Lohnt sich ein Elektroauto?

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Re: Lohnt sich ein Elektroauto?

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-Marc- hat geschrieben:Wenn du das meinst was ich denke :idea: :?:
Sage ich dir dafür gibt es ein Krankenwagen :!:
Ich denke gerade an meinen Kollegen, der seinen Sohn in der Kita nicht losgeworden ist, weil Restgrippe.
Ein Krankenwagen kommt da nicht, um den mal eben schnell zu den Großeltern zu fahren.
renfluenceze hat geschrieben:Ich bin da schon anderer Meinung und sage "JA" es lohnt sich!
...
Wartung & Verschleiß 72,00 €
Wartung & Verschleiß 300,00 €
Bei meinem steht in Kürze die 3-Jahres Wartung an. Da will Renault den 12V Akku tausschen, was alleine schon erheblich mehr kostet.
Meinen letzten Diesel habe ich ebenfalls als 3 jährigen gekauft und gleich zur Wartung gebracht - hat 116€ gekostet.

Wartung und Verschleiß kannst Du nicht mit so pauschalen Beträgen annehmen, das wird über die Jahre wesentlich steigen, auch beim Elektroauto.

Mit Strom vs Benzin ist das so eine Sache. Momentan ist mein Strom zu 90% kostenlos. Wenn das 10 Jahre so bleibt, denke ich auch, dass der Zoe gegenüber dem Diesel leicht im Vorteil sein könnte, obwohl der Zoe noch 1.000€ im Jahr Akkumiete kostet. Wenn ich nur zuhause laden würde, wären Diesel- und Stromkosten in etwa gleich.

Aber Du kamst mit Deinen Annahmen ja auch schon drauf, dass es sich erst nach 8 Jahren rechnet.
Zoe Q210, keine fossilen Energieträger mehr im Haus.

Ist nur meine Meinung, ihr dürft gerne eine andere haben.
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Re: Lohnt sich ein Elektroauto?

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Gegenfrage: Gibt es eine Alternative?
(Ja, natürlich: die BahnCard.)

Re: Lohnt sich ein Elektroauto?

wasserkocher
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In Berlin vielleicht. Hier bräuchte ich erst ein Taxi für >20€ um zum Bahnhof zu kommen.
ZOE Q210 seit 28.05.2013. R240 seit 22.07.2016. Model 3 reserviert und storniert. EcoUp (CNG) seit 31.08.2017.

Re: Lohnt sich ein Elektroauto?

max_tirol
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Bei uns in Österreich im Moment: ja für Unternehmen
ich sehe das aber nicht das Beispiel Tesla --- für mich ersetzt der immer noch nicht ein Dieselfahrzeug. (Bei uns eben der Passat 4 Motion -- Allrad -- Langstrecke - Anhängerkupplung ecc. Listenpreis ca 60.000,--)
Mwst. absetzbar geht auch nur bei E-Fahrzeugen bis 80.000,-- € und da auch nur bis zur Höhe von 40.000,-- €

Aber sehr wohl der Einsatz eines 2.Autos für den täglichen Gebrauch - Strecken bis so ca 50 km.
Als Beispiel ein Drilling: Kostenpunkt ca. 18.000,-- € Mehrwertsteuer ist absetzbar im Unterschied zu PKW Verbrennern.
Des weiteren gibt es für Unternehmer Förderung bis zu 4.000,-- €
Somit kostet der iMiev z.B. 11.000,-- € netto ----- keine Batteriemiete

ok, aber der große Vorteil kommt noch! Dieser ist vom Sachbezug befreit. Nachdem der große ja nur mehr auf Langstrecken benutz wird, ist auch die Führung eines Fahrtenbuches vereinfacht. Somit ist es uns nun wirklich möglich, den Sachbezug auf die rein privat gefahrenen km zu reduzieren. Der Sachbezug beträgt hier nun 2 % vom Neuwert des Fahrzeuges pro Monat - also in unserem konkreten Fall für einen Passat 490,-- € im Monat! Ok, dies liese sich auch durch kleinen 2. Wagen als Verbrenner realisieren - dann wäre der Sachbezug für diesen aber immer noch gleich mal 200,-- € im Monat!
Dazu kommt natürlich eine wesentlich höhere Lebensdauer des Diesels, der ja nicht so der Freund der Kurzstrecken ist.
Twizy 25.000 km
Soul EV 27kW
Touareg
BMW Z4 Cabrio

Re: Lohnt sich ein Elektroauto?

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Volker.Berlin hat geschrieben:Gegenfrage: Gibt es eine Alternative?
(Ja, natürlich: die BahnCard.)
Guggst Du mobile.de, da kannst Du ganz viele Autos kaufen.
Zoe Q210, keine fossilen Energieträger mehr im Haus.

Ist nur meine Meinung, ihr dürft gerne eine andere haben.

Re: Lohnt sich ein Elektroauto?

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Kauft man wie ich einen Kleinwagen für 2400 Euro und kann dieses Fahrzeug nach 5 Jahren wieder für 500 Euro verkaufen, lohnt das Elektroauto leider nicht.
Der Kleinwagen mit 4,8 Liter Verbrauch im Sommer und knapp über 5 Liter im Winter kommt nie auf die hohen Gesamtkosten des Elektroautos. Der Wertverlust des Elektroautos macht die Rechnung kaputt.

