Neue innovative Ladebox: go-e

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Re: Neue innovative Ladebox: go-e

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AbRiNgOi hat geschrieben: für reine 16A Lösungen gibt es einfacheres. Da benötigst Du nur noch ein Kabel, keine Box:
https://eauto.si/metron-shop/product/ty ... a-3-phase/

Wenn Du Dir eine go-e leistest, sollte es wirklich nicht mehr auf die paar Euro auf 32A ankommen.
Danke, das kenne ich, aber:
NOTE: The use of this portable charger is allowed exclusively on the installations protected by RCD.
Damit ist wohl RCD Typ B / A-EV gemeint und somit kommen noch mal 200€+ dazu und dann ist das Ding nicht mehr mobil.
Model ≡ (LR AWD, Deep Blue, AP, 18") seit 6.6.2019
Für Dich und für mich 1.500 km kostenloses Supercharging: https://ts.la/eugen32884
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Re: Neue innovative Ladebox: go-e

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Eugenius hat geschrieben: Damit ist wohl RCD Typ B / A-EV gemeint und somit kommen noch mal 200€+ dazu und dann ist das Ding nicht mehr mobil.
Guter Hinweis, der ist wichtig. Meine Meinung dazu, soll aber niemanden beeinflussen: Das ist ein reines mobiles Kabel, welches nicht dazu gedacht ist aus dem Fahrzeug am Abend raus geholt zu werden. Wenn man zu Hause eine Station betreiben will ist dieses Kabel das Falsche.
Dieses Kabel sollte niemals das Hauptkabel sein, weile es eben keinerlei RCD Sicherung hat. Meine Meinung aber, die wenigen male die ich dieses Kabel benütze ist es so gut wie ausgeschlossen, dass der Gleichstromfehler plötzlich und sehr stark im Fahrzeug auftritt, sodass es für mich ausreicht mein Fahrzueg an der Hauptladestelle RCD zu überwachen um einen Fehler, wenn dieser auftritt sofort zu erkennen.
Dieses Kabel passt unter den Beifahrersitz, und dort liegt der Monate lang, Jahre lang. Unterwegs 3 Phasen zu laden ist so selten, meist nur bei E-Mobilitätstreffen, oder hier:
, oder am Bauernhof, also in den 6 Jahren gerade mal 5 mal an CEE16rot geladen, das die Frage nach einer Mobilen Box schon fast verschwenderisch wirkt. Aber gau für dieses eine mal im Jahr ist dieses Kabel ideal, keiesfalls als Ersatz zur Go-e oder einer fest installierten Box. Ich habe dies hier nur erwähnt, wenn ich wirklich eine Mobile Box für zu Hause und Unterwegs kaufe, also eine Go-e oder ähnliche, die ich zu Hause verwende und abbaue wenn ich auf Tour gehe, dann macht es keinen Sinn wegen ein paar Euro auf die 32A zu verzichten. Das von mir verlinkte Kabel ist ein 3 Phasen Notladekabel, das im Auto versenkt wird und einmal im Jahr herausgenommen wird, sonst nichts. Ich würde damit wahrscheinlich auch nicht jeden Tag beim Arbeitgeber laden, das wäre mir dann schon von der Wahrscheinlichkeit zu gefährlich wenn ich TAgelang nur bei Arbeitgeber lade und nicht zu Hause am RCD... Weil irgendwann kommt der Fehler, wenn er kommt und dann sollte das Ladegerät egal ob Tesla, ZOE, i3 oder Smart am RCD hängen. Das einzige Dreiphasen Ladegerät das eine Zulassung ohne RCD hat ist von Brusa und ich kenne kein Serienprojekt mit diesem Ladegerät. (weil alle Ladegeräte um an der Masse des Eisenkerns zu sparen VOR der galvanischen Trennung eine Gleichrichtung und danach Hochfrequenzumsetzung schalten...)
Mir ist das Thema durchaus bewusst, daher danke für den Hinweis. Dieses einfache Kabel ist nur ein Notladekabel und keinesfalls ein Ersatz für eine Wallbox. Dafür gibt es ja die Go-e und andere noch teurere Varianten.

