Erstelektroauto <15k€: eUp, eGolf 190 oder i3 60Ah?

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Erstelektroauto <15k€: eUp, eGolf 190 oder i3 60Ah?

ultramario
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Schentach,
ich überlege nun schon seit einiger Zeit, den VW up! als Zweitwagen gegen einen Stromer zu tauschen. PV-Anlage haben wir und viel zu viel Strom diese Tage, was ideal für den Zweitwagen als E-Gefährt wäre.

Was sind eure Gedanken zu den drei Fahrzeugen?
Aktuell scheint mir der up! um einen Hauch zu klein, wobei der neue e-up! mit doppelter Reichweite dafür preislich besonders attraktiv (aber trotzdem noch klein) ist. Wärmepumpe u. CCS haben in Österreiche nahezu alle e-Gebrauchtwagen (bis auf manche i3), Sitzheizung wäre super, allerdings könnte es sein, dass ich im Winter eh wieder auf ein anderes E-Fahrzeug umsteige, weil sich aktuell ja recht viel tut am Markt.

Aktuell gibt es die besten Preis-Leistungs-Sets in Ö. mit dem i3 - wohl aufgrund der Menge am Markt. e-Ups der ersten Serie gibts auch für 12k. eGolfen gibts so ab 15k, die Stoff-Sitze sollen nicht gut sein, dafür ist die Reichweite angeblich etwas besser als bei den i3 60Ah.

Gefahren werden täglich Kurzstrecken zumeist 30-40km, selten 120km. Zu jeder Zeit kann auf den Verbrenner für längere Strecken getauscht werden.

Ich bin täglich hin und her gerissen und hoffe daher auf die ein oder andere fundierte Meinung von euch. :-) Danke schon mal.

Allerbeste Grüße aus dem Tullnerfeld
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Re: Erstelektroauto <15k€: eUp, eGolf 190 oder i3 60Ah?

Helfried
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Den deutlich meisten Fahrspaß macht sicher der BMW i3. Du hast aber noch nicht geschrieben, worauf du bei einem Auto wert legst!

Den Golf gibt oder gab(?) es neu ziemlich günstig, da weiß ich jetzt nicht, ob sich der alte 190 im Vergleich noch rentiert.

Re: Erstelektroauto <15k€: eUp, eGolf 190 oder i3 60Ah?

Misterdublex
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Der e-Golf190 ist ein sehr solides Auto, auch mit mehr Stauraum als der i3. Der e-Golf190 konnte auch noch mit DC bis 50 kW laden. Die Sitze finde ich eigentlich ganz gut.
E-Golf300-Fahrer als Familienerstwagen
smart Ed (451) als Pendelauto. Nachfolger für den Smart am 20.08.2020 bestellt: VW e-Up UNITED, unverbindliche Lieferung Q2/21 neu 23.11.2021

6,875 kWp PV-Anlage mit Bilanzpunktregler zur PV-Überschussladung.

Re: Erstelektroauto <15k€: eUp, eGolf 190 oder i3 60Ah?

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Wichtig ist eigentlich nur darauf zu achten, das man nicht einen der wenigen i3 oder e-Golf ohne CCS erwischt. Wobei da der Golf etwas langsamer ist nur 40kw statt 50.
Beim i3 muss man halt mit dem türkonzept zurecht kommen.

Einfach machen.🙂
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Re: Erstelektroauto <15k€: eUp, eGolf 190 oder i3 60Ah?

Wolfgang TYPE xxi
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ultramario hat geschrieben: Schentach,
ich überlege nun schon seit einiger Zeit, den VW up! als Zweitwagen gegen einen Stromer zu tauschen. PV-Anlage haben wir und viel zu viel Strom diese Tage, was ideal für den Zweitwagen als E-Gefährt wäre.

Was sind eure Gedanken zu den drei Fahrzeugen?
Aktuell scheint mir der up! um einen Hauch zu klein, wobei der neue e-up! mit doppelter Reichweite dafür preislich besonders attraktiv (aber trotzdem noch klein) ist. Wärmepumpe u. CCS haben in Österreiche nahezu alle e-Gebrauchtwagen (bis auf manche i3), Sitzheizung wäre super, allerdings könnte es sein, dass ich im Winter eh wieder auf ein anderes E-Fahrzeug umsteige, weil sich aktuell ja recht viel tut am Markt.

Aktuell gibt es die besten Preis-Leistungs-Sets in Ö. mit dem i3 - wohl aufgrund der Menge am Markt. e-Ups der ersten Serie gibts auch für 12k. eGolfen gibts so ab 15k, die Stoff-Sitze sollen nicht gut sein, dafür ist die Reichweite angeblich etwas besser als bei den i3 60Ah.

Gefahren werden täglich Kurzstrecken zumeist 30-40km, selten 120km. Zu jeder Zeit kann auf den Verbrenner für längere Strecken getauscht werden.

Ich bin täglich hin und her gerissen und hoffe daher auf die ein oder andere fundierte Meinung von euch. :-) Danke schon mal.

