Berliner Verkehrssenatorin „Wir wollen, dass die Menschen ihr Auto abschaffen“

Nette Gespräche - gerne über den Tellerrand hinaus

Re: Berliner Verkehrssenatorin „Wir wollen, dass die Menschen ihr Auto abschaffen“

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folder Mi 6. Mär 2019, 09:58
Widdy2000 hat geschrieben:
Di 5. Mär 2019, 20:22
Ich kann nur allen hier, vor allem den Scharen an Gutmenschen und Weltverbessern hier, die meinen mit Ihren E-Karren auf der "richtigen" Seite der Front zu stehen, folgendes raten:
Finger weg von Grün!
Ich sehe da gerade keinen, der eine bessere Politik macht.
Widdy2000 hat geschrieben:
Di 5. Mär 2019, 20:22
Ich schäme mich täglich mehr und mehr in diesem Land zu leben und zu arbeiten!
Ich finde es auch schrecklich, dass die deutschen die Merkel so abstrafen, weil sie einmal richtig sympathisch und menschlich war.
Was ist das nur für ein Land voller rechtspopulistischer ...
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Re: Berliner Verkehrssenatorin „Wir wollen, dass die Menschen ihr Auto abschaffen“

Jake1865
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folder Mi 6. Mär 2019, 10:40
Was ist das nur für ein Land voller rechtspopulistischer Arschlöcher...
Grundsätzlich stimme ich Dir zu.
Rechtspopulismus habe ich in diesem Faden allerdings noch nicht gefunden.

Wenn man gegen Grün und Rot ist, muss man auf keinen Fall automatisch Rechts sein.

Ich war mal rot und bin nun liberal, dennoch bin ich gegen Grün, Rot und Gelb.

Gruß Jake
Die Amis haben die bessere Show. Die Deutschen bauen die besseren Autos.

Re: Berliner Verkehrssenatorin „Wir wollen, dass die Menschen ihr Auto abschaffen“

Odanez
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folder Mi 6. Mär 2019, 11:23
Ja es gibt viel was in diesem Land, aber auch Europa, oder der ganzen Welt, mächtig falsch läuft. Teilweise auch mit Dank der aktuellen oder vergangenen Politik. Man muss aber die aktuellen Trends in die Zukunft projezieren um zu sehen, was für Herausforderungen uns in Zukunft begegnen. Die älteren Bürger interessiert das weniger, und am meisten befassen sich zur Zeit die u30 Generation, Studenten, Schüler, damit. Denn die interessieren sich viel dafür, in was für eine Welt sie ihre Zukunft und die ihrer eventuellen Nachfolger reinwachsen werden. Und wie man schon sieht wächst gerade so eine Generation heran, die den alten Wunsch auf Individualverkehr, zumindest von denen, die in Städten und Stadtnähe aufwachsen, nicht mehr so streng verfolgen wie es früher mal war. Wir werden schon sehen, das Auto wird alleine durch den Wandel der Gesellschaft über die nächsten Jahrzehnte an Bedeutung verlieren, und zwar stark. Da muss man gar nicht so sehr politisch eingreifen. Die dann alte Generation, also wir, ü30, ü40, ü50 und Renter, werden höchstwahrscheinlich ihr Verhalten diesbezüglich nur sehr wenig ändern, aber diese Gruppe wird mit der Zeit auch kleiner.

Nur so am Rande: Ich werde in Zukunft auch nicht mehr wählen gehen. https://wwwahnsinn.wordpress.com/2017/0 ... s-waehlen/
2013 Euroleaf Acenta, 24kWh. SoH 85%, 68.000km

Re: Berliner Verkehrssenatorin „Wir wollen, dass die Menschen ihr Auto abschaffen“

motion
folder Mi 6. Mär 2019, 14:05
Populistisch sind die, welche Argumente niederschereien, nur weil es nicht in deren rosarotes Weltbild passt.

- Nationale Sicherheit wird durch Gefährder bedroht
- Deutlich mehr Straftaten in bestimmten Resorts (Totschlag und Sexualdelikte)
- Die Bildung von soziale Unruhen wird befeuert
- Imense Kosten, über 50 Milliarden € jährlich, alleine vom Bund (ohne Länder)
- Verschärfung des Wohnraummangels
- Sicherheitsgefühl sinkt (Unwohlsein)
- Gesellschaft wird gespalten

Braucht man alles nicht, daher permanente Grenzkontrollen und Abschiebungen.

