Der EQC, ein Desaster?

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Re: Der EQC, ein Desaster?

Jupp78
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Odanez hat geschrieben: Und wo bitte gibt es was vernünftiges zu Essen, wo auch ein >100kW Schnelllader steht? Autobahnraststätten fallen komplett weg. Wenn man dann die Wahl hat, seine Mittagspause unterwegs ladend oder nicht ladend zu verbringen, dann macht es einen gewaltigen Unterschied, wie hoch dann die AC Ladeleistung sein kann.
Die Wahl gibt es einfach nicht, die Wahl hat man auch nicht mit einem Verbrenner. Niemand, wirklich niemand macht enorme Umwege für eine Mittagspause auf der Langstrecke. Da lautet das Ziel, den Zielort zu erreichen und nicht kulinarischen Hochgenuß zu üben. Die einzig spannende Frage an der Stelle ist, wie bringt man die Zeit am 110kW Lader rum und ja, mit 22kW braucht man sich auf der Langstrecke nicht rumschlagen, wenn man die Option 110kW hat. Wenn du diese nicht hast, dann ist dein Horizont wohl einfach nur begrenzt.
Sommer01 hat geschrieben: Was ist wenn viel Schnee liegt und die 97mm Bodenfreiheit nicht ausreicht ? Wenn ich früh halb 4 zur Dienststelle muss ist noch kein Winterdienst unterwegs....Ich werde berichten, es dauert ja nicht mehr soooo lange :-)
Andere Autos haben auch nicht mehr. Viel Schnee hat bei mir persönlich noch nie zum Stillstand geführt. Das passiert, weil der Schelchteste die Straße blockiert und da nutzt es einem gar nichts, dass man selbst noch toll voran kommt.
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Re: Der EQC, ein Desaster?

150kW
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Sommer01 hat geschrieben: und beim Skoda Enyaq gibt es keine Wärmepumpe....
Beim 50er nicht, bei den anderen optional.

Re: Der EQC, ein Desaster?

Helfried
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Sommer01 hat geschrieben: Was ist, wenn viel Schnee liegt und die 97mm Bodenfreiheit nicht ausreicht?
Da haben Elektroautos generell ein Problem: Durch den glatten Unterboden schieben sie sich bei tiefem Schnee mit Schwung wie Schi auf den Schnee hinauf, obwohl die Räder gar nicht mehr greifen. Die Räder hängen also quasi in der Luft, sodass man auch nicht mehr rückwärts fahren und wenden kann. Man hängt fest. Ein Dieselauto bleibt einfach stecken, man fährt dann halt rückwärts und probiert es woanders.

So zumindest hat es der Felixba in seinem berühmten Nordkap-Video eindrucksvoll demonstriert (boah, die Nacht dort war hart für ihn und seine Freunde...).

Re: Der EQC, ein Desaster?

Odanez
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Jupp78 hat geschrieben: Die Wahl gibt es einfach nicht, die Wahl hat man auch nicht mit einem Verbrenner. Niemand, wirklich niemand macht enorme Umwege für eine Mittagspause auf der Langstrecke. Da lautet das Ziel, den Zielort zu erreichen und nicht kulinarischen Hochgenuß zu üben. Die einzig spannende Frage an der Stelle ist, wie bringt man die Zeit am 110kW Lader rum und ja, mit 22kW braucht man sich auf der Langstrecke nicht rumschlagen, wenn man die Option 110kW hat. Wenn du diese nicht hast, dann ist dein Horizont wohl einfach nur begrenzt.
Nein nicht niemand, nur viele mit dem Langstreckendenkansatz aus der Verbrennerwelt. Warum enorme Umwege, es führen auch Autobahnen an größeren Ortschaften direkt vorbei, da fährt man von dieser ab, fährt 5min und ist da. Also ICH würde das weiterhin so machen, nur weil du niemanden kennst, macht das nicht automatisch auch niemand. Du bist halt noch nicht offen für die modernen Denkansätze von wie man sein E-Auto auf der Langstrecke bewegen kann. Nur weil der EQC mehr die Verbrennerkundschaft anspricht als andere E-Autos, und deshalb dieser wohl weniger hohe AC Ladeleistung bräuchte als andere, heißt es nicht, dass das ein sinnloses Feature wäre. Aber ich rede hier eher von einem E-Auto generell mit diesen Ladeleistungen. Vielleicht würde ein Ioniq oder Leaf Fahrer viel eher sich so verhalten.

