Kohleausstieg bis spätestens 2038

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Re: Kohleausstieg bis spätestens 2038

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folder Fr 7. Jun 2019, 11:41
»Ja, aber«: Über den ökologischen Gedächtnisverlust von Merkel, Gabriel, Nahles, Kramp-Karrenbauer und deren Bewunderung der Kohlelobby:
https://www.spektrum.de/kolumne/das-end ... ket-newtab
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Re: Kohleausstieg bis spätestens 2038

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folder Fr 7. Jun 2019, 20:45
Diese Woche sieht spannend aus: einige hochpreisige Morgen- und Abendspitzen und am Wochenende wird es windig.
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Re: Kohleausstieg bis spätestens 2038

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folder Sa 8. Jun 2019, 14:25
Alex1 hat geschrieben:
Di 28. Mai 2019, 19:02
Mit jedem second-life-eAuto-Akku entspannt sich die Situation mehr.
Ja, bloß werden die ja erstmal 10 Jahre im Auto bleiben und es gibt noch kaum BEV. Also wenn die Masse der BEV erst in den 2020ern kommt, dann profitieren wir davon erst Mitte der 2030er wirklich und auch dann ist erstmal großer Mangel.
Meine PV geht in den nächsten Tagen ans Netz, auf den Speicher verzichten wir erstmal, weil einfach noch nicht wirtschaftlich darstellbar.
Mit dem E-Auto bräuchten wir auch gar nicht mal so wenig Speicher. Von daher wäre es cool wenn das E-Auto mehr Reichweite hätte, um mit dem PV Strom vom WE weit in die nächste Woche zu kommen. In der Woche fahren wir so meist 350-450km.
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Re: Kohleausstieg bis spätestens 2038

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folder Sa 8. Jun 2019, 16:01
Schon klar. Aber BMW und Andere haben schon lange solche Akkupacks aufgestellt. Wundert mich zwar, da eAuto-Akkus ja noch nicht so alt sein können. Aber es läuft.

Und viel vorher könnte was über V2G laufen. Wenn die Politik denn wollte...

Und sowieso könnte(!) sich die Situation durch netzdienliches Laden noch schneller entspannen.
Freitag treffen wir uns: https://fridaysforfuture.de/allefuersklima/

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Re: Kohleausstieg bis spätestens 2038

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folder Sa 8. Jun 2019, 17:32
Alex1 hat geschrieben:
Sa 8. Jun 2019, 16:01
Schon klar. Aber BMW und Andere haben schon lange solche Akkupacks aufgestellt. Wundert mich zwar, da eAuto-Akkus ja noch nicht so alt sein können. Aber es läuft.

Und viel vorher könnte was über V2G laufen. Wenn die Politik denn wollte...

Und sowieso könnte(!) sich die Situation durch netzdienliches Laden noch schneller entspannen.
Das naheliegendste ist es die zukünftigen Elektrautofahrer dazu zu motivieren, das Fahrzeug nach Feierabend nicht gleich laden zulassen, sonst vergrößert sich die Netzlast zur Abendspitze deutlich.

Entweder es gibt einen Anreiz für Nachtladung. -Allerdings kann ich mir das lediglich mit einem separaten Zähler vorstellen.

Oder es wird verpflichtend Sperrzeiten geben, in denen nicht geladen werden kann.
Hier könnte ich mir vorstellen, dass zukünftig nur noch Ladepunkte größer 3,5kW genehmigt werden, die zu den Zeiten der üblichen Lastspitzen die Ladung blockieren oder die Leistung verringern.
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Re: Kohleausstieg bis spätestens 2038

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    Alex1
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folder Sa 8. Jun 2019, 20:30
Genau. Smartmeter. Der Kunde muss an den Leipziger Preisschwankungen beteiligt werden.
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Re: Kohleausstieg bis spätestens 2038

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folder Sa 8. Jun 2019, 21:11
Karlsson hat geschrieben:
Sa 8. Jun 2019, 14:25
[Von daher wäre es cool wenn das E-Auto mehr Reichweite hätte, um mit dem PV Strom vom WE weit in die nächste Woche zu kommen. In der Woche fahren wir so meist 350-450km.

Homeoffice kannst du nicht machen? Z.B. Homeoffice am Mittwoch würde die Sache sehr entspannen, ...

Re: Kohleausstieg bis spätestens 2038

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folder Mi 12. Jun 2019, 11:45
Solarstromer hat geschrieben:
Sa 8. Jun 2019, 21:11
Homeoffice kannst du nicht machen? Z.B. Homeoffice am Mittwoch würde die Sache sehr entspannen, ...
Grundsätzlich ja, aber das mache ich fast nie, weil es sich eben schon auf die Arbeit auswirkt. Ginge auch ohnehin nur an Tagen ohne Vorort Termine. Das Homeoffice ist ein nettes Entgegenkommen des Arbeitsgebers falls die Kinder mal krankt sind und man nicht weg kann oder etwas in der Art, aber das würde ich nicht aus solchen "niederen Beweggründen" nutzen. Zumal es bei mir eh nichts bringen würde, weil ich meist mit meiner Frau zusammen fahre und die kann kein Homeoffice machen.
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Re: Kohleausstieg bis spätestens 2038

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JuGoing
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folder Sa 15. Jun 2019, 12:25
Eine Lademöglichkeit beim Arbeitgeber ist die Lösung.

Das Interessiert mich auch.
Ilchi hat geschrieben:
Di 28. Mai 2019, 09:13
Wenn man sich derzeit die Daten der Stromerzeugung z.B. bei Agora ansieht (https://www.agora-energiewende.de/servi ... 8.05.2019/), dann fällt auf, dass die Erzeugung nicht mehr dem Verbrauch folgt. Vergleicht man die Daten von einem Jahr zu heute, sind deutlich mehr Importe Nachts und in den Vormittagsstunden notwendig. Dies wurde zumindest noch vor einem Jahr durch die konventionellen Kraftwerke aufgefangen, die im Mittel mehr Strom produziert haben und dafür in den Nebenstunden mit viel EEG einen Exportüberschuss erzeugt haben.

Den Trend kann man schon eine ganze Weile beobachten. Weiß jemand, woher diese Strategieänderung kommt? Versucht man hier ggfls. auf Kosten eines erhöhten Imports die CO2-Produktion im Inland zu senken?
Der Trend ist klar erkennbar.
Ist das jetzt positiv, da wir weniger konventionellen Strom erzeugen ?
Dateianhänge
Screenshot_20190615-120749_Ecosia.jpg
10/13 PV 9,75 kWp (Ost / West) & Pelletsheizung ÖkoFen 25 kW mit 15 qm Solarthermie
02/17 Hauskraftwerk E3/DC S10E12 mit 13,8 kWh Batteriekapazität und Notstromversorgung
06/17 ZOE R90 ZE 40 22 kW
11/17 Sion reserviert

Re: Kohleausstieg bis spätestens 2038

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folder Sa 15. Jun 2019, 14:11
JuGoing hat geschrieben:
Sa 15. Jun 2019, 12:25
Eine Lademöglichkeit beim Arbeitgeber ist die Lösung.
Hab ich, nützt aber nichts, da meine Frau mich da nur absetzt und mit dem Wagen dann weiter fährt zu ihrer Arbeitund da geht das nicht.
Ich kann aber auch einfach zuhause laden. Reicht im Sommer vorsichtig gefahren knapp für 2 Tage. Denke beim nächsten E-Auto dann fast für die Woche, zumindest im Sommer.
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