Und jetzt zurück zum eigentlichen Thema.

Re: Berliner Verkehrssenatorin „Wir wollen, dass die Menschen ihr Auto abschaffen“

Turbothomas
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folder Mi 6. Mär 2019, 17:48
Widdy2000 hat geschrieben:
Di 5. Mär 2019, 21:21

... Ja ich habe Frust abgelassen, da ich meine (und das ist mein gutes Recht) das es mit diesem Land nicht gerade in die richtige Richtung geht.
Außerdem muß ich mich täglich an allen Stellen des Lebens politisch belehren lassen. Ganz ungefragt.
Das beginnt mit der Zeitung beim Frühstück und endet unterschwellig beim Heute Journal.
Kein Pressebeitrag mehr ohne das subtil eine politische Richtung untergemixt wird.

Aber das gehört nun mal zu einer lebendigen Demokratie dazu. Auch mal anzuecken. Mal nein zu sagen!
Auch die AfD gehört dazu - Auch wenn ich fürchte das bei denen andere liebgewonnene Freiheiten beschnitten würden.
So ist das halt mit Ideologien - Alleine damit kann man kein Land führen.

Ich denke wenn wir uns persönlich bei einen Bier unterhalten würden, würdest Du feststellen, daß ich so schlimm gar nicht bin und Du mir sicher als Selbstständiger in vielen Belangen zustimmen würdest.

In diesem Sinne - Munter bleiben
Widdy ich kann Deinem ersten Beitrag nur zustimmen. Meine Planungen laufen derzeit darauf hinaus, nach dem Ende des Arbeitslebens dieses Land zu verlassen. Bei all den ideologischen Vorschlägen frage ich mich immer, ob der Sprecher sich seine Gedanken zu Ende gedacht hat (was ich regelmäßig verneinen muß). Realität ist die Prüfung eines Traumes bis zum bitteren Ende und die Erkenntnisfähigkeit einzusehen, dass die Idee nicht funktionieren kann (Konjunktiv, bitte beachten). Es gibt auch Lösungen die funktionieren.
Einen Eingriff in die Eigentumsbeschaffung/-Nutzung lehne ich ab.
Ein Auto ist eine Transportlösung, die bei fast jedem Wetter funktioniert und gleicht Defizite in anderen Mobilitätskonzepten aus (Stuttgart Unpünktlichkeit der S-Bahn, Stadtbahnunfälle, Unpünktlichkeit des DB-Verkehrs, Transportmöglichkeit von eingekauften Waren, Mitnahme mehrere Personen ohne Mehrkosten, kein CO2 bei Ökostrombetrieb von E-Autos, trockene und klimatisierte saubere Ankunft am Zielort, ...).

Nicht jeder hat im Büro die Möglichkeit zu Duschen und sich umzuziehen. Einen miefenden Kollegen möchte ich auch nicht gegenüber im Büro sitzen haben.

Das Dumme ist nur, das Ideologen nicht am Thema bleiben können (hatte ich vor Kurzem wieder eine Diskussion die genau so gelaufen ist) sondern mit ihrer Antwort die Welt retten wollen ohne erst einmal eine Einzelaufgabenstellung zu lösen.
Für mich sind Ideologen nur glaubhaft und ernst zu nehmen, wenn sie ihre Ideologie in ihrem eigenen Leben vorleben, ohne Wenn und Aber. Die eine Grüne mit Eisbecher in der Hand in den USA und Vielfliegermeilen gehört deswegen garantiert nicht dazu.

Ach ja, in meinen Projekten versuche ich als Projektleiter soweit wie möglich auf den ÖPNV und DBAG zu verzichten, da die Verspätungen durch dieselben sind inzwischen zum Projektrisiko wird. Soviel Reservezeiten kann man aus wirtschaftlichen Gründen gar nicht mehr sinnvoll einplanen. Stattdessen Videokonferenz.

