Model 2 in 2023, ist da was dran?

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Re: Model 2 in 2023, ist da was dran?

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Casamatteo hat geschrieben:
R240Pe hat geschrieben: TESLA wird nicht so primitiv sein, einen SION oder ähnliches anzubieten.
Statt einzusparendem Display sollen wir uns dann das Handy vor das Lenkrad pinnen?
Vielleicht noch nahezu nutzlose Solarzellen auf die Außenseite oder ähnlichen Quatsch.
Du willst Stunk machen.
Elektrische Fensterheber lassen wir zugunsten größerer Reichweite auch weg oder?
Du willst wirklich Stunk machen.
Ein Familien-Stadtauto mit nur 2 Türen ist absolut unpraktisch, egal wie kurz es ist.
Ein Stadtauto mit zwei Türen zuviel ist absolut unpraktisch, insbesondere wenn die Nachbarn meinen sie müssen mit zu großen Autos die Stadt zuparken.

Fakten:
"Die Pkw auf deutschen Straßen sind im Durchschnitt mit 1,46 Personen pro Fahrzeug besetzt."
"Die Zahl der Single-Haushalte steigt: Rund 17,6 Millionen Menschen in Deutschland lebten im Jahr 2019 alleine." Dazu mögen viele Senioren gehören, und Studenten, aber auf jeden Fall gibt es Millionen Alleinstehende für die ein kurzes Auto genau richtig wäre, weil es reicht einen leeren Beifahrersitz spazierenzufahren, da braucht nicht auch noch eine leere Rückbank kutschiert werden.
Aber fast jede Karre ist zu lang bzw. hat zu viele Türen auf kurzem Raum. Beim Corsa-e hatte ich Probleme beim Ein/Aussteigen weil die Türöffnung zu klein ist weil der Kleinwagen unnötige Fondtüren hat. Ein Tesla passt erst gar nicht in meine Garage, egal ob Model 3 oder Semi, daran wird auch der neue Roadster (so er denn kommt) kaum etwas ändern.

Tesla mag derzeit genug Nachfrage haben, aber wenn andere Hersteller genug E-Autos anbieten und liefern die besser in europäische oder asiatische Märkte passen, dann wird sich auch Tesla irgendwann warm anziehen müssen. Model S und X sind schon auf dem Abstellgleis, trotz Plaid-Hype. Das kann 3 und Y auch passieren.

Mal ganz abgesehen davon dass Tesla bzw. Musk die bidirektionale Nutzung als Speicher ablehnt und der eigenen Firmenphilosophie widerspricht. Das ist Verbrennerdenke, ebenso wie das längst überstrapazierte Thema Beschleunigung aus dem Stand, wobei auch noch mit "one foot rollout" geflunkert wird.
Wer will da Stunk machen? - ich habe ganz einfache Fragen gestellt - die dir möglicherweise irgendwie nicht gefallen.
Einer braucht keine Rückbank - ein anderer keine elektrischen Fensterheber - so ist das nun mal im Leben.

Ich habe noch nicht ausgerechnet, mit welchem Durchschnitt mein Fahrzeug während eines Jahres besetzt ist. Neben fahrtabhängig 1 bis 5 Personen mit oder ohne Nachbarkinder (muss ich auch ein zweites Mal fahren) brauche ich auch den Laderaum - zum Einkaufen, zum Kinderwagentransport oder die Fahrt zur Grüngutannahme u.v.a m.

Die betagten Eltern - Single(?)-Haushalt ohne eigenes Auto - wollen ebenfalls regelmäßig zum Einkaufen gebracht werden, zum Arzt und vielleicht wollen wir auch mal gemeinsam einen Ausflug machen.

Noch ist es zulässig einen xx Tage-Urlaub irgendwo zu machen - je nach Wunsch und sportlicher Aktivität brauchen unterschiedliche Leute unterschiedlichen Platz zum Verstauen der Dinge im Auto - das gilt auch für Singles und Senioren, die heute natürlich mit den mitzuführenden e-Bikes zum Preis eine halben Kleinwagens die Umwelt schonen. Da fehlen dann schnell AHK, zwei Türen oder eine große Ladeklappe - nicht nur wegen der E-Bikes.

Je nach Lebenssituation wurde oft die Familie weit über die Lande verteilt - selbst wenn der Kleinwagen mit einer Sitzbank und 2 Türen platzmäßig ausreichend wäre, wird dann jeder Wochenend-Familienbesuch kleinakkumäßig zur Ladeorgie.

Sollte ich jetzt angenommen trotzdem zu 80 % alleine, mit weniger als 1,46 Personen, fahren - der Weg zur Arbeit ohne vorhandene öffentliche Verkehrsmittel gehört natürlich auch mit dazu - ist also fast jede Karre für mich zu lang und hat zu viele Türen und steht damit aber zur bidirektionalen Nutzung nur in Ausnahmefällen zur Verfügung.
Bedauerlicherweise muss ich auch zur bestimmungsgemäßen Nutzung mit meinem Auto - egal wie groß - irgendwo die Stadt zuparken.

