Neuer wirtschaflichster Erstwagen, nur welcher

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Neuer wirtschaflichster Erstwagen, nur welcher

CptKrustenkäse
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Aloha,

am Autogas Verbrenner hat sich der Zylinderkopf nach 240.000km verabschiedet, also muss was neues her.

Ich bin schon irgendwie geil auf ein E-Auto, stelle mir aber die für mich wichtigste Frage: Ist es wirtschaftlich? Mir gehen diverse Gedanken durch den Kopf die ich mal ein wenig wirr hier zusammen trage. Sorry. Aber vlt hat jemand die fehlende Entscheidungshilfe für mich.

Einsatzzweck/Wunschliste:

- 1. Wagen, es steht kein Verbrenner in Reserve.
- Wird kaum zum Pendeln gebraucht, 95% 🚲
- ~17.000km / Jahr
- 300km ohne Nachladen bei 120km/h wären nett, darunter wird's, vermutlich nervend. Unter 200km wäre es aber definitiv nichts für mich. Da fahrten um die 200km schon recht häufig sind.
- AHK! Kein Einzelabnahme selbstbau gedöns. 750kg reicht.

Wirtschaftlichkeit ist am wichtigsten. Mit meinem Suzuki Swift kam ich jetzt nach 10,5 Jahre auf 16ct/km, All inclusive. Wie bei diesem soll auch das nächste Auto bis zum wirtschaftlichen Ende gefahren werden. Verkauf weil's "was besseres in 3 Jahre gibt" möchte ich eigentlich nicht. Gleiche gilt für Leasing oder Miete für 1-2 Jahre bis "was gutes am Markt ist".

24k€ hätte ich auf der hohen Kante, die waren für den vorbestellten Sion angespart, aber das dauert jetzt zulange und ich hab da auch ein wenig die Hoffnung verloren. ( Ja, der entspricht nicht den Wunschvorstellung oben, aber da hätte ich aufgrund des Gesamtkonzepts irgendwie mit leben können ).
Kredit aufnehmen komme ich für ein ordentliches E Auto wohl nicht drumherum, daher auch die ständige frage in meinem Kopf ob ein Diesel Jahreswagen nicht besser kommt. Wenn die nächste Bundestagswahl da natürlich nicht dazwischen grätscht. Limit für einen Kredit wäre maximal weitere 20k.

Vlt. noch gut zu wissen, Leitung für 22KW Lader Daheim habe ich damals schon gelegt. Und auf dem Dach wäre aktuell eine 4kwP PV Anlage. Im Sommer könnte ich damit das Auto Tagsüber laden, was mich wieder stark Richtung EAuto schwanken lässt.

Bin einfach Unentschlossen...
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Re: Neuer wirtschaflichster Erstwagen, nur welcher

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Mit AHK gibt es momentan nur sehr wenige Elektroautos, und 200 bis 300 km Reichweite bei 120 km/h sind auch nicht wenig. Eigentlich bleibt nur ein Model 3 SR+. 43.430 Euro nach Förderung. Wirtschaftlich ist das sicher nicht, wenn Du es mit dem günstigsten Verbrenner vergleichst, der Deine Anforderungen erfüllt.

Wenn Du auf die AHK verzichtest, hast Du wesentlich mehr Optionen. Wozu brauchst Du die? AHK nur für den Fahrradträger gibt es auch noch einige.

Ich hatte wegen Erstwagen recherchiert, wo ich auch gern eine AHK hätte; da insbesondere meine Frau aber ein Auto mit 7 Sitzen wollte, wird der Erstwagen doch kein Elektroauto.
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Re: Neuer wirtschaflichster Erstwagen, nur welcher

Helfried
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CptKrustenkäse hat geschrieben: - 300km ohne Nachladen bei 120km/h wären nett, darunter wird's, vermutlich nervend.
Warum ohne Nachladen? 15 min laden, und es geht sogar mit den ältesten Autos. Am wirtschaftlichsten wäre da der Ioniq von Hyundai. Ich finde, die 15 min nerven keineswegs, wenn du so sehr wenige km im Jahr fährst. Man sollte aber zugegeben nicht jede Pause mit Essen verbringen. :)

Re: Neuer wirtschaflichster Erstwagen, nur welcher

CptKrustenkäse
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Köln Bonner hat geschrieben: Wenn Du auf die AHK verzichtest, hast Du wesentlich mehr Optionen. Wozu brauchst Du die? AHK nur für den Fahrradträger gibt es auch noch einige.
AHK für Brennholz holen ( nicht im Wald ;-) ), bin Recht oft Kunde im Bauhaus, darüber hinaus hat Frau ein Pferd, das wird zwar nicht damit gezogen, aber es wird immer mal wieder gelumps dahin gefahren.

Kam auch beim Model 3 raus aber 44k sind halt ne Ansage. Hatte versucht es mir schön zu rechnen in dem ich mal geschaut habe was ein Verbrenner in der Motor-Leistungsklasse neu kostet, kam ich beim Ford Focus GT raus für 40k. Aber wenn ich ehrlich bin, wozu 300PS. 😆 Mein Hänger zieh ich jetzt mit 92PS Autogas, und >130kmh bin ich vlt 5h in meinem Leben gefahren....

