"Schnelladung" oder Schnarchladung.

Re: "Schnelladung" oder Schnarchladung.

rolandk
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Moselaner hat geschrieben:Hauselektrik auf Kante ganäht? Da hast du meinen Beitrag oben nicht richtig gelesen.
Doch, habe ich.
Aber hast Du meine Antwort richtig gelesen? Ich habe zu keinem Zeitpunkt Deine Installation in Zweifel gezogen.

Nur, was für Dein Haus gilt, muß nicht automatisch für alle gelten. Du hast dem Skeptiker gegenüber aber gesagt, das die Autoladung vergleichbar wäre mit der Nutzung eines Kondenstrockners. Und das ist als allgemeine Aussage eben nicht richtig.

Wenn bei dem Skeptiker die Verkabelung eben "auf Kante genäht ist" kann das durchaus problematisch sein.

Und das sage ich nicht, weil ich irgendwem Angst machen will, sondern weil ich es bereits mehrfach erlebt habe. Da hat dann in der Verteilerdose etwas geschmort, oder die Kabel in der Wand wurden warm.

Übrigens haben auch die Nachtspeicheröfen nicht auf Dauer die Leistung gezogen, darüberhinaus hatte jeder einzelne eine entsprechend dimensionierte Verbindung zur Hauptverteilung.
Aber darum ging es nicht. Es ging um die generalisierte Aussage "Leistung Autoladen" = "Leistung Kondenstrockner". Das ist eben so nicht richtig.

Gruß
Roland
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Re: "Schnelladung" oder Schnarchladung.

Moselaner
  • Beiträge: 124
  • Registriert: Do 11. Jan 2018, 20:13
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Moselaner hat geschrieben:Es ging um die generalisierte Aussage "Leistung Autoladen" = "Leistung Kondenstrockner". Das ist eben so nicht richtig.
Wir haben auch einen Kondenstrockner und ich weiß, daß der Heizpausen hat.
Wenn du aber mit Leuten diskutierst, die mit dem Argument kommen: "Wenn morgen 30 Mio E-Autos gleichzeitig laden, dann bricht uns das Stromnetz zusammen", dann kannst du nur noch mit simplen Vergleichen antworten.
Das gleiche ist mit der ewigen Vorhaltung,ich würde Kohlestrom verfahren, der weitab erzeugt wird, obwohl ich "fast" in Sichtweite 2 WKW habe deren Turbinen direkt ins Mittelspannungsnetz mehr Strom "pumpen", als der Kreis Cochem-Zell verbraucht, insbesondere nachts.
Grüße von der schönen Mosel
Lutz

613d Vario
B-electric

Re: "Schnelladung" oder Schnarchladung.

dschengber
  • Beiträge: 7
  • Registriert: Mo 17. Sep 2018, 10:45
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Ich lade an der Wallbox lediglich mit 8-9 kW.
Also im Hidden Menue Max. 25 A.

Die 10-11 kW habe ich noch nie erlebt.

Ist das bei Euch aus so?

Bin noch am üben mit 3 Monaten MB 250 e


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Re: "Schnelladung" oder Schnarchladung.

rolandk
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2) ...wenn die Hauselektrik auf Kante genäht ist.
2) was heißt das genau?
Ich meine damit eben Anschlüsse, die z.B. über mehrere Dosen gehen, und an denen wohlmöglich auch noch andere Nutzer hängen. Altbauten sind für sowas prädestiniert. Da stimmen dann auch bis zum Ende nicht unbedingt die Kabelquerschnitte.
3) Denn im Regelfall geht man davon aus, das es nach einer Belastung zu einer Ruhephase kommt. Diese gibt es beim Laden eines E-Autos nicht.
3) die würde es aber doch geben. nur eben erst nach 10 std. ?!?
Das ist viel zu lange. Wenn eine Dauerleistung von 120 Minuten auf so einem Kabel liegt, muß es einfach zu einer Abkühlung kommen. Mir ist im Privatbereich kein Gerät bekannt, bei dem im Dauerbetrieb die Leistung am oberen Limit läuft.

Manche Stecker/Kupplungen haben sogar Zeitangaben, wie lange sie unter Volllast betrieben werden dürfen.

Dabei kommt es natürlich auch darauf an, wie die Wärme abgeführt wird.

Aber unabhängig davon, was irgendwo draufsteht, sollte doch klar sein, das in jedem Kabel, und besonders an den Übergängen (Stecker/Kupplung (auch innerhalb), Verteiler) Leistungsverluste auftreten. Die werden regelmäßig in Wärme umgesetzt.

