Lohnt sich ein Elektroauto?

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Re: Lohnt sich ein Elektroauto?

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  • Alex1
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Da sehen wir wieder, wie wichtig es wäre, wenn unsere ex-Klimakanzlerin sinnvolle Maßnahmen ergriffen hätte. Und vielleicht noch ergreifen würde... :roll:
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Freitag treffen wir uns: https://fridaysforfuture.de/allefuersklima/

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Alex

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Re: Lohnt sich ein Elektroauto?

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Lohnt sich...........?????

1te große Inspektion: 67,50€

Heute 2te große Inspektion nach drei Jahren und 60Tkm : 82.33€ !!

Da beantworte sich die Frage von selbst !

Re: Lohnt sich ein Elektroauto?

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Herr Fröhlich hat geschrieben:Da beantworte sich die Frage von selbst !
Ach ja?
Meine beiden Inspektionen lagen über 200€. Die erste war teurer als zuvor beim gleich alten Diesel, die zweit war etwas billiger. Insgesamt gibt es sich nichts. Der Diesel war aber in der Anschaffung 1/3 billiger und Akkumiete musste ich auch nicht zahlen.

Aber glaubt doch was ihr wollt, wenn euch das glücklich macht...
Zoe Q210, keine fossilen Energieträger mehr im Haus.

Ist nur meine Meinung, ihr dürft gerne eine andere haben.

Re: Lohnt sich ein Elektroauto?

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  • Alex1
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200 Euro? Wie hast Du das denn hingekriegt? Das ist wohl absoluter Rekord :o

Ich bin auch nie an die 100,- gekommen.
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Re: Lohnt sich ein Elektroauto?

Odanez
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Ich habe ja bevor ich mich für den gebrauchten Leaf entschlossen habe viel durchgerechnet, und bin zu dem Schluss gekommen, dass in meiner Situation (zugegeben, dass diese keinesfalls auf die Mehrheit der Menschen zutrifft), der Leaf, oder zumindest ein E-Auto mit Kaufakku bei weitem das günstigste Auto auf Dauer für mich ist. Hier sind die Gründe:

- 15-20% des Stroms lade ich daheim, der Rest auf Arbeit und unterwegs, bis jetzt alles kostenlos. Das bedeutet im konkreten Fall ein Ersparnis von bis zu 1000EUR pro Jahr, was den Strom bzw. Sprit betrifft (abhängig natürlich vom Strompreis, Spritpreis und Verbrauch)
- Da der Leaf mein erstes Auto ist, zahle ich bei der Itzehoer an die 600EUR/Jahr Vollkasko, da es dort einen Sondertarif gibt, der die Schadensfreieitsklasse nicht mitberechnet - jede andere Versicherung würde für mich über 1000EUR/Jahr kosten. Klar mit einem günstigeren Kleinwagen wären es auch unter 1000EUR/Jahr, aber nicht viel.
- Gebraucht kostete mich der Leaf 16500. Ein vergleichbarer gebrauchter Verbrenner mit vergleichbarer Ausstattung und Qualität wäre da nicht allzu viel billiger
- und jetzt noch das, was bei jedem von Vorteil ist: Keine Steuer, keine Abgasuntersuchung, geringe Wartungskosten und theoretisch geringe Werkstattkosten in Zukunft.

Und ich komme überall dort hin wo ich hin will, und da wir ein Baby haben, sind die Ladepausen auf längeren Strecken optimal.

Laut meinen Rechnungen wäre ich sogar mit einem Dacia auf Dauer teurer unterwegs gewesen.
2017-2020: 2013 Nissan Leaf Acenta 24kWh
Ab 2021: Kia e-Niro Spirit 64kWh

Re: Lohnt sich ein Elektroauto?

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Wie viel fährst Du im Jahr und welchen Verbrauch hast du angenommen?
Wie alt ist der Leaf?

Mit Kind Pausen machen können mag super sein. Pausen machen müssen, kann nie ein Vorteil sein.
Zoe Q210, keine fossilen Energieträger mehr im Haus.

Ist nur meine Meinung, ihr dürft gerne eine andere haben.

Re: Lohnt sich ein Elektroauto?

Rudi L
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200 Euro hatten wir noch bei keinem Elektroauto, war da noch was kaputt?

Die letzte Rechnung von einem Zoe lag bei 95Euro. Beim Tesla lief alles auf Garantie.

Was auffallend ist, billige Verbrenner, wie z.B. Dacia glänzen mit hohen Werkstattpreisen.Trotzdem kosten die natürlich nur einen Bruchteil eines Elektroautos.

Um zum Topic zurückzukommen. Nein, auch die niedrigen Werkstattkosten wiegen den hohen Preis für ein Elektroauto im Moment noch nicht auf.

Re: Lohnt sich ein Elektroauto?

Rudi L
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Karlsson hat geschrieben:. Pausen machen müssen, kann nie ein Vorteil sein.
Das stimmt, das ist fast so schlimm wie im Stau stehen.

Re: Lohnt sich ein Elektroauto?

Odanez
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Karlsson hat geschrieben:Wie viel fährst Du im Jahr und welchen Verbrauch hast du angenommen?
Wie alt ist der Leaf?

