Kaufberatung Elektroauto

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Re: Kaufberatung Elektroauto

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pe58 hat geschrieben:Gibt es das Fahrzeug eigentlich auch mit Tempomat oder wäre er nachrüstbar ?
Nachrüstbar: c-zero-i-miev-ion/tempomat-t26699.html
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Re: Kaufberatung Elektroauto

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Wobei ich mir den Tempomat zwar einbauen werde (sowie eine Sammelbestellung zustande kommt), ihn aber bislang nicht wirklich ernsthaft vermisst habe. Man fährt mit dem Auto ja auch kaum stundenlang auf der AB :-)
Als Limiter in Geschwindigkeitsbegrenzungen fände ich ihn allerdings schon praktisch. Auf meiner Pendelstrecke gibt es ein paar Tempo 30-Zonen.
Gruß
Werner
Peugeot iOn Produktionsdatum 09/2015

Re: Kaufberatung Elektroauto

just_cruise
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@awei: falls Du über einen PHEV nachdenkst: vielleicht kommt - als familientaugliches Fahrzeug - der Kia Optima PHEV infrage? Ist weniger als bekannt als der Passat GTE, scheint aber ähnlich zu sein - vermutlich etwas günstiger zu bekommen.
Tesla S 75 seit Dez. 2017

Re: Kaufberatung Elektroauto

Torsten nele90e
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in jedem Fall empfehlenswert : erst Probefahrt, dann die Überlegung.

e-flat.com bei Bielefeld bietet Leasing ab 1 Monat Laufzeit, beim Zoe mit großem Akku erinnerungsgemäß sogar aktuell ohne Bereitstellungsgebühr.

Toyota bietet den Plug-in Prius mit ~50km E-Reichweite; i.V.z Passat auch im Verbrenner Modus sehr sparsam weil im 'Atkinson' Zyklus also quasistationär betrieben. Neu ca 38k, und toyota bietet Hybrid Prämien für euren alten Nicht-Toyota-Diesel.

Letztlich fragen dich, ob du / ihr wirklich nochmal Verbrenner hören wollt, wenn ihr euch im Alltag ans elektrische Fahren gewöhnt habt.
Zoe Q210 seit Dezember 2017

Re: Kaufberatung Elektroauto

awei
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Ich habe mich jetzt ein paar Tage informiert, vielleicht ist es ja auch für andere interessant:

Aktuelle Familien-PHEV (Camping-Urlaub Tauglich)

- Kia Optima
- Mitsubishi Outlander
- Passat GTE

Nachdem ich mich mit Testberichten, Foren und Testvideos zugeschüttet habe ist mein Ergebnis aktuell folgendes:

Der Passat hat für mich das beste Gesamtpaket. Gute Fahreigenschaften, beste Sicherheit, Fahrspaß, großer Kofferraum und beste Verarbeitungsqualität. Allerdings relativ teuer mit Kinderkrankheiten und man kann ihn momentan nur gebraucht kaufen. Nächstes Jahr kommt eine neue Version, die viele Kinderkrankheiten ausmerzen soll und beim Elektro-Antrieb wahrscheinlich eine Stufe besser wird. Potential gibt es bei der Reichweite, der Schnellladung und dem Verbrauch.

Somit werde ich sehr wahrscheinlich das Facelift abwarten und mir bis dahin evtl. doch ein kleines, gebrauchtes Elektro-Auto kaufen (bis ca. 14.000 Euro). Auf zwei bis drei Jahre kommen für mich folgende Autos in Frage:

- VW e-up
- Renault ZOE (24 h Probefahrt am kommenden Dienstag)
- Nissan Leaf

Ich habe mir auch noch den iOn angeschaut, aber mit dem kann ich einfach emotional nichts anfangen. Wahrscheinlich wäre es die günstigste Variante, aber bei mir muss es auch emotional passen. Der Leaf hat es da mit seinen Glupschaugen bei mir auch eher schwer :-)

Beim ZOE bin ich bei der Qualität misstrauisch und mit die Batteriemite finde ich irgendwie blöd :-) Bei den Gebrauchtwagen macht es auf 2-3 Jahre allerdings nicht so viel aus. Der ZOE ist als Gebrauchtwagen dafür auch eher günstig zu haben (ab. 10.000€)

Der Leaf und der e-up sind wahrscheinlich die bessere Entscheidung... Das Grübeln geht weiter :-)

Re: Kaufberatung Elektroauto

just_cruise
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Bleibt also der e-up. Bin den auch mal Probe gefahren. Habe den als "Kraftpaket" in Erinnerung. Für mich so ein bisschen der "Geheimtipp" unter den stark reichweitenbegrenzten EV - aber auch gebraucht vermutlich nicht gerade billig. Ordentliche, solide Verarbeitung (VW eben). Wenn Du den günstig bekommen kannst, sicher nicht verkehrt.

Die ZOE gilt übrigens als 'Ladezicke' (kommt aber wohl aufs Baujahr / Modell an), siehe dieses Forum.
Tesla S 75 seit Dez. 2017

Re: Kaufberatung Elektroauto

svt
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Ich war in einer ähnlichen Situation Anfang 2018 (bislang VW-Bus gefahren, wollte ein Elektroauto) und habe mir probeweise einen Zoe von e-flat gemietet. Den Bus habe ich parallel noch behalten, wir wollten ja nur mal probieren und wir hatten Sorge, dass der Platz nicht ausrreicht.

