Reimport. Gute Preise in NL und AT

Re: AW: Reimport. Gute Preise in NL und AT

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Das war umfassend, danke!
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Re: Reimport. Gute Preise in NL und AT

NotReallyMe
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ratzfatz hat geschrieben:
helmutnn hat geschrieben:Der Unterschied zur Konfiguration in den Niederlanden besteht in der fehlenden Ergänzungsmobilität.
Das ist nicht ganz korrekt, ich habe das eben noch mal nachgelesen. http://www.volkswagen.nl/over-volkswage ... tieradius#
Letzter Absatz, ganz unten. Beim privaten Leasing bekommt man für 3 Wochen im Jahr ein "Ferienauto".
In der Preisliste ist es genauer aufgeschlüsselt: Den Wagen für drei Wochen kann man zum Privatleasing zubuchen, das kostet 66,- Euro im Monat. Die Leasing-Konditionen sind auf 10000 km pro Jahr berechnet, ohne dieses Paket sind es 405 Euro für das Privatleasing. Diese Preise sind in der Preisliste ohne niederländische MwSt. aufgeführt. Zum Vergleich: Das Leasing des E-Up in der Basisversion in Deutschland (26900,- Euro) kostet incl. MwSt. ohne Anzahlung bei 10000 km auf 4 Jahre 395,- Euro im Monat. Wenn VW es zulassen würde da jetzt noch die "Ergänzungsmobilität" mindestens mit dem in den Niederlanden angesetzten Kurs (66,- + MwSt.) rauszunehmen ;-) ...

Im Business-Leasing in den Niederlanden sind die drei Wochen enthalten, der Preis liegt dann aber auch bei 495 Euro (incl. niederländische MwSt.) im Moment. Das ist also wie in Deutschland, aber mit dem Vorteil, daß man dieses Paket als Privatkunde mit quasi entsprechendem Preisnachlass weglassen kann.
Zuletzt geändert von NotReallyMe am Sa 18. Jan 2014, 18:46, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: AW: Reimport. Gute Preise in NL und AT

NotReallyMe
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ratzfatz hat geschrieben: Jetzt kommt aber der Knaller! In NL gibt es gratis 2 (zwei) Ladegeräte dazu.
Der Text in der Preisliste ist "Laadpakket (Basic of Smart)". "Of" bedeutet "oder", nicht "und". Es würde auch keinen Sinn machen dem Kunden gleich zwei Ladegeräte für ein Auto zu schenken. Ich fragen mich auch wie das im Leasing-Fall geregelt ist, bauen die das dann am Ende der Leasing-Periode wieder ab? Das ICU-Ladegerät ist zwangsweise an einen Wartungsvertrag gekoppelt, der kostet 12,04 Euro im Monat. Mir ist nicht klar, ob die Pakete nur so abgegeben werden wie es in der Preisliste aufgeführt ist (mit Installation), oder ob man als Deutscher auch einfach das Bosch Ladegerät direkt in die Hand gedrückt bekommt. Das wäre mal eine Mail-Anfrage an einen niederländischen Händler wert.

Es bleibt aber der Eindruck, daß VW in den Niederlanden ein viel attraktiveres Paket schnürt als in Deutschland. Eigentlich müsste es ja genau andersrum sein, da es bei uns außer der Steuer ja im Gegensatz zu anderen Ländern keinerlei Förderung gibt.

Und gerade nochwas gesehen: In Holland ist beim Leasing für 4 Jahre die Wartung inclusive. Come on VW, das bekommst Du doch auch in Deutschland alles hin!
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Re: Reimport. Gute Preise in NL und AT

ratzfatz
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Vielen Dank für deine wertvollen Beiträge. Tatsächlich steht da einiges klein zwischen den Zahlen versteckt, was ich so nicht gesehen habe. :o
Schwer überrascht bin ich über die Strategie von VW, ein im Vergleich zum Angebot in DE so attraktives Angebot für den Markt in NL zu machen.

Eine Info hat mich auch von einem so genannten Direktkunden von VW erreicht (Journalist). Normalerweise gewährt VW für Journalisten einen Rabatt von 15% auf das Basisfahrzeug, auf die Sonderausstattung (Schiebedach, Reifen, Felgen etc.) gibt es dann 30% Rabatt. Mir wurde gesagt, dass dieses "15+30" Angebot 2008 eingeführt wurde, zuerst zeitlich beschränkt, aber dann doch immer wieder verlängert und bis heute gültig.

Diese Rabatte gelten für alle Fahrzeuge des Konzerns - nicht jedoch für den E-up. Dafür räumt VW einen globalen Nachlass von 10% ein. Also 10% für das Fahrzeug und 10% für die Sonderausstattung. Das Schiebedach bekommt man also im normalen up für 880 € abzüglich 30% (616 €). Beim E-up werden hingegen nur 10% Rabatt darauf gewährt (792 €). Ich könnte nachvollziehen, wenn man den Nachlass beim Fahrzeug auf 10% einschränkt, weil es sich um eine "bahnbrechend neue" Technologie handelt. Aber beim Zubehör aus dem herkömmlichen Bereich (Schiebedach, Felgen, Reifen, Software, Fußmatten) den Journalisten (Multiplikatoren) diesen Nachlass zu verwehren - das kann ich nur dahingehend interpretieren, dass VW nicht möchte, dass sich elektrische Antriebe durchsetzen.