PS: wer 100% Schutz durch seinen RCD an der Wallbox haben möchte, müsste diesen immer vor der Ladung testen, auch schon die empfohlenen Testintervalle von 2 Monaten sind nur Statistik. Und wenn jetzt jemand kommt und meint die Statistik jedes hundertste mal ohne RCD zu laden sei unverantwortlich und seinen eigenen schon über 2 Monate nicht geprüft hat....
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Re: Neue innovative Ladebox: go-e

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Das Thema "RCD Typ B / A-EV" beim Laden eines EV spielt nur in Deutschland überhaupt eine Rolle.
Warum, darf jeder selbst werten.
In Österreich und vielen anderen Ländern ist lediglich ein RCD Typ A (der ja auch schon verschiedene Gleichstromfehler erfasst) auch bei öff. Ladestellen vorgeschrieben und man hat dort nicht etwa mehr Stromunfälle als in D. Aber gebt ruhig ordentlich Geld aus für zusätzliche RCD - das ist wohl so gewollt. Dass diese ständigen Diskussionen verunsichern und den einen oder anderen Interessenten in D noch vom Kauf eines BEV abhalten, vermutlich ebenso.
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Re: Neue innovative Ladebox: go-e

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Joe-Hotzi hat geschrieben: In Österreich und vielen anderen Ländern ist lediglich ein RCD Typ A
Ich habe begründet warum ich in diesem Fall auf einen RCD verzichte, das kannst Du gerne auch machen, aber Fake News verbreiten finde ich falsch.
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Re: Neue innovative Ladebox: go-e

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Ich finde Deine Begründung, bei einem Notladekabel auf einen RCD Typ-B /A-EV zu verzichten, richtig und nachvollziehbar.

Ich stimme mit Dir auch überein, dass es falsch und schändlich ist, "Fake News" zu verbreiten. Allerdings wäre es geboten, den Vorwurf der "Fake News" auch zu benennen und mit Quelle zu widerlegen.
Im entsprechenden Strang (der Glaubenskrieg zum RCD ist ja nicht neu) haben sich mehrere "Ausländer" zum Thema RCD entsprechend geäußert.

Nicht einmal in D gibt es eine allgemeine Vorschrift zum RCD Typ-B /Typ-A-EV !
Lediglich sehr "industriefreundliche" Formulierungen wie "wenn nicht sichergestellt werden kann ...". Da jedes EV auf deutschen Straßen eine europ. /deutsche Zulassung besitzt, die eine umfangreiche Sicherheitsprüfung beinhaltet, ist die Sicherheit ja schon einmal gewährleistet.

Dazu kommt, dass lediglich reine Drehstromlader ohne galvanische Trennung überhaupt die beschworenen DC-Fehler auslösen könnten. In der Regel sind aber einphasige Lademodule verbaut - (bei den einphasig ladenden Asiaten sowieso, bei VW /BMW u.a. werden die einphasigen Module auf die drei Phasen verteilt). Hier können die Gleichstromfehler, die RCD Typ-B zusätzlich detektiert, technisch gar nicht auftreten!

Lediglich bei Renault Zoe /Smart wird die Motorelektronik "dreiphasig, galvanisch nicht getrennt" zum Laden genutzt. Nur bei diesen Fahrzeugen wäre also ein Sicherheitsplus durch RCD-Typ-B überhaupt konstruierbar - wenn sie nicht eine umfangreiche Eigenprüfung besäßen. Warum wohl gilt die Zoe als "Ladezicke", die gern einmal bei Unregelmäßigkeiten im Netz das Laden verweigert?

Da Du selbst eine Zoe fährst, darfst Du natürlich gern für ein wenig mehr (eingebildete) Sicherheit deutlich mehr zahlen. Ansonsten lohnt ein Blick auf die Statistik der Stromunfälle mit Todesfolge der letzten Jahre und Jahrzehnte um zu erkennen, dass die seit Jahren immer weiter erhöhten Sicherheitsauflagen (Prüfpflichten, ...) in Deutschland zwar ordentlich Umsatz in der Branche generieren - sich aber die Sicherheit nicht nachweisbar erhöht hat. Wozu dann also der ganze Aufwand, welcher Geld, Bürokratie /Zeit und Nerven kostet?

