Zukunft des e.GO life - rosig oder schon vorbei?

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Re: Zukunft des e.GO life - rosig oder schon vorbei?

ubit
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https://ecomento.de/2019/07/11/e-go-mob ... ktroautos/

Zitat:
“Zu den aktuellen Bedingungen sei der Autokäufer nicht bereit, „für den gesamtgesellschaftlichen Nutzen, den ein Elektroauto zweifellos hat, aus seiner jetzigen Komfortzone zu treten“.
„Die Kunden springen noch nicht“
„Der Kunde will keine Elektroautos. Es gibt für ihn keine Notwendigkeit“
Und dann:
„Wir sind mit dem Ziel angetreten, den eingeschränkten Nutzen unserer Elektroautos durch einen sehr geringen Preis auszugleichen, so dass für den Kunden das Verhältnis wieder stimmt“
Leider wird dieser letzte Punkt nicht (mehr) erfüllt im allgemeinen Marktumfeld.

Ciao, Udo
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Re: Zukunft des e.GO life - rosig oder schon vorbei?

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Gerade der letzte Punkt zeigt wie abgehoben der Schuh ist. Für einen Porsche Fahrer mögen die e.Go Preise "sehr geringe Preise" sein, in der realen Welt sind eher 5.000€ bis vielleicht noch maximal 10.000€ sehr geringe Preise für einen Kleinstwagen, alles darüber ist keinesfalls "sehr gering".

Re: Zukunft des e.GO life - rosig oder schon vorbei?

red-fox
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Ja, und wo steht jetzt, dass ER nicht an das E-Auto glaubt? Ich glaube er schätzt die deutsche Autokäuferschaft gar nicht mal so verkehrt ein. Es gab bereits spritsparende Angebote, 3L Lupo, Audi A2, etc. aber da wars halt noch nicht hipp die Umwelt zu schonen, und das könnte sich jetzt erstmals ändern, dass man bewusster Autos kauft, um seinen CO2 Fussabdruck zu verringern. Im besten Fall kauft man gar keins und fährt Rad...

Re: Zukunft des e.GO life - rosig oder schon vorbei?

clemens42
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Sorry, Leute, das ist Bildzeitungsniveau. Ihr reißt Sätze aus dem Zusammenhang. Schuh hat nirgends gesagt, "dass er nicht an das E-Auto glaubt", wie von Euch behauptet.

Zum Beispiel das obige Zitat "Der Kunde will keine Elektroautos". Der ist im Text u.a. im Zusammenhang mit "Die Kunden springen noch nicht" zu lesen. Noch nicht. Natürlich drückt sich hier der Glaube an eine elektrische Zukunft aus. Alles andere wäre für einen Autobauer von elektrischen Fahrzeugen ja auch abwegig.

Nächstes mal bitte nicht nur die großen Überschriften lesen. Aber die sind halt so schön einfach, gell?

Re: Zukunft des e.GO life - rosig oder schon vorbei?

ubit
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"Der Kunde will keine Elektroautos. Es gibt für ihn keine Notwendigkeit"
finde ich schon eine ziemlich klare Aussage *g*

Ciao, Udo
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Re: Zukunft des e.GO life - rosig oder schon vorbei?

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Es ging um die Kaufzurückhaltung die letzten Jahre. Die 15.000€ minus Bafa Kiste würden sich sehr wohl verkaufen.

Manch pedelec kostet schon 5000€. Ein smart ist ja auch nicht wirklich günstig.
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Re: Zukunft des e.GO life - rosig oder schon vorbei?

Farnsworth
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clemens42 hat geschrieben: Sorry, Leute, das ist Bildzeitungsniveau. Ihr reißt Sätze aus dem Zusammenhang. Schuh hat nirgends gesagt, "dass er nicht an das E-Auto glaubt", wie von Euch behauptet.

Zum Beispiel das obige Zitat "Der Kunde will keine Elektroautos". Der ist im Text u.a. im Zusammenhang mit "Die Kunden springen noch nicht" zu lesen. Noch nicht. Natürlich drückt sich hier der Glaube an eine elektrische Zukunft aus. Alles andere wäre für einen Autobauer von elektrischen Fahrzeugen ja auch abwegig.

Nächstes mal bitte nicht nur die großen Überschriften lesen. Aber die sind halt so schön einfach, gell?
Die obigen Aussagen leitet Dr. Schuh doch aus der geringen Nachfrage nach seinem e.Go ab. Aber weiter steht dort noch im Text.

"Mit Blick auf die neue Mobilität wird laut Schuh viel behauptet, „was naturwissenschaftlich weder Hand noch Fuß hat“. So richte sich die ganze Autoindustrie darauf aus, „dass morgen die Batterie viel billiger sein wird und damit auch die Elektroautos“. Dabei sei nach aktuellem Stand nicht abzusehen, dass Elektroautos zu deutlich günstigeren Preisen genauso weit und schnell wie Verbrenner fahren können. „Das wird nicht passieren“, glaubt Schuh.

