Kona Elektro - Verbrenner

Re: Kona Elektro - Verbrenner

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Gearsen
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folder Mi 27. Mär 2019, 16:32
Die KFZ-Steuer nicht vergessen! Mein 3-Liter-Euro4-Diesel hat 463€/Jahr gekostet. Wären in 10 Jahren auch 4630€ gewesen. E-Autos sind 10 Jahre steuerfrei. Danach läppische 62€/Jahr beim Kona 64kWh. Um die gleichen Steuern gezahlt zu haben, müsste ich den Kona über 84 Jahre fahren (4630€:62€=74,68 Jahre+10 Jahre frei) :mrgreen:
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Re: Kona Elektro - Verbrenner

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folder Mi 27. Mär 2019, 16:52
Naja, hier aber nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.
Der Kona 1.6GDI kostet, wenn ich das jetzt auf die Schnelle richtig gegoogled habe, 148€/Jahr.
Anschaffung Kona 1.6 GDI, Fronttriebler, Premium, vergleichbare Ausstattung wie Kona EV Premium 64kWh:
30.970€ + 10x148€ = 32.450€
20.000km p.a. bei 6,8L/100km zu 1,25€/L = 1.700€ Diesel p.a, auf 10 Jahre also 17.000€ >> 49.450€

Kona EV: 46.160€; Abzüglich 4.760€ BAFA: 41.400€;
20.000km p.a. bei 20kWh/100km zu 28ct/kWh = 1.120€ Strom p.a., auf 10 Jahre 11.200€ >> 52.600€

Hat der EV immer noch das Nachsehen um 3.150€ auf 10 Jahre.

Aber:
Der Service ist beim Kona EV deutlich günstiger (der Michael Schmitt hat für sein 15.000km Service gerade mal 78€ bezahlt). Ich glaube kaum, dass der Diesel da so günstig weg kommt. Ölwechsel, Ölfilter - gibt es beim EV nicht.
Ich nehme weiterhin an, dass der Kona sehr wahrscheinlich mit weniger Bremsverschleiß auskommt (wobei die Kosten für einen Satz Scheiben und Backen nicht wirklich dramatisch sind).

Das ist natürlich eine extrem vereinfachte Rechnung. Beide vernachlässigen, dass es in den 10 Jahren Preissteigerungen geben wird - sowohl beim Diesel als auch beim Strom. Genauso wenig wird ignoriert, dass man im Moment noch öfters mal kostenlos laden kann. Aber ob das so bleibt steht in den Sternen.

Aber ich meine, dass es auf 10 Jahre gesehen schon ziemlich knapp ausgehen wird, wenn man Kona Diesel vs EV rechnet.

SüdSchwabe.
--
Kona 64kWh Premium Facelift - bestellt am 09.September 2019

Re: Kona Elektro - Verbrenner

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    Wiese
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folder Mi 27. Mär 2019, 16:52
marcometer hat geschrieben:
Mi 27. Mär 2019, 16:14

Oder schau dir Maingau an, die für Haushaltsstromkunden, wo sie vielleicht 10% über dem sonst günstigst vergleichbaren Anbieter inkl. Boni liegen, 15 c/kWh an den allermeisten wichtigen Säulen (außer Ladenetz) nehmen.
Bei 20 kWh/100km Verbrauch sind das 3€... oben erwähnt jemand den 6.8l Real-Dieselverbrauch, was bei heutigen Preisen irgendwo zwischen 8 und 9€ / 100km liegt, an Autobahnraststätten eher 10€.
Nun, ich hab ja noch keine Erfahrung mit den Ladekarten. Lese hier nur öfter von astronomisch hohen Preisen.
Maingau ist aber meines Wissens nach kein Ökostrom-Anbieter und käme für mich dann nur im Notfall in Frage. Ich bestehe darauf Ökostrom zu laden, was ich zu Hause kann, und mit der eigenen PV ja sowieso.

