GoingElectric App zur Suche von Ladestationen?

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Re: GoingElectric App zur Suche von Ladestationen?

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PowerTower hat geschrieben: Ich arbeite in einem Team an einer Lösung, die sehr umfassend ist und nicht zu Unrecht ein "wow" bei den Nutzern auslösen wird. Veröffentlichung ist bis Sommer geplant.
@PowerTower Der Sommer ist nun auch temperaturseitig vorüber - hat sich bei Deinem Projekt etwas getan?
i3 BEV seit 2/14 + Mercedes EQC ab 06/20. PV Anlage mit 6kWp.
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Re: GoingElectric App zur Suche von Ladestationen?

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Ja, wir sitzen weiterhin drin - fulltime. Mittlerweile auch mit zwei Programmierern mehr. Sind halt noch paar Wünsche hinzu gekommen, was alles bis zum Launch funktionieren soll. Sorry. ;) Hier und da musste auch nochmal das Design angefasst werden, gleiches gilt für die Datenbank.
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Re: GoingElectric App zur Suche von Ladestationen?

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BrabusBB hat geschrieben: Was hier geleistet wird - ehrenamtlich - verdient immer wieder meinen höchsten Respekt.

Die größte Gefahr für GE und die Apps sehe ich eher in einem Inseldenken der einzelnen Fraktionen: GE macht nur die DB, n Entwickler machen teilweise konkurrierende Apps und man übersieht, dass nur die enge Zusammenarbeit die notwendige Qualität und Schlagkraft liefert.
Ja, sehe ich auch so - ich gehe sogar noch weiter und sage: was man hier für lau bekommt (von Guy und Remus) ist der Hammer, so was gibts in anderen Bereichen des Lebens nicht. Das die Leute da auc noch jammern kann ich nicht verstehen.

Für den nächsten Feature-Sprung wird es aber meiner Meinung nach ohne kommerzialisierung nicht gehen. Einfach weil dazu Echtzeit-Informationen von den Ladestationen nötig sind, und damit das Sinn macht braucht es ein standardisiertes API und damit da alle mitmachen braucht es eine Mehrheit auf dem Markt (die Politik wird keinen API-Standard druchdrücken) und es muss ein so großer Mehrwehrt entstehen das da alle mitmachen wollen.

Also wäre es am besten, wenn Remus sich von einem der ganz großen Ladenetz-Betreiber aufkaufen lässt und die eine offene API aufsetzen (Business-Modell: die Daten anreichern und dann an Autohersteller verkaufen die es direkt in ihre Navis im Auto integrieren können).

Beim Wasserstoff ist das übrigens schon ziemlich gut: es gibt eine App, da wird für alle Stationen quais in Echtzeit angezeigt wann der letzte Tankvorgang war und wieviel Kg Wasserstoff getankt wurde. Grund: es gibt da aber auch nur ein Ladenetz und einen Betreiber in DE (und das Ganze wird massiv subventioniert).
Ein Wasserstoff-Auto will ich trotzdem nicht. Mein Schwiegervater hat einen Hyundai weil er in dem Bereich Wasserstoff arbeitet - aber er hatte neulich eine Tankodyssee und ist den ganzen Nachmittag um Stuttgart rumgefahren weil erst die 4. Wasserstoff-Tanke funktioniert hat. :mrgreen:
Er hatte sein Handy vergessen und konnte deswegen nicht nachschauen und das Navi im Auto hat diese Daten halt leider noch nicht - das ist auch nur eine Deutsche/Nationale Lösung...

Mich wundert es fast das Google / Apple das Thema Echtzeit-API noch nicht entdeckt haben, Google maps hat ja teilweise schon Echtzeit-Infos zu den Öffis in der Routenplanung.
--
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Re: GoingElectric App zur Suche von Ladestationen?

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Das halte ich für den vollkommen falschen Ansatz. Geld für Meta- oder Statusdaten von Ladstationen kassieren? Irre.
Da Businesmodell muss im Verkauf von Strom liegen, nicht von Daten.
Ladestationsdaten sollten OpenData werden, offen und für jeden nutzbar!
Ein Google z.B. würde für diese Daten auch kein Geld bezahlen, sieht man sehr gut an Städten die ihre ÖPNV Fahrpläne nicht herausgeben möchten. Die sieht man dann halt in Google nicht.
Zuletzt geändert von Tho am Fr 25. Okt 2019, 15:30, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: GoingElectric App zur Suche von Ladestationen?

ubit
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Tho hat geschrieben: Ladestationsdaten sollten OpenData werden, offen und für jeden nutzbar!
Yupp - zumindest eine Lösung ähnlich wie beim fossilen Treibstoff. Da müssen ja alle Tankstellen ihre Preise an eine zentrale Datenbank senden die im Prinzip Jeder abfragen kann. Sowas brauchen wir auch für Ladesäulen. Halt nicht (nur) für die Preise sondern eben auch für den Belegtstatus und Defektmeldungen und alle sonst noch relevanten Daten (also z.B. Freischaltmöglichkeiten).

Das würde auch der Qualität der GE-Datenbank zu Gute kommen, denn die eigentlichen Ladesäulendaten müsste man nicht mehr manuell pflegen - nur noch Ladeprotokoll, Fotos und ergänzender Text müssten gepflegt werden - also die eher weniger "kritischen" Daten.

Ohne politischen Zwang sehe ich da aber schwarz...

