Welches Elektroauto passt für mich?

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Re: Welches Elektroauto passt für mich?

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  • Greenhorn
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Vielleicht solltest Du aber daran denken, dass das Leben nicht nur aus Arbeitstagen, sondern auch aus Wochenenden besteht. Da kommen dann die Punkte wo das EV an die Grenzen stoßen kann.
Und wenn Du dann sagst, alle Fernpendler sollten Bahn fahren, stell dir mal vor, dass nicht jeder in der Stadt Wohnt und den Bahnhof vor der Tür hat.
Da werden aus 45 Minuten mit dem EV schnell 2 Stunden mit der Bahn. Die gewonnene Zeit mit der Familie kann mir niemand bezahlen.
Das Leben ist live und keine Statistik ;-)
Gruß Bernd
Ab 19.06.19 Hyundai Kona EV, 38,000 km
Seit 02.15-11.19 Leaf Tekna: 108.000 km Erfahrung/verkauft :-)
Corsa-e bestellt.
In Planung: Ford Streetka-E-Roadster.
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Re: Welches Elektroauto passt für mich?

Venkman
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@Greenhorn: Ich weiß nicht, warum Statistik nichts mit Leben zu tun haben soll. Wenn es eine Statistik zu Wochenendausflügen gäbe, wäre die sehr interessant in dem Zusammenhang. Hast schon recht, dass es für Leute mit häufigen Ausflügen mit dem Auto nicht ideal ist auf einen Radius von ca. 100km beschränkt zu sein - stimme vollkommen zu. Aber wenn Du nur alle 2 Monate längere Ausflüge machst und sonst nur 5-10km pro Tag pendelst, ist das Auto ideal. Und von den 21 Millionen Deutschen in dieser Kategorie sind bestimmt nicht alle jedes Wochenende quer durch das Land unterwegs, sondern macht Einkäufe, besucht die Familie, macht Spaziergänge und Sport, usw.

Ich sage ja nicht, dass Elektroautos für Jedermann ideal sind, sondern dass sie für die Mehrheit der Deutschen ideal wäre, wenn sie mal eine eigene Statistik erstellen würden, wie oft und wohin sie Woche für Woche fahren. Wenn man z.B. nur alle 2 Monate weiter als 100km fährt, reicht ein Leihauto. Für ein ganzes Wochenende gibt es für 90 Euro Kompaktwagen bei den üblichen Autovermietungen. Die Statistik Deines eigenen Fahrverhaltens sieht vielleicht anders aus und dann musst Du auf dieser Basis entscheiden, was für Dich sinnvoll ist. Aber daraus zu schließen, dass Elektroautos für die Mehrheit der Leute heutzutage nicht sinnvoll ist, ist Blödsinn. Es gibt so viele Vorurteile und Missverständnisse gegen Elektroautos auf Seiten dieser 75% der Leute, und das ist einfach schade. Dagegen etwas zu tun, beginnt mit der Bewusstwerdung des eigenen Fahrverhaltens und der Reflexion des Fahrverhaltens der Verwandten und Bekannten. Wie viele Hausfrauen und Rentner fahren tatsächlich nie weiter als 50km von ihrem Wohnort weg? Wie viele Berufspendler fahren nur zur Arbeit und zum Shoppen und sonst nie mit dem Auto?

Re: Welches Elektroauto passt für mich?

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Venkman hat geschrieben:Wenn man z.B. nur alle 2 Monate weiter als 100km fährt, reicht ein Leihauto. Für ein ganzes Wochenende gibt es für 90 Euro Kompaktwagen bei den üblichen Autovermietungen.
Sind halt auch schon 500 EUR/Jahr und nicht jeder hat eine Autovermiertung in der Nähe bzw. die hat dann ganz andere Preise;)

Auf welchem Erkentnisstand ist eigentlich die TE?
Verwendung korrekter physikalischer Einheiten
"Online" heißt nicht, das ich gerade hier im Forum aktiv bin.

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Re: Welches Elektroauto passt für mich?

e-lectrified
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Bezüglich der Wochenenden: An Wochenenden hat man i.d.R. auch deutlich mehr Zeit als unter der Woche. Wenn man dann schon mal weiter hinaus will, kann man auch etwas mehr Zeit für die Ladesäule einplanen. Und die Szenarien, wo man sich mal mehr als 300 km zu einem Ziel bewegt, sollten doch eher die große Ausnahme sein. Aber ja, ich weiß, es gibt z.B. einen Karlsson, der mehrmals im Jahr mit dem Gleitschirmflieger im Gepäck nach Timbuktu fährt usw., usf. . Aber ich denke, wir sollten schon auf dem Teppich bleiben: der Durchschnitt ist schon recht nah an der Realität vieler.

Re: Welches Elektroauto passt für mich?

