go-e für e-Niro und Nissan Leaf e+

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ManuelF
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Hallo zusammen,

in der Familie haben wir bereits einen Nissan Leaf e+ mit 62kWh Akku und in Kürze einen KIA e-Niro 64kWh inkl. 3-Phasen Ladegerät.

An einem gemeinsamen Stellplatz möchten wir gerne eine (mobile) Wallbox installieren, die beide Autos mit ihrer jeweils max. Ladeleistung lädt. Die go-e-Modelle gefallen mir recht gut, bin aber noch neu im Thema und weiß nicht, welches Modell wirklich das richtige ist.

Wenn ich das richtig verstehe, benötige ich für das optimale Laden des Nissan Leaf e+ eine CEE blau 32A Dose und den go-e HOME+ 22kW,da nur hier der Ladestrom bis zu 30A - 1-Phasig gewählt werden kann, wie es der Nissan für seine max. 6,6kW Ladeleistung benötigt.

Für den KIA e-Niro mit seinem 3-Phasen Ladegrät mit 11kW würde die Variante go-e HOME+ 11kW ausreichen.

Wenn ich den Nissan UND den KIA optimal laden möchte, benötige ich zwingend eine CEE rot 32A Dose, damit der Nissan an seine 32A und der KIA an seine 3-Phasen kommt (die er dann nur mit max. 16A belastet).

Wenn das so passt, muss die go-e HOME+ 22kW-Variante an einer CEE rot 32A Dose für uns die passende Wallbox sein.

Ist das so richtig oder habe ich irgendwas falsch verstanden?

Viele Grüße
Manuel
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Re: go-e für e-Niro und Nissan Leaf e+

Heavendenied
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Du willst beide Autos gleichzeitig laden? Macht das dein Hausanschluss mit? Ist dir klar, dass du mit der Ladeleistung von 6,6kW für den Leaf dann gegen die Schieflastverordnung verstößt (zumindest in DE)?

Mein Tipp:
schau erstmal was dein Hausanschluss verkraftet. Dann überleg dir, welche Ladeleistung du wirklich brauchst und ob du sie manuell steuern willst oder automatisch (z.B. für den Fall dass beide Autos gleichzeitig laden sollen aber der Hausanschluss das nicht mit macht).
Wir laden z.B. den Ioniq einphasig mit knapp 4kW auf Phase eins und den Niro zweiphasig auf Phase 2 und 3 (also mit knapp 7kW). So sind die Phasen in der Regel recht gleichmäßig belastet und man läuft nicht Gefahr den Hausanschluss zu überlasten. Und dennoch reicht die Ladeleistung bei beiden aus, um das Fahrzeug über Nacht wieder voll zu bekommen.
Gruß,
Jürgen
(Hyundai Ioniq 2017, e-Niro 2020 64kWh)

Re: go-e für e-Niro und Nissan Leaf e+

ManuelF
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Nein nein, die beiden Auto sollen nie gleichzeitig sondern nur abwechselnd geladen werden. Das mit der Schieflastverordnung geht klar, natürlich wird nur das geladen, was der Stromanbieter auch zulässt. Dann bleibt es bei Nissan halt bei 4,6kW oder irgend sowas, Hauptsache mehr bzw. schneller laden als an 230V...

Der Hausanschluß verkraftet es locker, da im Haus mehrere Nachtspeicheröfen verbaut sind.

Mit diesen Rahmenbedingungen, sind meine Annahmen bzgl. der benötigten Steckdose und der go-E-Variante korrekt oder habe ich da was falsch verstanden?

Re: go-e für e-Niro und Nissan Leaf e+

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@ManuelF - Wir haben eine sehr ähnliche Konfiguration, 2 E Fahrzeuge Opel Ampera e und Kia e Niro, einmal 7,4 kw Einphasig beim Opel und 11 kw 3 Phasig beim Kia.
Installiert ein Go eCharger Home + Fix 22 KW. (Muss natürlich beim Versorger beantragt werden)

An dem Go ECharger habe ich fest verriegelt ein 32 A 3 Phasenkabel.

Lädt der Niro und ich brauche aus Zeitgründen die vollen 11 KW stelle per Knopf den Go ECharger auf 16A und 11 KW oder auf 32 A und der Niro gibt dann die Ladeleistung vor.

Beim Ampera stellen wir Ihn auf 20 A und er lädt dann 4,irgendwas kw, also somit vollkommen Schieflastkomform.

Also du kannst die Wallbox entsprechend passend einstellen.