Je größer der Widerstand (a.k.a. schlechte Verbindung), desto höher die Temperatur. So funktioniert ein Bügeleisen. Das sollte man tunlichst vermeiden.

Roland

Re: "Schnelladung" oder Schnarchladung.

Moselaner
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rolandk hat geschrieben:...das in jedem Kabel, und besonders an den Übergängen (Stecker/Kupplung (auch innerhalb), Verteiler) Leistungsverluste auftreten.
Genau deswegen hab ich, wie oben bereits ausgiebig beschrieben, vom Sicherungskasten zur Garage ein separates Kabel unterbrechungsfrei zur Steckdose verlegt, an der das Auto angeschlossen wird. :roll:
Grüße von der schönen Mosel
Lutz

613d Vario
B-electric

Re: "Schnelladung" oder Schnarchladung.

eos21
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Ich platziere die Frage einmal hier:

Frage 1: Ladet jemand von euch B 250 e Fahrern mit dem go-e Charger?

https://go-e.co/go-echarger-home/

Frage 2: Nutzt jemand die ABL Wallbox eMH1 mit 11 kW?

https://www.abl.de/de/produkte/emobilit ... x-emh1.php

Wenn ja, funktioniert das, wie sind die Erfahrungen, ist das Teil empfehlenswert für unsere B Klasse?

Vielen Dank für euer Feedback

Re: "Schnelladung" oder Schnarchladung.

tyman
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Da kann ich leider nicht mit Erfahrungen dienen.
Ich nutze seit 2013 meine wallbe box. Dreiphasig mit eigenem Kabel und Absicherung. Habe diese auf 11kW eingestellt.
Gruß
Olaf
EMCO Novi Elektroroller - Speedy
Zoe Intens Black - Bagheera (12/13-09/17)
B250E Electric Art - Migaloo (09/17-02/20)
E-Golf - Schneewitchen (ab 02/20)
29x 300wP = 8,7kWp mit LG Chem Resu 10 im Keller und 43kW Wallbox Wallb-e in der Garage

Re: "Schnelladung" oder Schnarchladung.

Volt-Tesla-Soul
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  • Registriert: Sa 30. Jan 2016, 16:19
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Lade immer 11kw mit Tesla Ladekabel.
Warum sollte es da ein Problem geben? Der Lader ist der gleiche wie im Model S und das Fahrzeug entriegelt sogar den Ladeport, wenn ich die Taste am Stecker des Tesla Ladekabels drücke.

Die Lader gehen manchmal kaputt. Das heisst die Sicherung im Lader fliegt raus. Dies aber wohl nur, wenn die Spannung sehr hoch (240V+) ist. Man kann ja auf 13A stellen um den Lader (nach der Garantie) zu schonen.

Zudem kann man ja auch an der Tesla Wallbox laden, egal ob für Tesla only oder für alle konfiguriert.

Mercedes will vermutlich vermeiden, dass alle B250E Fahrer die relativ günstigen Tesla Ladekabel kaufen.
Das Ladekabel im Benz ist der letzte Dreck und ist höchstens für einen Twizy geeignet.

Mercedes scheint bereits die 11kw Lademöglichkeit im Benz zu bereuen, da er so doch noch zu gebrauchen ist, was sie sicher nicht wollten. Rückwirkend würden sie wohl 2 Phasen im Kabel der Ladebuchse durchtrennen.

EQC nur einphasig laden !! Die sind nicht ganz bei Trost.
2 x Tesla Model S 85
1 x Tesla Model S P90 D Ludicrous
1 x Tesla Model X 90 D
24.5 kWp Photovoltaik
E3/DC S10 Pro 912 19.5 kwh+ mit Notstrom und Inselbetrieb bestellt

Re: "Schnelladung" oder Schnarchladung.

eos21
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Warum sollte es da ein Problem geben? Der Lader ist der gleiche wie im Model S und das Fahrzeug entriegelt sogar den Ladeport, wenn ich die Taste am Stecker des Tesla Ladekabels drücke.

:idea: Bei mir ist das 2 3/4 Jahr gut gegangen. Nun habe ich immer eine Fehlermeldung "Werkstatt aufsuchen". Nach 3maliger Analyse kommt man zum Schluss, dass nicht das Auto sondern das Ladegerät das Problem ist. Und: Wenn der Fehler mit dem Gelben Typ 2 32A-Kabel oder dem unbrauchbaren 1phasen-Kack nicht reproduzierbar ist, ginge es MB nichts an.