Allerbeste Grüße aus dem Tullnerfeld
Du scheinst doch genau zu wissen, was Du suchst und wo die Grenzen liegen, die das Auto noch abdecken soll.
Wenn dem so ist, wie es hier beschrieben wurde, dann lass Dich nicht von "CCS muss er haben" Hinweisen in die Irre leiten.

Der Restwert eines e-Golf ohne CCS ist mau, was also für Dich die Chance wäre, genau so einen eGolf zu suchen und günstig zu kriegen, weil der Verkäufer nix mehr von der Leier hören mag "CCS ?" - "Nee" .... tut tut tut , weil der andere aufgelegt hat.

Bei den anderen Extras würde ich einfach mal die Angebote entscheiden lassen statt auf einem Minimum an Ausstattung zu schauen und so die Auswahl unnötig einzuschränken.
Ein Schnapper ohne Sitzheizung bleibt ein Schnapper, denn Sitzheizung ist irgendwie immer nachrüstbar, andererseits sprichst Du ja klar von Zweitwagen und PV Anlagen Nutzung, also eine Art mobiler Batterie, was Sinn macht, so Du regelmäßig fährst und dazu auch noch ausreichend laden kannst während der PV Spitzen wie mittags oder am Wochenende.

Wenn Du meinst, eh wieder im Winter zu verkaufen, dann kauf e-Golf: der verkauft sich immer mit Handkuss, denn es ist ein Golf

Und das Ding hat keine Serienschäden, keinen Diesel Skandal, sondern ist langweilig solide, aber spannend elektrisch. Ansonsten schau in Deutschland nach Autos, denn vieles lässt sich ja aus der Ferne abklären, was den Wert eines Autos beeinflusst und dann halt Reise machen, sobald die Grenzen offen sind. Du kommst dann ja eh nicht auf Urlaub, sondern Ware abholen.

Da Du ja eh einen Verbrenner als Backup hast, bist Du doch immer auf der sicheren Seite !
1. du nutzt günstigen PV Strom bei 40 km / Tag: 6 kWh aus PV für 0,10€ / kWh oder 0,60 € pro Tag statt Benzin 40 / 100 x 6 x 1,3 = 3,2 € pro Tag
2. du wirst in den österreichischen "Hügeln" ja eher noch mehr sparen, weil der e-Golf rekuperiert
3. eGolf kannst Du jedem Neueinsteiger verkaufen, weil Golf ... der i3 ist in allem anders und vor allem beim Unfallschaden ein Carbon Totalschaden, denn reparieren kann es so gut wie keiner und die Versicherung ist daher teurer, zumindest hier, denn der neue eGolf liegt hier bei unter 200€ p.a. incl. VK
4. dein Wertverlust wird gering sein, denn der eGolf hat lange Garantie auf den Akku und Ersatzteile für die Karosse findest Du überall und günstig auch noch in 10 Jahren
5. Du hast einen Akku, der eben Deine PV perfekt ergänzt, also die Eigennutzung erhöht
6. und vor allem bekommst Du ein erwachsenes Auto, denn zwischen UP und Gold liegen 2 Fahrzeugklassen und die wirst Du sofort merken.

Wenn es Dir nicht gefallen sollte, kannst Du den eGolf am einfachsten verkaufen und an was Neues denken.
Bei jedem anderen tust Du Dich schwerer.
Der eGolf war zuvor im Übrigen kein Bestseller, der in Leasingflotten ging, so dass Du auch da keine Überschwemmung fürchten brauchst wie bei anderen Modellen, wo carsharer ihren Fuhrpark auf den Markt werden wie bei all den kleinen Karren a la Smart und Co.
Der eGolf hat auch Reichweite ... die ggü. Deinem Profil halt Reserven bietet.

Ein fehlender CCS stört auch nicht, denn sei Realist: Du fährst besagt 40 km mit 150 Wattstunden, dann brauchst Du 6 kWh und bei 200 Wh wären es 8 kWh
Mit Popel Schuko wäre doch Dein Akku dann mit 2,3 kW nach 3 - 4 Stunden voll. Wenn die Sonne abends beim Feierabend mal nicht so scheint, lädst Du halt am Wochenende auf und kannst gezielt den Stadtwerke Strom meiden. 40 km tgl. sind 160 km in 4 Tagen ... so dass Du auch mal erst nach 4 Tagen wieder 3 Sonnenstunden tanken brauchst, um am Wochenende voll per PV aufzuladen ... oder früh morgens 1 Stunde und abends 1 Stunde ... was ja schon 4 kWh per Schuko wären.

Und in dem 15000€ Segment gibt es wenige ausgereifte Autos, die Du jederzeit auch wieder gut verkaufen kannst, die einen Ruf der Zuverlässigkeit haben und die für jeden passen, denn mehr als einen Golf kann man ja kaum für das Geld erwarten.

