Alles auf Pump??

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Barvermögen oder Vollfinanzierung - wie kauft Ihr Eure Autos?

Vollfinanzierung - ich kann mit Schulden leben
28%
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25% Eigenkapital sollten zumindest da sein
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50% Eigenkapital sollten zumindest da sein
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75% Eigenkapital sollten zumindest da sein
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Für ein Auto nehme ich keinen Kredit auf, spare lieber länger oder mache Abstriche
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Insgesamt abgegebene Stimmen: 183

Re: Alles auf Pump??

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Odanez
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folder Mo 20. Mai 2019, 21:03
Karlsson hat geschrieben:
Mo 20. Mai 2019, 20:40
Naja, sag mir halt mal eine Alternative. Wir leben jetzt. In der Mietwohnung hatten wir 8 Jahre keine Erhöhung, wollten uns auf etwas familientaugliches vergrößern. Das haut zur Miete aber wirklich gewaltig rein und von zukünftigen Steigerungen kann man fest ausgehen.
Was allerdings stimmt, ist dass die Familie und deren Platzbedarf vorrang hat. Und dann ist ein Hauskauf oder -bau manchmal einfach das sinnvollste. Kann ich mir in unserer Zukunft auch gut vorstellen, dass man da nicht herum kommt. Ich kenne aber als Gegenbeispiel einen Arbeitskollegen (AG in München) und der mietet jetzt für seine 5-Köpfige Familie ein etwas älteres Haus mit Garten, etwas außerhalb von München. Mietkosten überschaubar, weiß nicht genau wieviel, aber es sind grob um die 1500€. Kaufen brauchste hier nix, die Preise sind der schiere Wahnsinn, aber wir sind hier auch im Münchner Speckgürtel, und ich würde mir in Zukunft auch einen AG wünschen, der nicht in einer Großstadt ist, das ist aber im IT-Bereich fast ausschließlich der Fall, leider. Naja, mal sehen was die Zukunft bringt. Ein AG in München wo ich dann 2-3 Tage die Woche Home-Office machen kann wäre auch ok, dann muss ich nur die Hälfte der Zeit pendeln.
2013 Euroleaf Acenta, 24kWh. SoH 85%, 70.000km
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Re: Alles auf Pump??

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folder Mi 22. Mai 2019, 15:59
Bei uns ist Eigentum im Verhältnis zur Miete eigentlich nicht mehr sinnvoll - das Verhältnis Miete zu Kaufpreis ist hier so extrem, daß man 27 Jahre mieten müsste, bis man den Kaufpreis "drin" hat. Welche Parameter sich in den nächsten 27 Jahren ändern, kann niemand von uns wissen. Ich habe eine Immobilie gekauft - aber nur weil es zufällig gepasst hat. Das Mehr an Lebensqualität durch die Möglichkeiten das Objekt an meine Bedürfnisse anzupassen ist finanziell aber nicht messbar. Und es ist nunmal "meins". Bei den Summen die hier gefordert werden natürlich auf Pump.
Der Invest in ein Elektroauto macht hingegen nur dann finanziell Sinn, wenn Fahrleistung und Vergleichstransportmittel (aktuelles Fahrzeug) eine entsprechend schlechte Kostenbilanz haben. Wer einen C63AMG fährt kann durch den Umstieg auf ein Model 3 wohl viel Geld sparen.
Teilelektrisch seit 2005: Prius II | eBike-Pendler seit 2010 | 3-Modul Balkon-PV
Geplant für 2020: gebrauchter Ioniq VFL als Erstwagen | Ladepunkt steht bereit(s) :mrgreen:

Re: Alles auf Pump??

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folder Mi 22. Mai 2019, 20:57
Passt, da liege ich auch mit meinem geschätzten Mietpreis.
Allerdings wäre das die Rechnung mit einer während der Zeit konstanten Miete und nach der Zeit wäre die Miete halt weg, aber das Haus könnte ich verkaufen und würde inflationsbedingt sicherlich nicht weniger dafür kriegen als die Errichtung gekostet hat. Vom daher ist das langfristig doch ziemlich attraktiv.
Zoe Q210, keine fossilen Energieträger mehr im Haus

Re: Alles auf Pump??

