Alles auf Pump??

Hier erfährst du mehr über Finanzierungsangebote für Elektroautos

Barvermögen oder Vollfinanzierung - wie kauft Ihr Eure Autos?

Vollfinanzierung - ich kann mit Schulden leben
28%
45
25% Eigenkapital sollten zumindest da sein
18%
28
50% Eigenkapital sollten zumindest da sein
9%
15
75% Eigenkapital sollten zumindest da sein
3%
5
Für ein Auto nehme ich keinen Kredit auf, spare lieber länger oder mache Abstriche
42%
67
Insgesamt abgegebene Stimmen: 160

Re: Alles auf Pump??

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KnutKowalski
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folder So 12. Mai 2019, 15:35
Moin!

Ich habe bisher auch immer alles gekauft, also bar bezahlt. Auch meinen aktuellen Skoda Oktavia.
Bei meiner nächsten Anschaffung habe ich mir Angebote für einen Toyota Corolla 2019 geben lassen.
Ergebnis: Der Barkauf ist teurer als die Finanzierung!
WTF?
Wenn ich Geld beim Barkauf spare, dann ist es klar. So, werde ich ja zur Finanzierung gezwungen!
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Re: Alles auf Pump??

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folder So 12. Mai 2019, 23:11
Klingt eigenartig.
Aber das war mit dem Thema eigentlich nicht gemeint, da ging es um Geld leihen, das man nicht hat. Vor dem Hintergrund, dass einfach viele Autos fahren, die eigentlich gar nicht zu ihrem Einkommen passen. Aber durch Finanzierungsmodelle werden sie so eingelullt, dass sie das vergessen und doch zugreifen.

Wenn Du das Geld hast, aber günstiger finanzieren kannst und dazu auch noch liquide bleibst, ist das ja eine andere Situation.
Zoe Q210, 8,1kWp PV in Planung, keine fossilen Energieträger mehr im Haus

Re: Alles auf Pump??

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folder Di 14. Mai 2019, 10:06
Naja eigenartig.
Die schütten halt Boni aus, wenn man finanziert.
Warum? Wenn sie das Auto retour bekommen, was ja oft genug der Fall ist, wird es ja weiter verwertet und dort kassieren sie dann nochmal.
Außerdem neigen Barkäufer wohl eher dazu, das Auto länger zu fahren, ergo weniger oft Geschäftspotential.
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Re: Alles auf Pump??

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LordAKA
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folder So 19. Mai 2019, 18:28
Odanez hat geschrieben:
Fr 22. Mär 2019, 07:46
Ich bin halt jemand, der in seinem Leben noch nie Schulden hatte, und alleine mit dem Gedanken könnte ich nicht ruhig schlafen. Ich frage mich eh wie die Leute das machen, die über 30 Jahre ein Haus abbezahlen müssen - mich würde das psychisch sehr belasten.
Äh... Komm mal klar im Leben.
Es lebt sich ganz gut im noch abzuzahlenden Haus, zumal ich deutlich weniger zahlen muss als für ein gleich großes Mietobjekt..
Und bei dem Preis für ein e-Auto: Wer das bar bezahlen kann, hat meist einen Tesla, der "Rest" muss finanzieren oder leasen.

Re: Alles auf Pump??

