Kaufberatung: Erstes Auto, am liebsten elektrisch.

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Re: Kaufberatung: Erstes Auto, am liebsten elektrisch.

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  • Wiese
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Die Argumente sin hier teilweise recht seltsam. Erstens sollte man jetzt grundsätzlich kein Verbrennerauto mehr kaufen, wenn man sich ein BEV leisten kann. Selbst mit der bescheidenen Reichweite meines Ioniq (250 Autobahnkilometer) würde ich jederzeit nach Paris fahren. 2 mal 45 Min. nachladen und ich kann mein Baguett genießen. Mit dem Tesla reichen 20 Minuten nachladen.
Für den Stinker gibt es überhaupt keine Argumente. Meine Frau und ich sind begeistert von lautlosen Gleiten, der spontanen Beschleunigung, oder der erstklassigen Anti-Schlupf-Regelung bei Nässe, die ich bei einem Verbrenner noch nie so exakt erlebt habe.
Und übrigens: 10 Jahre alte Diesel dürfen nicht nach Paris rein fahren. Es gibt spezielle Plaketten für die anderen Verbrenner, da wünsche ich als Deutscher mit Verbrenner viel Spaß beim Spontanbesuch; der kann teuer werden.
Umweltrelevantes: ab 2007 5,76 kWp PV, ab 2008 Naturstromkunde, ab 2009 20m² Thermie, ab 3. Dez. 19 Ioniq FL Style in blau
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Re: Kaufberatung: Erstes Auto, am liebsten elektrisch.

Helfried
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SRAM hat geschrieben:Ein Fahranfänger (im Sinne von Autohalter) muß sich erstmal in der Versicherung runter arbeiten. Da ist der hohe Kaufpreis des neuen BEVs nur eine der hohen finanziellen Belastungen.
Er verdient jetzt schon fette Kohle. Geld ist da wohl nicht das Thema. Es ist dies auch kein richtiger Dieseltrollthread.

Re: Kaufberatung: Erstes Auto, am liebsten elektrisch.

Rangarid
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Wenn es darum geht möglichst einfach mit möglichst wenig Eigenplanung von A nach B zu kommen ist Tesla aktuell sicherlich noch die bessere Wahl - allein durch das Navi, welches die Ladestationen mit einberechnet, aber die anderen Hersteller werden auch langsam besser. Die Bezahlung an den öffentlichen Schnellladestationen soll ja auch in kommender Zeit verbessert werden und das ganze wird irgendwann sicherlich auch eine europaweite Regelung bekommen, sodass in ein paar Jahren an der normalen Ladestation ein ähnliches Ladeerlebnis entsteht wie bei Tesla. Die aktuelle Infrastruktur ist auch für nicht-Teslas ausreichend, wenn man etwas vorausplant und eventuell 10-20min extra Wartezeit einplant, wenn viel los ist (ich persönlich musste noch nie warten, aber das könnte sich ja mit den Zulassungszahlen dieses Jahr ändern). Andererseits wird fleißig weiter ausgebaut, insofern einfach mal abwarten wie es wird. In Norwegen haben die ja auch teils 10-20 Schnelllader an einem Rastplatz.

Tesla Model 3 würde ich jetzt auch eher nicht als angeberisches Auto ansehen, das liegt ja preislich nur etwas über dem Ioniq und ist mehr oder weniger gleich auf mit voll ausgestattetem Kona.

Du musst dir außerdem immer bewusst machen, dass WLTP Reichweite ein Blendwert ist. Bei 130kmh auf der Autobahn kannst du die Hälfte bis 2/3 der Reichweite ansetzen, je nach Effizienz des Autos. Ein ganz guter Anhaltspunkt sind die 1000km Challanges von Björn Nyland auf Youtube, da siehst du ganz gut, wie Elektrofahrten auf Langstrecken ablaufen können.

Re: Kaufberatung: Erstes Auto, am liebsten elektrisch.