Die Lader gehen manchmal kaputt. Das heisst die Sicherung im Lader fliegt raus. Dies aber wohl nur, wenn die Spannung sehr hoch (240V+) ist. Man kann ja auf 13A stellen um den Lader (nach der Garantie) zu schonen.
:?: Was heisst das ganz genau. Der Lader im B 250 e und welche Sicherung? Bitte genauer ausführen. Danke. Oder meinst du defekte Lader in deinen Teslas die hopps gingen?

Zudem kann man ja auch an der Tesla Wallbox laden, egal ob für Tesla only oder für alle konfiguriert.
:!: MB stellt sich auf den Standpunkt, dass alle Wallboxes genutzt werden können, ABER nur mit Steckdose, damit das werkseitig mitgelieferte gelbe 32A Kabel des B ED eingesteckt werden kann. Es scheint kein Zufall zu sein, dass ein 32 A Kabel dabei ist und kein 16 A Kabel. Letztere können anscheinend Fehlermeldungen produzieren. Weiss jemand mehr hierzu?

Mercedes will vermutlich vermeiden, dass alle B250E Fahrer die relativ günstigen Tesla Ladekabel kaufen.
:!: Tesla verkauft die gar nicht an Nicht-Tesla Owner. Und wenn du eines kriegst steht dort klipp und klar drauf, dass dieses explizit NUR für Tesla-Fahrzeuge benutzt werden darf. Die sichern sich alle ab, ist ja klar und auch verständlich.


EQC nur einphasig laden !! Die sind nicht ganz bei Trost.
:!: Ist 2phasig, aber ebenso unbrauchbar --> Frechheit!

:arrow: Last but not least: In meinem Fall war MB mit Tesla im direkten Kontakt betr. Fehleranalyse. Die Tesla-Jungs behaupten durch alle Böden hindurch, dass es absolut UNMÖGLICH sei, dass ich meinen B250e mit dem Tesla UMC lade. Das ginge gar nicht! Ich konnte ja nur sagen, dass ich dies nun seit über 71'000 km mache.... :lol: und davon 65'000 km ohne Fehlermeldung....neu mit Fehlermeldung, aber laden und fahren tut es trotzdem ;) aber die Fehlermeldung nervt!!!

Re: "Schnelladung" oder Schnarchladung.

Volt-Tesla-Soul
  • Beiträge: 107
  • Registriert: Sa 30. Jan 2016, 16:19
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Eventuell ist das Tesla Ladekabel defekt. (Da ich mehrere habe kann ich das einfach testen, bisher gab es kein defekt)

Hab in allen drei Teslas Doppellader und es war noch nie einer defekt. Wenn ein Tesla-Lader kaputt ist wird er ersetzt. Nach der Garantie ziemlich teuer. Jedoch ist nur eine interne Sicherung defekt. Es gibt Videos die die defekte Sicherung zeigen. Man könnte einen defekten Lader also günstig reparieren.

Schnellladestationen (zb. von ABB) mit Typ2 haben auch immer ein Kabel. Das 32A Kabel ist wohl von früher. Es gab (oder gibt noch) Ladestationen die 32A abgesichert sind und ein 16A codiertes Kabel verweigern. (Desshalb benötigte ich ein 32A Typ2->Typ1 Kabel für den Chevrolet Volt)

Für Fahrzeugladung gibt es nur dreiphasig, alles andere ist Murgs und zb. in der Schweiz nicht zulässig (max 3.6kw zu Hause erlaubt). Zudem würde mein Haus keine 32A auf einer Phase vertragen. (3 x 25A) Dreiphasig 16A (11kw) null Probleme, somit keine Aufrüstung des Hausanschlusses notwendig.

Hab hier 3 Tesla Powerwalls rumliegen, getestet mit CCE16 Steckerkabel aber noch nicht fest installiert. Die Powerwall kann man codieren ob für Tesla oder für alle. Zudem kann ich die erlaubte maximalen Ampere einstellen.

AC mässig ist alles von Tesla, leider wurden wohl keine DC Leitungan aufgeschaltet, sonst würde der Tesla Chademo Adapter funktionieren, was er nicht tut. Zudem beweisst die Reaktion des Benz auf das Funksignal vom Tesla Stecker zum öffnen des Teslaladeports (Der Benz entriegelt den Stecker was ganz praktisch ist), dass ohne viel zu überlegen 1:1 Tesla Ladetechnik verbaut wurde. Eventuell wurden die DC Leitungen nur Softwaremässig blockiert (weil MB keine SC Ladung bezahlen wollte) wie früher beim 60er Model S ohne free Supercharger. Da ging auch Chademo nicht.
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