Bei Eurer Bierrunde nehme ich gerne Teil in der Hoffnung auf die Erkenntnisfähigkeit aller Diskutierenden.
Ciao
Thomas
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Re: Berliner Verkehrssenatorin „Wir wollen, dass die Menschen ihr Auto abschaffen“

Michael_Ohl
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folder Mi 6. Mär 2019, 18:32
Ich fahre jeden Tag in Hamburg oft mehr als 100km an einem Tag. Dazu versuche ich meine Fahrten möglichst nicht in die Stoßzeiten zu legen. Das heißt ich gehe nicht vor 9:00 Uhr aus dem Haus und komme nicht vor 19:00 Uhr nach Hause. Die Zeiten vor 9:00 Uhr und zwischen 16:00 und 19:00 Uhr verbringe ich bei Kunden oder im Büro oder zu Hause und nicht im Stau. Das gelingt nicht immer aber fast immer. Eine gute Idee wäre es meiner Meinung nach wesentlich flexiblere Arbeitszeiten einzuführen. Ohne Stoßzeiten gäbe es auch viel weniger Probleme. Wenn Städte dann auch noch zur Gegenfinanzierung ihrer sinnfreien Mamut Projekte a la Elbphilharmonie auf genau so unsinnige Gewerbeeinkünfte verzichten könnten und statt immer mehr Tourist und immer mehr Gewerbe in die Stadt zu holen die Randgemeinden stärken würden gäbe es auch nicht so einen überbordenden Verkehr. Die Probleme sind durch schlechte Politik verursacht nicht durch schlechte Menschen und ihre (unbefriedigten) Bedürfnisse. Handelsvertreter verkaufen alles, Staubsaugervertreter verkaufen Staubsauger rund Volksvertreter verkaufen....


mfG
Michael

Re: Berliner Verkehrssenatorin „Wir wollen, dass die Menschen ihr Auto abschaffen“

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folder Mi 6. Mär 2019, 19:14
Odanez hat geschrieben:
Mi 6. Mär 2019, 11:23
Die älteren Bürger interessiert das weniger, und am meisten befassen sich zur Zeit die u30 Generation, Studenten, Schüler, damit. Denn die interessieren sich viel dafür, in was für eine Welt sie ihre Zukunft und die ihrer eventuellen Nachfolger reinwachsen werden. Und wie man schon sieht wächst gerade so eine Generation heran, die den alten Wunsch auf Individualverkehr, zumindest von denen, die in Städten und Stadtnähe aufwachsen, nicht mehr so streng verfolgen wie es früher mal war.
Ich kenne nur gerade viele in der Lebensphase danach. Die möchten dann ein nettes Eigenheim und in der Stadt gibt es nichts oder sie können es nicht bezahlen oder eine Mischung daraus. Auf jeden Fall ziehen die in der Regel raus und schon sieht das mit der Bedeutung des Autos wieder anders aus.
Ich sehe da auch kein Problem drin, nur sollten die Autos eben nachhhaltiger werden. Also das Gegenteil der aktuellen SUV Mode.
Turbothomas hat geschrieben:
Mi 6. Mär 2019, 17:48
Meine Planungen laufen derzeit darauf hinaus, nach dem Ende des Arbeitslebens dieses Land zu verlassen.
Wohin möchtest Du denn? Ich bin noch aus keinem Land zurück gekommen, wo ich gesagt hätte, dass es da besser wäre.
Ist vielleicht auch ein Problem der Deutschen, dass wahnsinnig viel gemeckert wird, man aber Vorteile nicht wertschätzt. Die philosophische Frage, wo ich wohnen würde, wenn ich morgens zu keinem Job fahren müsste, führte bei mir immer wieder zur Erkenntnis, dass ich in Deutschland bleiben würde. Lediglich der lange Winter ist doch etwas hart.
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Re: Berliner Verkehrssenatorin „Wir wollen, dass die Menschen ihr Auto abschaffen“

Turbothomas
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folder Mi 6. Mär 2019, 20:10
Naja Afrika entvölkert sich nach Deutschland, also ist da Platz für mich, Kapstadt ist ganz chic, da cruisen auch schon private Patrouillien durch die Wohngegenden, da füllte ich mich sicherer wie in manchen Stuttgarter Ecken.
Ciao
Thomas
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Re: Berliner Verkehrssenatorin „Wir wollen, dass die Menschen ihr Auto abschaffen“

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folder Mi 6. Mär 2019, 20:56
Krass, da fällt mir nichts mehr zu ein :shock:
Denk vielleicht man drüber nach, ob diese Sicherheitsdienste hier nicht sind, weil sie nicht benötigt werden.
Wobei diverse Studien schon bescheinigten, dass das subjektive Gefühl und die Realität immer weiter auseinander gehen. Ich denke, dass sich das auf die politisch motivierte Panikmache zurückführen lässt. Jetzt haben sie schon den Wolf für sich entdeckt.
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