Zoe leasen!?

Fragen und Antworten zum Leasing von Elektroautos

Zoe leasen!?

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    Lobo
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folder Di 25. Sep 2018, 09:14
Moin,

ich gern meinem Smart 450 CDI gegen ein Elektro-Fahrzeug zu ersetzen.

Mein Fahrprofil ist werktags 25km eine Strecke zur Arbeit und zurück (Autobahn oder Bundesstraße, tut sich nicht viel zeitlich), also 250km/Woche = 1000km/Monat .. dazu kommen ein paar kleinere Fahrten am Wochenende und Stadtfahrten zum Einkaufen.
Abzüglich Urlaub, Krankentage usw, müsste ich mit ca 10.000km/Jahr auskommen. Laden könnte ich das Fahrzeug gratis beim Arbeitgeber.

Meine Überlegung wäre nun einen Renault Zoe zu leasen. Obwohl mir bewusst ist, dass ich mit meinem Smart (3,8l Diesel auf 100km) schon jetzt die günstigste PKW-Pendel-Variante nutze..

Sehe ich es richtig, dass es dazu drei mehr oder weniger sinnvolle Möglichkeiten gibt?

1. Leasing bei Renault:
Monatlich: 99 Euro Leasing + 59 euro Batteriemiete + 1500€ Einmalzahlung auf 3 Jahre = 7188 € bei 22500km - da kämen mehrkilometer hinzu, wie werden die berechnet?

2. Leasing über ADAC:
Monatlich: 165 € + 69€ Batteriemiete auf 3 Jahre = 8424 € bei 30.000km - passt.

3. Leasing über E-Flat:
Monatlich: 289 € + 89 € (E-Flatpaket) auf 3 Jahre = 13608 bei 30.000km (Ohne E-Flat 10404€) +einmalig 399€ Bereitstellung
E-Flat ist zwar sehr flexibel, da ohne Laufzeit .. aber sehr teuer.

Wo seht ihr die Vor- und Nachteile bei ADAC oder direkt Renault?

Gibt es noch bessere/günstigere Alternativen ?

Bin hin & hergerissen .. der Smart läuft und läuft, aber mein Fahrprofil wäre auch ideal für ein E-Fahrzeug..

Gruß, Jörg
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Re: Zoe leasen!?

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Trumpetzky
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folder Di 25. Sep 2018, 09:33
Würdest du mit einem kleinen Akku (22kW) das Auslangen finden? Dann würde ich eher den Kauf einer gebrauchten Zoe Zen in Erwägung ziehen. Die kriegt man im Bereich von 13.000€ herum mit wenig Kilometern und in gutem Zustand.

Was mich bei diesen Leasing-Geschichten einfach stört, ist die Sache mit den Mehrkilometern, der Zustandsbewertung zum Ende des Leasings, die Restzahlung usw... das kommen dann gern ungeplant Mehrkosten zusammen, mit denen man so nicht gerechnet hat.

Das fiele alles weg, falls man - falls nötig - eine Kreditfinanzierung in Erwägung zieht. Dazu käme, dass man bei einer gebrauchten Zoe nichtmehr Vollkasko versichern müsste usw...

Da für mich Autofahren (auch elektrisch) ein eher emotionslos besetztes Thema ist, bin ich da sehr kostenorientiert und spar mir lieber da und dort ein paar 100er, die sich für was anderes verwenden lassen ;)
Zuletzt geändert von Trumpetzky am Di 25. Sep 2018, 09:35, insgesamt 1-mal geändert.

Re: Zoe leasen!?

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folder Di 25. Sep 2018, 09:34
Ein gebrauchter e-Smart würde ja auch passen - die gibt's incl. Akku schon unter 10000 Euro zu kaufen. Wäre der nicht günstiger?
Teilelektrisch seit 2005: Prius II | eBike-Pendler seit 2010 | 3-Modul Balkon-PV
Geplant für 2020: gebrauchter Ioniq VFL als Erstwagen | Ladepunkt steht bereit(s) :mrgreen:

Re: Zoe leasen!?

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folder Di 25. Sep 2018, 10:15
Wenn du wirklich nur solche überschaubaren Strecken fährst und für den bei Verbrennerfahrern bei Reichweitenbetrachtungen wohl üblichen Jahresurlaub am Südpol eventuell einen Verbrenner leihst, würde bei e-Flat auch e1 (Drilling) reichen. Immerhin kannst du beim Arbeitgeber laden, das entspannt die Lage ziemlich.
250 Mm elektrisch ab 2012.

Da Nissan trotz Fristsetzung kein Angebot für das Akkuupgrade des eNV200 auf 40kWh abgegeben hat, sind die als Lieferant halt rausgeflogen. Bin ja kein Bittsteller. Jetzt glücklicher Fahrer einer E-Flat.com Zoe.

Re: Zoe leasen!?

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folder Di 25. Sep 2018, 10:31
Lobo hat geschrieben: Sehe ich es richtig, dass es dazu drei mehr oder weniger sinnvolle Möglichkeiten gibt?

1. Leasing bei Renault:
Monatlich: 99 Euro Leasing + 59 euro Batteriemiete + 1500€ Einmalzahlung auf 3 Jahre = 7188 € bei 22500km - da kämen mehrkilometer hinzu, wie werden die berechnet?