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Odanez
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folder Mo 20. Mai 2019, 08:03
LordAKA hat geschrieben:
So 19. Mai 2019, 18:28
Odanez hat geschrieben:
Fr 22. Mär 2019, 07:46
Ich bin halt jemand, der in seinem Leben noch nie Schulden hatte, und alleine mit dem Gedanken könnte ich nicht ruhig schlafen. Ich frage mich eh wie die Leute das machen, die über 30 Jahre ein Haus abbezahlen müssen - mich würde das psychisch sehr belasten.
Äh... Komm mal klar im Leben.
Es lebt sich ganz gut im noch abzuzahlenden Haus, zumal ich deutlich weniger zahlen muss als für ein gleich großes Mietobjekt..
Und bei dem Preis für ein e-Auto: Wer das bar bezahlen kann, hat meist einen Tesla, der "Rest" muss finanzieren oder leasen.
Ich komme so wunderbar klar, danke. Und ein E-Auto kann man auch gebraucht für unter 20.000 bar kaufen. Es ist schon längst bewiesen, dass eine Immobilie zu besitzen nicht zwangsläufig die finanziell sinnvollere Variante ist gegenüber Mieten. Es ist und bleibt eine Spekulation darauf, dass der Wert des gekauften Objekts in Zukunft nicht abnimmt. Aber genau so kann man einen asozialen Vermieter abbekommen, der einen ausquetscht wo es geht. Und ich habe nicht die Möglichkeit PV aufs Dach zu packen oder eine Wallbox in die TG zu setzen.
Es sind tatsächlich nur die Leute finanziell frei, die keine Schulden haben. Und hier wo ich wohne sind die Mietpreise im Vergleich zu den Kaufpreisen sehr niedrig. Hier kriegt man unter einer Million nicht mehr viel, aber für 1500€ im Monat Miete gibt es viele Angebote. Wer hier kein 6-Stellinges Einkommen hat und sich ein Haus kauft begeht m.M.n finanziellen Selbstmord. Es sei denn man hat schon einen großen Anteil vorher angespart.

Wenn wir es mal schaffen sollten weiter weg aufs Land zu ziehen, und ich nicht jeden Tag 100km pendeln muss dabei, dann sieht die Situation anders aus. Dann löse ich auch gerne meinen Bausparvertrag ein und zahle das Haus ab. Nur werde ich wahrscheinlich Monate wenn nicht Jahre brauchen um psychisch mich damit abzufinden, dass die Bank bei der ich abzahle einen eisernen Griff auf meine Eier hat.
2013 Euroleaf Acenta, 24kWh. SoH 89%, 65.000km

Re: Alles auf Pump??

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AndiH
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folder Mo 20. Mai 2019, 12:23
Finanzierung wird wohl oft verwendet um den Absatz zu steuern ohne den Listenpreis zu "schädigen". D.h. wenn du zum richtigen Zeitpunkt das richtige Auto anfragst kann es schon sein das die Finanzierung direkt günstiger ist als Barkauf. Ist mir aber leider noch nie passiert, deshalb kaufe ich in den eher seltenen Fällen des Autokaufs das was sich direkt bezahlen lässt.
Seit 02/2016 über 2.500 Liter Diesel NICHT verbrannt...

Re: Alles auf Pump??

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Schwani
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folder Mo 20. Mai 2019, 12:47
Odanez hat geschrieben:
Mo 20. Mai 2019, 08:03
Es sind tatsächlich nur die Leute finanziell frei, die keine Schulden haben.
Das stimmt so nicht ganz.
Wenn du für deine Schulden einen finanziellen Gegenwert hast, der auch realistisch realisierbar ist, bist du auch frei.

Als Firmeninhaber muss ich immer mal wieder größere Anschaffungen finanzieren wie zb einen LKW - zumindest zum Teil. Bilanziell übersteigt meine Eigenkapitalquote aber bei weitem diese Kredite und wir würden bei Geschäftsaufgabe mit Sicherheit alles ablösen können.

Anderenfalls würdest du bei deiner Bank auch keinen Kredit bekommen oder zumindest nur für uninteressante Konditionen.

Ich kann mit meinen Schulden gut schlafen, gehe sehr selbstbewusst zu meinem Banker und frage ihn, welches gute Angebot er mir für meine weiteren Ausbaupläne machen kann. Ein Kredit ist ein Verkaufsprodukt und dafür muss sich die Bank ins Zeug legen, damit ich genau mit ihr das Geschäft mache. Ich gehe dort nicht als Bittsteller hin...
26kWp PV im Eigenverbrauch
Outlander PHEV 06/17 - 11/18, e-load up! 02/18, Kona Acid yellow 64kWh 01/19; Sohn Ioniq

Re: Alles auf Pump??

