Produktionsfahrzeug für Filmemacher

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Re: Produktionsfahrzeug für Filmemacher

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  • mlie
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Bahnbaubranche und Flexibilität? Wäre schön, wenn die Bahntransportbranche auch mal so wäre, aber solange ein Kesselwagen von Hamburg nach "zwischen Hamburg und Hannover" entlang der Hauptstrecke(!) eine Woche braucht, um da im Bahnhof abgestellt zu werden... ;-)

Nun gut, wäre für dich etwas in der Klasse Opel Vivaro-e M oder gar L (Verbrauch dürfte gleich sein) mit 75 kWh nicht passend?
Da hat man dann auch massig Platz für Equipment, Reichweite reicht, mit dem 11kW-Lader kannst du vielleicht schon beim Kunden an CEE16 oder CEE32 zwischenladen (Baucontainer) und unterwegs sollte sich doch innerhalb der 450-550km wenigstens eine CCS-Säule finden, die dich für 50 Minuten laden lässt...

Allerdings, wenn du dir ums Laden keine großen Sorgen machen willst, auch kostenmässig, dann kommt man wohl die nächsten 5 Jahre am Tesla nicht vorbei.
Bis die Basteleien und Roamingprobleme bei den Ladesäulentarifen vorbei sind und man flächendeckend mit jeder Lade- oder Kreditkarte an jeder Ladesäule laden kann, werden es noch einige Monate ins Land gehen. "einige"= durchaus auch 48 oder 60.
Also für Leute mit so wechselhaften Profilen wie bei dir ist es momentan wirklich schwierig.
320 Mm elektrisch ab 2012.
Stadtverkehrsplanung: 40 Jahre lang, als gäbe es keine Radfahrer, seit ~10 Jahren von Leuten geplant, die den Führerschein nicht geschafft haben oder noch nie Auto gefahren sind. Ich hoffe, wir haben bald einen Mittelwert.
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Re: Produktionsfahrzeug für Filmemacher

Rangarid
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Der Vivaro dürfte auf Autobahn real 200km Reichweite haben. Weiß nicht wo du die 450-500km herholst. 450km ist bei reiner Stadtfahrt ohne groß heizen vielleicht drin.

Re: Produktionsfahrzeug für Filmemacher

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  • mlie
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Hmm, im "mlie-Zyklus" (nur ausserorts Landstraße, Tempomat 111=reell 105km/h) fährt der ungefähr so große eNV mit 24kWh im Winter 65-70km, im Sommer 100 (nach 3 Jahren=100.000km, fabrikneuer Akku war etwas besser).
Da wirst du dann bei dreifacher Akkugröße Recht haben, wären 210...300km. Wenigstens mit 100 statt 30 kW laden...

Und das passt dann nicht zu @Pianists Anforderungsprofil, zumindest die kurzfristigen Planänderungen wären dann nicht oder nicht hinreichend problemlos abgedeckt. Also: Vorschlag vergessen, entweder Tesla oder bei Gas bleiben, das stinkt und rappelt zwar, ist aber bei DEM Profiel irgendwie gar nicht so schlecht.
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Re: Produktionsfahrzeug für Filmemacher

Rangarid
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Ich denke für das Fahrprofil alles in der Stadt abdecken, aber auch mal ohne Probleme spontan längere Strecken und hin und wieder auch mal nach Schweden usw. ohne Probleme zu kommen, ist ein E-Auto aktuell nicht das richtige. Wenn man zuhause laden kann wäre ein Plugin Hybrid in der Tat recht sinnvoll, wenn man ihn denn auch dauernd lädt. Aber auf längeren Strecken haben die dann halt doch oft einen höheren Verbrauch. Also muss man sich einfach mal ausrechnen, wieviel man tatsächlich elektrisch fahren könnte.

Der vorher genannte Ford Tourneo Custom als Plugin Hybrid kostet auch 72k €. Weiß nicht ob das so eine tolle alternative ist...

Re: Produktionsfahrzeug für Filmemacher

Misterdublex
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Wie wäre in deinem Fall ein Mercedes EQV? Massig Platz und fast 100 kWh Akkukapazität.