Die nicht eindeutige Garantieregelung für den Akku ist ein weiteres KO-Kriterium. Ich sähe statt der windelweichen Formulierungen lieber so etwas wie bei Tesla, die von vorneherein einen "Update-Path" anbieten, wenn sich signifikante technologisch bedingte Verbesserungen am Akku ergeben.

Machen wir uns nichts vor: In den kommenden 3 bis 4 Jahren wird es bessere Akkus geben und wenn ein Hersteller wie VW dies zwar öffentlich propagiert, jedoch kein Signal für den Endkunden dabei setzt, dann ist das ziemlich ärmliches Marketing, um nicht zu sagen, ein Schlag ins Gesicht der Kunden.

VW betrügt in meinen Augen den deutschen Kunden und benachteiligt treue Kunden im Inland, die ihrerseits besser ausgestattete Modelle in der EU quersubventionieren. Einerseits zahlen wir durch dieses Konstrukt dafür, dass wir Exportweltmeister sind und müssen uns dann noch anhören, dass wir damit den europäischen Gedanken konterkarieren.

Im Mai ist Wahl.

Re: Reimport. Gute Preise in NL und AT

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ratzfatz hat geschrieben: Im Mai ist Wahl.
Und im Juni reiten wir auf Einhörnern durch den Regenbogenwald?

http://www.youtube.com/watch?v=oZmgu36MAK4
Und neu dazu: i3 (60Ah) Rex seit 24.11.2017 - I001-16-07-506 inzwischen I001-18-03-511
Outlander PHEV bis 12.2017 / 56.000km bei 11gr CO2/km mit 0.5l/100km
Fluence Z.E. von 03.2012 bis 03.2015
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Re: Reimport. Gute Preise in NL und AT

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ratzfatz hat geschrieben:VW betrügt in meinen Augen den deutschen Kunden und benachteiligt treue Kunden im Inland, die ihrerseits besser ausgestattete Modelle in der EU quersubventionieren.
Kann Dir nur zustimmen.

Viele Grüße
Gerald
Hyundai Kona 64kWh
13kW Photovoltaik, Strombezug: EW Schönau
Vergangenheit: Opel Ampera, Stromos, Nissan Leaf, Twizy, Toyota Yaris Hybrid, Prius 2 und viele Verbrenner..

Re: Reimport. Gute Preise in NL und AT

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Ich werd den Eindruck nicht los, dass wir E-Mobilisten für die deutschen Hersteller einfach nur lästiges Fußvolk sind. Mehr gelitten, als erwünscht. Vor Jahren (oder waren es schon Jahrzehnte :? ) habe ich noch regelmäßig mit patriotischer Brust ausschließlich deutsche Autos gekauft. Mittlerweile bin ich erwachsen und kann selbständig denken - welch ein Fortschritt :mrgreen: . Und seitdem achte ich auf die Fakten und missachte die geschönten Berichte in den herstellerabhängigen Medien. Und auch der ADAC hat ja aktuell seinen Sündenfall bei der Preisvergabe zu verarbeiten. Wie lautet da doch so schön der Slogan eines großen Elektronikhändlers?: "Wir lassen uns nicht verars...").

Gruß

Oeyn@ktiv
1.) 07.2013: Zoe intens, Black-Pearl-Schwarz, 2.) 04.2014: Zoe intens, azurblau, 3.) 09.08.2018: Smart eq 453 Fortwo, 4.) 09.2020: Kia e-Niro / drei PV-Anlagen: 1.) aus 2004 = 7,6 kWp, 2.) aus 2007 = 7,5 kWp und 3.) aus 2012 = 4,4 kWp

Re: Reimport. Gute Preise in NL und AT

meta96
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... der relativ gute Preis in Österreich aber der noch bessere Preis in NL zeigen, dass VW könnte, wenn VW wollte. Vielleicht ist es auch so, dass sie schon eine Förderung riechen, da wären Sie ja blöd, wenn sie den e-UP in Deutschland billig verkaufen würden ...

Re: Reimport. Gute Preise in NL und AT

ratzfatz
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Ich möchte an dieser Stelle ein Lanze für BMW brechen, denn die machen so einen Quatsch nicht. Die Preise des i3 sind in NL und DE bis auf wenige Cent Abweichung beinahe identisch.

Re: Reimport. Gute Preise in NL und AT

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ratzfatz hat geschrieben: Machen wir uns nichts vor: In den kommenden 3 bis 4 Jahren wird es bessere Akkus geben
Ein paar Prozentpunkte werden die sicherlich besser werden. Ein paar mehr Zyklen, etwas mehr Kapazität vielleicht.
Aber eine Revolution? Lithium-Schwefel? Lithium-Luft? 1kwh/kg? Wohl kaum.

Aber das muss auch gar nicht sein. Tesla zeigt doch, was mit der heutigen Technik schon geht. Das einzig störende ist der Preis.
Wenn der runter ginge...

Meine Hoffnung in 3-4 Jahren ist nicht, dass die Zellen gravierend anders sind, sondern dass die Preise für Akkuersatz bekannt und bezahlbar sind. Sprich bei einem E-Up dürften es nach heutigem Stand allerhöchstens 5000€ sein und in 4 Jahren hoffentlich nur noch 2500....4000.
Oeyn@ktiv hat geschrieben:Ich werd den Eindruck nicht los, dass wir E-Mobilisten für die deutschen Hersteller einfach nur lästiges Fußvolk sind.
Renaults Vorgehen war aber nun auch alles andere als vorbildlich.
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