Haben Elektroautos höhere Reparaturkosten ?

Wie und wo man sein Elektroauto günstig versichern kann

Haben Elektroautos höhere Reparaturkosten ?

catoderjuengere
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Re: Haben Elektroautos höhere Reparaturkosten ?

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  • env20040
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Schon interessant.
Interessant ist, dass die Kabel getauscht werden müssen weil z.B.ein Marderbiss war.

Interessant ist weiters,dass im Normalnetz "Zuhause", bei 400 V Wechselspannung eine Spitzenspannung von gut 560V und darüber ansteht.
Dass dort, bei Mäuse, oder Rattenbissen, die Kabel dort "einfach" repariert werden.

Dann legt man eine Prüfspannung an, wenn man es ganz genau nimmt, und das alte Kabel wird wieder "bespannt", also unter Spannung gesetzt. Fertig.

Dass es dort Schrumpfschläuche gibt, welche bis 1000V für Reparaturen "geharzt", also Wasserabdichtend auch in der Erde verwendbar,, zulässig sind ist das nächste.

Und, eine Studie aus Amerika heranzuziehen, welche wohl in erster Linie Tesla´s beinhaltet um Rückschlüsse zu ziehen ist, ebenso eher eine Studie betreffend der Instandsetzungskosten einer einzelnen Marke wie Branchenübergreifend unehrlich.

Hier ist eine gesamte Branche im Moment derart überfordert, und deren Ausführenden seit Jahren nur noch zu "Teiletauschern" ( Ausnahmen bestätigen die Regel) degradiert, dass dies nur ein Weg zum "Ende der Fahnenstange" sein dürfte.

Wir reparieren Gleichrichter, tauschen Halbleiter, ersetzen abgeschmorte Leitungen, reparieren Ansteuerplatinen, refreshen Accus( ebenso KFZ-Systeme, welche eine "Todesdiagnose erhalten haben, weil EINE Zelle z.B. um 0,04 V zu niedrigige Ruhespannung hat und kein Refreshprogramm existiert, und derart die Batterieschütze nicht mehr anziehen).
Inkl. Demontage 6, bis 12 Stunden Arbeitsze3it und das auto verlässt den Arbeitsplatzt selber fahrend, welche vorher noch einen Batterietausch bekommen musste.

Im KFZ-Bereich scheut man sich TEILS eine Batteriezellen in der Werkstatt zu tauschen und fährt statt dessen Batteriepakete um´s teure Geld, in Transportbehältern, welche wiederum 15.000€ Einsatz kosten quer durch Europa spazieren, nur dass diese dann irgendwo herumstehen, weil keiner weiss, wie´s weitergeht.

Es werden Batteriepakete herumgekarrt, weil eine Zelle um 0,04V zu niedrig war und man keine Chance mehr hat auf "Offiziellen Weg" diese Zelle nachzuladen.
Nachladen, und die Auto´s fahren wieder.
Problemlos, schon seit über 14 Monaten.
Unauffällig im BMS.

Aber, "die Batterie ist defekt", muss getauscht werden.

die Reparaturkosten sind so hoch.
"Ein Kabel kostet 7.000€".
Von der Journalistischen Leistung mal abgesehen, dass der Preiss vermutlich inkl. Arbeitszeit war.

So etwas nannte man vor Jahren noch Wucher.
Das andere:
Überschriftenjournalismus.
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Re: Haben Elektroautos höhere Reparaturkosten ?

Paranormal
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env20040 hat geschrieben: Interessant ist weiters,dass im Normalnetz "Zuhause", bei 400 V Wechselspannung eine Spitzenspannung von gut 560V und darüber ansteht.
Dass dort, bei Mäuse, oder Rattenbissen, die Kabel dort "einfach" repariert werden.

Dann legt man eine Prüfspannung an, wenn man es ganz genau nimmt, und das alte Kabel wird wieder "bespannt", also unter Spannung gesetzt. Fertig.

Dass es dort Schrumpfschläuche gibt, welche bis 1000V für Reparaturen "geharzt", also Wasserabdichtend auch in der Erde verwendbar,, zulässig sind ist das nächste.
Die Kabel in E-Autos unterscheiden sich "ganz leicht" von den "Innen-Kupfer-außen-Isolierung-Kabeln". Da kann man nicht eben schnell ein Stück rausschneiden und ersetzen. Und wenn es dann auch noch eins aus Alu ist, siehts noch schlechter aus.

Bild

Re: Haben Elektroautos höhere Reparaturkosten ?