Ciao, Udo
VW e-Up! 2020 bestellt (Ende September 2019).
Verlauf April 2020, KW16, KW19, KW 20, KW22, KW23, KW25, KW28, KW28 Produktion gestartet
Seit 19.6.2020 auf dem Transportweg
Seit 7.7.2020: Abholung 30.7.2020 in WOB, also KW31

Re: GoingElectric App zur Suche von Ladestationen?

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Tho hat geschrieben: Das halte ich für den vollkommen falschen Ansatz. Geld für Meta- oder Statusdaten von Ladstationen kassieren? Irre.
Da Businesmodell muss im Verkauf von Strom liegen, nicht von Daten.
Ladestationsdaten sollten OpenData werden, offen und für jeden nutzbar!
Ich hab ja gar nicht gesagt das die Daten etwas kosten sollen, nur das es - irgendwie - kommerzialisiert werden müsste.
Vereinfacht gesagt: wenn niemand - direkt oder indirekt - damit Geld verdienen kann, wer soll sich denn dann die Mühe machen diese Daten zu pflegen und zur Verfügung zu stellen?

Ein Guy, der das zum Spass aus der eigenen Tasche bezahlt? Sicher nicht. Server betreiben, Hosting Kosten, Updates einspielen (security), immer juristisches Risiko weil man von irgendeinem Konkurrenten verklagt werden kann (oder einem Betreiber dem eine Bewertung nicht schmeckt), etc. etc. etc.
Bei einem privaten Projekt ist irgendwann das Ende der Fahnenstange erreicht (Zeit und Kosten) und dann stagniert es halt - oder es wird kommerzialisiert.

Die sonstiges Alternativen wären:
- ein behördliches Zentralregister bei der Bundesnetzagentur. Und wer jetzt schon mal die Daten seiner PV-Anlage in das entsprechende Melderegister eingetragen hat und weiss wie lange es gedauert hat bis die dieses Portal an den Start gebracht haben (was es gekostet hat will ich garnicht wissen), der kann sowas nicht ernsthaft wollen.
- ein Verein als Betreiber (Open Data Foundation oder ein Verband der Energiewirtschaft oder sowas). Aber das ist halt auch träge. Auch da muss man jemand finden der dafür bezahlen will, wenn es sich nicht selber finanziert.

Ich sehe das eher pragmatisch: wenn sich irgendwie damit Geld verdienen lässt, findet sich auch jemand der da investiert, dadurch wächst es weiter und wird wiederum wertvoller, etc. Dadurch ist es auch eher interessanter für Auto-Hersteller als Kooperationspartner: die haben gar kein Problem damit das es etwas kostet, die wollen einfach einen kommerziellen Partner weil sie denken das garantiert Zuverlässigkeit.

Ich kenne einen Auto-Hersteller der in Europa aktuell die E-Tankstellen-Daten von T0mT0m kauft, und die sind richtig schlecht im Vergleich zu GE (bin Informatiker und hab mit der Entwicklung zu tun). Aber zu jemand wie Guy würden die niemals gehen, selbst wenn es kostenlos wäre - das läuft für die unter "Hobby" und deshalb nehmen sie es nicht ernst. Aus dem gleichen Grund gibt es auch immer noch sehr viele Widerstände in Unternehmen gegen Open Source, die zahlen lieber Lizenzgebühren und haben dafür jemanden der den Support macht und den sie bei Bugs in Regress nehmen können.

Die heutige Situation ist doch Mist: mit diversen Apps und dem GE-Tankstellenverzeichnis vorher meine Route planen und dann komme ich an die Ladestation nur um festzustellen das grade ein Tesla mit 10% SoC eingesteckt hat der dann mal Abendessen geht mit 5-Gänge Menü?

Ich will das vollautomatisch ins Navi integriert haben und das wäre technisch auch problemlos möglich. Am besten gerne mit Reservierungsfunktion für die Säulen, gegen Aufpreis (bei der Bahn kann ich ja auch einen Sitzplatz buchen) - das macht mir nix denn wenn mein Navi in Echtzeit weiss das die Säule die nächsten 3 Stunden belegt ist, dann fährt es halt einfach die nächste an. Und wenn ich es eilig habe, kann ich ja selber reservieren.

Die beste Lösung dafür ist meiner Meinung nach: die Basisfunktionen sind kostenlos und öffentlich, Geld verdient wird mit Mehrwert-Diensten. So machen es inwzischen fast alle Startups (von In-App Käufen bis Xing).
--
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Re: GoingElectric App zur Suche von Ladestationen?

ubit
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electrified hat geschrieben: - ein behördliches Zentralregister bei der Bundesnetzagentur. Und wer jetzt schon mal die Daten seiner PV-Anlage in das entsprechende Melderegister eingetragen hat und weiss wie lange es gedauert hat bis die dieses Portal an den Start gebracht haben (was es gekostet hat will ich garnicht wissen), der kann sowas nicht ernsthaft wollen.
Bei den Tankstellen funktioniert so ein Register ganz ordentlich - inklusive Preisangaben...
Wer das Register betreibt ist mir völlig wurscht. Wichtig ist, dass sowas endlich mal gebaut wird und dass alle Ladesäulenbetreiber mit öffentlichem Zugang verpflichtet sind ihre Säulen dort einzutragen. Inkl. Preisen, Standortdaten und aktueller Verfügbarkeit.

Ciao, Udo
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Seit 19.6.2020 auf dem Transportweg
Seit 7.7.2020: Abholung 30.7.2020 in WOB, also KW31
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