: ein kleines Auto darf 95 g CO2 ausstoßen. Um das zu erreichen, muß ich 5000 € reinstecken oder bei 100 g CO2 475 € Strafe zahlen. Wenn ich nur 1000 € Marge habe tut das mächtig weh. Da VW aber viele Fahrzeuge mit größeren Margen verkauft rechnet es sich nicht, die kleinen zu bauen. Bei Fiat sieht es aber anders aus. Da ist die Marge bei den kleinen wohl auf Grund der höheren Stückzahlen größer. Wenn dann von 1500 € 1000 € übrigbleiben und die wenigen größeren Fahrzeuge deutlich weniger ins Gewicht fallen haben letztlich beide Recht ... VW subventioniert mit einem Teil der nicht zu zahlenden Strafen die Preise der kleinen e-s, darf dafür aber einen Großen verkaufen. Bei Fiat sinkt der Gewinn, aber es bleibt immer noch was übrig. Und die großen werden durch den neuen 500e ab 2020 zumindest zum Teil kompensiert. Da es aber nicht so viele sind, braucht Fiat erst Mal nicht so viele 500e wie VW bei seinen deutlich größeren Stückzahlen.

Re: Keine belastbaren Gerüchte zum Relaunch u!/citigo/..?

Schaumermal
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StussyCB hat geschrieben: Noch Mal: ein kleines Auto darf 95 g CO2 ausstoßen. Um das zu erreichen, muß ich 5000 € reinstecken oder bei 100 g CO2 475 € Strafe zahlen. Wenn ich nur 1000 € Marge habe tut das mächtig weh. Da VW aber viele Fahrzeuge mit größeren Margen verkauft rechnet es sich nicht, die kleinen zu bauen. Bei Fiat sieht es aber anders aus. Da ist die Marge bei den kleinen wohl auf Grund der höheren Stückzahlen größer. Wenn dann von 1500 € 1000 € übrigbleiben und die wenigen größeren Fahrzeuge deutlich weniger ins Gewicht fallen haben letztlich beide Recht ... VW subventioniert mit einem Teil der nicht zu zahlenden Strafen die Preise der kleinen e-s, darf dafür aber einen Großen verkaufen. Bei Fiat sinkt der Gewinn, aber es bleibt immer noch was übrig. Und die großen werden durch den neuen 500e ab 2020 zumindest zum Teil kompensiert. Da es aber nicht so viele sind, braucht Fiat erst Mal nicht so viele 500e wie VW bei seinen deutlich größeren Stückzahlen.
DAS ist mir alles schon klar ..
Da steckt aber sehr viel 'könnte so sein' drin und sehr wenig 'so ist es' ...
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Re: Keine belastbaren Gerüchte zum Relaunch u!/citigo/..?

harlem24
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Es weiß glaub ich noch niemand was genau passiert.
Allerdings schreckt VW auch nicht davor zurück, ein fertig entwickeltes Fahrzeug wieder einzustampfen. Hat man beim Roomster Nachfolger gesehen, da wurden die ersten Fahrzeuge schon gebaut und das Projekt trotzdem beendet.
Gruß

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Re: Keine belastbaren Gerüchte zum Relaunch u!/citigo/..?

CaptainPicard
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Der neue e-Up wird wohl ebenfalls auf der IAA im September vorgestellt:

https://youtu.be/FP9L3Kg17uU?t=5916

Re: Keine belastbaren Gerüchte zum Relaunch u!/citigo/..?

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Ich verstehe das etwas anders. Ich glaube, dass man durchaus bis 2025 noch konforme Kleinwagen bauen kann. Es gibt lediglich keinen Business case für eine Neuentwicklung, weil es ab 2025 wohl nicht mehr möglich ist.

Ein Business case kann aber noch mehr beinhalten:

Wenn man einen Kleinwagen mit Verbrenner verkauft, dann ist der ggf nach den Regeln noch eine Nullsumme. Aber von der Marge ist der nicht sonderlich attraktiv. Zudem verkaufe ich dann aber weniger BEVs dieses Fahrzeugs, da ich ihm ja Konkurrenz mache. Wenn ich nun auf die Verbrennerversion ganz verzichte, dann verliere ich zwar den Umsatz, kann aber ggf (zwar nicht im Gleichen Maße) mehr BEVs verkaufen, mit denen ich zwar auch keine Marge mache, aber damit die dicken Verbrenner kompensieren (die Marge machen). Insgesamt steigt so die Konzernmarge.

Bei Fiat könnte es andere Überlegungen geben. Vielleicht teilt man da auch nicht eine Langfriststrategie mit, sondern die Aussagen gelten erst mal bis 2025 - oder die Entscheidung ist in der Vergangenheit gefällt worden. Wenn man gerade ein neues Modell entwickelt und schon viel Geld reingesteckt hat, zieht man das eben noch durch. Die Aussagen von VW basieren ja auf den regulatorischen Veränderungen auf EU-Ebene und gelten für eine zukünftige Entwicklung...

Das ist natürlich Spekulation, aber ein Versuch die Diskrepanz zu erklären.

Re: Keine belastbaren Gerüchte zum Relaunch u!/citigo/..?

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Also laut Aussage auf der heutigen PK in der Fragestunde kommt der überarbeitete e-Up zur IAA im September mit deutlich verbesserter Reichweite und einer Laufzeit bis 2023/24. Auch preislich soll er so attraktiv sein, daß er die die breite Massen-Elektifizierung sorgen kann.

Re: Keine belastbaren Gerüchte zum Relaunch u!/citigo/..?

Fu Kin Fast
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Die Autobild hatte den e-Citigo mit bis zu 300km und Preisen ab <20k€ vorausgesehen. Wenn ich mir

https://www.carscoops.com/2019/03/vw-wo ... hatchback/

durchlese, klingt besonders
“Batteries remain expensive so the price difference between a conventional car and an electric car in that class, like the Polo or the Up, is a bit of a challenge in terms of economics,” Diess remarked.
jetzt aber eher nicht so, als ob VW kurzfristig in diese verhältnismäßig günstigen Preisregionen vordringen will.
e-Golf 300 (als Familienerstwagen): seit 11/19
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