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folder Mo 20. Mai 2019, 13:27
Der Preis für unser Haus steigt jährlich fast schneller als wir das Geld ansparen könnten, also da würde warten gar nichts bringen bei >9% Preissteigerung aufs Grundstück im Jahr, aber unter 2% Zinsen. Wenn ich da nun warten würde bis ich das Haus bar bezahlen könnte, wäre ich bei Baubeginn so alt, dass ich es auch lassen könnte. Das macht IMHO keinen Sinn. Vor allem auch wenn man schon eine größere Summe angespart hat, die durch die kalte Progression jedes Jahr effektiv an Kaufkraft verliert bei 0,05% Guthabenzins.
Damit meine ich nun ausdrücklich nicht, sich unsolide zu verschulden. 30% Eigenkapital mitbringen ist schon ganz gut. 50% sind besser.
Wir zahlen jetzt jedenfalls weniger Zinsen für das Haus als vorher Kaltmiete für die 3-Zimmer Wohnung, ist aber 2,5 mal größer und vom Standard nicht ansatzweise zu vergleichen.

Beim Auto sehe ich es ganz anders, einfach weil das nicht wertbeständig ist.
Schwani hat geschrieben:
Mo 20. Mai 2019, 12:47
[Das stimmt so nicht ganz.
Wenn du für deine Schulden einen finanziellen Gegenwert hast, der auch realistisch realisierbar ist, bist du auch frei.
Genau. Wenn wir das Haus verkaufen, bleibt genug über, um da diverse Jahre ohne Einkommen gut zu leben.
Zoe Q210, 8,1kWp PV in Planung, keine fossilen Energieträger mehr im Haus

Re: Alles auf Pump??

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Odanez
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folder Mo 20. Mai 2019, 20:20
Ja, jeder der in den letzten 20 Jahren Haus gebaut oder gekauft hat hat es gut erwischt. Die steigenden Immobilienpreise spielten denen dann mächtig in die Karten. Nur hat das vor 20 Jahren halt keiner wissen können. Es war damals, und ist heute immer noch eine Spekulation, und wenn es mal nicht ständig bergauf geht, dann sieht es schlecht aus. Wie war das damals in den USA vor der Housing Bubble? Wenn du denn irgendwann, auch wenn du 30% Eigenkapital mitbringst, ein Haus baust, das dann aber 50% an Wert verliert, dann ist dein finanzieller Gegenwert für deine Schulden auch nicht mehr das was man erhofft hat. In extremen Situationen erfolgt dann Zwangsversteigerung und/oder Privatinsolvenz. Und man kann hier in Deutschland auch nicht davon ausgehen, dass die Preise ewig weiter steigen. Und je höher die Preise werden, je länger man sein Haus abzahlen muss, desto tiefer können die Preise fallen, falls man in eine Blase hineinkauft.
Das ist das worauf ich hinaus wollte. Wenn Immobilienpreise etwas stabiler wären, dann wären die Risiken deutlich überschaubarer und ich wäre auch mehr bereit mich für eine Immobilie zu verschulden.
2013 Euroleaf Acenta, 24kWh. SoH 89%, 65.000km

Re: Alles auf Pump??

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folder Mo 20. Mai 2019, 20:40
Naja, sag mir halt mal eine Alternative. Wir leben jetzt. In der Mietwohnung hatten wir 8 Jahre keine Erhöhung, wollten uns auf etwas familientaugliches vergrößern. Das haut zur Miete aber wirklich gewaltig rein und von zukünftigen Steigerungen kann man fest ausgehen. Meinen Schulden spielt gerade die Kalte Progression zu. Was vorher an meinem Angesparten Kapital knabberte, entwertet jetzt meine Schulden.
In einer absoluten Hochpreisregion hätte ich auch Bedenken, aber wir haben das Grundstück noch zu einem halbwegs fairen Preis gekauft und das Geld fürs Haus ging in Arbeitslohn und Baumaterial. Das sind schon reelle Werte, bzw einfach die Herstellkosten und nicht irgendein Phantasiepreis.
Zoe Q210, 8,1kWp PV in Planung, keine fossilen Energieträger mehr im Haus
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