Wir haben noch einen Mercedes blue efficiency Diesel der auf den letzten 50.000 km 5,5 Liter brauchte, der halt vergleichsweise günstig scheint, aber unterboten wird vom eGolf mit Strom vom Dach. Wir ergänzen da nun unseren Autoreigen um einen 2. e-Golf, weil für uns ein Akku Speicher an der PV teurer wäre. Stell Dir vor, Du kaufst ne Powerwall, dann stehen da auch 12000 - 15000€ auf der Rechnung, bis der montiert und abgenommen ist ...
Und bei Dir ersetzt der e-Golf ja ein 200 km / Wochen Spritverbrauch, was grob 10.000 km sein dürften und damit 100 x 6 L x 1,30 € = 780€ Sprit Ersparnis, wovon nach Gegenrechnung der PV Grenzkosten von 1.500 kWh p.a. mit 0,10€ / kWh grob 625€ übrig bleiben.
Wartung, Reparaturen, Steuern und Versicherung sind auch deutlich günstiger, so dass Du da über Jahre betrachtet sicher 1200€ günstiger fahren wirst, erst Recht beim Wertverlust, denn ein 15000€ e-Golf lass einfach mal bei Deiner Nutzung von 10000 km noch 10 Jahre laufen, dann hat der nur 1.500€ p.a. verloren, aber Du wirst ja schon jährlich 1200€ ggü. eUP Betrieb gespart haben - auf Basis deutscher KFZ Steuer etc., da das ja in Österreich bei Versicherung und Steuer ganz anders laufen kann.
Günstig kaufen und genießen ... ggf. noch Sitzheizung nachrüsten, oder bei 15.000€ gleich an neu kaufen denken, so es in Österreich ähnliche Neuwagenförderungen gibt. Meinauto.de hatte unlängst noch neue e-Golf für 21.000€ im Angebot, allerdings was das Angebot gut 100 km von Bremen entfernt.

Re: Erstelektroauto <15k€: eUp, eGolf 190 oder i3 60Ah?

0cool1
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CCS muss er haben. Egal für was man das Auto braucht oder plant zu nutzen, irgendwann kommt der Tag an dem man es braucht und sich dann ärgert.
Also: unbedingt darauf achten dass es dabei ist
Gekauft! Ab 08/2017 unterwegs mit einem e-Golf (190)

Re: Erstelektroauto <15k€: eUp, eGolf 190 oder i3 60Ah?

Misterdublex
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Fluencemobil hat geschrieben: Wichtig ist eigentlich nur darauf zu achten, das man nicht einen der wenigen i3 oder e-Golf ohne CCS erwischt. Wobei da der Golf etwas langsamer ist nur 40kw statt 50.
Beim i3 muss man halt mit dem türkonzept zurecht kommen.

Einfach machen.🙂
Das ist nicht richtig, der e-Golf190 hat eine andere Zellspannung als der e-Golf300 und kann an 125 A DC mit 50 kW laden.
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Re: Erstelektroauto <15k€: eUp, eGolf 190 oder i3 60Ah?

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Wolfgang TYPE xxi hat geschrieben: oder bei 15.000€ gleich an neu kaufen denken, so es in Österreich ähnliche Neuwagenförderungen gibt. Meinauto.de hatte unlängst noch neue e-Golf für 21.000€ im Angebot, allerdings was das Angebot gut 100 km von Bremen entfernt.
Vielen Dank, lieber Wolfgang, für deine sensationell ausführliche Antwort!! Vielen Dank auch allen anderen für ihre Antworten! Das hilft mir schon sehr!

Ich hätte vor 2 Wochen schon fast bei einem e-Golf 300 Jahreswagen zugeschlagen, jedoch waren mir dann 28k doch zu viel und ich mag kein obligatorisches Vollkasko. Die günstigen Preise in D kann ich als Österreicher mangels Förderung nicht abrufen und gebraucht gibt es momentan keine attraktiven e-Golf 300 bzw. habe ich noch keine gesehen.

Alles klar, dann werde ich mich mal umschauen, wo es attraktive e-Golfen 190 gibt.
Allerbeste Grüße,
Mario

Re: Erstelektroauto <15k€: eUp, eGolf 190 oder i3 60Ah?

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Wenns nach Wolfgang TYPE xxi geht gibt es da keine Zweifel. Ich habe jetzt 9mal "eGolf" in seinem Posting gezählt. :lol: Ich bin fast alle gängigen e-Autos schon, auch im direkten Vergleich mal in einem Test, gefahren und hatte und habe beim eGolf leider am wenigsten Fahrspaß. Aber die Geschmäcker sind eben verschieden,zum Glück. ;)
Ist das nicht gut ?
Ja ! Das ist nicht gut !

Re: Erstelektroauto <15k€: eUp, eGolf 190 oder i3 60Ah?

Misterdublex
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@bm3 :
Der e-Golf ist kein Fahrspaß E-Auto, sondern ein pragmatisches Fahrzeug.

Wenn ich Fahrspaß haben möchte, nehme ich unseren Smart Ed 451. 😃

Sollte @ultramario ein praktisches Fahrzeug suchen, ist er mit dem e-Golf genau richtig.
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