Selbst mit der Umweltbilanz wird es knapp.
Fahre ich das alte Auto weiter anstatt das neue Elektroautos, entstehen auch nicht die etwa 25 000 - 35 000 kWh graue Energie bei der Herstellung des Elektroautos.
Gerade wenn sich die Umweltbilanz ausgleichen will, werden neue Akkus fürs Elektroauto fällig.
Es entstehen erneut etwa 10 000 kWh graue Energie für die Herstellung der Akkus.

Wer günstig und umweltfreundlich fahren möchte, kann heute noch nicht ein Elektroauto kaufen.
Die Reichweiten sind zu gering.
Mit meinen Kleinwagen kann ich 2 -4 mal in der Woche Leute von der Mitfahrerzentrale mitnehmen.
Ein Elektroauto würde diese Strecke gerade in den kalten Jahreszeiten nicht schaffen.
Die 220 km (Nieder-Olm - Köln) im Winter schaffen die wenigsten Fahrzeuge.
Durch das mitnehmen der Gäste ist meine Umweltbilanz nahe dem eines Elektroautos.
Pro Gast und 100 km brauche ich weniger wie 1,3 Liter Sprit.
Die Kosten für den Sprit werden mehr als gedeckt.
city-el
Riese und Müller Delite E-Bike
http://www.rundfluegemainz.de/

Re: Lohnt sich ein Elektroauto?

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Hast du dich verlaufen :?:

Diskutiere deine Ansicht mal unter Ärztlicher Aufsicht ;)

Und danach macht du mal deine Hausaufgaben :thumb:

Setzen 6

Gruß Marc

Re: Lohnt sich ein Elektroauto?

Helfried
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Lebenszauber hat geschrieben:Mit meinen Kleinwagen kann ich 2 -4 mal in der Woche Leute von der Mitfahrerzentrale mitnehmen.
Das mit den gut zahlenden Mitfahrerinnen bereitet mir beim Elektrischen auch Kopfzerbrechen, da man den Gästen schlecht Ladepausen aufhalsen kann (außer man spricht sich ab oder kennt sie schon besser). Allerdings bin ich zuletzt auch mit dem Verbrenner zunehmend ohne zahlender Fracht gefahren, da es mir immer mehr Spaß gemacht hat, kleine Umwege übers Land zu fahren, sich mitten drin mal in die Sonne zu setzen und nicht den direkten Weg über die Autobahn zu nehmen.

Wenn man am Elektroautofahren keinen besonderen Spaß hat, darf man sich so etwas natürlich wegen des Geldes nicht kaufen.

Und Marc, wenn du gelegentlich ein Satzzeichen und eine Rechtschreibung machst, wirkt es reifer und intelligenter.

Re: Lohnt sich ein Elektroauto?

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Lebenszauber hat geschrieben:Fahre ich das alte Auto weiter anstatt das neue Elektroautos, entstehen auch nicht die etwa 25 000 - 35 000 kWh graue Energie bei der Herstellung des Elektroautos.
Es macht keinen Sinn, so zu tun, als ob das alte Auto beim Verauf entsorgt würde. Es nutzt nur wer anders.
Und durch den Kauf des E-Autos entsteht zwar ein Umweltschaden, aber er ist geringer als der eines Verbrenners. Das zusätzliche E-Auto im Umlauf sorgt aber dafür, dass ein größerer Teil der Gesamtkilometer elektrisch gefahren werden.

Ökonomisch macht es IMO aber noch keinen Sinn. Genau so wie Cabrio fahren.
Zoe Q210, keine fossilen Energieträger mehr im Haus.

Ist nur meine Meinung, ihr dürft gerne eine andere haben.

Re: Lohnt sich ein Elektroauto?

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Rechnet bitte sauber und Ihr merkt schnell, dass Ihr sehr lange das E- Auto fahren müsst bis sich das neu gekaufte Elektroauto Umwelt-Bilanz-technisch rechnet. In meinen Fall müsste das Elektroauto ca. 4 Jahre fahren und hätte bei meiner Fahrleistung von 30 000 km im Jahr 120 000 km drauf. Oft haben dann die Akkus der Fahrzeuge nur noch weniger wie 75-85 % der Leistung.
Die Reichweite im Winter sinkt dann bei vielen Fahrzeugen unter ein Reichweite die sich im Alltag lohnt.
Neu Akkus müssen her die wiederum 10 000 kWh an grauer Energie verbrauchten.
Kommen dann noch ein paar kWh Atomstrom in Eure Akkus ist die Umweltbilanz ganz dahin.

In meinem Fall könnte ich nicht einmal nach Köln zu meiner Freundin fahren und Mitfahrer mitnehmen. Die Strecke hat über 220 km und ist von vielen Elektroautos im Winter nicht zu schaffen.
Fahre ich mit der Bahn nach Köln brauche ich das über doppelt an Energie pro Fahrgast und 100 km wie mit einem vollbesetzten Auto. (Die Bahn schafft es nicht unter 3,5 Liter pro Fahrgast und km zu fahren)

Rechne ich das Mitnehmen von Fahrgästen in die Umweltbilanz ein so würde sich das Elektrofahrzeug erst nach 18-19 Jahren rechnen.
Es ist nun mal Fakt das viele Fahrten mit einem Elektroauto nicht möglich sind.
city-el
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