Was also soll ich für "Fake News" verbreitet haben?
- Die Schutzwirkung des RDC Typ A gegen pulsierenden Gleichstrom findest Du: ->Hier
- "Normgerechten Installation der Ladeinfrastruktur" (DIN VDE 0100-722 (VDE 0100-722):2012-10) findest Du -> Hier
Die VDE gilt nur in Deutschland und nimmt in vielen Fällen eine Sonderstellung ein - was für ein wenig (angebliches) Sicherheits-Plus deutliche Umsätze der Branche generiert.

Neben der Formulierung: "RCD Typ B bei unbekannter Charakteristik der Last bzgl. der Gleichfehlerströme > 6 mA" ist der Hinweis wichtig, dass Bestandsanlagen keiner Nachrüstpflich unterliegen! Die sind wohl weniger gefährlich ... :lol:

Interessant, dass RCD Typ-B nicht hinter RCA Typ-A (in den Hausinstallationen üblich) installiert werden darf. Aber da machen sich die wenigsten Sorgen.

Sehr lesenswert ist unser Wiki hier im Forum:
Normgerechte Errichtung von Ladeinfrastruktur:
Hat die Ladelösung noch keinen Gleichfehlerstromschutz eingebaut, und möchte man diesen (unnötigen und für bestehende Anlagen nicht nachrüstpflichtigen) Zusatzschutz nachrüsten, so kann man hier nachlesen wie man dies bewerkstelligt.
Bemerkung: Die aktuellen Normen sehen auch für das einphasige Laden einen Schutz vor glatten Gleichfehlerströmen gegen Erde vor, obwohl ein solcher Fehler physikalisch unmöglich ist!
So, jetzt würde ich um Erklärung des Vorwurfs der "Fake News" bitten!
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Re: Neue innovative Ladebox: go-e

Orion
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Joe-Hotzi hat geschrieben: - Die Schutzwirkung des RDC Typ A gegen pulsierenden Gleichstrom findest Du: ->Hier
Hier liegt ein Missverständnis vor. Dieser "pulsierende Gleichstrom" ist eigentlich ein Wechselstrom, dem nur die negative Halbwelle fehlt. Vorzufinden z.B. bei Wellenpaketsteuerungen von Heizungen oder bei einem Haarföhn.

Ein Elektroauto-Ladegerät erzeugt aber echten Gleichstrom (also nicht pulsierenden). Im Zwischenkreis und selbstverständlich an der Batterie.

Sollte es durch einen Isolationsfehler tatsächlich dazu kommen, dass diese Spannungen auf die versorgende Leitung zurückwirken, dann löst der TypA-Fi nicht aus. Noch schlimmer, er wird sogar von diesen Gleichströmen komplett blockiert und schützt dann auch den Rest der Anlage nicht mehr. Das ist auch der Grund, warum kein normaler Typ B-Fi nach einem Typ A geschaltet werden darf. Fließen hier relativ kleine Gleichströme (< 30mA), löst der TypB noch nicht aus, der TypA ist aber schon "blind". Das lösen die speziellen Gleichstromerkennungen in den Wallboxen bzw. ganz besondere RCDs vom Typ "MI". Das sind diese oft genannten 6mA.

Wie wahrscheinlich (oder überhaupt technisch möglich) diese Zustände sind, kann ich nicht beurteilen.
Neben der Formulierung: "RCD Typ B bei unbekannter Charakteristik der Last bzgl. der Gleichfehlerströme > 6 mA" ist der Hinweis wichtig, dass Bestandsanlagen keiner Nachrüstpflich unterliegen! Die sind wohl weniger gefährlich ... :lol:
Der Aufbau einer Wallbox ist eine deutliche "Nutzungsänderung" der Bestandanlage und damit ist jeglicher "Bestandsschutz" null und nichtig. Geht eine neue Gefahr von der Anlage aus (die es vorher so nicht gab), dann muss das Sicherheitsniveau an diese neue Nutzung angepasst werden.
2016: Reichweiten-Angst. 2018: Ladesäulen-Angst. 2020: Liefer-Angst. 2022: Ladepreis-Angst.

Re: Neue innovative Ladebox: go-e

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Nein, hier liegen keine Missverständnisse vor.
Weder beim pulsierenden Gleichstrom, noch bei der Aussage, das für RCD-Typ-B relevante Gleichstromfehler bei einphasigen Ladegeräten physikalisch gar nicht auftreten können. Für Isolationsfehler der Traktionsbatterie hat jedes moderne EV eine Isolationsprüfung. Hat mit dem RCD auf der AC-Hausnetzseite des Ladegerätes herzlich wenig zu tun.

