Was spricht gegen den Kangoo?

Renault Kangoo Z.E. / Renault Kangoo Maxi Z.E.

Re: Was spricht gegen den Kangoo?

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herdoepfelbuur
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folder Di 13. Nov 2018, 23:46
Hi Stefan!
Was spricht gegen den Kangoo?
Die Fragestellung ist berechtigt,führt aber nicht immer zum Ziel.
Um die Reichweitenfrage in eine sinnvolle Richtung zu lenken solltest Du mal (Du hast ja noch etwas Zeit) eine Art Fahrprofil anfertigen:Aufschreiben ,über einen Monat oder so , wann Du wieviel gefahren bist.Das interessante werden wohl die Pausen
Zuhause sein oder wie im Falle des Arbeitens als Landschaftsgärtner die Aufenthaltsdauer auf den Baustellen(wo u.U.auch
eine 220Volt-Steckdose vorhanden ist).
Klar: In den Urlaub an die Adria geht wohl nur wie "Embryos Reise";der Weg ist das Ziel...
Der Kangoo ist ein tolles und auch günstiges Fahrzeug wenn man auf die Eigenheiten eingehen kann. Leider möchten wir ja gerne
Alles und das nicht nur sofort sondern auch billigst...
Nach fast einem Jahr Erfahrung möchte ich diesen Muli nicht mehr missen...
ẞ'isch schoo schpoot , guets Nächtle
Uli
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Re: Was spricht gegen den Kangoo?

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    Stefan1975
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folder Mi 14. Nov 2018, 07:32
Moin zusammen,

also ich bin ja nur Hobbylandschaftsgärtner....im eigenen Garten. Also keine Baustellen und so weiter....
Der Wagen steht also nachts zu Hause und tagsüber auf der Arbeit.

Ich habe mich gestern Abend mal hingesetzt und mir alles aufgeschrieben und Gedanken gemacht. Was will ich, was brauche ich und worauf kann ich verzichten. Und natürlich nicht zu vergessen: "Was will ich bezahlen?"

Dazu habe ich auch bei Mobile.de geschaut.


Den Kangoo gibt es mit Batterie in einem für mich erträglichen Zustand ab 15.000 aufwärts. Und selbst dann sind es Modelle, die schon ein paar Jahre gelaufen sind und ich habe nicht ein Modell gefunden, dass die wenigen Funktionen hat, die ich unbedingt möchte. 5 Sitze, Bluetooth, USB, Kamera.... Also schwierig. Und ich bin, wie gesagt, kein Bastler. Das Auto muss laufen! Zuverlässigkeit! D.h. ich muss ein Auto nehmen, dass relativ neu ist. Max 2 oder 3 Jahre und vielleicht so 40.000 KM. Aber da bin ich nicht stur. Jedoch komme ich dann ganz schnell über die 25.000 mit Batterie.


Also zahle ich über 25.000 Euro für einen Gebrauchtwagen, an dem keine AHK geht oder wenn, dann ohne anständiger Zuladung, ich in der Reichtweite eingeschränkt bin, die Ladezeiten so hoch sind, dass ich im Urlaub nicht mal eben in der Pause ordentlich zuladen kann.... Ok, dafür habe ich ein E-Auto. Ich bin ein großer Fan vom E-Antrieb. Das habe ich, glaube ich, schon deutlich gemacht. Daher mache ich es mir mit der Entscheidung auch schwer und suche nach Möglichkeiten, aber ich muß mir eingestehen, dass es für unsere Familie noch kein vollwertiges E-Auto gibt, dass alle nötigen Dinge abdeckt. Selbst wenn wir kleine Abstriche machen...


Ich habe recheriert und Gas ist beim Kilometerpreis ja genau so günstig, wenn nicht sogar noch günstiger als Strom. Ok, kommt immer darauf an, welche Steckdose man nimmt. Aber wenn es um günstig von A nach B kommen geht, ist Gas sicherlich eine sehr gute Alternative. Und als kleiner Öko ist Gas auch nicht die schlechteste Richtung. Klar, Strom aus unserer "Greenpeacesteckdose" ist Alternativlos, aber aktuell fahre ich nur Benzin. Da ist Gas auf jeden Fall schon etwas umweltbewusster, auch wenn es hinten trotzdem stinkt. :-(


Und schnell bin ich dann beim Dacia Dokker mit LPG gelandet. Den gibt es in der besten Ausstattung (was bei Dacia nicht viel ist :-) ) mit AHK für knapp über 15.000. Als Neuwagen.
D.h. für 15.000 Euro habe ich einen Neuwagen, der alles abdeckt, was ich haben muss. Bis auf den StromSpaßFaktor und nicht ganz so "grün" ist. Ok, ich muss ihn mir erst noch mal live ansehen. Wegen Sitzhöhe usw. Aber es muss ja auch nicht der Dokker sein. Aber Gas scheint die richtige Entscheidung aktuell für mich.


