Der E-Autofahrer in der Sippenhaft der DUH

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Re: Der E-Autofahrer in der Sippenhaft der DUH

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EVduck
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folder Fr 21. Dez 2018, 13:33
Super-E hat geschrieben: Und wenn man dann Urteilsbegründungen liest und da wörtlich steht, dass es verhältnismäßig ist ein 5 Jahre altes Auto als Totalverlust abzuschreiben denkt man ihrgendwie zwangsläufig an Marie Antoinette...
So ein Fahrzeug ist ja nicht verboten, deshalb ist es auch kein Totalverlust. Es darf ledigich auf sehr eng begrenzten Straßenabschnitten nicht benutzt werden. Mein Motorad[1] ist doch auch kein Totalverlust, nur weil ich aus Lärmschutzgründen bestimmte Straßen nicht mehr befahren darf.


[1] Nur ein Beispiel, ich habe gar keines
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Re: Der E-Autofahrer in der Sippenhaft der DUH

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HW120
folder Fr 21. Dez 2018, 13:38
EVduck hat geschrieben: Bei gesundheitsgefährdenden Stoffen (und deren Grenzwertüberschreitungen) muss es aber keinen Bestandsschutz geben. .
Gibt es aber und das ist auch richtig so.

Re: Der E-Autofahrer in der Sippenhaft der DUH

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folder Fr 21. Dez 2018, 16:42
Die DUH hat keine Dieselfahverbote durchgesetzt, dazu ist sie natürlich gar nicht befugt. Sie hat dies von Gerichten prüfen lassen. Insofern hat die DUH dafür gesorgt, dass geltendes Recht umgesetzt wird. Wem da irgendwas im Ergebnis nicht passt, der muss sich an den Gesetzgeber wenden.
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Re: Der E-Autofahrer in der Sippenhaft der DUH

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    i3rapid
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folder Fr 21. Dez 2018, 18:05
Isomeer hat geschrieben: Vom Threadtitel bis zum ersten Satz - es ist schon unglaublich, welche pseudologischen Konstruktionen möglich sind, um eine abstruse Botschaft (DUH ist auch gegen E-Mobilität) zu vermitteln. Und dann auch noch dieses "...immer mehr Ungemach"
Die Überschrift für den Thread hätte ich in einem anderem Unterforum von den allgemeinen Themen der Elektromobilität auch nicht passend gefunden und ihn anders benannt, z.B. mit

"Müssen Elektroautofahrer die Suppe auslöffeln, die von den Verbrennern eingebrockt wird?"

Aber weil dieses Unterforum "Off-Topic / Stammtisch" heißt, darf die Überschrift meiner Meinung nach auch etwas plakativer und provokanter ausfallen. Die ganze Debatte um die Dieselfahrverbote, die wegen der hohen NOx-Konzentration von der DUH angestoßen worden ist, ist ja auch sinnvoll gewesen und einen entsprechenden Druck auf die Automobilindustrie ausgeübt. Aber einige Dinge haben sich auch verselbständigt in einer Weise, die möglicherweise von der DUH auch nicht in der Form so beabsichtigt worden sind.

Insbesondere ist das größte "Ungemach" eben die geplante Gesetzesinitiative zur Kennzeichen-Überwachung, weil die Dieselfahrverbote sonst nicht überwacht werden könnten. Vielleicht sollte die DUH sich deshalb an einer Verfassungsklage dagegen beteiligen und außerdem die blaue Plakette erstreiten?