Odanez
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@KingDav33 So viel Probefahren der E-Autos wie möglich, damit man es mal fühlen kann, wie es ist und wie man mit welchem Auto zurecht kommt. Wenn man nicht allzu stur ist in seinen Reichweitenvorstellungen, dann dürften die meisten aktuellen E-Autos einen zusagen, wenn man es sich leisten kann. Die Anschaffung ist aber das einzige, die laufenden Kosten sind i.d.R. niedriger, bis deutlich niedriger, je nach Rahmenbedingungen. Klar, ein Tesla ist deutlich teurer zu versichern, aber wenn man sich etwas schlau macht dann sind auch weitere Strecken mit einem nicht-Tesla gut zu machen. Machen wir fast jeden Monat, und auch wenn es mehr Zeit in Anspruch nimmt, ist das übers ganze Jahr gesehen kaum erwähnenswert.
2017-2020: 2013 Nissan Leaf Acenta 24kWh
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Re: Kaufberatung: Erstes Auto, am liebsten elektrisch.

Skunkara
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bm3 hat geschrieben:
Skunkara hat geschrieben: würde mir nochmal überlegen, ob und warum es ein e-Auto sein soll.
Gähn, wiedermal ein Nutzer bei dem man sich fragt ob er sich nur für seine Mission " Zurück zum Verbrennungsmotor-PkW" hier angemeldet hat. ;)

Wenn du ein E-Auto möchtest solltest du da beim Ladeverhalten durchaus bereit sein Zugeständnisse zu machen und auch auf Autobahnen nicht zum Bleifuß tendieren dann funktioniert das heute schon recht gut. Damit meine ich dazu bereit sein etwa alle 200km eine Schnellladepause einzulegen und auf Autobahnen bei der Richtgeschwindigkeit oder besser noch ein Stück darunter zu bleiben. Der Ioniq wäre da schon ein guter Vorschlag,der lässt sich auch noch ziemlich sparsam bei höheren Geschwindigkeiten auf Autobahnen bewegen, aber auch ein Kona, Kia Niro käme vielleicht noch in Frage.
Warum das denn? habe doch selber ein e-Auto. Aber das würde ich niemals einem Fahranfänger empfehlen. Der soll erstmal mit normalem Auto fahren lernen und vorallem bekommt er für 20.000 - 25.000 Euro ein super tollen Benziner, mit dem er lange Freude haben wird.

Re: Kaufberatung: Erstes Auto, am liebsten elektrisch.

Skunkara
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Wiese hat geschrieben: Für den Stinker gibt es überhaupt keine Argumente. Meine Frau und ich sind begeistert von lautlosen Gleiten, der spontanen Beschleunigung, oder der erstklassigen Anti-Schlupf-Regelung bei Nässe, die ich bei einem Verbrenner noch nie so exakt erlebt habe.
Sicherlich gibt es die. Preis/Leistung ist ein Benziner weit vor den e-Autos, die nicht mal durch Subventionen (welche dem Steuerzahler teuer zu stehen kommen) wettbewerbsfähig sind. Ebenso gibt es viel mehr Auswahl beim Kauf, es gibt noch nicht viele e-Autos, aber sehr viele VKM´s. Reichweite und in 2 Minuten wieder voll ist durchaus auch ein Argument. Ebenso die Zuverlässigkeit, da müssen e-Autos sich erstmal noch beweisen.

Einen modernen VKM als Stinker zu bezeichnen, das ist reine Polemik oder Unwissenheit. Beschleunigung haste beim VKM ebenso, wenn du ordentlich motorisierst, da er leichter ist als ein e-Auto. Und ab 50 km/h ist Geräusch mäßig kein Unterschied zwischen Verbrenner oder e-Auto, da der Wind und das Reifengeräusch alles übertönen. Zu Anti-Schlupf brauche ich nichts sagen, da es wohl keine Unterschiede gibt.