Think
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e-lectrified hat geschrieben:Bezüglich der Wochenenden: An Wochenenden hat man i.d.R. auch deutlich mehr Zeit als unter der Woche. Wenn man dann schon mal weiter hinaus will, kann man auch etwas mehr Zeit für die Ladesäule einplanen. Und die Szenarien, wo man sich mal mehr als 300 km zu einem Ziel bewegt, sollten doch eher die große Ausnahme sein. Aber ja, ich weiß, es gibt z.B. einen Karlsson, der mehrmals im Jahr mit dem Gleitschirmflieger im Gepäck nach Timbuktu fährt usw., usf. . Aber ich denke, wir sollten schon auf dem Teppich bleiben: der Durchschnitt ist schon recht nah an der Realität vieler.
Vollkommen richtig....selbst der Urlaub würde sich mit einem schnellladefähigen E-Auto mindestens im Umkreis mit entsprechender Ladeinfrastruktur gut planen lassen......habe ich selbst schon mehrmals u.nicht immer allein er(fahren) u.hat immer ohne grössere Zwischenfälle geklappt..... :idea:
Für dieses Jahr sind über 1000 km im CityEl als Reisestrecke innerhalb einer Woche geplant u.da hat sich sogar schon mind. ein Mitstreiter gefunden... :lol:
Freilich wären 1000km gerade im CityEl in deutlich kürzerer Zeit möglich, aber im Urlaub habe ich keine Lust auf Zeitrekorde :mrgreen:
Renault ZOE Z.E.50 Experience seit 10.3.20
Alltagsfahrzeug im Sommer: Cityel Fact 4-Cabrio
63Km/h, 48V 100ah LifePo4
TWIKE-Aktive,15Kwh Li-on-Akku,rollendes Fitneßstudio
Mitsubishi-Minicab-Elektrobus(Colenta),kleines"Raumwunder"

Re: Welches Elektroauto passt für mich?

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Um die ursprüngliche Frage (noch einmal) zu beantworten:

Es gibt von allen Herstellern gute Fahrzeuge. Praktisch bieten aber elektrische Autos, die 22kW Wechselstrom an Typ2-Ladesäulen laden können, heutzutage die flexibelste und einfachste Lösung: Erstens sind die Ladesäulen sehr häufig, zweitens geht es dann recht flott mit dem Aufladen. Der Smart ED (mit entsprechender Ausstattung) und die ZOE (serienmäßig) bieten diese Eigenschaft, die ZOE ist davon das Fahrzeug mit der größeren Reichweite und mehr Platz.

Ich habe mich deshalb vor etwas mehr als einem Jahr für die ZOE entschieden und es nicht bereut. Seit April 2014 bin ich 8000km gefahren und hatte keine Reparaturen nötig. Das Auto ist sehr flexibel nutzbar und verlässlich.

Dennoch können andere Modelle geeigneter sein, wenn man spezielle Lademöglichkeiten oder besondere Ausstattungswünsche hat. Wer täglich so etwa bis 100km fährt und die ganze Nacht vielleicht sogar an seiner eigenen Wallbox laden kann, der ist auch mit anderen EVs glücklich. Derzeit ist in Deutschland dafür jedoch die schnelle Ladetechnik (CCS und ChaDeMo) ziemlich rar, was die Nutzung der Fahrzeuge weiter einschränkt. Und das Laden an der Haushaltssteckdose dauert eben lange, muss aber kein Problem sein, wenn genug Zeit ist.

Re: Welches Elektroauto passt für mich?

heinzseinefrau
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Hallo ,
die letzten Tage waren bei mir sehr turbulent, ich musste auf die schnelle ein neues gebrauchtes Auto kaufen, ich habe mich wieder, allerdings mit einem weinenden Auge, für einen Diesel entschieden. Meine täglichen Strecken sind einfach noch zu weit für ein Elektroauto.
Aber wir haben noch ein Fahrzeug in der Familie das auch täglich bewegt wird und zwar zwischen 20 und 50 km, hier wäre ein E-Auto ideal, allerdings stecken wir hier noch in einem Leasingvertrag, aber wenn der abgelaufen ist..... :D

Eines möchte ich noch allen Zweiflern mit auf den Weg geben: fahrt mal ein E-Auto Probe, dann werdet ihr spüren das man so in Zukunft fahren wird!

Re: Welches Elektroauto passt für mich?

Keepout
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Und warum hast du nicht das Leasingauto als Langstreckenauto belassen und das andere gegen ein Ekektroauto getauscht?

Re: Welches Elektroauto passt für mich?

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Also wer wirklich elektrisch fahren möchte kann das mittlerweile wirklich günstig.

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Verbrenner ab 5000 Euro für die Langstrecken
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Re: Welches Elektroauto passt für mich?

e-lectrified
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Keepout hat geschrieben:Und warum hast du nicht das Leasingauto als Langstreckenauto belassen und das andere gegen ein Ekektroauto getauscht?
Vielleicht war das ein Benziner... schade eigentlich - das Potential ein E-Mobil als Zweitwagen einzuführen und danach festzustellen, dass sowieso fast alle Fahrten damit möglich sind, ist so offensichtlich verpufft. Denn viele stellen schnell fest, dass sie a) immer mehr rein elektrisch fahren möchten und b) dadurch der alte Stinker immer mehr zum Ladenhüter wird, bis er dann endgültig abgestoßen wird, weil er ohnehin nur vor sich herrostet.
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