Neue innovative Ladebox: go-e

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Re: Neue innovative Ladebox: go-e

sagibo
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Ich finde die Abstürze merkwürdig. Klingt nach support durch go-e. Ich steuere meine Box über openWB und alles läuft superstabil. Die Box hat sich noch nie aufgehängt. Zur Info: Die neuste Version von openWB unterstützt jetzt direkt die EEPROM-schonende Stromanpassung, die die FW 0.40 der Box ermöglicht.
Ioniq Electric Premium schwarz seit 18.06.2018 -- PV-Anlage 5,12 kWp Ost und 4,8 kWp West mit 5,12 kWh Speicher -- go-eCharger und openWB
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Re: Neue innovative Ladebox: go-e

matzze2000
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Das mit dem EEPROM ist tatsächlich ein interessanter Punkt, der mir noch nicht bekannt war. Ich habe gerade mal die Info des ioBroker Adapters durchgeschaut und die neue Variante über den Parameter amx statt amp wird dort auch angeboten, von mir bisher allerdings nicht genutzt. Ich habe gleich mal mein Script umgebaut und beschreibe jetzt immer den amx Wert. Aber spannend - wenn ich zu oft die Werte ändere ist das EEPROM also nach ~100.000 zyklen im Eimer und die Box dann auch?

Re: Neue innovative Ladebox: go-e

buddha
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Zumindest der ESP-uC. Eventuell ist er gesockelt ausgelegt. Fehlt dann nur noch die Firmware ;).

Re: Neue innovative Ladebox: go-e

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matzze2000 hat geschrieben: Kennt jemand das Problem, dass der GO-E alle paar Tage mal abstürzt und dann nur über stromlos schalten an der Sicherung wieder zu starten ist? Angezeigt wird mir dann immer folgender farbcode s Anhang.
Dieses Verhalten zeigt eine meiner Boxen auch. Support hatte ich befragt, wäre ein Bug. Derzeit nur ein downgrade auf altere Firmware möglich. Wer das möchte sollte sich per Mail an den Support mit Seriennummer wenden.
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Re: Neue innovative Ladebox: go-e

k_b
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buddha hat geschrieben:
k_b hat geschrieben: Einfach von der Logik her: im go-e-charger ist ein Schütz drinnen, welches für den maximalen Ladestrom ausgelegt ist. Das sind 32A, der Schütz wird auch eine gewisse Reserve nach oben haben, also sagen wir mal 40A.
Wenn du jetzt mit einem geringeren Strom lädst, etwa mit 6, 8 oder 10A: es bleibt genau derselbe (Schalt)Schütz, welcher dir den Strom durchschaltet.
Mit Logik UND Physik ändert es jedoch nichts an der Tatsache, dass Verlustleistungen im angezogenen Zustand entstehen. Es ist ein LEISTUNGS-Schütz und kein Subminiaturrelais. Lies das passende Datenblatt und Du findest die Wattangabe.

Hinzu kommen Verlustleistungen an den Kontakten, die stromabhängig sind. Diese sind hier jedoch untergeordnet.
Nur wenn statt 20A ein größeres 40A-Schütz zum Einsatz kommt, dann sind die Anzieh- und Halteströme höher.

Zusammen mit direkter Sonneneinstrahlung steigt das Risiko kritischer Innentemperatur, zumal ein Kunststoffgehäuse Wärme schlecht leitet. Die Verformungsbilder belegen dies eindeutig.
Deshalb sind Temp.-sensoren sicher hilfreich. Ich frage mich allerdings, wie die ursprünglichen Zertifizierungstests ausgesehen haben müssen. Ich denke, dass 22kW eigentlich schon zuviel ist - zumindest im Sommer bei 30°C.
Lieber Buddha,
ich sehe, du wirfst hier mit Fachbegriffen herum, ich bin mir aber nicht sicher, ob das überhaupt Hand und Fuss hat. Die Verformungen eines go-e chargers sind absolute Einzelfälle gewesen (vielleicht sogar nur ein einziger Fall). Daraus Schlüsse zu ziehen ist Aufgabe des Herstellers. Ich bin mir absolut sicher, daß der Fall dort gründlich geprüft und hinterfragt wurde. Wenn du Zweifel an der Professionalität des Gerätes hast und auch offensichtliche Lösungsvorstellungen, solltest du beim go-e Team mal vorstellig werden. Sie werden dir daraufhin sicher eine Mitarbeit anbieten.