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  • env20040
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Das ist nur ein "geschirmtes" Kabel.
Dafür gibt´s, zumindest bis 10.000V Reparaturkit´s, wenn "nur" die Isolierung beschädigt ist, bis hin zu Klemmen.
Wobei Marder sich selten bei solchen Querschnitten durch das Metall beissen.
Diese durchtrennnen meinst nur dünnere Leitungen.
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Re: Haben Elektroautos höhere Reparaturkosten ?

catoderjuengere
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Eine Vergussklemme wirst du kaum bei den beengten Platzverhältnissen im Auto unterbringen.
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Re: Haben Elektroautos höhere Reparaturkosten ?

Twiker76
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Interessant. Hat env20040 noch Termine für e Fahrzeug Reparaturen frei?
Gerne auch per PN
Danke.
Twike 676 seit 2001, EVT4000e seit 2005, Mia electric 12kWh seit 2013, Twizy life 2018 bis Mai 2019, Tesla Model S 85 zusammen mit Familie seit 2018, Mia electric 8kWh seit 2019

Re: Haben Elektroautos höhere Reparaturkosten ?

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Ich verstehe die Aufregung nicht. Habt ihr die Artikel überhaupt ganz gelesen? Elektroreperaturen sind nach der Versicherungswirtschaft statistisch derzeit teurer. Env20040 hat ja selbst lang und breit aufgezählt warum das so ist und dass es nicht nötig ist. Die Presseartikel schreiben ebenfalls, wieso das so ist und dass es nicht zwangsweise nötig ist. Gerade beim Thema Kabel an dem hier die Diskussion steil geht steht da wörtlich:

Zitat SZ: "So kostet ein notwendiger Kabelsatz bis zu 7000 Euro. Es geht aber auch anders: Einige Automobilfirmen verwenden Schutzummantelungen, die getauscht werden können. Die Reparaturkosten lassen sich dadurch um bis zu 97 Prozent reduzieren"

Es ist relativ klar, dass bei einem bisherigen Nieschenmarkt die Reperaturpreise höher sind. Man muss nurmal die Preise einer Ersatzbremsscheibe eines Golf vs eines AllradGolf vergleichen...

Es ist nur ein Fehler aus diesem aktuellen Bild die Zukunft zu interpolieren. Das sehe ich in den Artikeln aber nicht
05/2021 VW ID.3 Pro Business: Hauptfahrzeug
08/2019 Outlander PHEV PLUS: für Restmobilität, sowie Zweitwagen für Kurzstrecken, Anhängerfahrten, oder wenn Allrad vorteilhaft ist

Re: Haben Elektroautos höhere Reparaturkosten ?

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Ganz interessant ist dieses Interview mit dem aktuellen Vorstand der HUK: https://amp2.handelsblatt.com/unternehm ... 33988.html

Demnach sieht er das so:

„Wird die Batterie bei einem Unfall beschädigt, ist es heute schon oft ein Totalschaden“, erklärt Klaus-Jürgen Heitmann, seit 2017 Vorstandschef der HUK, im Gespräch mit dem Handelsblatt. Auch die Kundschaft habe sich geändert: „Die erste Klientel, die sich Elektroautos gekauft hat, hatte ein besseres Risikoprofil, fuhr also umsichtiger und verursachte wenige Unfälle. Jetzt haben wir eine massive steuerliche Förderung von Dienstwagen in dem Bereich, das ist eine andere Klientel. Häufigkeit und Schadenshöhe müssen neu gemessen werden.“
Ab 04.08.2016 Zoe R 240 Life. Ab 28.07.2020 E-Golf. Direkt zum Kfz-Versicherungsvergleich: https://versicherungen-emobil.de/kfz-ve ... svergleich, eine Lösung ohne SF-Klassen: https://versicherungen-emobil.de/e-auto ... -helvetia/

Re: Haben Elektroautos höhere Reparaturkosten ?

disorganizer
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Dann müsste man doch aber eigene Schadensklassen für Dienstwagen einführen statt die Schäden der Dienstwagen dann auf die Allgemeinheit abzuwälzen, oder?
Zoe Ph2 R135 ZE50
EZ 18.09.2020

Re: Haben Elektroautos höhere Reparaturkosten ?

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So etwas würde sicherlich kompliziert. Große Firmen haben sowieso meist ihre eigens kalkulierten Flottentarife, deren Prämie vom Schadenaufkommen in der Flotte abhängig ist. Und wenn die Schadenaufwendungen in einem Jahr z. B. 30.000 € höher sind als die Einnahmen, kann das bei z. B. 100 Fahrzeugen in der Flotte für jedes einzelne Fahrzeug einen kräftigen Aufpreis von z. B. 300 €/Jahr bedeuten. Ein eigener Flottentarif bringt nicht in allen Situationen Vorteile ...
Ab 04.08.2016 Zoe R 240 Life. Ab 28.07.2020 E-Golf. Direkt zum Kfz-Versicherungsvergleich: https://versicherungen-emobil.de/kfz-ve ... svergleich, eine Lösung ohne SF-Klassen: https://versicherungen-emobil.de/e-auto ... -helvetia/
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