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folder Mi 29. Mai 2019, 12:54
Karlsson hat geschrieben:
Mo 20. Mai 2019, 20:40
Was vorher an meinem Angesparten Kapital knabberte, entwertet jetzt meine Schulden.
Diese Aussage verstehe ich nicht!

Die kalte Progression kommt doch bei einer Gehalts-/Lohnerhöhung zum Tragen, nämlich dann wenn man in eine höhere Steuerstufe rutscht und das Netto aus der Erhöhung von der Inflation ausgeglichen wird (Nettoerhöhung = Inflation).

D.h. bei höherem Brutto hast Du dann im immer noch das gleiche Netto wie vor der Erhöhung oder unter Umständen sogar weniger Netto. Im Verhältnis zum Brutto vergrößern sich deine Schulden damit und verringern das zukünftig ansparbare Kapital, da aus der Bruttoerhöhung das gleiche Netto wie vor der Erhöhung reaultiert und damit deine Kaufkraft nicht gestiegen ist und damit wiederum weder eine größere Tilgung und/oder größerer Sparbetrag realisiert werden kann. Da die Tligung nicht erhöht werden kann verringert sich auch der Schuldzins nicht.

Deine realisierten Sparbeträge werden durch die niedrigen Zinsen bei klassischen Anlageprodukten von der höheren Inflation entwertet und haben mit der kalten Progression nicht zu tun.

In der Konsequenz macht dich die kalte Progression sowohl beim Schuldendienst ala auch beim Sparen trotz höherem Brutto ärmer, weshalb diesbezüglich auf Handelsbedarf der Regierung besteht.

Mein Eigenkapital habe ich darum schon vor Jahren konsequent in Aktien umgeschichtet und alleine diesen Monat schon mehrere Tausend Euro Dividende erzielt bei Dividenden zwischen 4%-8% (zzgl. Kursgewinne aus Verkäufen). Aus dem Grund habe ich den Ioniq auch zu 2/3 finanziert, und die Zinsen bereits im ersten Jahr (2018) mit den angelegte 2/3 (20000€) wieder mit Überschuss refinanziert. Unter dem Strich wird mich der Ioniq bei einem Kaufpreis von 31k€ bei konservativer Refinanzierung am Kapitalmarkt bei einer Laufzeit von 6 Jahren tatsächlich höchstens 20000€ gekostet haben. Hätte ich 31k€ bar auf den Tisch gelegt dann würde die Karre tatsächlich auch 31k€ kosten.

Aktuell ist Barzahlung bei hochpreisigen Konsumgütern, welche sich im Zeitverlauf durch Verbrauch entwerten wie Autos, wegen der niedrigen Zinsen und gerade wenn man Geld hat ein suboptimales Finanzmanagement.
IONIQ Premium bestellt: 28.04. >> uvb. Lieferung: August/September >> 20.12.2017 >> 03.02.2018 >> 22.01.2018 Abholung

Re: Alles auf Pump??

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folder Mi 29. Mai 2019, 13:13
LtSpock hat geschrieben:
Mi 29. Mai 2019, 12:54
Diese Aussage verstehe ich nicht!
Du hast recht, der passende Begriff wäre Inflation gewesen.
Gegen die steigenden Preise kann man nicht ansparen und erst recht gleicht der lächerliche Zins die steigenden Preise nicht aus.
Mein Einkommen steigt jedes Jahr und allein schon dadurch werden meine Schulden relativ weniger Wert.
LtSpock hat geschrieben:
Mi 29. Mai 2019, 12:54
Mein Eigenkapital habe ich darum schon vor Jahren konsequent in Aktien umgeschichtet und alleine diesen Monat schon mehrere Tausend Euro Dividende erzielt bei Dividenden zwischen 4%-8% (zzgl. Kursgewinne aus Verkäufen). Aus dem Grund habe ich den Ioniq auch zu 2/3 finanziert, und die Zinsen bereits im ersten Jahr (2018) mit den angelegte 2/3 (20000€) wieder mit Überschuss refinanziert.
Dann ist es gut gelaufen, ist aber halt zocken und ich habe auch eine 4-stellige monatliche Entlastung gegenüber der Situation wenn ich das Haus mieten würde, jedoch eben ohne Risiko.
LtSpock hat geschrieben:
Mi 29. Mai 2019, 12:54
Aktuell ist Barzahlung bei hochpreisigen Konsumgütern, welche sich im Zeitverlauf durch Verbrauch entwerten wie Autos, wegen der niedrigen Zinsen und gerade wenn man Geld hat ein suboptimales Finanzmanagement.
Wenn man das Geld anlegen kann - ja.
Darum ging es aber auch überhaupt nicht. Weil Du hast dann ja auch Gegenwerte, die nur eben zur Zeit woanders drin stecken. Mir ging es um Konsumenten, die gar nix auf Tasche haben und sich eine Karre, die eigentlich nicht zu ihrem Einkommen passt, noch voll finanzieren.
Zoe Q210, keine fossilen Energieträger mehr im Haus