Mit Kind Pausen machen können mag super sein. Pausen machen müssen, kann nie ein Vorteil sein.
Ich habe da 10000-15000km im Jahr angenommen, aber das macht nicht so viel Unterschied. Was bei mir halt das A und O ist, ist dass ich kaum Mehrkosten durch den Strom habe, und bei der Versicherung sehr viel spare. Der Leaf ist 3 Jahre alt. Das mit den Pausen habe ich erwähnt, weil es mir nicht so viel ausmacht. Wenn ich ohne Kind unterwegs wäre und mal gerne 3 Stunden am Stück fahren wollte, dann wäre das E-Auto ein größerer Nachteil, aber mit Kind ist der Nachteil deutlich kleiner, da so oder so Pausen gemacht werden
Rudi L hat geschrieben:
Karlsson hat geschrieben:. Pausen machen müssen, kann nie ein Vorteil sein.
Das stimmt, das ist fast so schlimm wie im Stau stehen.
Stau stehen sehe ich inzwischen auch entspannter, wenn ich mit dem E-Auto unterwegs bin, weil der Zeitverlust für die gesamte Strecke dann relativ geringer ist, als wenn ich mit einem Verbrenner unterwegs wäre, weil: Stau verringert den Verbrauch stark, was mir dann bei der nächsten Ladesäule Zeit spart, da ich dann z.B. nicht mehr von 20% auf 80% laden muss, sondern von 35% auf 80%. Die 20min, die ich dann durch den Stau verloren habe, hole ich dann zum Teil wieder zurück, indem ich vielleicht 10min kürzer laden muss. Nur mal grob gesagt, diese Zahlen sind natürlich reine Fantasie.

Aber zurück zum Thema, ja, meine Situation ist schon eher ein Einzelfall, aber für mich rechnet der Leaf sich definitiv. Wenn man jetzt aber mit Neupreisen kommen würde, dann vielleicht nicht mehr, ist mir aber auch egal, da ich eh nie vorhatte 30000 für ein Auto auszugeben.
2017-2020: 2013 Nissan Leaf Acenta 24kWh
Ab 2021: Kia e-Niro Spirit 64kWh

Re: Lohnt sich ein Elektroauto?

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Ok, das Nissan Pendant zum Leaf heißt Pulsar. Du bist mit 11.000€ für den 3-jährigen dabei.
Bei 10-15tkm/a bist Du mit 780-1170€ Sprit im Jahr beim Benziner dabei.
Wie Du da 1.000€ sparen willst, erschließt sich mir nicht, zumal Du noch Strom bezahlen musst.
Ich komme so auf eine Einsparung zwischen 350 und 530€ im Jahr, die 5500€ höheren Anschaffungskosten entgegen stehen.
Du brauchst also >10 Jahre, um das wieder raus zu fahren.
Durch die geringere Wartung und Steuerfreiheit geht es dann etwas schneller und der Versicherungsvorteil ist da natürlich auch noch. Der fällt bei mir zB weg, ich habe vorher beim Diesel weniger Versicherung gezahlt.
Sind wir mal optimistisch - Du kommst schon nach 5 Jahren auf eine schwarze Null.
Dann ist Dein Akku aber 8 Jahre alt. Möglich, dass Du für 5000€ einen neuen kaufst.
Aber wenn der dann wieder 8 Jahre hält... sehr langfristig könntest Du dann tatsächlich sparen. Reich wirst Du dadurch aber nicht und hast halt die Einschränkungen.
Wenn das für Dich klar geht => gutes Paket.

Bei mir geht's durch die beknackte Akkumiete nicht auf. Allerdings kann ich die 4 Jahre zahlen bevor ich an Deinen Kaufpreis ran komme (Dein Akku ist dann 7) und ich kann an einer breiten Infrastruktur mit 22kW laden, was für mich 2015 noch ein wichtiges Argument war.
Mittlerweile entschärft sich das ja etwas durch die inzwischen bessere (weniger schlechte) DC Infrastruktur.
Odanez hat geschrieben:Wenn ich ohne Kind unterwegs wäre und mal gerne 3 Stunden am Stück fahren wollte, dann wäre das E-Auto ein größerer Nachteil, aber mit Kind ist der Nachteil deutlich kleiner, da so oder so Pausen gemacht werden
Wir haben zu Schwiegereltern 270km. Sind wir letztes WE 2x nonstop gefahren in ca 2,25h ohne rasen. Du würdest da Pausen machen?

Mit dem Zoe sind wir das auch schon ein paar mal gefahren - es zieht sich deutlich und die Zeit hatten wir dieses mal auch wieder nicht.
Rudi L hat geschrieben:200 Euro hatten wir noch bei keinem Elektroauto, war da noch was kaputt?
Nein, nur 4-Jahreswartung mit Klimaanlagenreinigung.
Bei der 3-jährigen war es weniger, aber da muss man halt noch den 12V Akku dazu rechnen, den ich gem. Wartungsplan selbst getauscht habe. Wenn ich meine Zeit mit 0€ rechne war das durch den günstigen Amazon Preis dann knapp unter 200€.

Bei meinem Diesel hat die 3-Jahreswartung ca 120€ gekostet. Die 4-jährige hat dann mit 400€ reingehauen wegen neuen Bremsen für 200€ vorne bei 50tkm...da muss der Vorbesitzer auf den ersten 20tkm arg was verbrochen haben. Der zweite Satz war 135tkm später beim Verkauf immer noch drauf und war noch gut.
Beim Wagen meiner Frau hatte ich die Bremsen vorne selbst getauscht für deutlich unter 100€. Hätte ich da mal auch machen sollen, aber er war eh gerade bei der Inspektion und ich war faul.

Somit lag der Diesel dann schon ein bisschen teurer, es sind aber keine Welten - wie einige das hier gerne darstellen.
Zoe Q210, keine fossilen Energieträger mehr im Haus.

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