Smart EQ Ladesäule Erfahrung

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timuruenal
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Hallo zusammen,

ich habe die Möglichkeiten über meinen Arbeitgeber einen Smart EQ mit 4,6 kW Bordlader zu günstigen Konditionen zu leasen.
Ich lebe in einer Wohnung und habe somit nicht die Möglichkeit Abends in einer Garage zu laden. Ich fahre in der Regel nicht mehr als 20 Km. Laut recherche habe ich mit dem Smart EQ eine Reichweite von ca. 110 Km. D.h. ich müsste ungefähr alle 5 Tage an eine Ladestation. Da ich in der unmittelbaren Nähe meines Wohnsitzt keine Ladestation habe, bin ich gezwungen während der Arbeitszeit zu laden. Nun kann es sein, dass die Ladestation nicht immer verfügbar ist. Außerdem möchte ich in dem Fall keine andere Ladestation aufsuchen und mehre Stunden warten.

Mein Frage an euch:
Hat jemand bereits ähnliche Erfahrung gemacht?
Lohnt es sich unter diesen Umständen einen Smart EQ zu fahren? Was kostet eine Vollladung an einer Ladestation in der Regel? Welche weiteren Lademöglichkeiten hätte ich?

Mit freundlichen Grüßen
T.U.
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Re: Smart EQ Ladesäule Erfahrung

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    SmartDi
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Hallo und willkommen im Forum.
Du musst ja nicht zwingend an konventionellen Ladesäulen laden, am Arbeitsplatz, und natürlich auch zu Hause, reicht auch eine normale Schukodose,
hier würde ich den Lade-Strom auf max. 8 A (ca. 2000 Watt) begrenzen.
Habe mit dieser Einstellung auch keine Probleme mit einem Verlängerungskabel mit 25 Meter Länge.
Auf gute Kontaktanschlüsse ist auf jeden Fall zu achten.
Die Kosten an einer Säule sind sehr unterschiedlich, von kostenlos bis mehrere Euros pro kWh je nach Abrechnungsmodalitäten.
Kennst Du das Stromtankstellenverzeichnis hier im Forum?
Hier kannst Du dir schon mal ne Übersicht verschaffen welche Lademöglichkeiten mit deren Kosten es in deiner Region gibt.

Ob und wie weit es sich für dich lohnt kann ich so nicht sagen, kenne die laufenden Kosten für deinen Vertrag nicht.
Bleibt gesund!!!
Smart ED3 sauber unterwegs mit Greenpeace Energy
Schöne Grüße aus dem Siegerland
Dirk
Greenpeace Siegen

Re: Smart EQ Ladesäule Erfahrung

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timuruenal
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Guten Morgen,

vielen Dank für deine Antwort. Ich kenne mich mit Strom leider garnicht aus. Wie kann ich denn die Leistung meiner Steckdose auf 8 Ampere bzw. 2000 Watt begrenzen. Welches Verlängerungskabel kannst du mir empfehlen? Wie viel Strom verbraucht so ein Ladevorgang?

Mit freundlichen Grüßen
T.U.

Re: Smart EQ Ladesäule Erfahrung

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Ecano
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Die Reichweite reduziert sich im Winter so auf ca 80km. Das solltest du bei deinen Überlegungen einbeziehen.

Und: Ist die Ladestelle immer frei? In unserer 100.000 Einwohner zählenden Stadt sind ganze 2 24/7 Ladesäulen, die auch noch nur mit einer speziellen Karte freigeschaltet werden können. Da einen freien Ladeplatz zu bekommen, ist schon eher Zufall. Ich gelobe mir meinen Ladeplatz zu Hause. Ich würde auf jeden Fall mehrere Alternative suchen, die due länger belegen kannst.

Oder den 22kW Schnelllader dazu nehmen, dann gestaltet sich das einfacher, dann kannst du auch mal beim Aldi während des Einkaufs nachladen.

PS: Die Leistungsbegrenzung stellst du im Ladeziegel ein. Der Ladeziegel, der beim Smart dabei ist, ist auf 10A fest eingestellt, das sollte also passen. Zum Laden an öffentlichen Ladestationen benötigst du noch ein sogenanntes Typ 2 Kabel (ca, 200€). Für zuhause laden reicht über Nacht der Ladeziegel, d.h. eine Steckdose ist ausreichend.
Smart ED 44, bestellt am 18.1.2018, erhalten 19.10.2018

Re: Smart EQ Ladesäule Erfahrung

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timuruenal
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Ich lebe in Berlin falls das was zur Sache tut.

