TESLA S - 1.000.000 KM am 28.11.2019

Re: TESLA S - 1.000.000 KM am 28.11.2019

TeeKay
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BED hat geschrieben: Einzig guter Aspekt IMHO: die Fraktion "E-Autos sind nach 100K KM nur noch Schrott" hat jetzt endgültig Sendepause :mrgreen:
Für die ewigen Naysayer: die Akkuwechsel und Drivetrainwechsel haben nix mit der Laufleistung zu tun, sondern waren Kinderkrankheiten der ersten Jahre (Stichwort: Lager, Spulenwicklung und Kontaktor).
Er hat wie jeder andere Teslafahrer auch unter der Zelldrift zu leiden, die dazu führt, dass das Auto die Restkapazität der Batterie nicht mehr zuverlässig bestimmen kann und man dann mit angezeigter Plusreichweite liegen bleibt. Blöd, wenn man tausende Zellen hat und nicht einzeln überwachen kann. Und natürlich nahm er auch die deutlich höhere Kapazität der Austauschbatterie gern mit.
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Re: TESLA S - 1.000.000 KM am 28.11.2019

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TeeKay hat geschrieben: Er hat wie jeder andere Teslafahrer auch unter der Zelldrift zu leiden, die dazu führt, dass das Auto die Restkapazität der Batterie nicht mehr zuverlässig bestimmen kann und man dann mit angezeigter Plusreichweite liegen bleibt.
Die Ursache für das Liegenbleiben ist meiner Meinung nach nicht Zelldrift, sondern ein unterschiedlich hoher Innenwiderstand der in Reihe geschalteten Zellblöcke, der beim starken Beschleunigen mit niedrigem SOC, dazu führt dass einzelne Zellblöcke unter die Abschaltschwelle des BMS fallen.

Das Problem ist kaum in den Griff zu bekommen, wenn nicht die Leistungseinschränkung bei niedrigem SOC noch viel früher und stärker greift. Da das Auslesen der Spannungswerte der einzelnen Zellblöcke nacheinander per CAN erfolgt, kann die dynamische Leistungsbegrenzung die Leistung nicht mehr schnell genug einschränken, um das Absinken der Zellspannung einzelner Zellblöcke unter die Abschaltschwelle des BMS zu verhindern.

Insgesamt gesehen kommt es trotzdem selten vor, dass welche mit +Reichweite liegen geblieben sind. Mir sind jetzt auch nur 85er und 90er bekannt, bei denen der Fahrer noch stark beschleunigt hat. Da hat Tesla wahrscheinlich inzwischen was verbessert. Außerdem sorgt das langsame Laden unter 10 % SOC dafür, dass nicht mehr so viele unter 10 % fahren, weil sie dann relativ lange warten müssen bis die volle Ladeleistung da ist.
Blöd, wenn man tausende Zellen hat und nicht einzeln überwachen kann.
Man braucht nicht tausende Zellen überwachen, sondern nur die Zellspannung der in Reihe geschalteten Blöcke. Alle parallel geschalteten Zellen haben die gleiche Spannung.
Tesla Model X100D, Midnight Silver, Analog-Leder schwarz, 20" Sonic Carbon, Free SuC mit Wohnwagen Hobby 540 WLU

Re: TESLA S - 1.000.000 KM am 28.11.2019

Rockatanski
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Gut erklärt egn!
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