Zukunft des e.GO life - rosig oder schon vorbei?

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Re: Zukunft des e.GO life - rosig oder schon vorbei?

Mooriemer
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AbRiNgOi hat geschrieben: Den Schritt zurück HINTER den klapprigen Renault aus 2013 macht keinen Sinn. In der Stadt macht ein Auto keinen Sinn außer ich habe vor, damit hin und wieder die Stadt zu verlassen und das geht dann mit dm nicht, blöd gelaufen, falsches Fahrzeug für die Stadt. Und die Bewohner der Speckgürtl, ja vielleicht.
Das Problem ist das die viele Groß- und Mittelstädte keinen ausreichenden Nahverkehr haben. Das ein- und auspendeln geht hier nur mit PKW wenn man nicht stundenlang umsteigen und warten will am Tag. Und genau wegen diesen fehlerhaften Verkehrskonzepten brauchen Millionen Familien ein zweites Auto. Also die Anwender des e.GO sind nicht die Städter sondern die außenrum. Und durch Änderung der Arbeitsweise (Homeoffice, Tagereduzierung) wird es die Leute mehr aus der Stadt treiben. Also richtig, falsches Auto für die Stadt. Richtiges Auto für Speckgürtelpendeln ja.

AbRiNgOi hat geschrieben: Aber sind die mit diesem Plastikbomber wirklich die Zielgruppe? Kaufen die nicht lieber Porsche und Co?
Nicht alle gehören der oberen Mittelschicht an. Wir fahren selber klapprige Renaults (Scenic und Smart) weil das besser zum Einkommen passt.
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Re: Zukunft des e.GO life - rosig oder schon vorbei?

eComm
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Casamatteo hat geschrieben: [...] mit einer anderen, runden Ladeklappe? Steckt da etwa CCS dahinter?
sieht von Form/Größe her eher nach normalem Typ 2 aus.
Wenn dann alle 3 phasen angeschlossen sind -- egal ob 11kW oder 22 kW -- dann ist doch schon gut.

Elektroautomieter hat geschrieben: CCS [...] hier würden ja bereits 20 kW ausreichen.
für 20 KW reicht AC und Typ 2:
die meisten öffentlichen AC Ladesäulen liefern über Typ 2 Stecker 22 KW
Wenn das Auto sie annehmen kann....

Re: Zukunft des e.GO life - rosig oder schon vorbei?

fluegelfischer
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Ich hatte mich damals für den e.Go Life interessiert und stand sogar mal auf der Liste (mit sehr kleiner Vorbestellernummer). Aber die wollten ihn mir nicht liefern....jahrelang. Dann, als es die Option von VW gab, hatte ich sofort einen e-Up bestellt. Hat mehr Akku und schnelleren Lader als der e.Go Life und beide Vorteile habe ich nie sinnvoll genutzt. Jetzt steht der e-Up auf dem Hof und wird genutzt wie ein e.Go Life - der Rest liegt brach. Das war von vorne herein abzusehen, denn in so einem Auto braucht kein Mensch einen Schnellader. Wer das haben will, der kauft sich ein anderes Auto (und zahlt das dann auch). Nur die bessere Konstruktion des e.Go Life (Alurahmen, Verbundkarosse) kann ich langfristig nicht nutzen, da der e-Up in konventioneller Blechprägetechnik zusammengekoppt wurde. Ich fürchte, dass mir das in einigen Jahren noch mal auf die Füße fallen wird (in Form von Eisenoxid). Von daher war es ok, dass der e-Up preiswerter war.

Wenn sie dann mal wiederkommen, der e-Up und der e.Go, dann wird einfach der Preis entscheiden. Unterschiedliche Vorteile haben sie beide.

@AbRiNgOi Einen klapperfreien Renault (Oxymoron !) als E-Auto werde ich nie fahren, denn ich hatte schon genug von klapprigen Renault Verbrennern. Das liegt aber nicht am Fahrzeug, sondern an Renault. Und dabei ist es völlig egal, wie dick das Ladegerät ist., denn das ist bei Renault nicht das Kernproblem.