@Gearsen
Bei den von mir genannten Kosten ist alles enthalten, auch die KFZ-Steuer, die bei einem 1,3 Liter Benziner kaum ins Gewicht fällt.
Ich kann für mich den Ioniq nur mit einem Fahrzeug vergleichen, das ich stattdessen kaufen könnte. Ein Diesel kam und kommt für mich auf keinen Fall in Frage. Daher auch meine Einschätzung, dass die persönlichen Umstände ein wichtiger Faktor sind. Wer auch ne rappelnde Klapperkiste akzeptabel findet, wird kein teures E-Auto kaufen.
Umweltrelevantes: ab 2007 5,76 kWp PV, ab 2008 Naturstromkunde, ab 2009 20m² Thermie, ab 3. Dez. 19 Ioniq FL Style in blau
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Re: Kona Elektro - Verbrenner

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folder Mi 27. Mär 2019, 17:02
... und Übrigens:
Das Thema Akku kann man den Zweiflern nicht ausreden. Wer wie ich sein Auto bis zum bitteren Ende fährt, muss auch das Risiko Akku tragen. Für mich war die Entscheidung gegen den 28er Ioniq nicht die aktuelle Reichweite von 200 km, die mir durchaus genügt hätte, sondern das Risiko, dass er nach 12 Jahren nur noch 150 km weit kommt. Beim 38er Ioniq kann ich davon ausgehen, dass er auch nach 15 Jahren noch 200 km packt. Ich habe dann keinen Grund nochmal ein neues Auto zu kaufen, dann bin ich 75 und werde keine langen Autobahnfahrten mehr machen. Das vermeide ich heute schon, weil es immer stressiger wird.
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Re: Kona Elektro - Verbrenner

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marcometer
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folder Mi 27. Mär 2019, 17:08
Sie haben keines der nachhaltigen Zertifikate, wie deine Naturstromleute zum Beispiel, sondern bieten "nur" normalen Ökostrom.
Aber gib mir doch mal bitte ein Beispiel astronomisch hoher Preise.
Im Roaming und Karten Bereich schlagen sich gerade alle die Köpfe ein, weil die Telekom bei ihrer "ich lade seit Monaten für nahezu geschenkt" Karte jetzt die Preise angezogen hat.
Sowieso war von Anfang 2018 bis jetzt Laden an Ladesäulen nahezu geschenkt, es gab immer Flatrates oder mehrmonatige Aktionen von großen Anbietern, bei denen man pro Ladung für 1-3€ weg kam.
Telekom zum Beispiel nahm jetzt die ganze Zeit 2 Cent/Minute. Nimmst du mal den Kona mit einem Schnitt an einem DC von vielleicht 40 kW Ladeleistung an und lässt ihn damit 40 kWh ziehen, dann ergibt das 60 Minuten Ladezeit * 2 Cent/Minute = 1,20€ für 40 kWh.
Also 3 Cent/kWh oder 60Cent/100km :D

Bis vor paar Wochen gab es die EWE und Entega Flats für 30-40€/Monat mit denen man auch laden konnte bis der Arzt kommt, viele haben die auch noch.
EnBw 1€ AC, 2€ DC pauschal gab es auch eine Zeit lang oder auch das Gesamtjahr 2018 Maingau 5 Cent/Minute überall, für Kunden sogar nur 2 Cent, also so wie Telekom bis nächste Woche.

Mein lokaler Versorger nahm bis Januar überhaupt nichts für seine Säulen, alle kostenlos gewesen.
Etc...

Wie auch immer, wer jetzt schon 1 Jahr oder so mit meiner Laufleistung on Tour ist und die Angebote kennt, der hat schon ein paar Tausender sparen können.
Und tut es weiterhin, wobei ich da Ross und Reiter nicht so offen nennen werde. :D
Zuletzt geändert von marcometer am Mi 27. Mär 2019, 17:14, insgesamt 1-mal geändert.