In vielen Situationen würde ich ein deutlich größeres Auto bevorzugen - für mich ist mein - einziges - Fahrzeug absolut an der untersten noch vertretbaren Schmerzgrenze.
Ich kann und will mir nicht für jede Situation ein eigenes - evtl. noch kleineres - Auto kaufen bzw. leisten.

In den Großstädten gibt es mittlerweile viele nicht nur Single-Haushalte, die überhaupt kein Auto haben - bei Bedarf mietet man sich dort für jeden beliebigen Zeitraum aus der ständig verfügbaren Fahrzeugpalette das gewünschte Auto mit der gewünschten Länge und der gewünschten Anzahl von Türen.
Was aber, wenn auf dem Land der nächste Vermieter mit einem passenden Leihwagen 50 km weg ist?

Es gibt für die Lebensbedingungen der unterschiedlichsten Menschen hunderterlei Gründe ein "kleines" oder "großes" E-Auto zu wählen - und wenn TESLA eine bestimmte Größe, Reichweite, Zuverlässigkeit und Werthaltigkeit für ein kommendes Model 2 zu Grunde legt, dann wird sich zeigen, ob die Käufer das in welchem Umfang honorieren.
ZOE R240 10/2015 - Q90 ZE40 (D) 11/2017 - R135 ZE50 ab 07/2020 + TESLA M3P ab 08/2023
Alle sagten, das geht nicht! - Da kam einer, der wusste das nicht und hat´s einfach gemacht ... :? RENAULT schafft das sogar bei Fehlern ...
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Re: Model 2 in 2023, ist da was dran?

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Schade, aber Tesla hat ja derzeit wirklich zu viel anderes zu tun.

Ich hatte mich schon gefragt, wie sie das bei den ganzen offenen Themen stemmen wollten. Wobei natürlich die Frage ist, ob die von Musk mal beiläufig erwähnte und dann als "hatchback" Variante eines M3 interpretierte Modell für Europa denn das gleiche ist, wie das 25k Projekt.

in Kurz: Tesla arbeit derzeit nicht an einem "billig Tesla" für 25k$. Günstige Mobilität wird es erst über selbstfahrende Robotaxis geben.

https://insideevs.com/news/563429/tesla ... ctric-car/

Es lässt aber vermuten, dass ein verkürztes M3 - falls es das geben soll - dann eher nicht wirklich günstig wird...
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Re: Model 2 in 2023, ist da was dran?

Optimus
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EM setzt offensichtlich viel stärker auf Robotaxis. Da wird nicht mehr jeder ein eigenes Auto brauchen. Das schafft wieder mehr Platz und Freiräume. Nur Liebhaber und Sammler haben dann noch eigene Autos (so wie jetzt Oldtimer/Klassiker).
In 5-10 Jahren sehe/hoffe ich das auch so kommen. Mein jetziges Auto ist dann mein letztes (so lange muss es dann halten :D ). Es wird dann die Größe "gerufen"/gefahren die zum (Fahr-)Zweck am besten passt. :)
Immer weitere Modelle zu entwerfen und zu bauen (natürlich mit FSD-Möglichkeit) ist für Tesla teuer, aufwendig und Ressoucenverschwendung.
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Re: Model 2 in 2023, ist da was dran?

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Ja, dass sei ja auch TESLA so vergönnt und ich fand ja schon den Tesla Semi eine fragwürdige Verwendung knapper Ressourcen und unnötige Verbreiterung des Portfolios. Jetzt ist für EM der Tesla Roboter wichtiger - OK.

Da mich aber weder Semi, noch Roadster noch Roboter interesiert und auch kein Full-Self-Driving (so lange das nicht ein Pseudo FSD ist), aber durchaus ein Tesla Kleinwagen, finde ich diese Aussage natürlich bedauerlich.

Mit dem Carsharing hat sich gezeigt, dass dies nur gut in Städten funktioniert. Mal sehen wie es mit Robotaxis aussieht und ob es ein businesscase ist, wenn man das auto 2 mal am Tag für 5km benötigt und das Robotaxi dafür jeweils 10-15km anfahren muss. Aber das sehe ich technisch frühestens in 10 Jahren und EM hat sich mit seiner Timeline da schon sehr oft vertan. Ist aber für diesen Thread nebensächlich warum man es nicht macht.

Mich hätte so ein M2 oder MQ wie es anderswo heißt durchaus interessiert. Wäre ja auch ein direkter Konkurrent zum ID.3. Das Erste wäre dazu mal zu interscheiden, ob das M2 und MQ eigentlich das Gleiche sind, oder das "MQ" nur ein verkürztes M3 und das "M2" ein extra Kleinwagen mit LFP.

