was schafft der e-tron an REKUPERATION bei Extrem-Testfahrt in den Alpen?

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    ch168
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folder Di 18. Jun 2019, 20:46
Ich habe heute mal den e-tron auf seine Rekuperations-Leistung getestet.
Wo kann man das besser als auf einer 15 km langen Talfahrt mit extremem Gefälle.
Erst hoch und dann die gleiche Strecke runter.

Konkret bin ich von 875 m.ü.M. auf 2.055 m.ü.M. gefahren, also 1.180 m Höhendifferenz auf einer Strecke von 15 km.

Das Fahrzeug hat für die 15 km Bergfahrt ca. 15% der Akkukapazität (von Akkugröße 85 kWh) benötigt. Das entspricht etwa 13 kWh .
Bei der Talfahrt wurden 8% zurück gewonnen. Das entspricht etwa 7 kWh.

Auf 100 Kilometer beträgt die Rekuperationsleistung demnach ca. 47 kWh.

Die maximale Rekuperationsleistung dürfte also bei 50 kWh / 100 km liegen.


Hier das Video:

[youtube]https://youtu.be/dnf2SlrPs2Q[/youtube]


Was habt Ihr für Erfahrungen?
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Re: was schafft der e-tron an REKUPERATION bei Extrem-Testfahrt in den Alpen?

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folder Mi 19. Jun 2019, 08:31
Wenn Du die zurückgeholte Rekuperationsenergie der Talfahrt durch die gefahrene Zeit teilst, dann hast Du die in deinem Fall tatsächlich erreichte Rekuperationsleistung. Wenn Du die Zeit noch weißt und das nachreichen könntest wäre das mal interessant...

Die soll ja angeblich (zumindest kurzfristig) bei über 200kW liegen.

Auch wenn klar ist was Du meinst, tut "Leistung" und "kWh" einfach weh. Dann vielleicht eher Rekuperationspotential (auch wenn hier jetzt jemand einwerfen könnte, dass müsste dann aber eine Spannung sein, würde das meiner Meinung nach besser passen ;-) )

Re: was schafft der e-tron an REKUPERATION bei Extrem-Testfahrt in den Alpen?

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Re: was schafft der e-tron an REKUPERATION bei Extrem-Testfahrt in den Alpen?

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Orbit
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folder Do 20. Jun 2019, 08:59
Hier sind Ihre Zahlen als Energiebudgetschätzung:

Für jede Richtung sind 15 km x 20 kWh / 100 km = 3 kWh erforderlich, um die Strecke in flachem Gelände zurückzulegen.

Die Höhe erfordert zusätzlich 2700 kg x 9,8 m/s^2 x (2055-875) m = 31 MJ = 8,7 kWh (zuzüglich Motorverluste und Rekuperation).

Bergauf: 3 kWh + 8,7 kWh / 90% = 12,7 kWh (mit 10% Wärme- und Motorverlusten)
(Ihre Nummer ist 95 kWh x 88% x 15% = 12,5 kWh)

Abfahrt: 3 kWh - 8,7 kWh x 95% = -5,3 kWh (unter der Annahme, etwas die Hälfte der Höhenenergie für den Antrieb verwendet wird, und die andere Hälfte mit 10% Verlust rekuperiert wird)
(Ihre Nummer ist 95 kWh x 88% x -8% = -6,7 kWh)

Der im Auto am Ende angezeigte Verbrauch beim Talfährt ist falsch (0.4kWh/100km), da er wahrscheinlich niemals einen negativen Energieverbrauch berechnet. Es wäre interessant gewesen, den Verbrauch für die gesamte Reise zu sehen, der bei etwa 20 kWh / 100 km liegen würde (aufgrund der niedrigen Durchschnittsgeschwindigkeit).

Es gibt einige kleine Abweichungen zwischen unseren Zahlen. Mit 1% Batteriemessgenauigkeit und einem geringen Gesamtverbrauch (7%) wird dies erwartet

Re: was schafft der e-tron an REKUPERATION bei Extrem-Testfahrt in den Alpen?

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Helfried
folder Do 20. Jun 2019, 09:21

ch168 hat geschrieben:Das entspricht etwa 13 kWh .
Bei der Talfahrt wurden 8% zurück gewonnen. Das entspricht etwa 7 kWh.
Du hast also nur 6kWh für 30 km gebraucht? Ein schöner Wert für die steile Strecke.

Re: was schafft der e-tron an REKUPERATION bei Extrem-Testfahrt in den Alpen?

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folder Do 20. Jun 2019, 09:37
Wieso denn so kompliziert :D. Diagnosegerät anschließen und da sieht man schon wie viel der Akku max. an Ampere zulässt. Die maximale Lade und Entladerate kann bestimmt über das BMS ausgelesen werden.
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Re: was schafft der e-tron an REKUPERATION bei Extrem-Testfahrt in den Alpen?

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    ch168
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folder Do 20. Jun 2019, 13:36
Orbit hat geschrieben:
Do 20. Jun 2019, 08:59
Hier sind Ihre Zahlen als Energiebudgetschätzung:

Für jede Richtung sind 15 km x 20 kWh / 100 km = 3 kWh erforderlich, um die Strecke in flachem Gelände zurückzulegen.