2. Leasing über ADAC:
Monatlich: 165 € + 69€ Batteriemiete auf 3 Jahre = 8424 € bei 30.000km - passt.

3. Leasing über E-Flat:
Monatlich: 289 € + 89 € (E-Flatpaket) auf 3 Jahre = 13608 bei 30.000km (Ohne E-Flat 10404€) +einmalig 399€ Bereitstellung
E-Flat ist zwar sehr flexibel, da ohne Laufzeit .. aber sehr teuer.
Als ich beim Renault-Händler vor Ort nach einem Leasing-Angebot für eine Zoe gefragt habe wurde mir gesagt, dass die 1500 EUR Einmalzahlung zusätzlich zur Abtretung der Bafa-Förderung von 2000 EUR zu leisten sind, d.h. eigentlich hast Du dadurch eine Anzahlung von 3500 EUR geleistet. Das sollte man berücksichtigen, auch wenn die 2000 EUR aus einem anderen Topf kommen, aber letzten Endes hast Du die weniger.

Preislich attraktiver ist der Smart EQ (159 EUR / Monat + Abtretung der Bafa-Förderung = 7724EUR), aber hat halt auch eine längere Lieferzeit und eine geringere Reichweite.

Bei ADAC und E-Flat solltest Du die Rückgabebedingungen klären, ob diese sich an die faire Bewertung halten und Gebrauchsspuren bis zu einem gewissen Grad tolerieren und nicht zum Abzug bringen.
Rhöner mit Smart EQ

Re: Zoe leasen!?

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    Lobo
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folder Di 25. Sep 2018, 10:40
Danke für eure Antworten :)

Für Urlaube (Wohnwagen), Großeinkäufe usw. steht noch ein Grand C4 Picasso vor dem Haus. Das E-Mobil wäre (wie der jetzige Smart CDI) ein reines Pendel- und Kurzstreckenauto. Daher spielt die Reichweite eine untergeordnete Rolle.

Beim Gebrauchtkauf habe ich ein ungutes Gefühl hinsichtlich Wertverlust, Reparaturen, Akkus (kaufen ? mieten?).. klar würde ein E-Smart auch reichen. Ich habe mich (als bekennender Techie ;) ) halt ein wenig in die Zoe verguckt. :)

Beim e-Flat habe ich mir den e1 auch angeschaut und Testberichte (Imiev) gelesen, überzeugt haben diese nicht. Aber ich habe mal eine 3-Tägige Probefahrt dort angefragt. Schauen wir mal.

Beim Smart habe ich bisher nur Leasinglaufzeiten mit 48 Monaten gefunden, das wäre ein bisserl arg lang.

Für weitere Meinungen, Input und Denkanstöße bin ich sehr dankbar :)

Gruß, Jörg
Smart EQ weiß/schwarz

Re: Zoe leasen!?

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Trumpetzky
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Lobo hat geschrieben:Danke für eure Antworten :)
Beim Gebrauchtkauf habe ich ein ungutes Gefühl hinsichtlich Wertverlust, Reparaturen, Akkus (kaufen ? mieten?).. klar würde ein E-Smart auch reichen. Ich habe mich (als bekennender Techie ;) ) halt ein wenig in die Zoe verguckt. :)
Das ist ja gerade das Interessante am Gebrauchtkauf, dass man die inflationäre erste Zeit des Wertverlusts nichtmehr bezahlen muss :) Ansonsten ists bei den Stromern ähnlich gelagert, wie bei den Verbrennern.

Eine 2014er Zoe Intense R240 mit 19tkm auf der Uhr wird derzeit auf Mobile.de um 11.990€ angeboten. Der Neupreis lag bei etwa dem Doppelten von heute -> Wertverlust ist vorhanden.

Durch Akkumiete hast du das Thema schonmal erledigt und bei jüngeren Baujahren greift ja die Garantie auf den Antriebsstrang noch -> auch soweit alles safe.

Re: Zoe leasen!?

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folder Di 25. Sep 2018, 20:37
Mad hat geschrieben:Als ich beim Renault-Händler vor Ort nach einem Leasing-Angebot für eine Zoe gefragt habe wurde mir gesagt, dass die 1500 EUR Einmalzahlung zusätzlich zur Abtretung der Bafa-Förderung von 2000 EUR zu leisten sind, d.h. eigentlich hast Du dadurch eine Anzahlung von 3500 EUR geleistet. Das sollte man berücksichtigen, auch wenn die 2000 EUR aus einem anderen Topf kommen, aber letzten Endes hast Du die weniger.
Wie funktioniert das denn genau? Mir liegt ein Angebot für ein Leasing vor. Es ist geplant, dass ich meinen Bafa-Anteil von 2000 € als Anzahlung aufwende. Mit diesen 2000 € müsste ich also übergangsweise in Vorleistung gehen. Was mich allerdings stutzig macht: Vom Herstelleranteil der Förderung ist nirgendwo im Angebot eine Rede. Ist das so in Ordnung, oder will mir der Händler da seinen Teil unterschlagen?
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Re: Zoe leasen!?

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folder Mi 26. Sep 2018, 08:52
AndreR hat geschrieben: Wie funktioniert das denn genau? Mir liegt ein Angebot für ein Leasing vor. Es ist geplant, dass ich meinen Bafa-Anteil von 2000 € als Anzahlung aufwende. Mit diesen 2000 € müsste ich also übergangsweise in Vorleistung gehen. Was mich allerdings stutzig macht: Vom Herstelleranteil der Förderung ist nirgendwo im Angebot eine Rede. Ist das so in Ordnung, oder will mir der Händler da seinen Teil unterschlagen?
Den Herstelleranteil solltest Du spätestens dann finden, wenn Du den Listenpreis des Fahrzeuges mit Deinem Kaufpreis vergleichst, Dein Kaufpreis sollte entsprechend niedriger sein.

Bei meinen Angeboten war der Herstelleranteil immer mit ausgewiesen, ich habe die Angebote aber gerade nicht zur Hand um es Dir ganz genau sagen zu können.
Rhöner mit Smart EQ

Re: Zoe leasen!?

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    AndreR
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folder Mi 26. Sep 2018, 10:39
Danke. Ich hake einfach noch Mal nach.
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