Nicht alle begeben sich auf den Weg wohin nur mit dem einzigen Ziel so schnell wie möglich dort anzukommen. Man macht sich die Zeit auf der Reise so bequem wie möglich, und dazu darf auch mal gehören, dass man sich wenn man zur Mittagszeit unterwegs ist sich auch mal was gönnen kann. Aber warum wiederhole ich mich da ständig, du bist ja jemand, der so etwas nie macht und du bist jemand, der keinen persönlichen Vorteil von höheren AC Ladeleistungen sieht.

Deiner Meinung allgemein zur Ladeleistung steht hier im Forum eine Horde an Menschen gegen, die anderer Meinung sind.

Aber ich schlage vor, wir lassen das jetzt dabei, hat ja mit dem EQC nicht mehr viel zu tun.
2013 Euroleaf Acenta, 24kWh. SoH 83%, 80.000km
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Re: Der EQC, ein Desaster?

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Carsten hat geschrieben: @eve Warum so aggressiv? Klar wären 11 oder 22 noch besser, aber ich komme im Alltag ebenfalls mit den 7,2 hin.
Hallo sorry. Sollte nicht aggressiv rüber kommen sondern nur unterstreichen, dass der Alltag eines jeden etwas anders ausschaut.
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Re: Der EQC, ein Desaster?

zoppotrump
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Sommer01 hat geschrieben: Jetzt muss ich mal meinen Senf dazu geben in Sachen AC-Ladeleistung beim EQC. Ich fahre meinen EQC (AMG) nun fast 3 Wochen. Das Auto ist ein Traum. Habe auch den Kona und den e-Niro getestet, kann man mit dem EQC nicht vergleichen, ist halt eine andere Liga bzw. eine andere Preisklasse.
Was ist denn daran die andere Liga?

Re: Der EQC, ein Desaster?

Jupp78
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Odanez hat geschrieben: Nicht alle begeben sich auf den Weg wohin nur mit dem einzigen Ziel so schnell wie möglich dort anzukommen. Man macht sich die Zeit auf der Reise so bequem wie möglich, und dazu darf auch mal gehören, dass man sich wenn man zur Mittagszeit unterwegs ist sich auch mal was gönnen kann.
Dagegen habe ich ja gar nichts, trotzdem halte ich es für unrealistisch, dass man sich einen Ort heraus sucht, der nur eine 22kW Säule zur Verfügung stellt. Also selbst wenn man einen 22kW AC Lader hat, wird man unter dem Strich sich einen DC-Lader heraus suchen, denn mit 22kW kommt kommt man ja nun wirklich nicht weit. Da geht man in aller Ruhe Mittag Essen und hat nicht mal 100km Reichweite gewonnen.
Sich die Zeit während des Notwendigen (laden) möglichst angenehm zu gestalten, das kaufe ich jedem sofort ab. Aber massive Abstriche beim Notwendigen zu machen, um sich die Zeit noch etwas angenehmer zu gestalten, daran glaube ich nicht.

Ich glaube du schilderst hier eher aus einer Erfahrung heraus, wo kein DC als Option vorhanden war.

Re: Der EQC, ein Desaster?

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Oder das Auto kein DC hat.

Re: Der EQC, ein Desaster?

Jupp78
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Meine ich doch und dann ist man natürlich über jedes kW glücklich, welches es mit AC mehr laden kann. Das ist auch komplett nachvollziehbar.

Re: Der EQC, ein Desaster?

Sommer01
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Sommer01 hat geschrieben: ↑ Jetzt muss ich mal meinen Senf dazu geben in Sachen AC-Ladeleistung beim EQC. Ich fahre meinen EQC (AMG) nun fast 3 Wochen. Das Auto ist ein Traum. Habe auch den Kona und den e-Niro getestet, kann man mit dem EQC nicht vergleichen, ist halt eine andere Liga bzw. eine andere Preisklasse.
Was ist denn daran die andere Liga?

Geb dir einen Tipp, fahr bitte beide Autos mal, dann wirst du den Unterschied merken. Den Kona kannst du mit dem EQC nicht vergleichen !
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