Das "Erblinden" des RCD-Typ-A ist ein Scheinargument (wenn auch natürlich technisch möglich). Denn die unbestritten wichtigste Forderung bei der Installation einer Ladestelle ist ja die getrennte Installation mit eigenem RCD. Welcher "Rest der Anlage" verliert denn dann durch das Erblinden dieses RCD seinen Schutz? Das Kabel vom Hausverteiler zur Ladestelle?
Der Rest der Hausverteilung bleibt jedenfalls gänzlich unberührt vom Treiben an der Ladestelle. Falls Du Gegenteiliges weißt, skizziere doch bitte einen relevanten Gefährdungsfall.

Solange Du an Deiner Wallbox /Ladestelle keine Umbauten vornimmst, genießt das Gerät Bestandsschutz. Da die go-e mobil mit einem Stecker versehen ist, ist sie ein "portabler Verbraucher" und zählt nicht zur "Bestandsanlage" der Hausinstallation.
Wer meint, eine fest verdrahtete Wallbox daheim installieren zu müssen, hat zusätzlich zur eigenen Zuleitung mit RCD bei >3,7kW Ladeleistung ("Normalladepunkt") meist noch zusätzliche Auflagen zu erfüllen -bis hin zu Melde- und Genehmigungspflichten beim Netzbetreiber ...

Ich werde niemanden abhalten, zusätzlich Geld in (vermeintliche) Sicherheit zu investieren. Aber auch hier sieht man sehr schön, wie durch Verunsicherung und Ängste Menschen manipuliert werden.

Manchmal frage ich mich, wie die Menschen überlebt haben, als es das heutige Sicherheitsniveau nicht ansatzweise gab.
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Re: Neue innovative Ladebox: go-e

Orion
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Joe-Hotzi hat geschrieben: Das "Erblinden" des RCD-Typ-A ist ein Scheinargument (wenn auch natürlich technisch möglich). Denn die unbestritten wichtigste Forderung bei der Installation einer Ladestelle ist ja die getrennte Installation mit eigenem RCD. Welcher "Rest der Anlage" verliert denn dann durch das Erblinden dieses RCD seinen Schutz? Das Kabel vom Hausverteiler zur Ladestelle?
Der Rest der Hausverteilung bleibt jedenfalls gänzlich unberührt vom Treiben an der Ladestelle. Falls Du Gegenteiliges weißt, skizziere doch bitte einen relevanten Gefährdungsfall.
Falls die Forderung eingehalten wird, dass ein Kabel vor jeglichen anderen (RCD geschützten) Stromkreisen abgezweigt wird, gebe ich dir absolut Recht. Ich fürchte nur, dass dies in der Praxis oftmals so nicht korrekt umgesetzt wird.

Wer meint, eine fest verdrahtete Wallbox daheim installieren zu müssen, hat zusätzlich zur eigenen Zuleitung mit RCD bei >3,7kW Ladeleistung ("Normalladepunkt") meist noch zusätzliche Auflagen zu erfüllen -bis hin zu Melde- und Genehmigungspflichten beim Netzbetreiber ...
Ich fürchte, dass die deutschen Autohersteller zukünftig zunehmend auf 11kW-Lader setzen werden. Und da werden sich viele Leuchte denken "Da liegt doch schon eine 2,5mm² Drehstromleitung zur Garage - warum die Wallbox nicht daran mit anschließen?"
2016: Reichweiten-Angst. 2018: Ladesäulen-Angst. 2020: Liefer-Angst. 2022: Ladepreis-Angst.