Der einzige Unterschied, ich habe den Go eCharger nicht an eine Steckdose, sondern fest verdrahtet.(Nur so in NRW Förderfähig)
Zuletzt geändert von Jochen2003 am Di 29. Sep 2020, 09:46, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: go-e für e-Niro und Nissan Leaf e+

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@manuel:
Ja, dann passt das soweit.
Wobei gerade wenn du viele Nachtspeicheröfen verbaut hast, solltest du mal schauen ob da noch genug Reserve ist, denn gerade Nachts werden ja dann wahrscheinlich auch die Autos geladen.
Weiterhin würde ich mir aber trotzdem überlegen, ob du nicht doch pro Fahrzeug einen Ladepunkt haben willst. Ist meiner Ansicht nach deutlich komfortabler und flexibler.
Gruß,
Jürgen
(Hyundai Ioniq 2017, e-Niro 2020 64kWh)

Re: go-e für e-Niro und Nissan Leaf e+

ManuelF
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Besten Dank, dann habe ich die ganze Thematik wenigstens richtig verstanden :-)

Nachts wird nur der Nissan geladen, da er eh nicht so viel zieht, sollten die Reserven ausreichen. Das soll der Elektriker prüfen, dafür ist er ja da.

Tagsüber wird nur der KIA geladen, deshalb kommen sich die beiden Autos nie in die Quere!

In Niedersachsen gibt es im Wendland leider keinerlei Förderung, deshalb ist es egal, ob die Wallbox an einer Steckdose hängt oder fest angeschlossen ist. Dann nehme ich lieber die Steckdosenvariante und kann die Wallbox zur Not problemlos woanders installieren/nutzen...

Re: go-e für e-Niro und Nissan Leaf e+

Heavendenied
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Für die Auslegung des Hausanschlusses zieht der Leaf eben sogar mehr!
Mal angenommen deine Verbraucher sind derzeit halbwegs gleichmäßig auf alle drei Phasen verteilt und dein Hausanschluss ist mit 50A abgesichert. Deine Nachtspeicheröfen ziehen z.B. zusammen im Schnitt 20kW (was dann schon 29A wären). Dann hast du noch 21A "frei". Der Niro zieht dreiphasig 16A, also "kein Problem". Der Leaf zieht (schieflastkonform) 20A oder (solltest du mal "vergessen zu begrenzen") sogar 30A auf einer Phase. Du hast dann zwar auf den anderen beiden Phasen genug Reserve, aber die eine fliegt dir.
Wenn der Elektriker sich das alles anschaut ist ja gut, der sollte das ja erkennen.
Gruß,
Jürgen
(Hyundai Ioniq 2017, e-Niro 2020 64kWh)

Re: go-e für e-Niro und Nissan Leaf e+

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Bei uns fliegt da nichts raus, meine Frau hat es schonmal vergessen runter zu regeln und der Ampera hat locker über 40 kw über eine Phase mit 7,4 kw geladen, da ist nichts passiert, warum auch, jede Phase ist ja mit für 7,4 kw ausgelegt und entsprechend abgesichert.
Das das nicht passieren darf, ist klar aber wenn es passiert, naja dann hat man gegen eine Verordnung verstoßen, das war es aber auch.
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Re: go-e für e-Niro und Nissan Leaf e+

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Natürlich fliegt die Haussicherung, wenn du sie überlastest...
Wenn natürlich nur das Auto geladen wird und sonst keine größeren Verbaucher laufen ist es in der Regel natürlich kein Thema. Wenn du aber eben nur de 35er Sicherung im Hausanschlusskasten hast, lädst einphasig mit 32A und schaltest noch den Herd mit ein dann wird die Sicherung das nicht lange mitmachen. Und die Hauptsicheurng kannst du im zweifel auch nicht selbst wieder rein machen... Daher sollte man da schon drauf achten bei der Planung.
Gruß,
Jürgen
(Hyundai Ioniq 2017, e-Niro 2020 64kWh)

Re: go-e für e-Niro und Nissan Leaf e+

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Genau aus diesem Grund ist eine 22 KW Ladesäule zu beantragen und das Haus entsprechend abzusichern sowie im Anschlusswert zu erhöhen.
Dann passiert da nichts.
Unser Haus wurde für die 22 KW Wallbox angepasst und hat einen Anschlussleistung von 36 kw auf mal.
d.h. Selbst wenn die 22 kw voll genutzt werden, können beide Wohnparteien mit Herd, Fernsehen und Fritteuse nichts ausrichten.
Wenn eine 22 kw Ladesäule ordentlich beantragt und angeschlossen wird, passiert da nichts und nichts fliegt raus.
Alles andere ist nicht fachgerecht installiert.
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