Re: Kona Elektro - Verbrenner

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marcometer
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folder Mi 27. Mär 2019, 17:10
Wiese hat geschrieben:
Mi 27. Mär 2019, 17:02
... und Übrigens:
Das Thema Akku kann man den Zweiflern nicht ausreden. Wer wie ich sein Auto bis zum bitteren Ende fährt, muss auch das Risiko Akku tragen. Für mich war die Entscheidung gegen den 28er Ioniq nicht die aktuelle Reichweite von 200 km, die mir durchaus genügt hätte, sondern das Risiko, dass er nach 12 Jahren nur noch 150 km weit kommt. Beim 38er Ioniq kann ich davon ausgehen, dass er auch nach 15 Jahren noch 200 km packt. Ich habe dann keinen Grund nochmal ein neues Auto zu kaufen, dann bin ich 75 und werde keine langen Autobahnfahrten mehr machen. Das vermeide ich heute schon, weil es immer stressiger wird.
Ja leider, wirklich leider, ist der Ioniq nur mit so einem winzigen Akku beglückt worden.
Wäre der schon die ganze Zeit und zum gleichen Preis wie aktuell, mit einem 40er unterwegs, dann gäbe es da sicher Bestellungen noch und nöcher.
Mir auch viel zu klein.

Re: Kona Elektro - Verbrenner

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Helfried
folder Mi 27. Mär 2019, 17:13

Wiese hat geschrieben:Beim 38er Ioniq kann ich davon ausgehen, dass er auch nach 15 Jahren noch 200 km packt.
Ich glaube im Gegenteil, dass der aktuelle Akku im Ioniq längere Jahre hält als der gepimpte, der bald kommen soll. Die Hersteller arbeiten nicht an besserer Lebensdauer, sondern an anderen populären Parametern!

Aufgrund des Desasters, was die meisten Hersteller (Smart! Renault! Die Deutschen!) außer Tesla und Hyundai derzeit bieten, rate ich nach wie vor zum Ioniq für Arme oder dem echten Tesla.

Re: Kona Elektro - Verbrenner

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Gearsen
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folder Mi 27. Mär 2019, 17:42
SüdSchwabe hat geschrieben:
Mi 27. Mär 2019, 16:52
Naja, hier aber nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.
Der Kona 1.6GDI kostet, wenn ich das jetzt auf die Schnelle richtig gegoogled habe, 148€/Jahr.
Anschaffung Kona 1.6 GDI, Fronttriebler, Premium, vergleichbare Ausstattung wie Kona EV Premium 64kWh:
30.970€ + 10x148€ = 32.450€
20.000km p.a. bei 6,8L/100km zu 1,25€/L = 1.700€ Diesel p.a, auf 10 Jahre also 17.000€ >> 49.450€

Kona EV: 46.160€; Abzüglich 4.760€ BAFA: 41.400€;
20.000km p.a. bei 20kWh/100km zu 28ct/kWh = 1.120€ Strom p.a., auf 10 Jahre 11.200€ >> 52.600€
...
Naja, du vergleichst jetzt aber auch einen Boskop mit einer Williams Christ. Denn ein 1.6 GDI-Feuerzeug hätte ich mir nie gekauft, den EV schon. Da sind nämlich Welten dazwischen. In einem anderen Thread hatte ich schon gesagt, dass ich den BMW X3 3.0SD nicht vermisse, seitdem ich den Kona Elektro habe.

Wie dem auch sei, ich verstehe dich schon! Ich rechne mir das halt tatsächlich schön, weil der BMW Bj. 2007 so immens teuer war, besonders in den Reparaturen (Ansaugbrücke, AGR-Ventil, DPF, Federn hinten, Lichtmaschine, AGM-Batterie, etc.) war alles kaputt. Der Turbo und die Automatik mussten zum Glück nicht getauscht werden...

LG
Gearsen
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Re: Kona Elektro - Verbrenner

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marcometer hat geschrieben:
Mi 27. Mär 2019, 17:08

Aber gib mir doch mal bitte ein Beispiel astronomisch hoher Preise.
Meine Tochter wohnt 100 m von einer EnBW-Ladesäule entfernt. Hätte ich dort einen Ioniq angeschlossen (AC) hätte ich für die kWh über 70 Cent bezahlt. Nun hat die EnBW auf kWh umgestellt, verlangt aber immer noch 39 Cent, wenn ich da noch aktuell bin.
Glücklicherweise verbessert sich die Situation derzeit.
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Re: Kona Elektro - Verbrenner

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Graustein
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folder Mi 27. Mär 2019, 18:34
Andererseits kann man über naturstrom voll laden für pauschal 5,40.
Je größer der Akku desto besser. Wenn Man also 55kwh in den Kona bekommt macht das pro kWh nicht mal 10 Cent
Die werden aber sicher auch irgendwann umstellen.
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