In meinem Fakten Check bleibt von deinem Beitrag nicht viel übrig, das meiste ist nicht neutral beurteilt. Ich vermute viel mehr, du solltest mal wieder einen neuen Verbrenner Probe fahren, damit du weißt, was Stand der Technik ist.

Beide VKM und e-Auto (PHEV) haben ihre Berechtigung, mit Vor- und Nachteilen. In diesem Fall empfehle ich ganz klar die VKM.

Beim e-Auto besteht auch noch das Risiko von gesundheitlichen Problemen, einerseits durch das Drehmoment und auch dem hohen Wechselströmen. Habe bereits einige Bekannte, die "Übelkeit" und Schwindel verspüren bei Fahrten mit e-Autos.

Re: Kaufberatung: Erstes Auto, am liebsten elektrisch.

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@Skunkara
Dieser Thread dient nicht dazu (wiedermal und OT) in die Tiefe einzusteigen warum jemand beim althergebrachten Verbrennungsmotor-PkW bleiben soll oder sogar als sein Erstfahrzeug aktuell noch einen anschaffen soll . Wie aus dem Eingangsposting hervorgeht hat sich der TE bereits dazu entschieden möglichst ein E-Auto anzuschaffen. Auch dafür gibt es zahlreiche gute Gründe die hier schon unzählige Male einigen Petrolheads dargelegt wurden. Missioniere also bitte woanders für die Erdöl-Verbrennung mit all ihren Umweltschäden. Du kannst ihn ja auch in ein Verbrennungsmotor-Forum dazu einladen
Ist das nicht gut ?
Ja ! Das ist nicht gut !

Re: Kaufberatung: Erstes Auto, am liebsten elektrisch.

Odanez
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@Skunkara Manches was du schreibst stimmt, vieles ist aber falsch, von wegen "Fakten Check". Warum sollte ein Fahranfänger kein E-Auto fahren? Man muss nicht einmal die Kupplung erlernen, was ja eines der schwierigsten Sachen für einen Fahranfänger ist. Im Gegenteil, ein Fahranfänger hat es sogar leichter. Unser Leaf war auch unser erstes Auto. Das einzige Argument wäre, dass das erste Auto was man hat ein möglichst billiges sein soll, weil man ja am Anfang seiner Fahrerfahrung die meisten Schrammen ins Auto fährt. Das stimmt schon, aber dann soll er auch bitteschön kein Benziner für 20.000-25.000 kaufen, sondern einen für 5.000.

Aber das mit den gesundheitlichen Problemen, so ein Blödsinn, das einzige ist, wenn man in einem Tesla mitfährt und der Fahrer so wild beschleunigt, dass man Reiseübelkeit bekommt. Sorry, aber das mit den Wechselströmen ist absoluter, wissenschaftlich unbelegter Humbug. Vor Allem weil im E-Auto fast ausschließlich Gleichströme herrschen, und das einzige, was durch das Fließen von Strömen irgendwo geschieht ein Elektromagnetisches Feld ist, welches natürlich auch gut abgeschirmt ist, und erwiesenermaßen (gemessen) in einem E-Auto auch nicht anders stark ist als in einem Verbrenner.
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Re: Kaufberatung: Erstes Auto, am liebsten elektrisch.

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KingDav33 hat geschrieben: ich möchte mir gerne mein erstes eigenes Auto kaufen.
Derzeit habe ich ein Nettogehalt von 2700€.
Ich habe keine offenen Kredite und meine laufenden Kosten inklusive Miete betragen ca. 700€.
Einen Teil dieses offenen Budgets möchte ich gerne nutzen, um mir ein ansprechendes Elektroauto zu kaufen.
Für das Auto möchte ich maximal ~35.000 bezahlen.
Hallo KingDav33, ich bin seit einer Woche auch Besitzer meines ersten E-Autos und kann dir vielleicht ein paar gute Tipps geben. Dein Gehalt ist üppig, vorallem in Anbetracht zu deinen wirklich niedrigen, laufenden Kosten. Wohnst du so weit draußen auf dem Land oder ist deine Wohnung so klein? :-D Und hast du auch die Kosten für Lebensmittel, Kleindung, Freizeit mit eingerechnet? Leistbar sollte aber, aus meiner Sicht, ein E-Auto so locker für dich sein, zumal es ja bei den laufenden Kosten, im Vgl. zum Verbrenner, ja auch kräftig spart :-)