Die Höhe erfordert zusätzlich 2700 kg x 9,8 m/s^2 x (2055-875) m = 31 MJ = 8,7 kWh (zuzüglich Motorverluste und Rekuperation).

Bergauf: 3 kWh + 8,7 kWh / 90% = 12,7 kWh (mit 10% Wärme- und Motorverlusten)
(Ihre Nummer ist 95 kWh x 88% x 15% = 12,5 kWh)

Abfahrt: 3 kWh - 8,7 kWh x 95% = -5,3 kWh (unter der Annahme, etwas die Hälfte der Höhenenergie für den Antrieb verwendet wird, und die andere Hälfte mit 10% Verlust rekuperiert wird)
(Ihre Nummer ist 95 kWh x 88% x -8% = -6,7 kWh)

Der im Auto am Ende angezeigte Verbrauch beim Talfährt ist falsch (0.4kWh/100km), da er wahrscheinlich niemals einen negativen Energieverbrauch berechnet. Es wäre interessant gewesen, den Verbrauch für die gesamte Reise zu sehen, der bei etwa 20 kWh / 100 km liegen würde (aufgrund der niedrigen Durchschnittsgeschwindigkeit).

Es gibt einige kleine Abweichungen zwischen unseren Zahlen. Mit 1% Batteriemessgenauigkeit und einem geringen Gesamtverbrauch (7%) wird dies erwartet

Danke für Ihre Berechnungen!

Bei der Bergfahrt kommen wir ja nahezu auf das gleiche Ergebnis (lediglich Rundungsdifferenz)

Bei Talfahrt ist die Differenz jedoch größer.
Wenn ich das richtig verstehe, rechnen Sie die halbe Energie in den Antrieb.
Die Talfahrt fand allerdings zu 99% im Rollbetrieb statt. Die Geschwindigkeit habe ich mit den Lenkradpadels geregelt, mit denen die Rekuperationsstärke bestimmt wird.

Der im Auto am Ende angezeigte Verbrauch von 0,4 kWh/100 km war wohl der sehr kurze Einsatz des Antriebs für einen Ausweichvorgang.

Leider zeigt das Fahrzeug die durch Rekuperation gewonnene Energie nicht an.
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Re: was schafft der e-tron an REKUPERATION bei Extrem-Testfahrt in den Alpen?

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Orbit
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folder Do 20. Jun 2019, 15:19
ch168 hat geschrieben:
Do 20. Jun 2019, 13:36
Wenn ich das richtig verstehe, rechnen Sie die halbe Energie in den Antrieb.
Die Talfahrt fand allerdings zu 99% im Rollbetrieb statt. Die Geschwindigkeit habe ich mit den Lenkradpadels geregelt, mit denen die Rekuperationsstärke bestimmt wird.
Trotzdem Sie kontinuierlich Energie in die Batterie zurückgewonnen haben, mussten Sie gleichzeitig den Roll- und Windwiderstand überwinden - auch bei Bergabfahrten.

Während der Tahlfahrt benötigen Sie dafür ~3 kWh. Mit anderen Worten, ~35% der Bergabbremsung resultieren aus Wind- und Rollwiderstand, während die restlichen 65% aus Regeneration stammen und mit einigen Verlusten in die Batterie rekuperiert werden können. Wenn Sie im Vakuum auf einer Eisenbahnstrecke fahren, können Sie viel mehr Energie zurückgewinnen. :)

Re: was schafft der e-tron an REKUPERATION bei Extrem-Testfahrt in den Alpen?

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folder So 30. Jun 2019, 20:56
ch168 hat geschrieben:
Di 18. Jun 2019, 20:46
Konkret bin ich von 875 m.ü.M. auf 2.055 m.ü.M. gefahren, also 1.180 m Höhendifferenz auf einer Strecke von 15 km.

Das Fahrzeug hat für die 15 km Bergfahrt ca. 15% der Akkukapazität (von Akkugröße 85 kWh) benötigt. Das entspricht etwa 13 kWh .
Bei der Talfahrt wurden 8% zurück gewonnen. Das entspricht etwa 7 kWh.

Auf 100 Kilometer beträgt die Rekuperationsleistung demnach ca. 47 kWh.

Die maximale Rekuperationsleistung dürfte also bei 50 kWh / 100 km liegen.
Für die Überwindung von 100 Höhenmeter rechnet man beim Gewicht der Zoe rund 1kWh Energiebedarf. Umgerechnet auf den etwa 60% schwereren e-Tron sind das etwa 1,6kWh aufzuwendende Energie pro 100 Höhenmeter.

Du rechnest die 7kWh gewonnene Energie auf der Talfahrt geteilt durch die 15km lange Abfahrt mal 100 gleich ca. 47kWh/100km. Und das soll in etwa das Maximum des Fahrzeugs sein?
Je steiler die Bergabstrecke desto kürzer wird die gefahrene Strecke, desto höher wird Dein Zahlenwert. Wo soll da das Maximum liegen? Beim Extremfall mit 100% Gefälle = 45° Grad Neigung?
AMP+-ERA-e seit 02/2018
Bild (gemäß OBD-II LastCharge) 86 tkm
Zoe Q210 08/2016 - 02/2018 mit Klima- (0803-0810) und Batterieupdate (0852/0853)
Bild (ab Ladeanschluß) 54 tkm
(Diesel 07/2017 verkauft)
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