e-up! im Harz (über Torfhaus)

Re: e-up! im Harz (über Torfhaus)

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  • Nik
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Pandy hat geschrieben:Liebe E-Foristen,
ich bin nun im Gespräch mit einem Mitglied des Stadtrates von Goslar, der hier im Forum mitliest und vielleicht bald auch mitschreibt ... Er setzt sich für neue Schnelllader im Harz als Instrument zur Tourismusförderung ein.
Ola Pandy,
ich glaube, den kenne ich auch.
Wichtig ist erstmal der Wille und Wunsch, Infrastruktur zu entwickeln.
Welche Art von Infrastruktur muß im Einzelfall geprüft werden.
Wir haben hier im Forum mittlerweile echte Fachleute, die nicht nur beratend tätig sind, sondern auch im Detail bei einer wirklich vernünftigen Planung unterstützen.
So, daß am Ende eine sehr gute Infrastruktur für verhältnismäßig wenig Geld entsteht - aber absolut ihr Geld wert ist.
Meinen Kontakt habe ich mehrfach dem Ratsmitglied angeboten. Bisher musste aber wohl erstmal der Wunsch erwachsen, etwas zu machen.

Also, wenn Du hier wirklich mitliest: Wenn professionelle Hilfe gebraucht wird, kannst Du Dich gerne bei mir melden. Ich vermittle gerne weiter.
Gruß Nik
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Re: e-up! im Harz (über Torfhaus)

Pandy
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Ola Nick,
genau, es ist der Wille und der Wunsch Infrastruktur zu entwickeln die Voraussetzung für eine Reduktion von Wüstenregionen für Elektromobilität. Wir brauchen keine Flächendeckende CCS-Ladestuktur in jedem Dorf, wohl aber eine Schnelllademöglichkeit im Überland-Bereich und an Autobahnen.
Gute Infrastruktur, die passt, das ist das Ziel. Dazu gehören aus elektrische Oasen im Ostharz.

Wie generiert man diesen Wunsch? Wie schafft man den Willen?
Ich denke das Urteil aus Leipzig zu Fahrverboten bewirkt ein Umdenken.
Ich bin ab heute als E-Mobilist in eine anderen Position. Bei einem Fahrverbot kann es nun sein, dass ich fahren darf und mein Nachbar im Verbrenner nicht mehr.
Das kann in diesem (vielleicht sehr einflussreichen) Nachbarn den Wunsch entstehen lassen, ebenfalls umzusteigen und dann braucht er ...
mehr und bessere Infrastruktur. Denn er möchte nicht hinter mir und den anderen an der CCS-Ladesäule anstehen.
Jetzt müssen nur noch die Fördertöpfe von der neuen Regierung (politisch sichtbar und wirksam) neu gefüllt werden.
Dann geht es APP.
Wohl dem der schon einen solchen Antrag auf die Förderung einer CCS-Ladesäule in der Schublade liegen hat.

Viele Grüße
Pandy

P.S.: Wie komme ich an die Foristen mit Fachkenntnis bei der Planung und Aufstellung von Ladesäulen?

Re: e-up! im Harz (über Torfhaus)

AndiH
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Pandy hat geschrieben:
P.S.: Wie komme ich an die Foristen mit Fachkenntnis bei der Planung und Aufstellung von Ladesäulen?
Vielleicht einfach mal im Forumsbereich "Marktplatz" eine entsprechende Anfrage stellen mit Angabe der Gegend und des Ziels.
Seit 02/2016 über 3.500 Liter Diesel NICHT verbrannt...

Re: e-up! im Harz (über Torfhaus)

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Moin!
Es gibt den einen oder anderen der sich hier im Forum mit Ladetechnik beschäftigt. Die Beschaffung eines Angebotes ist also sicherlich nicht das Problem. Man muß aber einen Betreiber finden, der sich mit Förderanträgen und dem späteren Betrieb auseinandersetzen möchte. Dazu muß natürlich auch das Geld vorhanden sein, um den Betrieb aufrecht zu erhalten. Da es schon bei AC schwierig ist ein Geschäftsmodell zu entwicklen, wird es bei DC nicht einfacher.
Die größte Chance sehe ich daher bei lokalen Energieversorgern oder überregionalen Ladestationsbetreibern. Kleine Einzelunternehmer oder gar private Personen werden im DC-Bereich weiter eine absoltute Ausnahme bleiben. Der Harz als Touristenschwerpunkt wird daher auch eher mit AC ausgerüstet werden, um die Kundschaft für einige Stunden oder Tage zu binden. Von Tagesausflüglern die maximal einen Eisbecher verzehren wird niemand wirklich glücklich. Daher bleibt nur die Chance den Wagen am Fuße des Harzes mittels DC zu füllen und dann mit AC klar zu kommen.
Gruß Ingo

Re: e-up! im Harz (über Torfhaus)

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  • Nik
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Es sollte ein Gesamtkonzept für die Region aufgestellt werden mit einem Idealbild.
Zielgruppen definieren:
- Anwohner
- Gäste
- Tagesgäste
- Durchreisegäste

