Lohnt sich ein Elektroauto?

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Re: Lohnt sich ein Elektroauto?

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+ Ich habe das gluck, dass ich kostenfrei Aufladen kann! Also fahren für Lau
+ 1x Wartung/Inspektion kostenlos
+ (Steuer) Das Finanzamt wollte bis jetzt auch noch kein Geld von mir
- Anschaffungspreis wahr 17.500€
+ Außer Bremsen, Reifen, Wischergummie, Scheibenwasser, Klima und Kühlflüssigkeit habe ich sonst kein Verschleiß
- Reichweite : 70km bis 160km völlig ausreichend um sich in Schleswig-Holstein und Hamburg zu bewegen
- Leider aufgeladen (0-100%) in 6h bis 8h Stunden
+ In den ersten 60minuten 20% aufgeladen
+ Viel Ausstattung: Navi, Leder, Alu-Räder, 230V Notladekabel, Tempomat...
- 135km/h von 0 auf 100km/h in 9 Sekunden
+ Das Fahrwerk, als würde man in einer MercedesBenz limo sitzen
- Battriemiete im Monat 89€ im Jahr 1.068€(12.000km) inkl. Serviceleistungen und Kaskoübernahme (!!verbessert!!)
- Versicherung (HP+TK) 46€ im Monat (552€ im Jahr)
+ Für meine Nachbarin war das Fahrgefühl: Als wenn man über die Straße schwebt ! einfach Toll!

Ob sich ein E-Fahrzeug lohnt muss jader für sich entscheiden. Nur es sollte mehr im Vordergrund mit richtigen Angaben/Detail´s stehen, denn immernoch verdienen die Autohäuser mit E-Fahrzeuge doch mehr !?

Ich wahr neulich bei Volkswagen und Ford in Kiel und konnte kein E-Fahrzeug entdecken. obwohl sie doch welche haben sollten wenn ich mich nicht irre !? Naja mal Abwarten was sich in laufe der zeit lohnt. Oder sich doch die Brennstoffzelle durchsetzt?
Zuletzt geändert von renfluenceze am Sa 3. Jan 2015, 18:18, insgesamt 3-mal geändert.
Renault Fluence Z.E. ersetzt durch Renault Zoe ZE50
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Re: Lohnt sich ein Elektroauto?

e-lectrified
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Ja, aber du musst doch noch Batteriemiete zahlen, oder?

Re: Lohnt sich ein Elektroauto?

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e-lectrified hat geschrieben:Ja, aber du musst doch noch Batteriemiete zahlen, oder?
Up´s Die habe ich ja völlig vergessen ?
Ja stimmt : Das sind im Monat 89€ = 1.068€ im Jahr
Schon ziemlich happich... :/
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Re: Lohnt sich ein Elektroauto?

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Meine Batteriemiete frisst quasi die Kosten für die Versicherung des Vorgängers auf.
Insgesamt komme ich auf 120 Euro im Monat (HP+TK+Batteriemiete).

Dank gratis Strom und niedrigem Service (82 Euro bezahlt) erspare ich mir dennoch was im Jahr, aber das alte Auto war auch ein großer Diesel einer höheren Fahrzeugklasse.

Dafür gibts ja aber auch einen Gegenwert.
Ein Akkupack, das Renault vorausbezahlt hat bzw zur Verfügung stellt ohne zu sagen: 6000 Eier gleich mal her.

So ist man um dieses Geld liquider und die Belastung teilt sich auf.

Und wenn was ist bekommt man ja ein Batteriepack mit mind. 75% Kapazität. Das bekommen die Kaufbatterie-Leute nicht nach Ablauf ihrer Garantie. Klar, haben wir nach den 5 (Nissan), 7 (Kia), 8 (BMW, VW) Jahren die Batterie um einiges mehr abbezahlt als sie damals gezahlt haben ABER wer viel fährt (oekoTom 60.000 km in 1,5 Jahren zB) oder eben sehr wenig (wie ich) für den ist die Miete sicher besser als der Kauf.

Behaupte ich jetzt mal aus dem Bauch heraus. Kommt halt drauf an wie man es sieht.