Versteht ihr was ich meine? Ich liebe E-Autos. Bin auch bereit 10.000 mehr dafür auf den Tisch zu legen, aber wenn ich dann noch etliche Einschränkungen habe, hole ich mir jetzt lieber ein einfaches Gasauto und behalte den E-Markt im Auge. Das machen wir ja eh, weil wir den Zoe meiner Frau demnächst gegen einen mit größerer Batterie tauschen wollen. Und in ein paar Jahren wird es vielleicht ein E-Auto geben, dass meine kleinen aber wichtigen Anforderungen abdeckt oder aber meine Anforderungen sinken, weil Kinder aus dem Haus sind und Haus und Garten keinen Anhänger, keine Ladefläche mehr brauchen. Punkt 1 ersehne ich entgegen, Punkt 2 wird hoffentlich nie eintreten :-)


So, das waren meine Gedanken zum Mittwoch. :-)
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folder Mi 14. Nov 2018, 08:09
Deine erste Entscheidung sollte sein, ob Du weiter Verbrenner fahren möchtest, oder jetzt in Zukunft investierst. Ich bin selber jahrelang Kangoo gefahren und das Teil hat mir immer sehr viel Freude bereitet und er bot den Nutzen, der mir auf der Transportseite wichtig war. Aber es war ein Diesel und das Eco auf der Heckklappe wenig wert, wie wir heute wissen. Heute fahre ich den Hyundai Ioniq und es klappt sehr gut. Natürlich fehlt ihm das Ladevolumen des Kangoo, aber es ist ein moderner Stromer, der sich sehr schnell laden lässt, schnell ist, wenn nötig, sehr sparsam und zu einem guten Straßenpreis zu kaufen. Die finanzielle Lücke bleibt trotzdem, aber das ist nun einmal der Preus, den Du für neue E Technik zahlen musst. Und beladen lässt sich ein E Auto doppelt, im Akku und im Kofferraum. :)
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Kommt bei Dir auch schon Strom vom Dach? :) https://www.youtube.com/watch?v=bBPRBxziQOI
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folder Mi 14. Nov 2018, 11:24
Jo, keine Frage, Platz ist in der kleinsten Küche.... :-)
Ich bin aber ein Transporterfan! Ich möchte keine Ladekante, Stauraum ohne Ecken und halt erhöhte Sitzposition.
Daher kommt ein "normaler" PKW für mich aktuell nicht in Frage.
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Re: Was spricht gegen den Kangoo?

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folder Mi 14. Nov 2018, 12:04
Habe ich größtes Verständnis für. Kangoo heißt. Klappe auf, Zeug reinwerfen, Klappe zu. :) Das geht mit dem Ioniq leider in der Form nicht mehr. Mit einem elektrischen Kangoo wirst Du aber aus meiner Sicht nicht glücklich werden, selbst wenn Du tatsächlich einen Kaufakku bekommst. Diselheizung, alte Technik, lass es lieber. Der NV 200 Ev könnte vielleicht noch passen.
Kommt bei Dir auch schon Strom vom Dach? :) https://www.youtube.com/watch?v=bBPRBxziQOI
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Re: Was spricht gegen den Kangoo?

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    Stefan1975
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folder Mi 14. Nov 2018, 14:04
Genau! Ich glaube auch, dass ich nach dem heutigen Stand mit dem Kangoo nicht glücklich werde. Es sind einfach zu viele Abstriche und dafür auch noch mehr Geld bezahlen.... Daher werde ich auf Gas umsteigen und in 5 Jahren noch mal gucken, was der E-Markt so her gibt oder ob ich dann noch immer den großen Kofferraum und die AHK brauche.
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Re: Was spricht gegen den Kangoo?

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folder Mi 14. Nov 2018, 14:23
Wir fahren die Kangoo jetzt bald 5 Jahre. Ein guter 100 KM Wagen. Wer am Tag mehr KM fahren muss ist halt in den Ar... gekniffen. Mit dem Auto könnten Renault eigentlich einen Volkswagen bauen, aber dazu müsste der Akku 50kWh haben und DC mit min. 50kW und AC wenigstens 11kW. So verkommt der an sich super tolle Wagen als Handwerker Kutsche.
Jedes Auto, das auf den Markt kommt, wird von meinem Team und mir persönlich abgenommen. Qualität ist bei Volkswagen Chefsache. In jedem unserer Autos steckt ein Stück von mir."
Winterkorn

Re: Was spricht gegen den Kangoo?

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folder Mi 21. Nov 2018, 10:53
Ralph W hat geschrieben:... das ganze Ausmaß der Abstriche bewusst wurde. Die mein Tepee mir so abnötigt....
Hallo Ralph,

rein interessehalber - welche Abstriche sind denn das?

Gruß,
agerhard
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Re: Was spricht gegen den Kangoo?

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    Ralph W
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folder Mi 21. Nov 2018, 17:43
Erst Fahrt auf der Autobahn, Höchstgeschwindigkeit 115, bei Tempo 100 verschwinden für jeden gefahrenen Km zwei auf der Restreichweitenanzeige.
Wenn ich längere Strecken Fahre also so ca. 100Km fahre ich mit 70 über die Landstrasse.
Das an den AC Säulen, wenn man nicht wirklich einen halben Tag da steht, nur bevorzugt geparkt wird.
Laden ist anders.

Grad Heute aufgefallen das die Geschriebenen 170Km Reichweite etwas Übertrieben sind. Ich habe 15 Km zur Arbeit, jetzt bei Temperaturen knapp über 0° mit Heizung an muss ich Täglich laden für zwei Tage langts schon nicht mehr.

Unterm Strich muss man sagen das sich PSA extrem wenig Mühe gegeben hat. Einiges wäre so einfach gewesen wie zB LED Licht, Leichtlauf Räder oder eine effiziente Heizung. Kein Wunder das die sich nicht getraut haben den Esel mit Blinkern in D zu verkaufen.

Nichts desto Trotz find ich ihn immer noch besser als einen Ölfleckproduzenten.

Ralph
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Re: Was spricht gegen den Kangoo?

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    agerhard
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folder Fr 23. Nov 2018, 12:41
Hallo Ralph,

danke für die Infos.

Der nervige Effekt auf Langstrecke ist verständlich - hätte ich bei der Technik und der Karosserie auch nicht anders erwartet. Laden mit Chademo ist auf deinen Routen somit keine Option, richtig?

Zum Winterbetrieb: kann der Tepee an der Steckdose vorheizen? Gibt es in deinem eine Lenkrad- oder Sitzheizung?

Danke dir schonmal.

Gruß,
agerhard
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