Re: Alles auf Pump??

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folder Mi 29. Mai 2019, 13:54
Karlsson hat geschrieben:
Mi 29. Mai 2019, 13:13
LtSpock hat geschrieben:
Mi 29. Mai 2019, 12:54
Mein Eigenkapital habe ich darum schon vor Jahren konsequent in Aktien umgeschichtet und alleine diesen Monat schon mehrere Tausend Euro Dividende erzielt bei Dividenden zwischen 4%-8% (zzgl. Kursgewinne aus Verkäufen). Aus dem Grund habe ich den Ioniq auch zu 2/3 finanziert, und die Zinsen bereits im ersten Jahr (2018) mit den angelegte 2/3 (20000€) wieder mit Überschuss refinanziert.
Dann ist es gut gelaufen, ist aber halt zocken und ich habe auch eine 4-stellige monatliche Entlastung gegenüber der Situation wenn ich das Haus mieten würde, jedoch eben ohne Risiko.
Gezockt wird in der Spielbank, weil man beim Glücksspiel nicht weiß was dabei herauskommt. Bei der Geldanlage in Aktien stehen einem sehr viele Instrumente zur Verfügung, um das Risiko einer Aktie bewerten zu können. Zocken würde bedeuten man würfelt sich ohne Verstand Aktien ins Depot ohne vorhergehende Risikoanalyse wie es jeder Fondsmanager auch macht. Ich verwende sehr viel Zeit in Analysen sowohl fundamental, charttechnisch als auch politisch. In dem Zusammenhang wird auch die Tesla-Aktie langsam wieder interessant wenn der Kurseinbruch weitergeht, weil dann auch eine Übernahme wahrscheinlicher werden dürfte und daraus resutlierend kann der Kurs schnell wieder nach oben schnellen.

Bei den Zinsen muss man Schulden machen, wenn man Geld hat. Eine Refinanzierung war noch nie einfacher als gegenwärtig!
Meine Schulden sind alle durch vorhandenes Eigenkapital gedeckt und können auch durch mein monatlichen Gehalt gedeckt werden, also doppelt abgesichert.
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Re: Alles auf Pump??

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folder Mi 29. Mai 2019, 14:00
Müssen wir nicht aufdröseln, es bleibt halt Risiko.
Mein Geld in den Abtrag der Schulden stecken bringt mir eine sichere Ersparnis, mit der ich rechnen kann.

Ach ja, mehr brutto heißt auch mehr netto. Der höhere Steuersatz schlägt nur auf die zusätzlichen Euros und nicht auf das gesamte Einkommen.
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Re: Alles auf Pump??

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Naturfreund68
folder Mi 26. Jun 2019, 09:41
Der höhere Steuersatz bezieht sich auf das gesamte Einkommen.

Re: Alles auf Pump??

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folder Mi 26. Jun 2019, 11:48
Das ist falsch, die ersten Euros werden gar nicht, die späteren immer höher besteuert.
Mehr brutto heißt immer auch mehr netto.
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Re: Alles auf Pump??

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folder Mi 26. Jun 2019, 13:37
In Österreich wird der höhere Steuersatz nur auf den höheren Teil bemessen, zumindest bei der Einkommensteuer.
Verdiene ich 15.000 EUR im Jahr (beispiel), dann sind die ersten 11.000 EUR (beispiel) steuerfrei und alles darüber dann wird mit dem entsprechenden Steuersatz besteuert.
Genauso wie es eine Höchstbemessungsgrundlage gibt, bis zu der zum Höchststeuersatz besteuert wird und alles darüber ist brutto für netto.
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