Aber wie dem auch sei, ich würde mir an deiner Stelle trotzdem kein neues E-Auto kaufen, auch wenn die erhöhte Förderung einem die Entscheidung gerade leichter macht. Viele junge Gebrauchte sind aber der bessere Kauf, weil deutlich günstiger! Ich habe mir z.B. einen 1 Jahr alten Ioniq gekauft, 10tkm auf der Uhr, 1 Vorbesitzer (Autohaus, Privatwagen des VK-Leiters) für 24.000€, statt einen Neuen für 31.000€ zu kaufen, was ein Neuer in gleicher Premium-Ausstattung und mit Schiebedach inkl. Abzug der 11000€ Bonus (Mischung aus Hyundai und staatlichem Bonus lt. Hyundai Webseite) die Hyundai gibt, kosten würde. So habe ich 7000€ gespart und ein Auto bekommen was (mir) völlig reicht und nahezu neu wirkt. 200km Reichweite habe ich im Sommer locker, CCS geht bei dem alten Modell auch noch schnell genug (weil der Akku klein und das Auto sehr sparsam ist). Dazu eine reichhaltige Ausstattung die bei einem ID3 fehlt oder auch nur in der sehr teuren Top-Version zu haben ist.

KingDav33 hat geschrieben:
1. Finanzierung oder Leasing?
Ich kenne auch wenig Argumente fürs Leasing, wenn es kein Firmenwagen ist. Und ja, ich kenne auch die Horror-Geschichten von Rückgaben.
Daher lieber Finanzieren.
KingDav33 hat geschrieben: 2. Welches Fahrzeug?
....Früher wollte ich mir immer den Golf VII kaufen, hatte aber noch nicht das Geld dafür. Der Golf hat mir vom Design schon immer sehr zugesagt, schön und gleichzeitig praktisch.
Warum dann nicht jetzt einen E-Golf? Vielleicht den sogar in Neu, wenn man noch einen unzugelassenen beim Händler findet, oder sonst als jungen gebrauchten (mit dem 35,8kw Akku) mit voller Hütte, und du hast ein tolles E-Auto für unter 25.000€. Die Beschleunigung ist beim Golf, wie auch und beim Ioniq, schon mit merklichen Bums und kein vergleich zu gleichstarken (PS) Verbrennern. Auch wenn der Golf keine 204 PS wie im ID3 oder Kia Soul hat. Aber genauso wenig wie man die im Alltag ständig braucht, benötigst du ja auch eine AHK nur selten. Daher würde ich da nicht meinen Fokus drauf legen, wenn die wirklich mal benötigt wird, dann lieber für die Zeit ein Auto (Verbrenner?) mieten was eine AHK hat.

Der Golf ist für 90% deiner Nutzung bestimmt genau das Richtige, lädt mit CCS 50kw ausreichend flott und bietet im Kofferaum Platz für einen Hund bzw. innen genug für nen Roadtrip mit Freunden. Und wenn man dann alle 200km oder 2 Stunden mal anhalten und Laden muss, so what?

Dafür hast du beim Kauf 10000€ gespart, die dir nicht auf der Monatsrate liegen und hast ein solides, gut gemachtes E-Auto :-)
2019er Ioniq Premium VFL

Re: Kaufberatung: Erstes Auto, am liebsten elektrisch.

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Egolf ist aber nichts für längere Strecken mit mehrmals Schnellladen - Stichwort Rapidgate.
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