Re: Smart EQ Ladesäule Erfahrung

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    Bernhard22
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... nachdem du aber zu Hause den Smart nicht laden kannst, genauso wenig wie ich, ist es sehr wichtig den 22 kW/h-Lader und das sogenannte Typ 2 Kabel mitzubestellen, nach Möglichkeit. Sonst dauert das Laden bedeutend länger. Mit dem 22 kW/h Lader sollten 45 Minuten ausreichend sein.
In Berlin dürfte es mit verfügbaren Ladeplätzen keine Probleme geben. Kostenlos laden kann man z.B. beim Aldi und beim IKEA ;-)
SMART EQ fortwo und Lexus UX 250h E-Four

Re: Smart EQ Ladesäule Erfahrung

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timuruenal hat geschrieben: Da ich in der unmittelbaren Nähe meines Wohnsitzt keine Ladestation habe, bin ich gezwungen während der Arbeitszeit zu laden.
Evtl. kannst Du deinen Arbeitgeber bitten, eine CEE-Blau-Außensteckose (230V/16A) für ca. 50-250 € installieren zu lassen oder du kommst selber für die Installation auf? Das bißchen Strom (ca. 5 € pro Arbeitswoche) darf dir der AG vorerst (mind. bis Ende 2020) steuer- und abgabenfrei überlassen.

Bei meinem AG laden an so einer billigen aber zuverlässigen Lademöglichkeit, meist täglich wechselnd, manchmal aber gleichzeitig mit je 8A (1,8 kW), zwei Elektroautofahrer daran. Mit dem effizienten 4,6 kW-Lader würde das gut funktionieren (nicht so gut mit dem 22 kW-Lader).
Schon 12 Jahre lang Kfz-Steuer für meine E-Autos gezahlt - seit 28 Jahren mit eigenem PV-Strom elektromobil unterwegs (CityEL mit 1.8 kWh-Akku, seit '13 Smart ED3). Fahrrad & U-Bahn für die Stadt, Fernreisen mit der Bahn.

Re: Smart EQ Ladesäule Erfahrung

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    E-lmo
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Dann versuche doch mal vor Deiner Haustür eine Ladesäule zu beanteagen:

http://www.be-emobil.de/standort-beantragen/
Seit Mai 2016 mit einem e-UP unterwegs

Re: Smart EQ Ladesäule Erfahrung

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Badman
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Es gibt auch genug Möglichkeiten derzeit nich kostenlos oder eben zu Festpreisen von 1€ oder niedrigen Beträgen zu laden.

Versicherung ist billiger.

Keine Kfz-Versicherung.

Mit 22KW Lader ist der Smart schnell und ohne Umstände voll.

Zuhause lade ich nicht, habe nur die Voraussetzungen geschaffen.

Habe meinen 453 EQ seit 14.02. und fast 1.000 Kilometer.
Ohne das es mir einen Änderung meiner Verhaltensweisen abverlangt hätte, habe ich bisher keine 10€ fürs Laden ausgegeben.

Und diese Ausgabe war eigentlich nur, um die Ladekanten von New Motion und Plugsurfing auszuprobieren bzw. einmal nicht aufgepasst wo ich auf zum Festpreis von 1€ hätte laden können.

Das Problem des Ladens sieht zu Beginn unüberwindlich aus. Aber mit den entsprechenden Apps und nicht wie früher in Tankfüllungen zu denken sondern in Lademöglichkeiten zum Zwischenladen, ist das kein Problem mehr.
Ich nutze das Fahrzeug nun eher mehr.

Allerdings wird es mit dem schmalen Lader nicht ganz so einfach. Weil du meist nicht in ein paar Minuten oder eben 50-80% in ca. 15-30 Minuten nachladen kannst.
Selbst ab 80% gehts mit 11KW extrem zügig.

Ich habe jetzt im Winter im neuen 90 Kilometer, fahre aber Vollgas in den Begrenzer, viel Autobahn, einige Steigungen und vor allem Heizung und Sitzheizung volle Pulle.

Falls der Arbeitgeber also nicht einmal eine Schukosteckdose locker macht, was ich mir schwer vorstellen kann, dann wird irgendwo bei deiner üblichen Einkaufsstellen o. ä. auch eine Möglichkeit sein, den Akku immer über 50% und damit bei 50-80 Kilometer Reichweite zu haben. In der Stadt während meinem Außendienst ist der Kleine in seinem Element.

Also 22KW-Lader würde ich nicht lange drüber nachdenken, Ganzjahresreifen, Winterpaket.
Kleiner Lader und Schuko auf Arbeit auch super, selbst an einem halben Tag hat man ein Vielfaches der Wegstrecke wieder drin.

Ich habe es nicht bereut. Fahre seit 16 Jahren Smart. Das Beste was für mich jetzt entstanden ist.

Re: Smart EQ Ladesäule Erfahrung

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timuruenal
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Vieken Dank für eure Hilfe. Ich muss mich mal erkundigen ob der 22kW Lader überhaupt zur Auswahl steht.
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