Re: Neue innovative Ladebox: go-e

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Moin k_b,

es gibt definitiv mindestens 2 Fälle, einer davon bei mir.

Immerhin haben sie ja was geändert, indem die Temperaturüberwachung verbessert wurde (4 Fühler statt 1) und die Lademenge beschränkt werden kann aufgrund der Temperaturen (Aussage von go-e).

Aber diese Einschränkung würde bedeuteten, dass die Lade-Stromstärke einen Einfluss hat auf die Temperatur/Verlustwärme, was das mit "der Schütz braucht immer gleich viel", was auch mir persönlich logisch erscheint, aber entkräftet. Es sei denn sie rechnen mit Erwärmung anhand schlechter Kontakte beim Schütz...
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Re: Neue innovative Ladebox: go-e

k_b
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c2j2,

danke für deine Rückmeldung!

Re: Neue innovative Ladebox: go-e

buddha
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@k_b
Du solltest anderen Leute schon zutrauen, Ursachen zu finden.

Ich habe geschrieben, dass go.e Temp.-sensoren benötigt, um die grenzwertige Auslegung der WB abzusichern. Also ist das Problem erkannt und es wird versucht, es abzufangen.

Wenn sich auch nur eine WB verformt hat und diese nicht neben dem Backofen hing, ist das ein Zeichen, für Überlastung.

Interessant wäre, ob die betroffenen go.e mit 22kW-Volllast und über welchen Zeitraum genutzt wurden.

Im übrigen hatte hier auch jemand die kontinuierliche Halteleistung des monostabilen Schützes mit kurzen Impulslasten eines bistabilen Schützes verwechselt. Kommt vor, ist aber wichtig zu klären, weil falsch.

Re: Neue innovative Ladebox: go-e

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Also, *meine* Box ist defekt geworden (und nur dadurch hatte ich die Verformung auf der Rückseite ja bemerkt, man dreht das Ding ja nicht täglich um), als ist das erste Mal (vor einem Urlaub) ausnahmsweise, NetzeBW und Schieflastbeschränkung mögen mir verzeihen, auf 32 A gegangen bin - ein paar Minuten später keine Reaktion der Box mehr. Was auf erhöhte Wärmeentwicklung bei höherer Stromstärke schließen läßt (naja, Statistik mit einem Datenpunkt...?). Was aber doch keinen Sinn macht, wenn die Wärmeverluste am Schütz nicht stromabhängig wären (und warum sollten sie es sein?).
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Re: Neue innovative Ladebox: go-e

buddha
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Die Übergangswiderstände an den Kontakten sind bei hohen Lasten sicher nennenswert und addieren sich zur Halteleistung. Deshalb werden häufig auch höher belastbare Schütze verwendet, die nicht. max. betrieben werden.

Das Schütz hat hier wohl 40A > max. 32A, was eigentlich ok ist. Wenn aber die Halte- /Platinenkonstruktion nicht optimal ist (Schütz sitzt im go.e nicht auf der üblichen Hutschiene mit Gehäuseabstand) und ein kleines dichtes Kunststoffgehäuse verwendet wird, können die Temp. zu hoch werden, weil man die Wärmemenge nicht wegbekommt.

Zusätzliche Sonneneinstrahlung ist da keine gute Idee. Nicht umsonst ist das Gehäuse weiß. Trotzdem ist direkte Sonne ungünstig.

Ein normales Schütz hat keine besonders hohe zul. Temperatur. Ich müsste nachsehen, ich dachte 55°C. Die sind im Gehäuse schnell erreicht.
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