Re: Zukunft des e.GO life - rosig oder schon vorbei?

umali
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Mooriemer hat geschrieben: ...
Kein Mensch außerhalb des Forums will so ein Auto als Erstwagen inkl. Langstrecke nutzen. Das gleiche gilt für alle Kleinstwagen wie Smart, Fiat500, eUp usw.
Externe sind nicht so leidensfähig weil sie nicht in den 80ern CityEl gefahren sind und sich nicht 2013 einen klapprigen Renault gekauft haben. ....
Du glaubst gar nicht, wieviele Leute hier in Forum vertreten sind, die Klein- und Kleinstwagen mit Langstrecken konfrontieren. Das ist der Nachteil eines Spezialforums. Bezogen auf die Anzahl der Leute außerhalb der GE-Blase sind es ganz normale Exoten ;).

Also - volle Zustimmung zu Deinen Worten.
VG

Re: Zukunft des e.GO life - rosig oder schon vorbei?

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Wenn wir künftig kleine Brötchen backen müssen, dann könnte sich diese Einstellung ändern. Dann ist eventuell der e.go ein untauglicher Erstwagen.

Hat e.go jemals etwas zu V2h verkündet?
ExKonsul leaf blau 60.000 km Spannung mit Netto 15 kWh Akku ....brusa booster 22 kW AC / Solar/ akkurex / CCS in Plannung by muxsan.com...Made in Dresden arrived...Ahk liegt bereit...EV6 AWD LR 800V booked

Re: Zukunft des e.GO life - rosig oder schon vorbei?

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AbRiNgOi hat geschrieben:
Den Schritt zurück HINTER den klapprigen Renault aus 2013 macht keinen Sinn. In der Stadt macht ein Auto keinen Sinn außer ich habe vor, damit hin und wieder die Stadt zu verlassen und das geht dann mit dm nicht, blöd gelaufen, falsches Fahrzeug für die Stadt.

Und die Bewohner der Speckgürtl, ja vielleicht. Aber sind die mit diesem Plastikbomber wirklich die Zielgruppe? Kaufen die nicht lieber Porsche und Co?
Da scheint aber ein sehr eindimensionales Weltbild durch - "vorwärts immer, rückwärts nimmer" oder was ?

Autos entwickeln sich entgegen eines häufigen Irrglaubens nicht in der Art einer ständigen Evolution vom weniger Guten zum Besseren (s. etwa das plötzlich Auftauchen und der erschreckende Erfolg der SUVs), ein Auto muss nicht "weiter" als ein anderes Modell sein oder dahinter zurückbleiben, sondern kann eben auch was Anderes, was Neues sein - und die Heftigkeit, mit der das hier dem e.GO abgesprochen wird, ist schon von einer beträchtlichen Halsstarrigkeit und Unduldsamkeit geprägt !

Da kann man sich gar nicht vorstellen, dass es da neue Mobilitätsmodelle geben kann, die eben nicht mehr DAS EINE AUTO ins Zentrum aller Überlegungen stellen, das Auto, das mich über Nacht mit möglichst nur einem Tankstopp an die Algarve bringt und dabei möglichst in 5 Minuten aufgeladen ist. Es gibt aber eine Menge Leute, die eben fast nie mehr als 150km am Tag fahren, über eine Schuko-Steckdose verfügen (ja, das gibt's!), an der so ein kleines Autochen über Nacht gemütlich nuckeln kann, bis es voll ist, und die weitere Strecken eben lieber per Bahn zurücklegen oder - wenn's besser passt - auch mal einen Benziner carShart. Das passende Fahrzeug als "Stadtauto" oder "Zweit-" bzw. sogar "Drittwagen" zu bezeichnen finde ich schräg, in der Stadt (zumindest der Großstadt) braucht's in der Tat kaum ein Auto und auch keine Stadt in Deutschland ist so groß, dass man darin an einem Tag 150km hin- und herfahren könnte (Ausnahmen unberührt), und warum soll sowas nicht der alleinige und "Erstwagen" sein ?