Oder ein Opel Vivaro/Zafira mit 75 kWh Akkukapazität.
E-Golf300-Fahrer als Familienerstwagen
smart Ed (451) als Pendelauto. Nachfolger für den Smart am 20.08.2020 bestellt: VW e-Up UNITED, unverbindliche Lieferung Q2/21 neu 23.11.2021

6,875 kWp PV-Anlage mit Bilanzpunktregler zur PV-Überschussladung.

Re: Produktionsfahrzeug für Filmemacher

murghchanay
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Das sind doch auch alles Fahrzeuge die nicht so tolle Reichweite haben (wegen Bauweise) und im Zweifel kann man auch nicht mit 100kw laden, weil es nur 50kw Säulen gibt. Ionity ja, aber die sind auch nicht überall. Nur ein Hersteller kann das momentan mit einem konstant guten Netz an HPC und guten Reichweiten abdecken. Wenn nicht, würde ich kein E Auto für diese Ansprüche empfehlen. Oder man muss sich halt darauf einstellen dass eine Geschäftsreise ein paar Stunden länger dauert und man sich mit Roaming oder lokalen Karten rumschlagen muss. Man kann halt das relativ gute HPC Netz in Deutschland nicht mit Nachbarländern vergleichen

Re: Produktionsfahrzeug für Filmemacher

Pianist
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Im Prinzip habe ich ja nicht mal ein Problem damit, länger unterwegs zu sein. Ich nehme mir für die Langstrecken immer genug Zeit, fahre schon heute in der Regel nicht schneller als 130 und mache ziemlich oft Pausen, weil ich zwischendurch Mails beantworte oder telefoniere. Entscheidend ist eben nur, in ganz bestimmten Situationen eben gerade nicht nachladen zu müssen. Das wird dann sicher auch die Erfahrung mit sich bringen, dass man da immer entspannter wird. Vermutlich würde ein Model 3 in Normalausführung sogar reichen, sofern ich da hinten mein Zeug reinbekomme. Die Reisetasche kann ja nach vorne in den Frunk. Und wenn ich mal den Copter-Koffer dabei habe, dann schnalle ich den eben auf der Rückbank an. Ein Model 3 dürfte auch noch sozialverträglich sein, zumal die Dinger ja in Kürze eh in der Region gebaut werden, und das dann brandenburgische Autos sind. Aber zumindest muss ich wohl auf die Wärmepumpe warten, das wäre schon wichtig.

Matthias
Seit Dezember 2020 mit Tesla Model 3 SR+ unterwegs.

Re: Produktionsfahrzeug für Filmemacher

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Der Enyaq passt doch. Ich verstehe echt nicht das Problem. Und bevor Du eine unbekannt lange Strecke dem Bautrupp hinterherfährst, lädst Du vor der Ankunft eben auf 80% auf, dauert ja nicht lange. Und vor der Fahrt nach Norditalien eben kurz informieren, wo die Ladesäulen liegen und welche Apps man benötigt.
Ioniq 28 kWh Premium mit Sitzpaket, Intense Blue, Michelin CrossClimate+, Produktionsdatum 16.4.2019 - Abholung in Landsberg am 14.9.2019 (Sangl #588)

Re: Produktionsfahrzeug für Filmemacher

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Moin!
Nach 4 Jahren und einem teilweise ähnlichen Fahrprofil kann ich Dir nur Tesla ans Herz legen. Bei Dir würde dann ja das Model Y gut passen.

Gerade das vorhalten von einer guten Reserve ist nicht immer einfach. Auch möchte man nicht bei spontanen Fahrten unnötige Umwege zu irgendwelchen Schnellladern haben.
Gruß Ingo

Re: Produktionsfahrzeug für Filmemacher

Pianist
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Wie kommt man denn eigentlich als Freiberufler mit einem Tesla bei der Kundschaft an? Gilt man da als Schnösel, der zu hohe Rechnungen schreibt? Was ist sozialverträglicher? Model 3 oder Enyaq? Der Enyaq würde natürlich meinem Nutzungsprofil besser entsprechen, aber das Ladenetz von Tesla ist natürlich schon ein gewichtiges Argument.

Die kaufmännische Abwicklung wäre innerhalb des VW-Konzerns natürlich einfacher, der Skodahändler würde den Audi natürlich in Zahlung nehmen. Ansonsten müsste ich ihn an einen Aufkäufer verkaufen, der wird erheblich weniger zahlen, oder? An privat scheidet natürlich aus.

Matthias
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