Nach einigen Monaten haben wir eine Zwischenbilanz gezogen und festgestellt, dass wir nicht nur mehrere 100l Diesel eingespart, sondern den Bus auch nur 1xgenutzt haben und ansonsten den Zoe gefahren sind. Also Bus verkauft und einen Nissan bestellt, da dieser für unsere Familie (5 Personen) mehr Platz bietet, der Zoe ist mit 3 Kids hinten für längere Fahrten doch eher grenzwertig. Und wenn wir doch mal einen großen Wagen benötigen, mieten wir uns den, das ist immer noch günstiger, als sich das ganze Jahr so ein Dickschiff vor die Tür zu stellen und damit 2km zum Aldi zu fahren...

Was ich damit sagen möchte: Miete Dir doch einen Wagen bei e-flat oder einem der anderen Anbieter. Das ist wahrscheinlich günstiger, als sich einen gebrauchten Wagen zu kaufen und irgendwann wieder zu verkaufen (in 2-3 Jahren sieht die Elektrowelt ggf. ganz anders aus). Und wenn dann Dein Wunschwagen auf den Markt kommt, bestellst Du den und kündigst den Mietvertrag, bringst das Auto zurück und fertig. Du wirst auf jeden Fall viele Erfahrungen mit Elektromobilität machen und kannst Deinen Bedarf und die Grenzen der Technik viel besser selbst einschätzen.

Viel Erfolg !
Renault Zoe Z.E. 50 seit 07/2020
Nissan Leaf ZE1 seit 09/2018
Renault Zoe Z.E.40 (12/2017-09/2018)

Re: Kaufberatung Elektroauto

awei
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Nächster Zwischenstand:

Da ich diese Urlaubswoche zu Hause bin, habe ich mir eine Probefahrt mit der ZOE und dem Passat GTE organisiert. Die ZOE durfte ich sogar 24 Stunden behalten und das hat echt Spaß gemacht. Er ist einfach zu bedienen und fährt super spritzig. Absolut Alltagstauglich und die Reichweite war mehr als ausreichend. Ein paar Sachen sind mir aber doch negativ aufgefallen:

- Schlimm: die ganze Zeit spiegelt sich das Amaturenbrett in der Windschutzscheibe. So krass habe ich das noch bei keinem anderen Auto erlebt und es ist auf jeden Fall störend. Das Renault das nicht besser hinkriegt ist unfassbar...

- weinger Schlimm: nur auf der Fahrerseite gibt es eine Fensterscheiben-Automatik

- weniger Schlimm: die Türen müssen mit ziemlich (für mich ungewohnt) viel Schwung zugedrückt werden

- weniger Schlimm: die komplette Verarbeitung ist deutlich "billiger" als ich das von VW und Skoda gewohnt bin

Sonst gibt es kaum etwas zu bemängeln und ich bin ziemlich angefixt... Zum Schluss habe ich bei Aldi für eine halbe Stunde das Auto gratis geladen. Ich war sehr beeindruckt, dass in dieser Zeit fast 9 kWh aufgeladen wurde.

Beim Passat GTE war es dagegen irgendwie ernüchternd. Ich hatte ein Modell mit nahezu Vollausstattung was einerseits ziemlich spannend - aber andererseits extrem überfrachtet ist. Das ganze Display-Kino war einfach zu viel für mich - und das will was heissen :-) Man kann es eigentlich es gut und intuitiv bedienen aber 60 bis 80% davon sind einfach unnötig!

Dann kam dazu, dass man mir das Auto vollkommen entladen übergeben hat :oops: Ich habe es dann erst einmal zu Hause gut eine Stunde an die Steckdose gehängt. Das hatte den Vorteil, dass ich mich in Ruhe mit dem ganzen Schnickschnack auseinandersetzten konnte.

Nach gut einer Stunde hatte ich "Saft" für 16 km elektrisch fahren, was "etwas" zu viel versprochen ist. Der Passat GTE fährt sich natürlich super komfortabel und ruhig, aber das mit den Fahrmodus ist einfach zu kompliziert. Es gibt viel zu viele davon auch sonstigen Kram den man auswählen kann. Ich schätze mal, dass ich schlussendlich nur zwischen dem GTE- und dem E-Modus wechseln würde. Der Hybrid-Modus macht wenig Spaß und man merkt, dass der Benzin-Motor mit den 1,8 Tonnen doch etwas zu kämpfen hat. Falls der Akku leer ist, könnte man damit eher passiv auf der Landstraße oder auf der Autobahn auf der Spur neben den LKWs fahren...

Die Betriebsmodus des Autos verhalten sich auch ziemlich undurchsichtig. Als der Akku leer war, hat er ihn einfach wieder mit dem Benziner auf 8 km Reichweite aufgeladen. Ich bin mir nicht sicher ob ich das gut finde. Zwischendrin habe ich die Tagesdaten zurückgesetzt um zu ermitteln wie hoch der Verbrauch ist. Zum Schluss standen 5,6 l Benzin und 2,9 kWh auf dem Display was irgendwie schwer nachvollziehbar ist. Ich vermute mal, dass er den erzeugten Strom vom E-Verbrauch abzieht...


Fazit: Vielleicht sind wir bald Besitzer einer ZOE und behalten den Schummel-Diesel Passat für die langen Strecken. Es ist nach wie vor ärgerlich, dass man einfach keine große Auswahl bei den Elektroautos hat (die verfügbar und bezahlbar sind).

@ svt & Thorsten: Das e-flat Angebot ist ein interessanter Tip. Aber auf 3 Jahre gerechnet kostet die ZOE dann gut 10.000 Euro was mich doch etwas abschreckt. Da wäre der iOn mit 5.400 Euro viel interessanter. Dafür müsste ich aber noch die Vernunft aufbringen ;)

@ just_cruise
Der e-up! ist leider auch nur in homöopatischen Dosen verfügbar. Preislich ist er mit der ZOE vergleichbar bei etwas weniger Platzangebot...
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