PS: In der Miete stecken noch 3 Euro drin für die Assistance. Das ist wieder extra. ;)
Ladeinfrastruktur, Photovoltaik, Speicher, Mobilität, Service: - https://www.nic-e.shop - 600 EUR Förderung für Ladestationen in AT / 900 EUR KfW Förderung in DE
Referral-Code: https://ts.la/stefan78696

Re: Lohnt sich ein Elektroauto?

Think
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Ich meine in meinem speziellen Fall hat es sich bisher wirklich auch finanziell gelohnt ein EV zu fahren,anstatt einen "Stinker" zu benutzen :o

Habe meinen Think (Bj.2000) mit der veralteten aber immerhin fast unkaputtbaren Nicd-Akkutechnik vor drei Jahren mit 72tkm auf der Uhr für 3000.- € mit einigen defekten Akkublöcken erworben.Mittlerweile ist der Tachostand 120000Km.
Dann habe ich für die Akkus ca.1000.-hingelegt, da die Blöcke(gebraucht) vor drei Jahren noch richtig Geld gekostet haben aber nunmehr recht günstig zu erwerben sind.
Die letzten 35tkm haben mir drei defekte Blöcke, die gegen 3 gut gebrauchte je 50.-€/Stk.gewechselt wurden, beschert.
Ansonsten warens fast nur Stromkosten,teilweise auch gratis mit einem Verbrauch von ca.15Kw/100km im Mittel.
Wenn ich den jetzt verkaufen würde bekäme ich immer noch fast den Kaufpreis, da alles funktioniert, kaum optische Mängel vorhanden u.Ladetechnik zum Aufladen innerhalb einer Std.verbaut ist.
Habe mit dem auch schon grössere Strecken mit wenigen hundert km pro Tag zurückgelegt u.es hat mir bisher wenig Ärger aber schon viel Spass gemacht elektrisch unterwegs zu sein.
Es ist aber prinzipiell natürlich ein Kurzstreckenfahrzeug u.für meinen Arbeitsweg täglich von 40km gesamt vollkommen ausreichend, was ich im Winter auch mit elekrischer Heizung gut schaffe.
Im Sommer sind auf der Autobahn hinter den LKWs auch mal 100km drin aber mehr eben nicht.
Würde allerdings die Stromer der alten Garde mit Nicd nur Bastlern empfehlen, da 50tkm am Stück ohne Akkureparatur
kaum möglich ist......aber wer das nicht scheut kann heute schon absolut günstig EV fahren wenn man nicht ständig grosse Reichweiten benötigt :idea:
HP-Versicherung u.Steuer sind zusammen mit ca.160.-€/Jahr ebenfalls unschlagbar günstig.......
Renault ZOE Z.E.50 Experience seit 10.3.20
Alltagsfahrzeug im Sommer: Cityel Fact 4-Cabrio
63Km/h, 48V 100ah LifePo4
TWIKE-Aktive,15Kwh Li-on-Akku,rollendes Fitneßstudio
Mitsubishi-Minicab-Elektrobus(Colenta),kleines"Raumwunder"

Re: Lohnt sich ein Elektroauto?

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Mein alter Verbrenner 2001 Toyota Prius One Hybrid (ca.4,9l/100km , E10-1,45€-)
komme ich auch 7,10€/100km x 120 = 852-900€ (12.000km) im Jahr an Treibstoff. Versicherung -HP- hatte ich 65€ pro Monat (780€ im Jahr). Steuer 101€.
Anschaffung wahr 2.000€(Gebraucht)22.000€(Neu) und die Unterhaltskosten 1.781€ im Jahr + !!!Wartung!!!
E-Fahrzeug wahr 17.500€(Neu), Unterhaltskosten 1.620€ + etwas Strom wenn ich Zuhause lade. Was selten der fall ist

Dann kommt mir der EV günstiger im Unterhalt. 161€ im Jahr als mein alter Verbrenner!
Denoch mit der hohen Anschaffung rechnet sich das nicht!!!
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Re: Lohnt sich ein Elektroauto?

