Das Thema Langstrecke...

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Re: Das Thema Langstrecke...

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B.XP hat geschrieben: Der Herbst rückt langsam näher, mit ihm die vom Frühjahr aufgeschobene Entscheidung: Wie geht es weiter mit dem Diesel?
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Mehr Kofferraum (idealerweise gehen 2m-Ikeapakete rein), die Möglichkeit Fahrräder mitzunehmen, Assistenzsysteme zum Spurhalten, adaptivem Tempomat, Spurwechselwarnung und adaptives Fernlicht (...) und an elektromobilen Talenten: Hohe Ladeleistung und idealerweise die Möglichkeit 300 km auf der Autobahn zu fahren ohne nachladen.
Wenn Du nicht völlig in der GE-Blase hockst: Den i3 als Erstwagen halten und für die Langstrecke zusätzlich einen billigen gebrauchten Diesel-Kombi holen.
BMW i3 (94Ah), Smart (451) ED Cabrio mit 22kW-Bordlader
Audi etron reserviert
bald 10kWp PV auf dem Dach und Erd-Sole-WP im Keller
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Re: Das Thema Langstrecke...

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graefe hat geschrieben: Wenn Du nicht völlig in der GE-Blase hockst: Den i3 als Erstwagen halten und für die Langstrecke zusätzlich einen billigen gebrauchten Diesel-Kombi holen.
Öhm...Das läuft eher auf "Polo behalten" raus als dass ich Geld in die Hand nehme so ein Fahrzeug zu kaufen. Das hat eine Reihe von Gründen: Bei meinem Auto weiß ich, wie ich es behandelt habe, im Zweifelsfall fährt das nochmal so lange wie bisher. Autos, die sich als "Schnäppchen" getarnt haben, haben sich in meiner Familie und meinem persönlichen Umfeld eigentlich eher als "Fass ohne Boden" entpuppt.
Dazu kommt einfach, dass ich ein gewisses technisches Niveau erwarte - und das ist bei Fahrzeugen über einem gewissen Alter schlicht nicht vorhanden. Und spezifisch Diesel ist, dass Autos, die gut ausgestattet sind auch viel gefahren wurden und schon stattliche Kilometerstände aufweisen. Von Leasingrückläufern lasse ich ganz die Finger, ich weiß mittlerweile wie die Autos als Firmenwägen - oder schlimmer: Mitarbeiterleasing - gefahren werden. Wie viel dran ist weiß ich nicht, aber Autos, die gerne mal 300tkm halten, sind als Mietwagen angeblich nach 30tkm durch.

€dit: Ich hab mal die letzte Urlaubsstrecke mit 1400km in ABRP eingegeben. Unsere tatsächliche Pausenzeit war ~2,5-3h, der i3s braucht 5,5h Ladezeit (mit der Windstärke eher mehr), der Ioniq Facelift braucht 5min weniger. Dafür brauch ich kein zweites Auto. Der alte Ioniq liegt bei 3,75h Ladezeit, ebenso wie der Kona 64Ah. Der e-Niro wäre bei 3,5 Stunden besser als der alte Ioniq.
Bei Tesla wäre der LR bei 1,40h und das SR+ auf knapp unter 3h.
Das bedeutet - wenn man nach den ABRP-Werten geht - dass wir mit dem i3 drei Stunden länger unterwegs wären, der alte Ioniq uns mit den häufigen Ladestopps nicht unbedingt entgegen kommt, der e-Niro kaum eine Einschränkung wäre, das TM3 SR+ die Ladezeit gleich unserer Pausenzeit hätte und das TM3 LR an der Stelle "overkill" wäre.
BMW i3s 120Ah || Tesla Model 3 LR AWD

Re: Das Thema Langstrecke...