Ich hatte mal was davon gelesen das der Model3 für 1,5 Mio. km gebaut worden sei, die Batterie für 500.000km. Könnte man sich, wenn es den wahr wäre, dann natürlich ähnlich schön rechnen wie der Kauf von Makita Werkzeug statt Güde - kostet mehr, hält aber länger.

Helfried hat geschrieben: Warum ohne Nachladen? 15 min laden, und es geht sogar mit den ältesten Autos. Am wirtschaftlichsten wäre da der Ioniq von Hyundai. Ich finde, die 15 min nerven keineswegs, wenn du so sehr wenige km im Jahr fährst. Man sollte aber zugegeben nicht jede Pause mit Essen verbringen. :)
Grundsätzlich kann ich mit 15min Leben. War es beim Ioniq aber nicht so daß der AC nur Schuko kann? Dafür ist mir das DC Ladenetz dann ehrlich gesagt noch zu dünn gepaart mit der Unzuverlässigkeit der Ladesäulen Betreiber. 😑
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Re: Neuer wirtschaflichster Erstwagen, nur welcher

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Ioniq kann AC einphasig mit ca. 7 kW laden an einer 22-kW-Ladesäule (allerdings nicht mit dem mitgelieferten Kabel, da gehen nur 3,6 oder 4,6 kW). Aber keine AHK für einen Anhänger (also gehen tut es schon, aber nicht eingetragen), nur für Fahrradträger oder Heckbox..
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Re: Neuer wirtschaflichster Erstwagen, nur welcher

CptKrustenkäse
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Hm okay, schade. Aber danke für die Info.
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Re: Neuer wirtschaflichster Erstwagen, nur welcher

Misterdublex
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Renault ZOE 50 kWh hat doch auch eine AHK und dürfte günstiger sein als ein Model 3.
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smart Ed (451) als Pendelauto. Nachfolger für den Smart am 20.08.2020 bestellt: VW e-Up UNITED, unverbindliche Lieferung Q2/21 neu 23.11.2021

6,875 kWp PV-Anlage mit Bilanzpunktregler zur PV-Überschussladung.

Re: Neuer wirtschaflichster Erstwagen, nur welcher

Michael_Ohl
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Güde bau im Gegensatz zu Makita kein Werkzeug, sie verkaufen Spielzeug. Wenn die Hersteller langsam mal damit anfangen Batterien aufzuarbeiten, wird es auch was mit Nachhaltigkeit. So sitzen wir auf einer Mogelpackung die nach 150000km auf dem Schrottplatz steht.

MfG
Michael
Kangoo ZE maxi seit 2015 118000km, Kangoo ZE Postkutsche seit 2018 90000km, E-UP seit 2020, 4500km, C180TD seit 2019 26000km , max G30d seit 2020 300km, Sunlight Caravan seit 2012 und Humbauer 1300kg. Seit 2013, E-Expert 75kWh bestellt.

Re: Neuer wirtschaflichster Erstwagen, nur welcher

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Ich rechne mir gutes Werkzeug nicht schön - die Wirtschaftlichkeit ist mir egal. Arbeiten mit gutem Werkzeug macht einfach mehr Spaß und bringt oft auch ein besseres Ergebnis. (Ok, dadurch dass es mehr Spaß macht und ein besseres Ergebnis gibt, mache ich sehr viel selbst und dadurch wären einige Werkzeuge tatsächlich sehr wirtschaftlich, aber bei der Anschaffung achte ich grundsätzlich auf eine gewisse Qualität - also Makita/Bosch blau reicht, muss nicht Hilti sein.)

Beim Auto wird auch oft von "Wirtschaftlichkeit" geredet, aber irgendwie bezieht sich das dann nur auf die Wahl des Antriebsstrangs. Wenn es nur darum geht, ist man wohl mit einem Dacia besser bedient.

Was ich damit sagen möchte: Wenn man hier über ein passendes Auto diskutieren möchte, aber als wichtigste Eigenschaft die "Wirtschaftlichkeit" nennt, dann ist man hier eigentlich falsch.
08/2019 Outlander PHEV PLUS: (ca >95% der km und 99,5% der Fahrten elektrisch, überwiegend PV geladen - für Kurzstrecken, Berg- und Anhängerfahrten)
05!/2021 VW ID.3 Pro Business: als Firmenwagen bestellt - für Kurz und Mittelstrecken

Re: Neuer wirtschaflichster Erstwagen, nur welcher

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Brauchst Du die Wirtschaftlichkeit wirklich? Wenn Deine Frau reitet oder ein Pferd hat seit Ihr ja keine Almosenempfänger!
Wenn Du die 17000 km ohne Pendeln fährst, dann verbringst Du ja um die 250 Stunden eher just for fun im Auto!

Was sollen diese ganzen theoretische Überlegungen?
Miete Dir mal ein Wochenende ein Modell 3 und probier elektrisches Fahren einfach mal aus.
Fährst Du drauf ab, dann gönnt Euch einen Tesla und gut is.
Geht es Dir nur um's Geld, such Dir einen Gebrauchten mit Anhängerkupplung. Ist garantiert wirtschaftlicher!

Gruß TY12
Roller e-max, Twizy, Smart ED, G190 bis 09/17, G300 seit 05/2018, e-UP2 seit 04/2020
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