120JO
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Das 90 000km Service (91 587km) für meinen Leaf hat mich gestern 156€ gekostet. Den Austausch des Pollenfilters habe ich abgelehnt. Ein Wechsel der Kühlflüssigkeit (Ladekühlung, Heizung) wäre laut Serviceheft fällig gewesen. Die Werkstatt hat die Flüssigkeit geprüft und sie war noch in Ordnung....also wurde nicht gewechselt. Gefällt mir sehr von meiner Werkstatt so kundenfreundlich zu handeln.
Ich möchte jetzt doch einmal meine ungefähre Kostenersparnis gegenüber einem Dieselauto berechnen und mit euch diskutieren und dafür die Daten von meinem Post vom 23.12.2014 ohne Gratisstrom heranziehen.
Treibstoffersparnis für 91 600km 2638€
Ersparnis bei Servicekosten 450€
Steuerersparnis 933€

Summe 4021€

Was meint ihr wäre bei 90 000 Kilometer bei einem Dieselauto noch alles fällig?? Wann schätzt ihr braucht man im Schnitt einen neuen Auspuff, neue Glühkerzen, Keilriemen (habe ich etwas vergessen??) und was sind in etwa die Kosten für das Material und den Tausch in einer Werkstatt dafür?

Wenn ich alleine die Ersparnisse, die ich selbst angegeben habe, mit dem Neuwagenpreis eines Dieselautos in der Golfklasse und den Ausstattungsmerkmalen meines Leaf rein ökonomisch vergleiche, denke ich, dass bei den heutigen Neuwagenpreisen (Leaf Tekna hat in Österreich 3500€ Nissanförderung + Händlerrabatt, liegt also um die 30 000€ mit Akku) zumindest die Mehrkosten für das Elektroauto egalisiert sind....und das mit einer Kostenschätzung, die sicher an der untersten Grenze liegt.

liebe Grüße

JO

Re: Lohnt sich ein Elektroauto?

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Guten Morgen !

Also ich sehe gleich 2 große Kalkulationsfehler bei Dir.

91600 km : 100 km = 916 x 6 Liter x 1,4 Euro = ca. 7.694,40 Euro ! (Teuer wäre dann 6l /1,6 Euro = 8.793,60)
(Der Strom kostet ca. 3.800,-- Euro)

Du kannst auch mit 4l und 1,1 Euro rechnen sind dann noch immer... 4.030,40.
(Ist meiner Meinung aber nur mit einem extremen Sparauto und mit den derzeitig niedrigen Preise real)

Der Ölwechsel ist ein teurer Spaß. http://www.gutefrage.net/frage/wie-oft- ... sel-machen
Im Idealfall alle 10.000 - 20.000 km fällig !

Bin immer noch der Meinung, dass der Unterschied gewaltig ist und sicher den Preis der Batterie erreicht.

PS: Nach 90000 ist meistens kein neuer Auspuff notwendig. Mein Keilriemen ist bei ca. 140.000 Kilometer gerissen und hat einiges im Motorraum zerstört.
Ich würde immer alle Flüssigkeiten tauschen lassen laut Servicebuch. (Wegen Garantie und ein Bekannter von mir hatte dann Schaden an der Automatik !)
Zuletzt geändert von redvienna am Di 6. Jan 2015, 09:36, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Lohnt sich ein Elektroauto?

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Er hat doch geschrieben Treibstoffersparnis. Das ist die Kostendifferenz aus Diesel und Strom.
Think PIV4 von 2012-2015 || VW e-up! von 2016-2018
nextmove Fahrzeuge 2018-2020 || ab 04/2021: unterwegs im Renault Twingo Electric Vibes

Batterie Upgrade - ein Praxisbericht || Ladestation am Mehrfamilienhaus

Re: Lohnt sich ein Elektroauto?

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Ist trotzdem zu wenig. ;)

Strom habe ich gerechnet wie folgt.

91600 : 120 km = 763 Vollladungen zu je 5 Euro (20 kWh) = € 3815

PS: Ein Auto welches den gleichen Durchzug und die gleiche Laufruhe aufweisen soll muss eigentlich ein Reihensechszylinder oder besser ein Zwölfzylinder sein. Der frißt aber mindestens 10l im Schnitt ! :lol:
(dann kommt man auf fast 15.000 Euro = 916 x 10l x 1,6 Euro 100 Oktan = 14.656 Euro)
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