Der Battery Day

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Re: Der Battery Day

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Mit der Zyklenanzahl macht V2G erst richtig Sinn.
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Re: Der Battery Day

nr.21
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Die Meilenzahl hängt doch von so vielen Faktoren ab: Verbrauch des Fahrzeuges, Größe des Akkus, evtl. Ladeverhalten.
Aussagekräftig ist m.M nach nur die Zyklenzahl der Zellen.
Aber natürlich hören sich Millionen km oder Meilen besser an als Vollzyklen

Re: Der Battery Day

bernd71
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kirovchanin hat geschrieben: --
Eine 3-Mio-km-Batterie würde länger leben als das Fahrzeug, das heißt:

Rein theoretisch könnte man sie nach dem "Ableben" des Fahrzeugs in einem neuen Fahrzeug verwenden. Das würde Ressourcen schonen und vermutlich Kosten sparen. Auch der Werterhalt des Autos bzw. der Batterie wäre größer: Stell dir vor, du hast nach 300.000 km einen Unfall, das Auto ist Schrott, aber die Batterie noch gut. Die würde noch einen guten Wert darstellen, da sie erst 10 % ihrer möglichen Fahrleistung geleistet hätte.
Wie siehts denn mit der kalendarischen Alterung aus?

Re: Der Battery Day

Odanez
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@bernd71 Das ist eine gute Frage. Wenn die einen Akku haben, der sehr viele Zyklen aushält aber auch nicht mehr Jahre lebt als ein gewöhnlicher Akku, dann macht so ein Akku eigentlich nur in Teslas Zukunftsvision der autonomen Robotaxis sinn, die dann wohl 200.000km im Jahr fahren. Ob das irgendwann mal Realität wird bleibt abzuwarten. Wenn die kalendarische Alterung nicht besser ist als heute, dann macht so ein Akku nicht viel Sinn im konventionellen Auto. Wenn es aber heißt, dass der Akku auch 30 Jahre hält, was man wohl erst in 30 Jahren wissen werden ;) , dann kommt erst das Szenario ins Spiel, dass ein Akku mehrere Autos antreiben kann wie vorhin schon erwähnt. Mal sehen was davon in der Realität ankommt.
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Re: Der Battery Day

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Casamatteo hat geschrieben: Trotz aller Lippenbekenntnisse zur Energiewende wird an einem Battery Day, an dem es um die Produktion von Akkus in TWh-Größenordnung anstatt nur GWh geht, weiterhin mit allerlei Ausreden abgelehnt dass Teslas aus dem Akku ins Haus/Netz (V2x) rückspeisen können. Dafür soll man sich eine Powerwall kaufen während die zehnfache Kapazität im Auto diesbezüglich nutzlos herumsteht, bei manchen tagelang oder wochenlang. Man kann vergessen dass Tesla sich hier selber kannibalisiert.
Die Aussagen, auf welche Du Dich wohl beziehst, werden hier nochmal zitiert. Gerade das "weiterhin mit allerlei Ausreden abgelehnt dass Teslas aus dem Akku ins Haus/Netz (V2x) rückspeisen können." trifft so nicht zu, denke ich.

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Re: Der Battery Day

Casamatteo
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Diese Videoleute spekulieren allerlei, selbstfahrende Tesla-Network-Robotaxis die beim warten als Speicher am Netz hängen usw.
Fakt ist dass mit Tesla diejenige Firma die mit 1 Million E-Autos, Schnellladenetzwerk und Heimspeichern bereits alle Voraussetzungen hat um den großen E-Auto-Akku mit V2x ins Hausnetz oder sogar Stromnetz einzubinden, diese Fähigkeit auf absehbare Zeit nicht anbieten will, um die Geschäftsbereiche weiterhin einzeln abzusahnen.

Es muss jemand anderes kommen um Tesla dazu zu zwingen, etwa auf Chademo-Basis. Nissan könnte damit vorpreschen weil sie ansonsten zurückgefallen sind. Der Rest muss dann auf Hausseite bereitgestellt werden, etwa durch E3DC. Wichtiger wäre dass auch CCS bidirektional wird.

Jedenfalls sehe ich nicht ein warum ich Zigtausende für einen 50-kWh-Stromspeicher ausgeben soll der nur fahren kann, aber in 23 Stunden parken am Tag nichts sinnvolles tut. Diese Funktionslücke muss geschlossen werden.

Re: Der Battery Day

Naheris
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CCS wird demnächst bidirektional. Das ist alles schon länger geplant und in Umsetzung befindlich.

Roboflotten als Zwischenspeicher zu nutzen ist eine interessante Idee. Nur ist die Frage, wie viel Speicher dafür zur Verfügung stehen wird, denn Robotaxen werden versuchen immer möglichst voll zu sein - nicht, dass noch ein Mitfahrer entscheidet schnell mal weit fahren zu müssen und dann unterwegs geladen werden muss, wo es eigentlich auch ohne ginge. Zudem würde das die Zyklenzahl noch weiter erhöhen. Und Robotaxen werden viele Zylklen fahren.
Heute: Taycan / Gestern: ID.4, e-Tron 55, Leaf ZE1+, I-Pace, Kona, e-Golf 300, Model S AP1, Passat GTE Mk-1 / Morgen: ?
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Re: Der Battery Day

Casamatteo
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Demnächst? CharIn wollte sich schon Anfang 2019 bis 2025 Zeit lassen um V2G bei CCS umzusetzen. Offenbar hat keines der Konsortiumsmitglieder dafür mehr Ehrgeiz, denn jetzt sind fast 2 Jahre rum und noch immer nichts. Vermutlich haben die mit V2G mehr zu verlieren als zu gewinnen.
Es muss Druck von außen her. Regierungen die es einfordern, oder Unis oder Hersteller oder Umbauer die es einfach machen.

Ich denke Hersteller von PV-Wechselrichtern und dergleichen, die mangels günstiger Zellen mit eigenen Heimspeichern nicht viel Geld verdienen können, könnten mit bidirektionalem DC-Zugriff auf große Autoakkus ein hübsches Geschäftsmodell schaffen, so dass bald E-Autos ohne V2x nahezu unverkäuflich sein werden.

Und diese ganzen Robotaxis sind immer noch viel Hype und ganz wenig reale Substanz. Ein Tesla sollte schon 2017 autonom quer durch die USA fahren.

https://www.electrive.net/2019/01/24/ch ... d-ab-2025/

Re: Der Battery Day

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Dudenhöffer zur Batterie und Tesla
https://www.merkur.de/wirtschaft/bmw-te ... 51784.html
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Re: Der Battery Day

Naheris
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Diese Aussage hatten wir schon vor über einem Monat. Der Artikel ist vom 1.10.2020 . Und schon heute sind seine Konjunktive widerlegt (wie ihm immer wieder passiert), da wir heute wissen, dass Tesla die Batterien nicht selber machen wird sondern Panasonic mindestens einmal mit entwickeln wird.
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