Es gibt zudem immer noch Publikationen, die berichten, dass ein MQ für 25k 2023 voraussichtlich auf den Markt kommen wird...
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Re: Model 2 in 2023, ist da was dran?

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Es gibt zudem immer noch Publikationen, die berichten, dass ein MQ für 25k 2023 voraussichtlich auf den Markt kommen wird...
Das würde mich auch nicht wundern, die Basis waren ja Infos von Teslamitarbeiter aus China. Elons Aussagen darf man nicht immer als bare Münze nehmen.....
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Re: Model 2 in 2023, ist da was dran?

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Sollte in einem oder zwei Jahren ein Neufahrzeug auf den Markt kommen, würde man Veränderungen bei den Werken feststellen und/oder bereits Erprobungsträger herumfahren sehen. Beides ist aktuell nicht der Fall oder beobachtet worden.

Derzeit stehen drei Modelle überfällig für den Produktionsstart offen, der Semi, der Roadster und der Cybertruck.

Aktuell gibt es nur die Werke in Freemont und Shanghai, das erste Werk produziert Model S, X, 3 und Y, das zweite nur Model 3 und Y. Grünheide wird zunächst nur Model Y fertigen. Das Werk in Austin ist für eine Fertigstellung in 2023 vorgesehen.

Das Thema der "Robotaxis" ist auch auf längere Sicht nicht von Relevanz, hier ist Tesla noch immer auf Lvl 2 Automation, wann ein Lvl 3 System kommen wird, was zulassungsfähig ist, bleibt offen.

Es gibt derzeitig keine Hinweise, zudem wird es offiziell bestätigt, dass ein "Model Compact" in der Mache wäre.
Der Widerwille jemandem zuzuhören, beruht auf der Angst, die eigene Meinung zu ändern.
(c) Carl Rogers

Re: Model 2 in 2023, ist da was dran?

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Offiziell ist bestätigt, dass NICHT daran gearbeitet wird. Möglich wäre es sicherlich. Es kommt natürlich wie gesagt darauf an, was man denn genau darunter versteht. Ein lediglich gekürztes M3 SR mit LFP wäre vermutlich kein großer Aufwand. Nur wäre da der Zielpreis von 25k nicht zu halten. Das wäre insofern nicht schlecht, da es ja nicht gesichert ist, dass die hochpreisigen MY und M3 das Werk in Berlin langfristig auslasten.

Eine komplette Neuentwicklung eines Kompaktmodells in China (ohne große USA Beteiligung), die dann importiert würde, wäre auch denkbar gewesen. Freie Produktionskapazität ist eigentlich auch nicht relevant. Es wird gerade bei Tesla gerne Vorstellung eines Modells mit Produktionsbeginn verwechselt. Wenn das Modell dann tatsächlich 2023 vorgestellt würde bedeutet das ja nicht, dass es dann in Produktion geht. Da vergehen ja bei TESLA durchaus noch mehrere Jahre (besonders extrem bei Roadster und Cybertruck - eigentlich war das eher eine Art Vorstellung, die bei anderen Herstellern "Konzept/Studie" heißt - mit dem Unterschied, dass bei Tesla die "Konzepte" sehr seriennah sind). Also 23 Vorstellung und gleichzeitig Bekanntmachung eines weiteren Produktionsstandorts und angekündigte Auslieferung ab 2025, die sich dann auf 26 verschiebt wäre durchaus eine TESLA übliche Timeline...
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Re: Model 2 in 2023, ist da was dran?

Herbs
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Optimus hat geschrieben: EM setzt offensichtlich viel stärker auf Robotaxis. Da wird nicht mehr jeder ein eigenes Auto brauchen.
Noch stärker, als 2019? Da waren Robotaxis ja auch schon greifbar und seitdem wurde der Cybertruck „vorgestellt“ und zwei Werke gebaut 😀
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Re: Model 2 in 2023, ist da was dran?

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GTE_Ebi hat geschrieben: Das würde mich auch nicht wundern, die Basis waren ja Infos von Teslamitarbeiter aus China. Elons Aussagen darf man nicht immer als bare Münze nehmen.....
Ja. Dann kostet das Auto halt 26.000$ und schon war’s keine Lüge.
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Re: Model 2 in 2023, ist da was dran?

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Der unten gelinkte Artikel fasst zusammen, woher die Gerüchte kommen. EM hat 2020 wohl selber gesagt, dass es bis 2023 ein Kompaktmodell geben soll. Und die Begründung das es keine neuen Modelle gibt ist die Chipkrise.

Macht ja tatsächlich keinen Sinn ein neues Basismodell einzuführen um es dann wieder einzustellen, da man die Komponenten für Produkte mit höherer Marge verwendet. Das war 2020 alles nicht vorhersehbar und die Ausrede lass ich ja bei VW auch gelten...

https://efahrer.chip.de/news/doch-kein- ... layout=amp
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