Und für die entsprechenden Zielgruppen die Abdeckung der Bedürfnisse planen.
- Wohnsiedlungen mit sehr vielen kleinen oder wenigen sehr großen Ladestationen ausstatten
- Hotels unterstützen bei der Planung und Umsetzung von Ladern an Hotelparkplätzen mit Destination Chargern
- Parkhäuser und Parkplätze mit Destination Chargern versehen
- Schnellader an Durchgangsstraßen planen und bauen

Von Förderung und Subvention habe ich keine Ahnung.
Ich meine aber, daß der Harz jetzt noch eine gute Chance hat, sich rechtzeitig auf sein grünes Image zu konzentrieren und E-Mobilität weiter in den Vordergrund zu stellen.
Alleinstellungsmerkmal ist es bereits nicht mehr, seitdem der Bayrische Wald mit dem E-Wald-Projekt vorgelegt hat.
Und da sollte, auch weil man dadurch neue Gäste generieren kann, die Kostenfrage im eigenen Kreis geklärt sein bevor man nach Geld aus fremden Taschen fragt.
Gruß Nik

Re: e-up! im Harz (über Torfhaus)

Pandy
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Hallo Nik und Ingo,
vielen Dank für diese Informationen. Viele Dorfälteste in meiner Umgebung wollen nun eine öffentliche Ladesäule einrichten.
Sie haben sich aber noch nicht ausreichend mit den Auswahlmöglichkeiten beschäftigt.
Wenn ich dann anfange zu fragen, gibt es immer nur ein Schulterzucken.
Das zeigt mir, dass es sich nur um Wünsche handelt, die mal so ausgesprochen werden. Man sieht gleich, das wird so schnell noch nicht umgesetzt.

Andererseits, wenn es was werden soll, dann werde ich sie auf eure Vorschläge hinweisen.
Danke
Gruß Pandy

Re: e-up! im Harz (über Torfhaus)

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  • Nik
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Hallo Pndy, hast PN
Gruß Nik

Re: e-up! im Harz (über Torfhaus)

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An den touristischen Parkplatzflächen fehlen definitiv eine ausreichende Anzahl an Destination Charger. Sich auf den einen Ladepunkt am Torfhaus zu verlassen ist sehr gewagt und nur um extra zum Schnellladen nach Braunlage zu fahren, empfinde ich als Zeit- und Ressourcenverschwendung. Ist doch völlig ausreichend. wenn die Ladepunkte einphasig mit 16 A (also 3,7 kW) zur Verfügung stellen. Man will sich doch eh länger aufhalten und die Netzinfrastruktur wird nicht gleich ans Limit gefahren. So könnte mit der Leistung eines „normalen“ Hausanschlusses 12 Ladepunkte an einem Standort installiert werden (theoretisch).
DC-Lader dann rund um den Harz und man ist für elektrische Touristen gut aufgestellt.

Re: e-up! im Harz (über Torfhaus)

Pandy
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Hola, liebe E-Foristen,

Das wäre sicherlich eine gute Option, einphasige Ladepunkte im Harz aufzubauen. Preiswert in der Aufstellung. Einfach im Betrieb. Belastungsarm für das Stromnetz.
Es würde die E-Touristen länger an einen Ort binden, was von der Anbieterseite her interessant seinkönnte, um die Ladeweile mit interessanten Touristischen Zusatzangeboten zu füllen.
Die Abrechnnung über Internetverbindung (wie am Torfhaus) ist sehr unsicher, weil Netz nur sehr unzuverlässig im Harz funktioniert. Ich habe das mit Messreihen für das Notrufsystem eCall im Harz nachgewiesen.
Und als E-Mobilist im Winter habe ich selbst die Erfahrung machen dürfen, dass die vereiste Ladesäule keinen Internetkontakt zum Anbieter aufbauen konnte und deshalb komplett ausfiel. Es konnte auch keine Lösung bis zum Ende der Schneesaison angeboten werden. Also Totalausfall. Der verantwortliche Mitarbeiter war sehr freundlich und aus meiner Sicht hat er alles getan, um mir in dieser Situation zu helfen.

Mir blieb nur der Umweg über Braunlage. Das war sehr ärgerlich und eine Verschwendung von Zeit und Ressourcen.
Aber es war die Lösung - die einzig verfügbare Lösung für mich.

Wie wäre es mit einer Kombination von beiden Lademöglichkeiten: Viele kleine Ladepunkte an den Attraktionen vor Ort im Harz in der Mitte und rundherum um den Harz CCS-Lader.
Das wäre mein Vorschlag, mit dem ich aus meiner Erfahrung heraus als E-Up!-Fahrer mit geringerer Reichweite sehr gut leben könnte.

Viele Grüße
Pandy

Re: e-up! im Harz (über Torfhaus)

Pandy
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Hallo,
ich habe ein Angebot eines lokalen Energieversorgers gefunden:
https://www.avacon.de/de/fuer-kommunen/ ... itaet.html

Was meint ihr dazu?
Beste Grüße
Pandy
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