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B.XP hat geschrieben: ...
Mehr Kofferraum (idealerweise gehen 2m-Ikeapakete rein), die Möglichkeit Fahrräder mitzunehmen, Assistenzsysteme zum Spurhalten, adaptivem Tempomat, Spurwechselwarnung und adaptives Fernlicht (...) und an elektromobilen Talenten: Hohe Ladeleistung und idealerweise die Möglichkeit 300 km auf der Autobahn zu fahren ohne nachladen.
Ein bisschen liest sich deine Wunschvorstellung wie eine eierlegende Vollmilchsau. Irgendwo musst du Abstriche machen. Eine realistische Reichweite von 300 km bekommst du nur mit einer Batterie von 64 kWh oder größer. Das schränkt die Modellauswahl ziemlich ein.
Und ein wichtiger Punkt wurde von den Bedenkenträgern noch nicht erwähnt: Ohne eigene (private) Lademöglichkeit bleibt jedes (Solo-)E-Auto ein Abenteuer. Siehe die Beispiele im Ladesäulenpranger und im Forum "Öffentliche Ladeinfrastruktur".
e-soul 64kWh seit 1.9.19. Davor 18 Jahre einen Audi A2.
seit 3.3.20 mit privater Lademöglichkeit.

Re: Das Thema Langstrecke...

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Ich habe die öffentliche Ladeinfrastruktur noch nicht als "Abenteuerlich" erlebt. Von den Abenteuern lese ich immer in der Presse und sehe Sachen auf YouTube. Ich war letztens an einer Innogy-Ladesäule, die nach Störungslog innerhalb von unter 2 Tagen wieder in Betrieb war. Das wird gerade alles langsam, und mit dem ID.3 und der gesteigerten Menge Kundschaft steigt der Druck von Tag zu Tag. Aber natürlich ist es ein Unterschied, ob ich alle 60-80km eine Ladesäule anfahren muss (wie es manche Zoe-Fahrer hier beschreiben), alle 200 oder alle 300km.

Natürlich geht das nur mit 64kWh oder mehr. Die Preisfrage ist am Ende: Binde ich mir ein zweites Auto ans Bein oder lasse ich es. Oder ist meine Elektro/Verbrenner-Kombi (75%/25% was die Fahrleistung angeht) erstmal das Maß der Dinge? Die kostet mich erstmal Steuer, Versicherung, Parkplatz, Wartung - aber nicht den Preis einer Neuanschaffung on Top.
BMW i3s 120Ah || Tesla Model 3 LR AWD

Re: Das Thema Langstrecke...

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So... Das Thema findet wohl vorläufig den Abschluss.

Ein Model 3 LR mit FSD und AHK ist bestellt, Verbrenner geht in Zahlung. Wahrscheinlich würde auch das SR+ reichen mit nachträglich selektiv freigeschalteten Funktionen, aber der heutige Besuch auf dem Gebrauchtwagen-Markt hat mir gezeigt dass etwas weniger dann schnell "viel weniger" bedeutet...

Zu den Alternativen: Keine AHK für Fahrräder... Beim ID.3 Wohl erst zum Facelift. Kein zweites Auto "hält" bei uns wohl ein halbes Jahr bis der Bedarf wieder da ist...
BMW i3s 120Ah || Tesla Model 3 LR AWD

Re: Das Thema Langstrecke...

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Yay, Triplepost:
Diesel ist jetzt weg, bei der ganzen Geschichte kam noch raus, dass trotz gutem Allgemeinzustand jede Menge Punkte zu erledigen gewesen wären. Bremsen, Motorwartung alleine wäre bei 2000-2500€ mit Arbeitskosten gelegen (>1500€ nur Material). Abgas-Hardwarenachrüstung trotz VW-Zuschuss noch 1500€. Also 4000€ um das Auto länger als 150.000 km und überallhin zu fahren. Nächstes Jahr vermutlich beide Sätze Reifen, TÜV => >1000€. Ganz schön happig... !

"Alte" Verbrenner sind für Handel und Werkstatt einfach eine Goldgrube...
BMW i3s 120Ah || Tesla Model 3 LR AWD
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