Re: Neue innovative Ladebox: go-e

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Orion hat geschrieben: Was also soll ich für "Fake News" verbreitet haben?
- Die Schutzwirkung des RDC Typ A gegen pulsierenden Gleichstrom findest Du: ->Hier
- "Normgerechten Installation der Ladeinfrastruktur" (DIN VDE 0100-722 (VDE 0100-722):2012-10) findest Du -> Hier
Die VDE gilt nur in Deutschland und nimmt in vielen Fällen eine Sonderstellung ein - was für ein wenig (angebliches) Sicherheits-Plus deutliche Umsätze der Branche generiert.
Es ging um die österreichische norm, die ist aber sehr teuer, ich kann sie hier nicht hochladen. Hier aber ein Hinweis:
Die ÖVE/ÖNORM E 8001-4-722 sagt etwa:Die Fehlerstromschutzeinrichtung muss mindestens vom Typ A sein. Ebenso sind Schutzmaßnahmen gegen Gleichfehlerströme zu treffen. Diese können entweder in der Ladestation direkt verbaut sein – oder in der vorgelagerten Hausinstal-lation integriert sein.
Quelle:https://www.schrack4home.at/upload/1899 ... et7_at.pdf
Wer es also wirklich genau wissen will, muss sich die ÖVE/QNORM E 8001-4-722 kaufen. Ich kann aus der 722 aber einen Satz zitieren: "Wenn Gleichfehlerströme IΔn ≥ DC 6 mA auftreten, sind geeignete Maßnahmen zu ergreifen.“

Ok, auch hier wieder ein wunderbarer Österreichischer Gummiparagraf, aber immerhin der exakt gleiche Satz wie in der "E DIN VDE 0100-722(VDE 0100-722):2011-09 Stromversorgung von Elektrofahrzeugen", warum nur??

Auf was ich mit der Anspielung hinaus wollte ist, dass in Österreich an dieser Stelle die gleichen Gesetze wie in Deutschland gelten. Nicht mehr oder weniger wollte ich sagen.

Da es nun doch interpretationsspielraum zu geben scheint, bei welchen Fahrzeugen solche Fehlerströme auftreten können, hier einmal die technische Erklärung von BRUSA, warum deren Produkt geschützt ist. Es beschreibt aber auch, warum eine reine galvanische Trennung nicht ausreicht.
http://www.brusa.biz/_files/drive/02_En ... D_NLG6.pdf

Nachtrag: Shit, die Seite ist tod.. hier habe ich vor einiger Zeit aber eine Seite davon hochgeladen:
viewtopic.php?f=105&t=27981&p=638396&hi ... ch#p638432

hier siehst du, es werdn natürlich keine 50Hz Trafos eingesetzt, weil die viel zu groß sind und um nun eine höhere Frequenz zu erzeugen wird vorher gleich gerichtet. Blöd auch, das trifft auch den Tesla und den i3...

Das mit der Wiki istmir klar das da Blödsinn drinnen steht, da es aber eine deutsche Seite ist, könnte ich als ausgebildeteter Elektrotechniker in Österreich auch nur eine österreichische Seite in die Wiki stellen, die Berechtigung über deutsche Normen zu berichten habe ich nicht.
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Re: Neue innovative Ladebox: go-e

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Hallo Ihr

Interessante Diskussion, aber ich als Leihe bin jetzt auch nicht schlauer.
Ich möchte den GO-E charger 22kW als Heimladestation nutzen. Dabei sei mal dahingestellt, ob ich ihn an eine 32CEE hänge oder ihn direkt (fest) verkabeln werde. Er hängt auf jeden Fall an einem eigenen Anschluss hinter einem eigenen Zähler, der direkt nach der Haussicherung abgezweigt und unabhängig von der restlichen Installation ist. Ich möchte damit eine ZOE und einen e-Niro laden.
Muss ich jetzt nach dem Zähler, vor dem Charger eine FI TYP A, TYP B oder TYP A EV installieren?
Gibt es darauf eine eindeutige Antwort?
Laut Homepage hat der GO-E Charger ja einen FI Typ B Charakteristik verbaut. Darf der dann hinter einem Typ A sitzen oder ist es in meinem Fall wurscht, weil ja nichts anderes dran hängt?
Ich lade meine ZOE seit einem Jahr mit einem Juice Booster an einer 32CEE hinter einem Typ A FI. Beim Juice Booster steht im Datenblatt "RCD DC 6 mA, RCD AC/DC 30 mA".
Ist das gleichbedeutend mit der Angabe beim GO-E charger "Fehlstrom Schutzschalter (FI) mit Gleichstromerkennung, 30mA AC, 6mA DC".
Wenn ja, hätte ich mit dem Juice Booster ja das gleiche Problem.
Für eine eindeutige Aufklärung wäre ich dankbar.

Gruß
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