Der Unterschied in der Leistungsdichte zwischen der Festkörper-Batterie, die als nächster großer Technologiesprung gilt, und dem Diesel sei einfach zu groß, so der Professor für Produktionstechnik. Das sei reine Physik. „Wo ich heute einen 50-Liter-Dieseltank herum karre, müsste ich selbst bei einem besseren Wirkungsgrad immer noch eine mehr als 700 Kilo schwere Batterie in einem Elektroauto haben“, sagte Schuh. „Das kann weder ökologisch noch ökonomisch gut sein.“
"

Das ist doch ganz klar ein Statement gegen die E-Mobilität. Er glaubt, dass sein Porsche Plug-In besser sei als ein Tesla, weil es ja ökologisch nicht gut sein kann 700kg Batterie durch die Gegend zu fahren. Als ob 800kg Ressourcen jedes Jahr pro Auto zu verbrennen besser sei. Ich halte nicht viel von Plugin-Hybriden. Ich fahre aktuell selber einen normalen Hybrid. Der hat einen kleinen Akku und ist deutlich einfacher aufgebaut als ein herkömmlicher Verbrenner. Er holt ein Maximum aus dem Sprit raus und es kann so gut wie nichts kaputt gehen an dem Antrieb. Nicht umsonst fährt in Berlin die halbe Taxi-Flotte Toyota. Aber wozu soll ich mir einen großen teuren Akku ins Auto bauen und einen anfälligen Verbrennungsmotor? Ich habe also einen teuren Akku und einen wartungsanfälligen Verbrenner. Und wozu? Habe ich einen Plugin-Hybriden benutze ich den Verbrenner jedes mal bei Strecken >50km. Habe ich ein reines Elektrofahrzeug fahre ich immer elektrisch und nutze die Schnelladefunktion immer dann wenn ich weiter als die Akkureichweite fahre. Das ist in meinem Fall und auf den e-Up bezogen vielleicht 6-10Mal im Jahr. Dafür spare ich mir den Verbrennungsmotor. Wer öfter längere Strecken fährt kauft sich halt einen Tesla oder ID.3.

Der e.Go ist für mich ein klassischer Zweitwagen. Der Use-Case längere Strecke ist mangels Schnellader direkt ausgeschlossen. Ich würde mit meinem Twizy auch niemals auf die Idee kommen weiter zu fahren als es die Akkureichweite zulässt. Wenn auf diese enge Nische kaum Leute aufspringen, kann man daraus nicht den Umkehrschluss ziehen, dass die Leute noch nicht bereit sind für die E-Mobilität. Ich stimme Dr. Schuh in sofern zu, dass man einen großen Akku seltener braucht, als man glaubt. Aber er muss eine gewisse Größe haben, damit das Auto alltagstauglich ist und einen Schnelllader zumindest als Option, damit man bei Bedarf auch mal längere Strecken damit fahren kann. Beim alten E-Up hat das Preis/Leistungsverhätnis für mich auch nicht gestimmt.

Farnsworth
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Re: Zukunft des e.GO life - rosig oder schon vorbei?

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clemens42 hat geschrieben:
Skeptizist hat geschrieben: ... zumal Professor Schuh ja selbst nicht an das E-Auto glaubt.
Klar, der Mann gründet eine Firma und baut E-Autos. Ist total offensichtlich, dass der nicht an E-Autos glaubt. :shock:
Seine Aussagen sind sattsam bekannt, der Mann ist Logistiker, kein BWLer oder Techniker wenn ich richtig liege? Ich denke eine Serienproduktion hochzuziehen ist sein persönliches Steckenpferd und für ihn vll. eine Art Fallstudie mit denen er dann in Vorlesungen gänzen kann, ist ja nicht sein Geld. Die Serienproduktion hochzuziehen ist ihm gelungen und dafür gebührt ihm auch Respekt.
Hybride aller Art sind die Zukunft, reine Batterie-Autos für die Masse sind für mich eine ökonomische und ökologische Sackgasse.

Re: Zukunft des e.GO life - rosig oder schon vorbei?

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Skeptizist hat geschrieben: Die Frage ist doch, ist der e.go so innovativ, dass es hunderte Millionen € Investitionen rechtfertigt und wird man je genug Fahrzeuge absetzen können um rentabel zu sein. Wäre das Geld am Ende nicht besser in Akku-Forschung oder alternativen Verkehrskonzepten angelegt, als nur weitere Überkapazitäten zu schaffen?

Nach Tesla als Newcomer noch E-Autos bauen zu wollen ist weder innovativ noch sonderlich kreativ, zumal Professor Schuh ja selbst nicht an das E-Auto glaubt.
Oh my dear - jetzt ist's aber weit übertrieben mit dem Skeptizismus - ja, Tesla hat doch das Elektroauto schon erfunden, was wollen denn da die ganzen anderen überhaupt noch ? Sollen sie sich doch besser mit der Erforschung der Raumenergie befassen.....

Re: Zukunft des e.GO life - rosig oder schon vorbei?

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BodoLectric hat geschrieben:
Skeptizist hat geschrieben: Die Frage ist doch, ist der e.go so innovativ, dass es hunderte Millionen € Investitionen rechtfertigt und wird man je genug Fahrzeuge absetzen können um rentabel zu sein. Wäre das Geld am Ende nicht besser in Akku-Forschung oder alternativen Verkehrskonzepten angelegt, als nur weitere Überkapazitäten zu schaffen?

Nach Tesla als Newcomer noch E-Autos bauen zu wollen ist weder innovativ noch sonderlich kreativ, zumal Professor Schuh ja selbst nicht an das E-Auto glaubt.
Oh my dear - jetzt ist's aber weit übertrieben mit dem Skeptizismus - ja, Tesla hat doch das Elektroauto schon erfunden, was wollen denn da die ganzen anderen überhaupt noch ? Sollen sie sich doch besser mit der Erforschung der Raumenergie befassen.....
Das ist so, nachdem das E-Auto vor 100 Jahren gescheitert ist, hat Tesla das E-Auto neu erfunden, die Volumenhersteller müssen nachziehen wegen politischen Druckes, da ist kein Platz für Amateure mit leeren Taschen, egal ob aus Deutschland oder China.
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