In den Köpfen muss sich eben was bewegen - das sind eben eher "Regionalautos" als Stadtautos, die man zB bei uns hier in Rhein-Main prima nutzen kann,um nach Mainz, Wiesbaden, Frankfurt, Darmstadt zu kommen oder eine der vielen Ortschaften, die dazwischen liegen und öffentlich (noch) nicht so einfach erreichbar sind.

Und das ist dann eben der sogenannten "Speckgürtel" - über den ja auch höchst seltsame Vorstellungen zu herrschen scheinen von wegen Porsche & Co - ja, auch solche noblen Ecken gibt's im Speckgürtel, aber die sind doch die totale Ausnahme, die allermeisten Leute, die hier leben, sind doch Pendler, die die noch etwas niedrigeren Mieten außerhalb der Stadtbereiche nutzen (-> Gentrifizierung) oder die engere Verbindung zur Natur schätzen. Da ist so ein Auto doch für den, der nicht per Rad oder ÖPNV auf die Arbeit kommt oder selbständig ist mit wechselnden Einsatzorten oder vielleicht schon Rentner eben ganz gewiss eine Alternative !

Re: Zukunft des e.GO life - rosig oder schon vorbei?

umali
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Blue shadow hat geschrieben: Wenn wir künftig kleine Brötchen backen müssen, dann könnte sich diese Einstellung ändern. Dann ist eventuell der e.go ein untauglicher Erstwagen.
Du meinst, die "normalen" (älter werdenden) Leute setzen sich zukünftig in einen Kleinstwagen und fahren 300km-BAB (2x 150km mit CCS)?
Glaubst Du das wirklich? Eher werde ich Pfarrer.
Blue shadow hat geschrieben: Hat e.go jemals etwas zu V2h verkündet?
Wozu?
Damit eine teure Technologie Einzug hält?
Damit sie sich noch weiter vom Kerngeschäft entfernen?
Sollen sie so enden wie Sono? (Verzettelung mit irgendwelchen Wunschträumen)

Es wird bald so viele Altakkus von ausgelutschten EV's und Unfallwagen geben, dass genug Second life-Pakete verfügbar werden, um damit lokale Festspeicher an jede PV-Anlage zu klöppeln. Im Gegensatz zu fahrenden Speichern sind diese immer arbeitsfähig. Dazu dynamisch regelbare WB und der Drops der Energiewende ist gelutscht.
Es müssen nur die rechtlichen Rahmenbedingungen geschaffen werden. Aktuell sind die ganzen Anmeldeszenarien samt Besteuerung eine absolute Investitionsbremse.

VG

Re: Zukunft des e.GO life - rosig oder schon vorbei?

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Ich kann jetzt nur sagen, ich wohne am Stadtrand einer sehr großen Stadt und ich habe eine Strecke ins Büro von 7km. Mit dem Auto brauche ich wenns schlecht läuft 15min, mit den Öffentlichen inkl. Fußweg zur und von der Haltestelle 50! Da ist es doch sinnvoller, wenn ich mit dem E-Auto fahre. Bei schönem Wetter fahre ich mit dem Fahrrad.
Würde auch perfekt für den eGo passen. Doof nur, dass ich ihn für den Rest meiner Mobilität so gar nicht passt und nein, immer wieder einen Verbrenner zu mieten sehe ich auch nicht als sinnvoll an.
Gruß

CHris, ab sofort mit i3

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Re: Zukunft des e.GO life - rosig oder schon vorbei?

umali
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Hier genauso, aber das bike nehme ich auch bei schlechtem Wetter (gibt ja gore-tex) ;).

Der e.go wird auch nie einen Lastenkombi oder ein Langstreckenmobil ersetzen. Deshalb braucht es für Szenarien außer Pendeln, Pizza-/Pflegedienst immer Alternativen. Die kann jeder frei wählen.

Re: Zukunft des e.GO life - rosig oder schon vorbei?

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E.go möchte halt selber den Akku verwerten. Deshalb kommt keine Initiative V2H.
Alle Verwertungen finden bislang bei Großprojekten statt. Da fällt nichts mehr als Buffer für die abgeschriebene PV ab. (Ausnahmen bestätigen die Regel)

Ich frage mich, was da gerade im Stillen in AAchen abgeht. Propaganda im Lockdown?
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