tango hat geschrieben:Nur um es mal klar gesagt zu haben. Wegen mir kann man solchen Diskussionsfaden wegen Sinnlosigkeit schließen. Je eher umso besser.
Ich glaube, es gibt noch etwas zu diskutieren.
Deef hat geschrieben:Ich finde diesen Threattitel unglaublich.
Aber ist im Stammtischbereich gut aufgehoben. Ich wohn auf dem Dorf. Da wird am Stammtisch tatsächlich behauptet ein Diesel emmitiere kein CO2
Und hey, ja, ich kann auch schon fast nicht mehr schlafen, weil die DUH mich so dermaßen in Sippenhaft nimmt. Hat der Threadersteller sonst keine Probleme?
Ja, ich habe insbesondere ein Problem vom Verständnis her, wenn mir in Berlin auf den Hauptverkehrsstraßen ein Tempolimit von 30 km/h verordnet wird (wo vorher problemlos 50km/h möglich war), mit der Begründung Luftreinhaltung, und wenn dann auch noch Pedelecs, die bis 45km/h zugelassen sind, aus dem gleichen Grund dort geblitzt werden können. Die 50 km/h würde ich auch nur ausnutzen, wenn die Straßen nicht so voll sind, und keine wilden Achten fahren. Gegen diese pauschale Regelung hätte sich die DUH gegenüber dem Senat in Berlin ja auch positionieren können, wenn sie für die Elektromobilität ist. Immherhin haut sie dem OB von Kiel gerade den angekündigten Luftreinhalteplan mit Tempo-50-Regelung und Dieselfahrzeugen auf dem linken Fahrstreifen auf der B76-Stadtumgehung um die Ohren.
nomoreD hat geschrieben:HW120
Videoüberwachung bzw. Überwachung des Straßenverkehrs zwecks Einhaltung der geltenden Regeln habe ich nichts engegen zusetzen, dies gehört natürlich auch entsprechend reguliert, verschlüsselt, kontrolliert usw. Und wer heutzutage Amazon, Facebook, Google, Apple, Windows, Tesla und ähnliches benutzt, der braucht sich nicht über videobasierte, streckenbezogene Geschwindigkeitskontrollen mit Kennzeichenscanning aufregen, ist nicht so ganz glaubwürdig.
Ich darf mich vollständig darüber aufregen, weil:
Ich bin nicht bei Amazon, Facebook, mein Smartphone ist googlefrei (mit Custom ROM), ich habe keine Apple-Geräte und nutze im Regelfall für stationäre Internetverbindungen Rechner mit Linux statt Windows. Tesla fahre ich auch nicht. Mein i3 mit 60Ah kann auch nicht nicht so schnell und ist kein eCannonball-Gewinnerkandidat. Trotzdem habe ich kene Lust darauf, niemals schneller als 120km/h auf freien Autobahnen fahren zu dürfen, insbesondere mit dem Argument der CO2-Einsparung, nachdem ich bei einem Anbieter von regenerativer Energie - wie z.B. den Kieler Stadtwerken - aufgeladen habe.
PV-Anlage 2,0 kW (peak) seit 10/2000
Mein Auto in der Garage: http://www.goingelectric.de/garage/i3ra ... id-i3/606/
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Re: Der E-Autofahrer in der Sippenhaft der DUH

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EVduck
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HW120 hat geschrieben:
EVduck hat geschrieben: Bei gesundheitsgefährdenden Stoffen (und deren Grenzwertüberschreitungen) muss es aber keinen Bestandsschutz geben. .
Gibt es aber und das ist auch richtig so.
Nein, gibt es grundsätzlich nicht, auch wenn das immer gerne behauptet wird. Es kann eine Übergangszeit geben, es kann auch festgelegt werden, dass Altanlagen nicht unter neue Regelungen fallen, aber das muss explizit festgelegt werden.
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Re: Der E-Autofahrer in der Sippenhaft der DUH

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HW120
folder Fr 21. Dez 2018, 20:08
Solange meine alte Heizung die damals gültigen Grenzwerte nicht reisst gilt der Bestandsschutz. Die ist in gutem Zustand drum bleibt die noch viele Jahre. Im neuen Haus gelten andere Masstäbe, aber auch da gilt der Besitzstand. Ich tausche doch nicht alle paar Jahre die Heizung, nur weil sich Grenzwerte ändern.

Re: Der E-Autofahrer in der Sippenhaft der DUH

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Viel Spaß bei der Diskussion mit dem Schornsteinfeger! Ich kenne einige Fälle, bei denen es genau so passiert ist. Neue Feinstaub Grenzwerte gerissen, Nachbesserung angemahnt, Maßnahme erfolglos, still gelegt.
Da ist der Schorni humorlos. Fast so humorlos wie das Finanzamt oder der Zoll. Und zwar zurecht.
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Re: Der E-Autofahrer in der Sippenhaft der DUH

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folder Fr 21. Dez 2018, 20:20
Ach ja die Grenzwerte zum Zeitpunkt der Errichtung der Anlage wurde eingehalten.

Gesendet von meinem KFGIWI mit Tapatalk
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Re: Der E-Autofahrer in der Sippenhaft der DUH

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HW120
folder Fr 21. Dez 2018, 20:25
Das geht normal nicht , aber ich glaube Dir. Vermutlich war das dann eine Uraltanlage.
Wobei ein Freund von uns hat noch einen echten offenen Kamin, also so ein Ding mit nach oben offen. Der hat nach wie vor eine Zulassung
Als Neubau ginge das heute natürlich nicht mehr.

Re: Der E-Autofahrer in der Sippenhaft der DUH

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EVduck
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folder Fr 21. Dez 2018, 21:08
Der hat keine Zulassung als Heizungsanlage und darf nur gelegentlich verwendet werden. 'Gelegentlich' in diesem Kontext heißt ein bis maximal zwei mal die Woche. Ist gerichtlich überprüft worden.

Gilt aber nur für offene Feuerstellen, Öfen, die die neue BImSchG nicht einhalten, müssen ertüchtigt werden oder werden stillgelegt. Und da reden wir zum Teil von Öfen, die keine fünf Jahre alt sind.
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